Das Wichtigste in Kürze
  • Für einen vielseitigen Einsatz sollte die Feststellzange eine möglichst große Spannweite besitzen. In den zahlreichen Gripzangen-Tests im Internet lassen sich hierbei teils deutliche Unterschiede ausmachen. Insbesondere große Zangen können bis zu 50 mm große Objekte klemmen, manche Modelle noch mehr. Kleine Gripzangen liegen eher im Bereich um 30 mm. Auch mit dieser Spannweite können Sie im Grunde jeden Schraubenkopf umgreifen, sodass die beste Gripzange nicht unbedingt diejenige mit der maximalen Spannweite ist. Die kleineren Versionen sind vor allem platzsparend und können in beengten Situationen sogar besser geeignet sein. Eine Sonderstellung nehmen Langbeck-Zangen ein. Diese besitzen meist eine sehr geringe Spannweite, sind aber für schwer zugängliche Stellen ideal geformt. Kaufen Sie ein Gripzangen-Set, sollte es am besten unterschiedliche Formen und Größen der Klemmzangen enthalten.

1. Welche Eigenschaften sind noch wichtig an der Gripzange?

Grundlegend beruhen die verschiedenen Zangen alle auf demselben Prinzip und variieren vor allem in der Größe. Beim Vergleich der verschiedenen Gripzangen ergeben sich aber dennoch ein paar weitere Unterschiede. So besitzen einige Modelle zum Beispiel noch einen Drahtschneider, der wegen der erhöhten Kraftwirkung besonders gut einsetzbar ist. Auch bei ein und demselben Hersteller kann dieser Unterschied auftauchen. Zum Beispiel gibt es Gripzangen von Gedore oder Hazet mit und ohne Drahtschneider.

2. Gibt es Klemmzangen mit automatischer Mechanik?

Wenn Sie eine Gripzange kaufen, können Sie neben den klassischen Feststellzangen auch auf ein Modell mit besonderer Mechanik zurückgreifen. So lassen sich manche Zangen auf eine beliebige Spannweite klemmen, ohne vorher die exakte Einstellung per Drehung vorzugeben. Dabei ist die Kraft beim Zusammendrücken nicht ganz so groß wie bei den anderen Modellen. Als Gripzange für Rohre oder beim Festklemmen von Blechen genügt dies aber. Des Weiteren kann auch der Hebel für das Lösen der Klemme entfallen. Er befindet sich dann in einem der beiden Hebel. Diese Schnelllösemechanik ist besonders für die einhändige Nutzung gut. Ein versehentliches Lösen der Zange ist dabei jedoch nicht ganz auszuschließen.

3. Wo kommt das „Grip“ her?

Die Bezeichung Gripzange geht zurück auf „vise-grip“, wie sich die originale Mechanik nennt, die in den USA erfunden wurde. Das lässt sich in etwa mit Schraubstock-Spannung übersetzen und weist darauf hin, dass die Klemmkraft der Zange entsprechend hoch ist. Mit dem Wort „Grip“ für „Klemmen“ oder „Haltegriff“ erschließt sich auch, wieso es auch nicht Grippzange, sondern Gripzange heißt.

gripzange-test