Das Wichtigste in Kürze
  • Automatikuhren beziehen ihre Energie aus den Bewegungen des Handgelenks. Nur wenn sie einmal länger in der Schublade gelegen haben, müssen sie neu aufgezogen werden.
  • Es gibt drei Länder, die bekannt sind für die Herstellung hochwertiger Automatikuhren: die Schweiz, Deutschland und Japan.
  • Günstigere Automatikuhren verwenden meist ein Uhrglas aus Mineralglas. In teureren Luxusuhren ist hingegen das widerstandsfähigere Saphirglas verbaut.

automatikuhren test

Armbanduhren zählen zu den beliebtesten Schmuck-Gegenständen überhaupt. Nach einer Umfrage des Spiegelverlags besitzen mehr als 85 % der Deutschen mindestens eine Armbanduhr, die meisten besitzen sogar mehrere. Gerade als Herrenschmuck ist eine edle Uhr unverzichtbar.

Bei Kennern besonders beliebt sind dabei rein mechanische Uhren mit Automatik-Uhrwerk, die sich allein durch das Tragen am Handgelenk selbstständig aufziehen. Zwar laufen sie nicht ganz so genau wie Quarzuhren, haben dafür aber wesentlich mehr Charakter. Automatikuhren gibt es für jeden Geldbeutel – von den guten, aber günstigen Automatikuhren der japanischen Hersteller Citizen und Seiko bis hin zu den besten Automatikuhren von Luxus-Marken wie Rolex oder Omega. Worauf Sie bei der Anschaffung einer Automatikuhr achten sollten, erklären wir Ihnen in unserem großen Automatikuhren-Vergleich 2020.

1. What’s your style? Uhrentypen im Vergleich

Sie haben sicher eine grobe Vorstellung, wie eine Automatikuhr für Herren aussieht, aber kennen Sie auch den Unterschied zwischen einer Taucheruhr und einem Chronographen? Und was hat es mit den Skelettuhren auf sich?

Wir haben Ihnen die wichtigsten Kategorien der Automatik-Herrenuhren in einer Tabelle zusammengestellt:

Automatikuhr-Typ Eigenschaften
Taucheruhr

taucheruhr

  • mindestens wasserdicht bis 20 Atmosphären (ATM), das entspricht ca. 190 m Wassertiefe
  • mit drehbarer Lünette zum Messen der Tauchzeit
  • Zeiger und Ziffernblatt sind lumineszierend, speichern also Licht und leuchten daher im Dunkeln
Chronograph

chronograph

  • hat immer mehrere kleine zusätzliche Ziffernblätter, die man „Totalisatoren“ nennt
  • mit integrierter Stoppuhr; die gestoppte Zeit wird auf den Totalisatoren angezeigt
  • auf der Lünette oder dem Ziffernblatt kann eine Tachymeter-Skala aufgedruckt oder eingeprägt sein, um die Geschwindigkeit abzuschätzen
Dressuhr

dressuhr automatik

  • besticht im Vergleich mit den anderen Uhren-Typen durch ein besonders schlichtes, edles Design
  • meist nur bis zu einem Druck von 3 oder 5 bar wasserdicht
Skelettuhr

automatikuhren skelett

  • bei einer skelettierten Uhr sind Teile des Ziffernblatts durchsichtig und geben den Blick auf viele bewegliche Einzelteile frei
  • es handelt sich bei einer Skelettuhr also um eine Automatikuhr mit sichtbarem Uhrwerk

2. Kaufberatung: Wie lässt sich schnell die passende Automatikuhr finden?

Wenn Sie darüber nachdenken, sich eine oder mehrere Automatikuhren zu kaufen, gilt es, einige Entscheidungen zu treffen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Aspekte für Ihre Kaufentscheidung zusammengestellt, die Sie in jedem Fall im Hinterkopf behalten sollten.

2.1. Automatik-Uhrwerke: Die meisten kommen aus Japan oder der Schweiz

uhrwerk einer automatikuhr

Das Uhrwerk einer Automatik-Armbanduhr besteht aus vielen extrem kleinen Bauteilen. Daher ist es wichtig, beim Kauf von Automatikuhren auf Qualität zu achten.

