In Online-Tests verschiedener Wurzelsperren wird oft erklärt, wie sich eine Wurzelsperre anlegen lässt. Das ist glücklicherweise ganz einfach. Es geht darum, die Pflanze unterirdisch einzuzäunen.
Sie müssen eine Grube ausheben, die Sie mit der Wurzelsperre auskleiden, wodurch ein Ring entsteht. Dessen Enden gilt es, miteinander zu verbinden. Tatsächlich liefern nur wenige Hersteller eine Wurzelsperre mit Verschlüssen auf Amazon mit. Um die Enden miteinander zu verbinden, müssen solche Verschlüsse meist zusätzlich bestellt werden.
In den Ring wird die Pflanze hineingelegt, danach die Grube mit Erde aufgefüllt. Tiefe und Größe der Grube hängen von der Pflanzenart ab. Um zu vermeiden, dass die Wurzeln über die Wurzelsperre hinauswachsen, empfiehlt es sich, ein Stückchen Wurzelsperre über den Boden herausragen zu lassen. Da die Wurzelsperren allesamt UV- und witterungsbeständig sind, verschleißen überirdisch angelegte Teile kaum.
Wasserdicht oder wasserdurchlässig? Das ist die Frage. Beides hat Vor- und Nachteile: Zum Schutz von Leitungen, Kabeln, Kanalisationen etc. empfehlen Anbieter die wasserdichte Variante. Eine Wasserdurchlässigkeit jedoch behindert den natürlichen Wasserkreislauf nicht.

hallo,
warum sollte ein Pflanzkübel oder eine Teichfolie eine schlechtere Variante sein als eine Wurzelsperre?
Liebe Magdalena,
schön, dass Sie sich für unseren Wurzelsperren-Vergleich interessieren.
Das hängt natürlich davon ab, welche Art von Pflanze Sie in Ihrem Garten haben. Für Bambus ist es ein Leichtes, einen Kübel oder eine Folie zu durchstoßen. Deshalb empfiehlt es sich, eine dicke Wurzelsperre zu kaufen.
Denn wenn der Bambus erst einmal Schäden an der Infrastruktur verursacht hat, kann das sehr teuer werden. Nicht nur, dass man den Bambus mit seinem weitreichenden Wurzelgeflecht ausgraben muss, man muss auch noch den Schaden beheben. Deshalb lohnt es sich auch, eine Wurzelsperre im Vorfeld und nicht erst im Nachhinein anzulegen.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Freundliche Grüße
Ihr Vergleich.org-Team