Das Wichtigste in Kürze
  • Neben Saunaofen, Kübel, Aufgusskelle und Thermometer darf vor allem ein kleines Gerät nicht fehlen: Die obligatorische Sauna-Sanduhr ist fester und wichtiger Bestandteil jeder Einrichtung einer Sauna. Mit ihr überwachen Sie, wie lange Ihre Saunasitzung andauert. Aufgrund hoher Hitze und Feuchtigkeit haben sich klassische Sanduhren gegenüber Digitaluhren durchgesetzt. Dabei rinnt der Sand durch die kleine Verengung des hitzebeständigen Glases. Wählen Sie ein Modell, welches einen farblich guten Kontrast zwischen Holz und Sand aufweist, aus der Vergleichstabelle, wenn Sie die abgelaufene Zeit auch aus großer Entfernung gut ablesen möchten. Bei hellem Kiefernholz sollte es beispielsweise eine Sauna-Sanduhr mit schwarzem Sand sein, bei dunklem Zedernholz besser weißer Sand.

1. Welches Material eignet sich laut Sauna-Sanduhr-Tests im Internet am besten?

Diverse Online-Tests von Sauna-Sanduhren haben gezeigt, dass gerade harte Hölzer, die in der Form beständig sind und einen geringen Harzanteil aufweisen, ideal für den Gebrauch in der Sauna sind. Diese halten am besten der hohen Feuchtigkeit und der Hitze stand.

Die besten Sauna-Sanduhren bestehen daher aus Zedernholz oder speziellem Thermoholz, welches für die hohe Hitzeeinwirkung geeignet ist. Weitere beliebte Hölzer im Saunabereich sind Espe, nordische Fichte, Abachi oder auch die heimische Tanne. Jedoch werden Saunauhren nur selten aus diesen Hölzern hergestellt.

Besonders gern werden auch Hölzer wie Kiefer oder Buchenholz verwendet. Diese eignen sich zwar grundsätzlich auch, werden von den Herstellern jedoch aufgrund des vergleichsweise niedrigen Materialpreises bevorzugt. Wenn Sie eine Sauna-Sanduhr kaufen wollen, sollten Sie zumindest bei nicht näher definierten Holzarten skeptisch sein. Dabei könnte es sich um ungeeignetes Weichholz handeln, welches nach mehreren Saunagängen zu harzen beginnt oder Risse bildet.

2. Welche Durchlaufzeiten sind verfügbar?

Der Sand einer Saunauhr dient der Zeitmessung. Je nach Saunaerfahrung sollten Sie Ihre Kaufentscheidung daher davon abhängig machen, wie lange Ihre Saunagänge andauern. Für durchschnittliche Saunagänger sind Sauna-Sanduhren mit 15-min-Durchlaufzeit oft schon ausreichend. Entsprechend verbreitet ist diese Bauweise auf dem Markt.

Greifen Sie hingegen zu einer Sauna-Sanduhr mit 30-Minuten-Zeitfenster aus unserer Vergleichstabelle, wenn Sie längere Saunagänge gewohnt sind. So muss diese nicht ständig auf Anfang gedreht werden. Sauna-Sanduhren mit einer 20-Minuten-Skala sind hingegen unüblich und auf dem Markt nur selten zu finden.

3. Wie wird eine Sauna-Sanduhr in der Sauna aufgehängt?

Je nach Design der Sauna-Sanduhr kann diese auf unterschiedliche Art in der Sauna angebracht werden. Wie der Sauna-Sanduhren-Vergleich zeigt, ist die vorherrschende Methode die Wandmontage.

Bei der Wandmontage wird die hintere Platte über zwei Schrauben durch die vorgebohrten Löcher an die Holzwand Ihrer Sauna geschraubt. Die obere Platte ist dann samt Sanduhr um 360° drehbar. Wählen Sie eine Saunauhr, die mit nötigen Montageschrauben geliefert wird, aus der Vergleichstabelle, wenn Sie zuhause über keine Schrauben verfügen. Dieses Funktionsprinzip gilt für Uhren günstiger Hersteller ebenso wie bei Sauna-Sanduhren von Klafs und anderen hochpreisigen Marken.

sauna-sanduhr-test