Das Wichtigste in Kürze
  • Bleaching-Strips ist die englische Bezeichnung für Zahnaufhellungsstreifen, die einmal täglich für 30 – 60 min auf die obere und untere Zahnreihe aufgelegt werden. Bereits nach einigen Behandlungen versprechen die Hersteller eine sichtbare Aufhellung der Zähne. Die wohl bekanntesten Bleaching-Strips sind die White-Strips der Firma Crest.
  • Die Bleaching-Strips galten viele Jahre als die günstige Alternative zum professionellen Bleaching beim Zahnarzt. Seit jedoch die EU den erlaubten Gehalt des Bleichmittels Wasserstoffperoxid auf maximal 0,1 % reduziert hat, ist die Wirkung vor allem eines: Ansichtssache.
  • Trotz der Reduktion des Gehalts der bleichenden Chemikalie, können kurzfristige Nebenwirkungen wie Zahnschmerzen auftreten. Grundsätzlich gilt: Bei Entzündungen, Parodontose, Karies etc. dürfen Bleaching-Strips nicht benutzt werden.

Im White-Strips Test zeigen wir Ihnen die besten Zahnaufhellungsstreifen.

Ein herzliches Lachen ist nicht nur von Grund auf sympathisch, es öffnet einem auch so manche Tür. Kommen dabei strahlend weiße und gepflegte Zähne zum Vorschein, ist dieser Effekt natürlich noch stärker. Doch nicht nur im täglichen Miteinander, auch für das Selbstbewusstsein sind schöne Zähne ein wichtiger Bestandteil, werden Sie doch allzu oft entblößt. Wer nun nicht das Privileg hat, von Natur aus mit strahlend weißen Beißern ausgestattet zu sein, für den ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, der Zahnaufhellung auf die Sprünge zu helfen. Eine davon sind die sogenannten Bleaching-Strips die in der Regel 14 Tage lang benutzt werden und für deutlich weißere Zähne sorgen sollen. Doch wird dieses Versprechen eingehalten? Sind günstige Bleaching-Strips schlechter als teure Modelle? Und welche Marke bietet die besten Bleaching-Strips? Wir vergleichen die beliebtesten Produkte miteinander und versuchen all Ihre Fragen rund um das Thema zu beantworten.

1. Was sind Bleaching-Strips?

White-Strips sollen wir weißere Zähne sorgen.

Bleaching-Strips sollen für weißere Zähne sorgen.

Bleaching-Strips sind Zahnaufhellungsstreifen und werden auch als Whitening-Stripes, Whitening-Strips oder White-Strips bezeichnet. Die wohl bekannteste Bezeichnung ist der Markenname White-Strips der Firma Crest. Lassen Sie sich von den unterschiedlichen Bezeichnungen jedoch nicht verwirren, im Prinzip handelt es sich bei allen Produkten mit diesen Namen um denselben Artikel: transparente und beschichtete Kunststofffolien für das Zahnbleaching. Diese werden ein- bis zweimal täglich auf die obere und untere Zahnreihe geklebt und bewirken das Aufhellen der Zähne. Kronen, Füllen oder Keramikverschalungen werden beim Home Bleaching allerdings nicht mit aufgehellt.

Hinweis: Wer unter Parodontitis, empfindlichen Zahnhälsen oder anderen Erkrankungen der Zähne oder des Zahnfleischs leidet, muss auf Bleaching-Strips verzichten.

Ein möglicher Vorher-Nachher-Effekt.

Ein möglicher Vorher-Nachher-Effekt.

Die Wirkung ist individuell zu bestimmen. Während einige Kunden von sichtbaren Ergebnissen nach dem Zähne bleichen berichten, nehmen andere kaum einen Effekt war. Das liegt zum einen an der individuellen Beschaffenheit des Zahnschmelzes und zum anderen an der Intensität der Verfärbungen. Diese treten entweder auf der Oberfläche des Zahns auf (extrinsische Flecken) oder unterhalb des Zahnschmelzes (intrinsische Flecken). Schuld ist die Speise- und Getränkeauswahl (z.B. Kaffee), Nikotin, Medikamente oder eine schlechte Mundhygiene. Bleaching-Strips können helfen diese Verfärbungen zu entfernen.