Das Uhrwerk ist das zentrale Element jeder Automatikuhr und ist ein Wunderwerk der Feinmechanik. Nur wenn die vielen kleinen Einzelteile exakt die richtige Größe haben und perfekt zusammengesetzt sind, können Sie davon ausgehen, dass die Uhrzeit ohne nennenswerte Abweichungen korrekt angezeigt wird.

Das gilt zwar grundsätzlich für jede Uhr mit analogem Ziffernblatt, aber für Automatikuhren, die ihre Energie rein mechanisch aus den Bewegungen des Handgelenks beziehen, gilt dies noch umso mehr.

Uhrenliebhaber vertrauen daher meist auf Uhrwerke aus der Schweiz, Deutschland oder Japan. Denn diese Länder haben alle eine lange Uhrmachertradition und sind für ihre hohe Fertigungsqualität bekannt.

Was ist ein Kaliber?

Als Kaliber werden in der Uhrmacherei die Uhrwerk-Typenkürzel bezeichnet. Nur wenn die Kaliberbezeichnung bekannt ist, kann ein Uhrmacher eine defekte Automatikuhr adäquat reparieren.

Die japanischen Uhrwerke haben ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis. Daher werden sie auch in vielen Uhren europäischer Hersteller eingesetzt – zum Beispiel Seiko-Uhrwerke beim Schweizer Hersteller Gigandet oder Miyota-Uhrwerke (von Citizen) bei den deutschen Traditionsmarken Junkers und Zeppelin.

Tipp: Wenn Sie wissen wollen, wie ein Uhrwerk von innen aussieht, brauchen Sie nicht unbedingt eine Skelett-Automatikuhr. Viele Automatikuhren haben nämlich einen Gehäuseboden aus Glas statt Metall, der Ihnen einen Einblick gewährt.

2.2. Saphirglas ist widerstandsfähiger als Mineralglas, aber auch teurer

automatikuhren saphirglas

Bei einer Uhr, die regelmäßig getragen wird, gehören Kratzer einfach dazu. Automatikuhren mit Saphirglas sind aber weniger kratzeranfällig als Uhren mit Mineralglas.

Gerade wenn Sie Ihre Automatikuhr täglich tragen möchten, müssen Sie mit Gebrauchsspuren rechnen – und Kratzer auf dem Uhrglas sind besonders ärgerlich. Die Gefahr, das Uhrglas zu zerkratzen, ist allerdings je nach Material unterschiedlich hoch.

Günstige Automatikuhren von renommierten Herstellern haben oft Uhrgläser aus Mineralglas. Mineralglas ist ein veredeltes Kristallglas und ähnelt strukturell den Quarzen. Mineralglas ist relativ kratzanfällig und kann bei einem Sturz auch splittern oder brechen – wie jedes Glas.

Meist sind bei besonders hochwertigen Automatikuhren Saphirglas-Uhrgläser verbaut. Saphirglas ist ein synthetisches Material, das ungefähr so hart ist wie ein Saphir – daher der Name. Saphirglas ist deutlich härter als Mineralglas und daher relativ unempfindlich gegen Kratzer, brechen kann es allerdings genauso schnell. Der Nachteil von Saphirglas ist, dass es relativ stark spiegelt. Eine Entspiegelung ist daher ausgesprochen sinnvoll.

Tipp: Oft ist es möglich, das Mineralglas einer Uhr beim Uhrmacher des Vertrauens durch Saphirglas ersetzen zu lassen. Machen Sie also Ihre Kaufentscheidung nicht ausschließlich davon abhängig.

Bei den Automatikuhren des japanischen Herstellers Seiko werden Sie auf den Begriff „Hardlex-Glas“ stoßen. Bei Hardlexglas handelt es sich um ein weiter veredeltes Mineralglas, das von seinen Eigenschaften zwischen Mineral- und Saphirglas liegt. Hardlexglas ist stoß- und kratzfester als Mineralglas, ist aber nicht so widerstandsfähig wie Saphirglas.

