Das wichtigste Kriterium bei der Wahl für die beste Baby-Sonnenbrille ist der Schutz vor gefährlichen UV-Strahlen. Die Gläser von guten Baby-Sonnenbrillen fungieren als Schutzschild zwischen der Sonne und den empfindlichen Augen.
Die Linsen der besten Kinder-Sonnenbrillen sollten folgende Eigenschaften haben:
- UV-400-Filter
- CE-Zertifizierung
- polarisierende Gläser
Wussten Sie, dass die Tönung der Gläser keinen Einfluss auf die Stärke des UV-Schutzes hat? Ganz im Gegenteil: Getönte Brillengläser ohne einen effektiven UV-Filter sind sogar schädlicher für die Augen Ihres Babys, als gänzlich auf eine Lichtschutzbrille zu verzichten.
Das liegt daran, dass durch die Tönung in den Gläsern dem Auge suggeriert wird, dass die Pupille mehr Licht benötigt. Dadurch weitet diese sich und schädliche UV-Strahlen können ungefiltert ins Auge strahlen. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass die Baby-Sonnenbrille einen UV-400-Schutz besitzt. Der Begriff UV-400- Schutz bedeutet, dass die Baby-Sonnenbrille alle UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern herausfiltert. Diese Sonnenbrillen gibt es auch mit der Bezeichnung 100 % UV-Schutz.

Bei Baby-Sonnenbrillen haben wir uns angeschaut, ob sie aus schadstofffreien Materialien hergestellt sind.
Um sicherzugehen, dass Gläser 100 % UV-Schutz bieten, können Sie die Baby-Sonnenbrille zum Testen bei einem Optiker oder Augenarzt einreichen. Denn: Mittlerweile wurden viele unterschiedliche Kennzeichnungen und Zertifikate für UV-Filter für Sonnenbrillen in Umlauf gebracht.
Das bekannteste Prüfsiegel für Sonnenbrillen ist die CE-Kennzeichnung, die auf der Innenseite der Bügel gefunden werden kann. Die CE-Kennzeichnung wurde 1985 von der EU als unabhängiges Qualitätssiegel für Sonnenbrillen eingeführt. Diese soll gewährleisten, dass Sonnenbrillen guten UV-Schutz bieten.
Die Glaubwürdigkeit des Siegels hat jedoch in den letzten Jahren stetig abgenommen. Hersteller billiger Sonnenbrillen nutzen das Siegel aus Verkaufsstrategie – oft wurden der UV-Filter dieser Brillen jedoch von keiner unabhängigen Instanz geprüft.
Das CE-Siegel allein reicht nicht aus, um sicherzugehen, dass die Gläser der Sonnenbrille einen umfassenden UV-Schutz bieten. Wir raten Eltern, die Sonnenbrille für Ihr Baby bei einem Optiker oder Augenarzt zu testen. Dann können Sie sicher sein, eine Baby-Sonnenbrille zu kaufen, die ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Neben dem UV-Filter sind polarisierende Brillengläser wichtig für einen optimalen Schutz der Babyaugen. Der integrierte Polfilter minimiert unangenehme Reflexionen von spiegelnden Oberflächen. Dazu zählen beispielsweise Schnee- und Wasseroberflächen, die bei einer direkten Sonneneinstrahlung grelle Lichtstrahlen reflektieren.

Wir setzen bei allen Baby-Sonnenbrillen (hier die Sundance-Baby-Sonnenbrille) einen 100-%-UV-Schutz voraus, um den gewünschten Schutz zu bieten.
Manche Hersteller kategorisieren ihre Brillengläser außerdem laut einer EU-Norm. Die meisten Baby-Sonnenbrillen entsprechen Kategorie 3, was gleichzusetzen mit einem UV-400-Filter ist.
Grundsätzlich werden Sonnenbrillen per EU-Norm in verschiedene Filterkategorien eingeteilt:
- Kategorie 1: 43 – 80 Prozent Lichtdurchlässigkeit. Für flache Landschaften mit wenig Sonne geeignet.
- Kategorie 2: 18 – 43 Prozent Lichtdurchlässigkeit. Geeignet für den alltäglichen Gebrauch, auch mit mehr Sonnenschein (wie beispielsweise in Mitteleuropa)
- Kategorie 3: 8 – 18 Prozent Lichtdurchlässigkeit. Der stärkste UV-Schutz mit zusätzlichem Blendschutz für Strand und Berge.
In den meisten Fällen ist der Polarisierungsgrad einer Baby-Sonnenbrille anhand der Tönung zu erkennen. Eine polarisierende Sonnenbrille ohne Tönung gibt es nicht. Wenn Sie mit Ihrem Baby in den Urlaub fahren, sollten Sie auf eine Tönung der Kategorie 3 oder sogar 4 achten. So sind die empfindlichen Augen auch geschützt, wenn die Sonne auf dem Meer reflektiert.
Guten Tag! Gibt es auch eine Babysonnenbrille von Ray Ban? Kann man die auch zum Skifahren benutzen?
Ich freue mich über eine Antwort!!
Liebe Grüße aus Bochum, Anni
Liebe Anni,
Vielen Dank für Ihre Frage zu unserem Baby-Sonnenbrillen-Vergleich.
Eine Baby-Sonnenbrille von Ray-Ban ist momentan noch nicht auf dem Markt. Es gibt Ray-Ban Sonnenbrillen für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.
Wenn Sie eine Baby-Sonnenbrille für den Ski-Urlaub suchen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Brille polarisierte Gläser hat. Das schützt gegen reflektierendes Licht von Schneeoberflächen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team