Dennoch ist das Produkt nicht ganz unumstritten. Insbesondere Zahnärzte raten von der Selbstbehandlung häufig ab und empfehlen eine professionelle Zahnreinigung oder ein professionelles Bleaching als Alternative, wenn die Zahncreme zum Aufhellen nicht die erwünschte Wirkung zeigt oder Sie von der Nutzung natürlicher Zahnaufhellungsmethoden, wie z.B. Aktivkohle für die Zähne, absehen möchten.

Inwieweit solche Empfehlungen allerdings ihrerseits profitgesteuert sind, ist schwer auszumachen. Fest steht jedoch: Viele Kunden leiden in den ersten Tagen nach dem Zahnbleaching unter Zahnschmerzen oder Zahnfleischreizungen. Diese vergehen allerdings sehr schnell wieder.

Hören Sie beim Ausprobieren der Streifen also auf die Signale Ihres Körpers und brechen Sie die Behandlung zur Not ab. Übrigens gibt es neben den Streifen auch Aufhellungsgel, Schienen oder Aufhellungsstifte. Im folgenden Bleaching-Strips-Vergleich möchten wir Sie allerdings ausschließlich auf die besten Bleaching-Strips des Jahres 2021 aufmerksam machen. In der dazugehörigen Kaufberatung informieren wir Sie über alle wichtigen Kriterien und Kategorien, die es beim Kauf von Bleaching-Strips zur Zahnaufhellung zu beachten gilt. Dazu gehört natürlich auch noch einmal ein schneller Überblick über die Vor- und Nachteile des Produkts, die wir aus mehreren Bleaching-Strips-Tests und White-Strips-Tests zusammengetragen haben:

    Vorteile
  • schnelle Wirkung
  • günstiger als Bleaching beim Zahnarzt
  • geringer Aufwand
    Nachteile
  • mögliche Nebenwirkungen: Zahnschmerzen, Zahnfleischbluten etc.
  • manchmal überhaupt kein Aufhellungseffekt

2. Welche Zahnaufhellungs-Methoden gibt es?

Nun gibt es nicht nur die Bleaching-Strips als Aufhellungsmethode für Zuhause. Hier einmal ein Überblick über die möglichen Bleachingmethoden zum Selbermachen:

Typ Kurzbeschreibung
Streifen Hier im Bleaching-Strips-Vergleich behandeln wir genau diese Bleaching-Methode. Dabei werden beschichtete Kunststofffolien auf die Zähne geklebt. Nach einer gewissen Einwirkzeit werden diese wieder abgezogen.
Gel Das Gel wird mit einem Pinsel auf dem einzelnen Zahn verteilt. Nach der angegebenen Einwirkzeit wird es mit einer Zahnbürste entfernt.
Schiene Eine Schiene, die mit Bleichmitteln gefüllt ist, wird an die Zähne gedrückt. Sie muss eine gewisse Zeit getragen werden, bevor sie ganz einfach wieder entfernt werden kann.
Stift Auch hier wird jeder einzelne Zahn mit dem Stift behandelt. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird der Mund ausgespült.

3. Kaufkriterien für Bleaching-Strips: Worauf sollte man achten?

3.1. Inhaltsstoffe: Wasserstoffperoxid

„White Stripes“ kommt Ihnen bekannt vor?

Zu Recht! Denn damit bezeichnet man nicht nur Zahnaufhellungsstreifen. Auch eine der bekanntesten Indie-Bands der USA hörte bis 2011 auf den Namen The White Stripes. Mit ihrem Garagen-Rock brachten Jack und Meg White nicht nur in Übersee die Massen zum Wogen, auch in Europa erlangten sie Berühmtheit. Besonders der Titel „Seven Nation Army“ wird auf europäischen Sportevents häufig gespielt.