2.3. Wasserdichtigkeit: Zum Schwimmen sind mindestens 10 bar notwendig

automatikuhren wasserdicht

Damit Sie sie bedenkenlos im Alltag tragen können, müssen Ihre Automatikuhren wasserdicht sein.

Da Sie eine Automatikuhr in allen Lebens- und Wetterlagen am Handgelenk tragen, muss die Uhr mindestens spritzwassergeschützt sein. Denn irgendwann wird die Uhr auf jeden Fall mit Wasser in Kontakt kommen – spätestens beim Händewaschen oder dem nächsten Sommergewitter.

Die Wasserdichtigkeit wird üblicherweise in Atmosphären (kurz: ATM) angegeben, auch wenn dies in Deutschland seit 1978 keine offizielle Maßeinheit mehr ist. Eine Atmosphäre entspricht ungefähr dem Druck von einem bar.

Häufig finden Sie stattdessen auch die Angabe „wasserdicht bis xxx Meter“, die immer das Zehnfache der Atmosphäre beträgt. Eine Uhr mit 5 ATM ist also bis 50 m wasserdicht, eine Uhr mit 20 ATM bis 200 m.

Vorsicht: Diese Angabe kann trügerisch sein. Denn sie besagt nicht, dass die Uhr bis zu dieser Wassertiefe genutzt werden kann, sondern dass sie dem Druck in dieser Tiefe standhält. Wenn Sie die Uhr zusätzlich im Wasser bewegen, kann punktuell ein deutlich höherer Druck entstehen. Selbst zum Schwimmen an der Wasseroberfläche sollte Ihre Automatikuhr wasserdicht bis 100 m (oder: 10 ATM) sein.

2.4. Gehäusematerial: Edelstahl ist Standard bei hochwertigen Uhren

klassiker bei automatikuhren (herren): die taucheruhr aus edelstahl

Edelstahl ist wirkt edel und ist gleichzeitig und günstig und robust. Daher ist es das Standardmaterial bei der Herstellung hochwertiger Automatikuhren.

Meist besteht das Gehäuse von hochwertigen Automatikuhren aus Edelstahl. Edelstahl ist sehr robust und relativ kratzresistent, dafür aber auch recht schwer. Gerade größere Taucheruhren können daher durchaus ein nennenswertes Gewicht auf die Waage bringen.

Außerdem können einige Menschen allergisch auf die Chrom- oder Nickelanteile reagieren, die in den meisten in der Uhrmacherei verwendeten Edelstahl-Legierungen enthalten sind.

Manche Hersteller haben daher auch Automatikuhren aus Titan im Angebot. Denn Titan ist deutlich leichter als Edelstahl. Außerdem ist Titan antiallergen – und wird daher auch in der Medizintechnik eingesetzt. Je nachdem, wie die Oberfläche gehärtet worden ist, kann Titan allerdings etwas kratzanfälliger sein als Stahl.

Ob Sie allerdings das dezente, matte Aussehen von Automatikuhren aus Titan bevorzugen oder eher den Silber-Glanz von poliertem Edelstahl vorziehen, ist eine reine Geschmacksfrage. Und auch bei Edelstahl ist ein mattes Aussehen möglich, zum Beispiel wenn die Automatikuhr schwarz beschichtet ist.

Die Vorteile von Titan gegenüber Edelstahl im Vergleich:

  • deutlich leichter
  • für Allergiker geeignet
  • deutlich teurer als Stahl
  • kann kratzanfälliger sein

2.5. Armband & Verschluss: Faltschließen können perfekt an das Handgelenk angepasst werden

Welches Armbandmaterial Sie bevorzugen, ist ebenfalls eine Frage des Geschmacks. Ob Sie eine Automatikuhr für Damen mit Leder-Armband wählen oder eine Taucheruhr mit Kunststoff- oder Edelstahl-Armband, macht funktionell kaum einen Unterschied. Und generell können Sie Armbänder und Armband-Typen auch nach Lust und Laune austauschen.

