Das Wichtigste in Kürze
  • Verschiedene Getriebearten benötigen unterschiedliche Schmieröle. Diese werden vom Getriebehersteller festgelegt. Welches Getriebeöl oder Getriebeöl-Additiv Ihr Fahrzeug benötigt, entnehmen Sie Ihrem Fahrzeughandbuch.

Getriebeöl Test

1. Was bedeuten API-Werte und welches Öl passt zu welchem Getriebe?

API ist die Abkürzung für American-Petroleum Institut, welche das Klassifikationssystem von Getriebeölen nach dessen Einsatzbedingungen festlegen.

Dabei ist das GL-1 für gering belastete Schräg- und Schneckenverzahnung geeignet, während GL-2 für höher belastete Schneckengetriebe verwendet wird. Für normal belastete Schaltgetriebe, aber auch für Nebenantriebe und Achsen mit Schrägverzahnung bietet es sich an, ein GL-3-Getriebeöl nachzufüllen. Für hochbelastete Schaltgetriebe oder milde Hypoidgetriebe mit leichtem Achsversatz eignet sich GL-4 am besten. Die Klassifizierung GL-5 wird für höchstbelastete Schaltgetriebe und stark belastete Hypoidgetriebe mit großem Achsversatz genutzt. Um zu erfahren, welches Getriebeöl das beste für Ihr Fahrzeug ist, können Sie einen Blick in Ihr Fahrzeughandbuch werfen.

Der Hersteller selbst gibt die API-Klassifikation an. Diese zeigt, für welche Getriebearten das jeweilige Öl eingesetzt werden sollte. Hierbei kann beispielsweise zwischen Automatik-Getriebeöl (oder auch ATF-Öl), DSG-Getriebeöl oder CVT-Getriebeöl unterschieden werden. In verschiedenen Online-Getriebeöl-Tests werden bekannte Marken, wie beispielsweise Getriebeöl von ZF, Castrol, Liqui Moly und anderen Herstellern auf ihre unterschiedlichen Eigenschaften geprüft.

2. Was hat es mit der Viskosität auf sich?

Die Viskosität beschreibt die Fließeigenschaften von Öl für Getriebe und ist international genormt. Die Bezeichnung besteht aus vier Bestandteilen z. B. Getriebeöl-SAE-75w90, wobei SAE für „Society of Automotive Engineers“ steht. Die Zahl vor dem W definiert die Eigenschaften bei Kälte. Dabei gilt: Je kleiner die Ziffer, umso dünnflüssiger das Öl und desto besser eignet sich dieses Öl für den Kaltstart. Die Zahl nach dem W gibt Auskunft über die Fließeigenschaften bei hohen Temperaturen, wobei eine hohe Zahl eine hohe Belastbarkeit des Öls bedeutet. Wenn Sie Getriebeöl kaufen, sollten Sie auch diese Eigenschaft bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen. Zusätzlich können noch weitere Aspekte wie die Herkunft des Öls betrachtet werden. Bei diversen Getriebeöl-Tests im Internet nimmt die Herkunft einen hohen Stellenwert ein. Dabei sind Mineralöle gleichzusetzen mit Erdölen, welche belastend für die Umwelt sind. Die synthetischen Öle hingegen werden speziell hergestellt, um für eine bessere Schmierung zu sorgen. In unserem Getriebeöl-Vergleich finden Sie synthetische als auch mineralische Öle.

3. Was sagen diverse Getriebeöl-Tests im Internet zur Entsorgung von Altöl?

In gängigen Getriebeöl-Test im Internet wird auf die sogenannte Altölverordnung verwiesen. Laut der Altölverordnung müssen alle Hersteller das Altöl in der abgegebenen Menge ohne Aufpreis wieder zurücknehmen. Diese sorgen für die ordnungsgemäße Entsorgung des Öls. Falls dies nicht möglich ist, kann es auch bei einer Schadstoffsammelstelle abgegeben werden. Dabei ist jedoch wichtig, dass das Öl für Getriebe nicht mit anderen Stoffen gemischt wird oder in Kontakt kommt.

Hinweis: Das Getriebeöl darf niemals in Umwelt oder Grundwasser entsorgt werden.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Getriebeöl Tests: