Das Wichtigste in Kürze
  • Periodenunterwäsche kann als Alternative zu Hygieneartikeln oder als zusätzlicher Schutz eingesetzt werden. Der vollständige Verzicht auf andere Hygieneartikel funktioniert meist jedoch nur bei einer leichten Blutung.

1. Wie funktioniert Periodenunterwäsche?

Nachdem die ersten Modelle in den USA auf den Markt kamen, ist Periodenunterwäsche mittlerweile auch in Deutschland erhältlich. Auf Amazon werden viele verschiedene Periodenunterwäsche-Modelle angeboten, die alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren.
Periodenslips bestehen aus drei Schichten: einer Stoffschicht innen, einer außen und einer wasserundurchlässigen Schicht in der Mitte. Zusammen können diese Schichten Blut aufsaugen und aufnehmen, ohne dass etwas nach außen gelangt. In der Waschmaschine lässt das Blut sich rückstandslos entfernen.

2. Wie gut schützt Periodenunterwäsche?

Wie der Periodenunterwäsche-Vergleich zeigt, dienen viele Modelle nur als zusätzlicher Schutz vor dem Auslaufen des Blutes bei starker Periode und in der Nacht. Die besten Periodenunterwäschen können jedoch so viel Blut aufsaugen wie 2 bis 4 Tampons. Ob das für einen ganzen Tag reicht, ist von Nutzerin zu Nutzerin unterschiedlich. Für eine leichte Blutung sollte es jedoch allemal genügen.

Tipp: Viele Nutzerinnen haben nach den ersten Periodenunterwäsche-Tests berichtet, dass es sinnvoll ist, Periodenunterwäsche zu kaufen, die mindestens eine Nummer größer ist. Das erhöht zum einen den Auslaufschutz, zum anderen aber auch den Tragekomfort. Ein zu enger Bund kann vor allem während der Periode zu unangenehmen Bauchschmerzen führen.

3. Kann ich mit Periodenunterwäsche die Umwelt schützen?

Wenn Sie nach einer umweltschonenden Alternative zu Binden und Tampons suchen, werden Sie mit Periodenunterwäsche eher schlechte Erfahrungen machen. Gut ist es allerdings, auf das Material zu achten. Ein OEKO-TEX-Siegel sagt aus, dass das Material ohne Schadstoffe für Sie und die Umwelt auskommt, die Plastikschicht der Periodenunterwäsche ist davon natürlich ausgenommen. Bambusfaser stellt einen schnell nachwachsenden Rohstoff dar, der immerhin meist eine bessere Ökobilanz aufweist als Baumwolle. Wie die meisten anderen Unterwäschen ist Periodenunterwäsche immer vegan.

Wesentlich besser für die Umwelt und Ihren Geldbeutel sind zum Beispiel Menstruationstassen (als Alternative zu Tampons) und Stoffbinden (als Alternative zu Einweg-Binden). Hier können Sie auf Einwegartikel verzichten und genießen dennoch den gleichen oder sogar höheren Komfort.

Periodenunterwäsche Test