Achtung: Wenn Sie Ihre Automatikuhr beim Wassersport einsetzen wollen, ist Leder ungeeignet. In diesem Fall sollten Sie sich für ein Metall-Armband, ein Kunststoff-Armband oder ein Nylon-Armband im sogenannten Nato-Stil entscheiden.

automatikuhren (damen) mit dornschließe

Dornschließen – wie bei diesen flachen Automatikuhren für Damen – sind allgegenwärtig, haben aber eine Reihe von Nachteilen.

Ein wenig anders liegt der Fall beim Verschluss. Die klassischen Dornschließen, wie sie zum Beispiel auch bei Ledergürteln eingesetzt werden, haben eine Reihe von Nachteilen gegenüber den moderneren Faltschließen, die Sie sicherlich von Uhren mit Metall-Armband kennen.

Doch auch bei Leder-Armbändern sind Faltschließen sinnvoll. Da die Löcher für die Dornschließe einen vorgegebenen Abstand haben, können diese nicht individuell an das Handgelenk angepasst werden. Außerdem wird beim häufigen An- und Ablegen einer Uhr mit Dornschließe das Leder geknickt und kann brechen.

Eine Faltschließe kann exakt auf die Größe des Handgelenks eingestellt werden und ist materialschonender im täglichen Gebrauch. Dafür sind Faltschließen schwerer und teurer in der Herstellung.

Die Vor- und Nachteile einer Faltschließe gegenüber einer Dornschließe:

  • individuelle Anpassung möglich
  • Armband-Material wird auch bei häufigem Gebrauch kaum belastet
  • vergleichsweise schwer
  • teurer in der Herstellung

3. Wartung: Wie lässt sich die Lebensdauer von Automatikuhren erhöhen?

automatikuhren schweiz: wartung beim uhrmacher

Wenn Sie bei Ihrer Automatikuhr starke Abweichungen in der Ganggenauigkeit feststellen, wird es Zeit für eine Revision beim Uhrmacher.

Grundsätzlich ist es immer besser, eine Automatikuhr warten zu lassen, bevor sie defekt ist. Nur über die nötigen Intervalle herrscht Uneinigkeit. Hersteller von Automatikuhren empfehlen meist, alle fünf Jahre beim Uhrmacher eine Revision vornehmen zu lassen.

Allerdings ist eine Revision nicht immer schon nach fünf Jahren notwendig. Solange Sie keine deutlichen Abweichungen bei der Ganggenauigkeit wahrnehmen, ist es sinnvoller, mit der Revision noch etwas zu warten. Denn jedes Mal, wenn das Gehäuse der Uhr geöffnet wird, besteht die Gefahr, dass Staub und Schmutz eindringen – und das erhöht die Abnutzung.

Lediglich die Wasserdichtigkeit sollten Sie regelmäßig alle zwei Jahre beim Uhrmacher überprüfen lassen. Wenn Sie die Uhr häufig beim Duschen, Schwimmen oder Tauchen nutzen, ist sogar eine jährliche Überprüfung empfehlenswert.

automatikuhren schweiz

Automatikuhren aus der Schweiz zählen zu den wichtigsten Exportgütern des kleinen Landes in der Mitte Europas.

4. Schweiz, Deutschland, Japan: Welches sind die wichtigsten Uhrenhersteller im Überblick?

Auch wenn mittlerweile fast jedes Modelabel und auch so mancher Fahrzeughersteller eine eigene Uhrenlinie hat, schwören die meisten Uhrenliebhaber auf eine handvoll Firmen aus den drei großen Uhrmachernationen: der Schweiz, Deutschland oder Japan.

