Das Wichtigste in Kürze
  • Neben einer Sauna-Sanduhr zur Zeitmessung des Saunagangs gehört ein Sauna-Thermometer ohne Zweifel zu den wichtigsten Ausstattungsgeräten jeder Sauna. Auffallend ist, dass in den meisten Fällen das Sauna-Thermometer mit einem Hygrometer ausgestattet ist. Somit wird nicht nur die Temperatur, sondern auch die relative Luftfeuchtigkeit gemessen. Auch die Größe spielt eine Rolle, denn die Messergebnisse sollten aus jeder Ecke der Sauna auch aus der Ferne deutlich ablesbar sein. Wählen Sie daher ein Modell mit einem Durchmesser bzw. einer Kantenlänge von mindestens 15 cm aus der Vergleichstabelle, wenn Sie ein Sauna-Thermometer kaufen wollen, welches eine gute Lesbarkeit garantiert.

1. Zu welchem Ergebnis kommen Sauna-Thermometer-Tests im Internet hinsichtlich der Genauigkeit der Messergebnisse?

Diverse Sauna-Thermometer-Tests im Internet haben gezeigt, dass die Genauigkeit der Messergebnisse stark schwanken kann. Eine möglichst zuverlässige und präzise Angabe ist das, was die besten Sauna-Thermometer ausmacht.

Um möglichst genaue Messergebnisse zu erreichen, setzen die Hersteller auf die Temperaturmessung per Bimetall. Dabei werden zwei Metallstreifen mit unterschiedlichem Koeffizienten der Wärmeausdehnung miteinander verbunden.

Ändert sich die Temperatur, so reagieren die Metalle unterschiedlich. Genauer gesagt dehnen sie sich unterschiedlich aus oder ziehen sich zusammen. Je nachdem welche Seite wie reagiert, biegt sich der Metallstreifen und zeigt die Temperaturveränderung an.

Bei einem Hygrometer wird hingegen Haar gemessen. Menschliches Haar hat die Eigenschaft, sich bei zunehmender Luftfeuchtigkeit auszudehnen und bei abnehmender Luftfeuchtigkeit zusammenzuziehen. Diese Eigenschaft wurde genutzt, um die Veränderung der Luftfeuchtigkeit per Übertragungsmechanismus auf einer Skala anzuzeigen.

Heutzutage verwenden Hersteller jedoch überwiegend synthetisches Haar für ihre Hygrometer. Wählen Sie also ein Sauna-Thermometer mit Bimetallmessung und Haarhygrometer aus der Vergleichstabelle, um möglichst genaue Messergebnisse zu erreichen.

2. Aus welchem Material sollte ein Sauna-Thermometer hergestellt sein?

Saunathermometer müssen verschiedenste Ansprüche erfüllen. Dazu gehören vor allem die Resistenz gegen hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit. Unter anderem aus diesem Grund setzen die meisten Saunagänger noch immer auf analoge Modelle, da digitale Sauna-Thermometer anfälliger für Störungen sind. Zwar finden sich auch Sauna-Thermometer mit Funk auf dem Markt, doch auch diesen begegnet man vergleichsweise selten.

Sauna-Thermometer aus Holz sind bei den Analogmodellen weit verbreitet. Das natürliche Material fügt sich auch optisch ansprechend in die Saunalandschaft. Doch Holz ist nicht gleich Holz. Harzhaltige und weiche Hölzer sind zu vermeiden, da sie schlecht auf die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit der Sauna reagieren und harzen sowie reißen können. Empfehlenswert sind hingegen Harthölzer wie finnische Tanne oder Apachiholz.

Auch Sauna-Thermometer aus Edelstahl finden sich häufig. Diese sind rostfrei und eignen sich für den regelmäßigen Saunaeinsatz ebenfalls hervorragend. Gewitzte und hochwertige Hersteller wie Fischer, TFA Dostmann oder Klafs bringen Sauna-Thermometer auf den Markt, die Metalle und Holz kombinieren und somit das Design in den Mittelpunkt rücken.

3. Woher weiß ich, wann die idealen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte erreicht sind?

Für die idealen Saunatemperaturen gibt es im Internet oder in der Literatur diverse Tabellen, die erläutern, welche Wirkung die unterschiedlichen Kombinationen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit haben.

Im Sauna-Thermometer-Vergleich zeigt sich, dass viele Hersteller ihre Messskalen um farbliche Markierungen ergänzen, welche die idealen bzw. verschiedene Saunaformen anzeigen und somit auch für Laien leicht erkennbar machen. Wählen Sie ein Gerät mit möglichst vielen Markierungen aus der Vergleichstabelle, um Ihnen das Einschätzen der richtigen Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse zu erleichtern.

Der klassische Saunagang, die sogenannte Finnensauna, sollte beispielsweise bei einer hohen Temperatur von 80 bis knapp über 100 °C bei niedriger Luftfeuchtigkeit von 5 bis 15 % durchgeführt werden. Bei einer Luftfeuchtigkeit bis etwa 40 % und einer Temperatur zwischen 60 und 80 °C spricht man von einer Bio-Sauna.

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