Was ist es eigentlich, das die Zähne heller werden lässt? An dieser Stelle gilt es eine Zäsur, hinsichtlich der Stärke der Zahnaufhellung zu beachten. Vor 2007 gab es eine große Auswahl an Bleaching-Strips von verschiedenen Herstellern. Mit am beliebtesten waren damals die White Strips Blend a Med. Nicht nur diese, auch die meisten anderen Produkte wiesen zu dieser Zeit einen Gehalt an Wasserstoffperoxid auf, der über 0,1 % lag. Hierbei handelt es sich um eine hoch reaktive Substanz, die aus Wasserstoff und Sauerstoff besteht und zur Herstellung anderer Chemikalien und zum Bleichen von Papier und Textilien genutzt.

So erzielten Bleaching-Strips mit einem hohen Gehalt dieser Chemikalie stets eine deutliche Aufhellung. Der Boom dieser Produkte endete 2007, als die EU den erlaubten Gehalt von Wasserstoffperoxid in kosmetischen Produkten auf 0,1 % reduzierte. Hintergrund sind mögliche Risiken für den Verbraucher wie beispielsweise ein erhöhtes Krebsrisiko. An die Stelle des Wasserstoffperoxids setzen die Marken unterschiedlichste Ersatzchemikalien, dennoch kann man grundsätzlich sagen, dass nicht mehr dieselbe Zahnaufhellung erzielt wird. Produkte wie White Strips Blend a Med gibt es weder in der Drogerie noch online zu erwerben. Verschiedene Bleaching-Strips-Tests und White-Strips-Tests achten daher besonders auf die angegebenen Inhaltsstoffe.

3.2. Stückzahl

Wie als hätten sie sich abgesprochen, enthalten fast alle in unserem Bleaching-Strips-Vergleich erhältlichen Verpackungen genau 28 Streifen. Da pro Tag je ein Streifen für die obere und ein Streifen für die untere Zahnreihe verwendet wird, reicht eine Packung daher 14 Tage Zähne bleichen.

3.3. Hersteller

  • Grinigh
  • Just Pure
  • Mr Blanc
  • Onuge
  • ORAX
  • Professional Dental
  • SMILE:NOW
  • Sodial

4. Wie werden Bleaching-Strips richtig angewendet?

White-Strips von Just Pure sind ohne Wasserstoffperoxid.

White-Strips von Just Pure sind ohne Wasserstoffperoxid.

Die Anwendung der Bleaching-Strips zum Zahnbleaching ist in der Regel sehr einfach und erfordert nicht viel Geschick.

  • Reinigen: Putzen Sie Ihre Zähne, bevor Sie die Stripes benutzten möchten, mit einer Zahnbürste.
  • Trocknen: Trocknen Sie Ihre Zähne mit einem Taschentuch, damit die Klebestreifen besser an den Zähnen haften können.
  • Streifen ankleben: Legen Sie jeweils auf die obere und untere Zahnreihe einen Klebestreifen. Diese haften von allein. Lassen Sie die Klebestreifen die gesamte vom Hersteller vorgegebene Zeit auf den Zähnen. Dass es dabei zu erhöhtem Speichelfluss kommt, ist völlig normal.
  • Streifen abnehmen: Nachdem Sie die Streifen entfernt haben, können Sie ruhig noch einmal die Zähne putzen, um die Rückstände der Klebestreifen zu entfernen. Auch ein Zungenreiniger oder Zahnseide können dabei behilflich sein.