Geradezu sprichwörtlich ist der Ruhm der Schweizer Uhrmacher. Neben ETA SA, die als Produzent von Uhrwerken eine führende Rolle auf dem Weltmarkt spielen, kommen auch viele der bekanntesten Uhrenhersteller mit den klangvollsten Namen aus der Schweiz:

  • Breitling
  • Hublot
  • Omega
  • Rolex
  • Swatch
  • TAG Heuer
  • Tissot

Uhren aus der Kleinstadt Glashütte im sächsischen Erzgebirge sind mindestens ebenso prestigeträchtig wie Automatikuhren aus der Schweiz. Bekannte Glashütter-Hersteller von Luxusuhren sind:

  • A. Lange und Söhne
  • Bruno Söhnle
  • Glashütte Original
  • Nautische Instrumente Mühle
  • Nomos
  • Union Glashütte/Sa.

Neben diesen beiden europäischen Ländern spielt Japan in der Uhrenherstellung eine wichtige Rolle – wie bei vielen anderen Technik-Produkten auch. Die wichtigsten japanischen Hersteller hochwertiger Automatikuhren sind:

  • Citizen wurde 1930 gegründet und ist mittlerweile der weltgrößte Hersteller von Uhren und Uhrwerken. Neben Automatikuhren vertreibt er unter anderem Funkuhren und mit der Modellreihe Eco-Drive auch solarbetriebene Quarz-Armbanduhren. Citizen-Uhrwerke sind unter dem Markennamen Miyota in vielen Uhren zu finden.
  • Seiko existiert bereits seit dem Jahr 1881 und ist neben dem Digitaluhr-Hersteller Casio der größte Konkurrent von Citizen. Wie Citizen vertreibt auch Seiko seine Uhrwerke an Uhrenhersteller aus der ganzen Welt.

Mit Uhren der genannten Hersteller können Sie kaum etwas falsch machen. Anders sieht es bei den Herstellern besonders günstiger Automatikuhren aus, die ihre Uhrwerke aus China beziehen und meistens auch keine Kaliberbezeichnung nennen. Den chinesischen Uhrwerk-Herstellern wird oft eine mangelhafte Qualitätskontrolle vorgeworfen.

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5. Häufige Fragen zu Automatikuhren

  • Was schreibt die Stiftung Warentest über Automatikuhren?

    Leider hat die Stiftung Warentest bislang keinen Automatikuhren-Test durchgeführt. Über deren Automatikuhren-Testsieger können wir Sie an dieser Stelle leider nicht informieren. Wenn Sie sich neben mechanischen Uhren aber auch für Smartwatches interessieren, können wir Ihnen den Artikel über Wearables aus der Ausgabe 12/2017 ans Herz legen.
  • Gibt es auch Automatikuhren mit Gangreserveanzeige?

    In der Tat gibt es gelegentlich Automatikuhren mit Gangreserveanzeige. Dies hat allerdings weniger einen praktischen Grund als vielmehr einen ästhetischen. Gangreserveanzeigen wurden ursprünglich für Uhren mit Handaufzug entwickelt, um diese immer im idealen Bereich zu halten. Denn die Ganggenauigkeit leidet bei mechanischen Uhren, wenn sie zu stark oder zu schwach aufgezogen sind. Automatikuhren bleiben, wenn sie getragen werden, von sich aus im idealen Bereich – eine Gangreserveanzeige ist also eher unnötig.
  • Ist für meine Automatikuhr ein Uhrenbeweger sinnvoll?

    Zu diesem Thema gehen die Meinungen auseinander. Einige Menschen legen großen Wert darauf, die Uhr nach einigen Tagen Pause direkt wieder nutzen zu können, ohne sie aufziehen und das Datum neu einstellen zu müssen – gerade bei einer Automatikuhr mit Mondphase oder ewigem Kalender kann das nämlich etwas aufwendiger sein. In diesem Fall ist ein Uhrenbeweger sinnvoll.
    Andere verweisen hingegen darauf, dass ein Mehr an Bewegung auch einen höheren Verschleiß bedeutet, und empfehlen, die Automatikuhren-Aufbewahrung in einer normalen Uhrenbox. Nur müssen Sie Ihre Automatikuhr dann im Zweifelsfall neu aufziehen.
    Falls Sie sich dafür entscheiden, einen Automatikuhren-Beweger zu kaufen, finden Sie die besten Modelle in unserem Uhrenbeweger-Vergleich.