5. Gibt es einen White-Strips-Test bei der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat zuletzt 2006 Whitening-Strips zum Zähnebleichen getestet. Damals gewannen die Blend a med White-Strips. Da diese Bleaching-Strips-Testsieger jedoch heute nicht mehr erhältlich sind (der Grund wird weiter oben im White-Strips Vergleich erläutert), büßt der Test aus der Ausgabe 02/2006 an Aktualität ein. Dafür hat das Unternehmen in einem weiteren Test noch einmal darauf hingewiesen, welche Produkte außer Bleaching-Strips wirklich die Zähne aufhellen können. Aber natürlich gibt es auch heute noch zuverlässige Bleaching-Strips, die ein effektives Zahnbleaching bieten. Wir empfehlen Ihnen an dieser Stelle den Bleaching-Strips-Vergleichssieger.

Hinweis: Einige Kunden berichten davon, dass die Klebestreifen bei ungeraden Zähnen nicht gut haften und das Aufhellungsergebnis schwach sein kann.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Bleaching-Strips

? Achten Sie zusammengefasst darauf, dass Sie die Bleaching-Strips nur verwenden, wenn Sie keine Probleme mit Zähnen oder Zahnfleisch haben.

  • Wo kann man Bleaching-Strips kaufen?

    Produkte zum Zähne bleichen, wie beispielsweise Bleaching-Strips, kann man in Drogerien oder Apotheken kaufen. Auch Onlinehändler wie Amazon bieten eine große Auswahl an Produkten an. Besonders was das Home Bleaching angeht, gibt es eine Menge Zahnaufheller wie Bleaching Gel, Schienen und Streifen. Auch Zahnpasta, die einen Aufhellungseffekt verspricht, kann wirksam sein. Eine gute und gründliche Zahnpflege ist aber natürlich immer nötig, um die Wirksamkeit zu bestärken.
  • Wie benutzt man Bleaching-Strips?

    Bleaching-Strips sind keine Alternative zur professionellen Zahnreinigung, sondern eine Methode zum künstlichen Zähne aufhellen. Daher sollte man Sie nur benutzen, wenn der Zahnarzt zuvor überprüft hat, ob sich Ihr Gebiss dafür eignet. Personen mit empfindlichen Zähnen oder empfindsamem Zahnfleisch müssen auf diese Home Bleaching Methode leider verzichten. Sollten Sie die Streifen benutzten können, ist die Anwendung denkbar einfach. Legen Sie die Streifen auf die obere und untere Reihen der Zähne und warten Sie die vorgegebene Zeit ab. Leichte Schmerzen nach der Behandlung sind normal und gehen meist nach wenigen Stunden vorbei.
  • Wie viel kosten Bleaching-Strips?

    Sollen Bleaching-Strips Zähne aufhellen, dann muss man nicht allzu tief in die Tasche greifen. Die Produkte kosten meistens zwischen 10 und 30 Euro für eine 14-tägige Anwendung. Die Bleaching Kosten für eine professionelle Zahnreinigung mit anschließendem Zähne aufhellen sind dagegen viel höher. Außerdem werden sie von der Krankenkasse in der Regel nicht übernommen, da es sich um kosmetische Behandlungen handelt.
  • Wie funktionieren Bleaching-Strips?

    Sollen Bleaching-Strips Zähne aufhellen, müssen Sie ein Bleichmittel enthalten. Bis 2007 verwendeten die Hersteller daher Wasserstoffperoxid in einer Konzentration, die über einem Gehalt von 0,1 % lag. Seit 2007 dürfen kosmetische Produkte allerdings nur noch einen Gehalt unter 0,1 % an Wasserstoffperoxid aufweisen. Viele Hersteller verzichten daher gleich auf die Chemikalie und ersetzen sie durch andere Stoffe. Insgesamt hat die Wirkung des Zähne Aufhellens so allerdings abgenommen. So lohnt sich das Home Bleaching nicht mehr ganz so stark wie noch vor 2007.

SONNENSEITE sagt zu unserem Vergleichssieger

Bildnachweise: shop.stockphotosecrets.com/02A16V5V (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Bleaching-Strips Tests: