MTB Reifen Test 2017

Die 7 besten Mountainbike-Reifen im Vergleich.

Continental MTB - Reifen X-King 2.2 ProTection Continental MTB - Reifen X-King 2.2 ProTection
Schwalbe Black Jack 2er Set 7753269598391 Schwalbe Black Jack 2er Set 7753269598391
Schwalbe Racing Ralph 11600254.02 Schwalbe Racing Ralph 11600254.02
Schwalbe Marathon Plus 11101025 Schwalbe Marathon Plus 11101025
Continental MTB Reifen Race King Continental MTB Reifen Race King
Continental MTB Reifen Explorer 0115715 Continental MTB Reifen Explorer 0115715
Maxxis High Roller II Exo Protection TB74177300 Maxxis High Roller II Exo Protection TB74177300
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Continental MTB - Reifen X-King 2.2 ProTection Schwalbe Black Jack 2er Set 7753269598391 Schwalbe Racing Ralph 11600254.02 Schwalbe Marathon Plus 11101025 Continental MTB Reifen Race King Continental MTB Reifen Explorer 0115715 Maxxis High Roller II Exo Protection TB74177300
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
08/2017
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Bewertung 1,6 gut
08/2017
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Bewertung 1,8 gut
08/2017
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Bewertung 2,0 gut
07/2017
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Bewertung 2,1 gut
08/2017
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Bewertung 2,2 gut
08/2017
Kundenwertung
bei Amazon
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Typ Falt­reifenFalt­reifen sind eine Son­der­form der Draht­reifen, bei denen der Wulst­kern aus Kevlar-Fäden besteht. Dadurch wird der Reifen faltbar und zudem 50 bis 90 g leichter. Draht­reifenDer Wulst­kern besteht aus einem oder meh­reren Metalldrähten, welche ver­hin­dern, dass der Reifen unter Druck von der Felge springt. Draht­reifen sind relativ günstig und leicht zu repa­rieren. Falt­reifenFalt­reifen sind eine Son­der­form der Draht­reifen, bei denen der Wulst­kern aus Kevlar-Fäden besteht. Dadurch wird der Reifen faltbar und zudem 50 bis 90 g leichter. Draht­reifenDer Wulst­kern besteht aus einem oder meh­reren Metalldrähten, welche ver­hin­dern, dass der Reifen unter Druck von der Felge springt. Draht­reifen sind relativ günstig und leicht zu repa­rieren. Draht­reifenDer Wulst­kern besteht aus einem oder meh­reren Metalldrähten, welche ver­hin­dern, dass der Reifen unter Druck von der Felge springt. Draht­reifen sind relativ günstig und leicht zu repa­rieren. Draht­reifenDer Wulst­kern besteht aus einem oder meh­reren Metalldrähten, welche ver­hin­dern, dass der Reifen unter Druck von der Felge springt. Draht­reifen sind relativ günstig und leicht zu repa­rieren. Falt­reifenFalt­reifen sind eine Son­der­form der Draht­reifen, bei denen der Wulst­kern aus Kevlar-Fäden besteht. Dadurch wird der Reifen faltbar und zudem 50 bis 90 g leichter.
Einsatzgebiet Tour, Wett­kampf Tour, Trai­ning Wett­kampf, Trai­ning Tour, Trai­ning Tour, Wett­kampf Tour, Trai­ning Wett­kampf, Trai­ning
ETRTO Metrische Größenangabe in mm: Die erste Zahl gibt die Reifenbreite, die zweite Zahl den Innendurchmesser an. Die metrische Angabe gilt im Vergleich zur Reifengröße in Zoll als genauer. 55 - 622 57 - 559 57 - 559 54 - 622 50 - 559 54 - 559 61 - 559
Reifengröße in Zoll Größenangabe in Zoll: Hier bezeichnet die erste Zahl den ungefähren Außendurchmesser des Reifens; mit der zweiten Zahl wird die Reifenbreite angegeben.

Da die Angabe in Zoll weniger präzise als die Millimeterangabe ist, sollte man sich beim Kauf nach den ETRTO-Maßen richten.
26 x 2.20 26 x 2.25 26 x 2.25 29 x 2.10 26 x 2.00 26 x 2.1 26 x 2.40
Karkasse Die Karkasse ist die unterste Schicht und damit das tragende Grundgerüst des Reifens. Es besteht, je nach Hersteller, aus Nylon-, Kevlar- oder Vectranfäden.

Neben dem verwendeten Material ist die Fadendichte der entscheidende Wert für die Festigkeit und Haltbarkeit der Karkasse. Diese wird in TPI (Threads per Inch) oder EPI (Ends per Inch) angegeben.

Dabei gilt: Je höher der TPI- oder EPI-Wert ist, desto engmaschiger ist das Gewebe. Das verringert den Rollwiderstand und erhöht den Pannenschutz.
84 TPI 50 EPI 67 EPI 67 EPI 84 TPI 84 TPI 60 TPI
Grip
Rolleigenschaften
Pannensicherheit Zum Schutz des Reifens werden ein oder zwei Schichten aus speziellen Schutzmaterialien unter die Lauffläche und/oder zwischen das Karkassengewebe gelegt.
empfohlener Reifendruck 3,5 - 4,5 bar 2,0 - 4,0 bar 1,8 - 3,7 bar 2,0 - 4,5 bar 3,5 - 4,5 bar 3,5 - 4,5 bar 2,5 - 4,5 bar
Gewicht 645 g 820 g 535 g 1.270 g 522 g 620 g 920 g
Vorteile
  • äußerst robust
  • sehr guter Grip auf nasser Fahr­bahn
  • Set mit 2 Män­teln
  • äußerst robust
  • sehr guter Grip bei Nässe und Matsch
  • beson­ders geringer Roll­wi­der­stand
  • läuft sehr leise
  • auch für E-Bikes geeignet
  • sehr pan­nen­si­cher
  • beson­ders für harte, nasse Unter­gründe geeignet
  • läuft sehr sch­nell und leise
  • beson­ders geringer Roll­wi­der­stand
  • sehr gut für Asphalt geeignet
  • beson­ders für harte, nasse Unter­gründe geeignet
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4,7 /5 aus 15 Bewertungen

MTB Reifen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mountainbike-Reifen haben spezielle Mäntel, damit Fahrräder für Geländefahrten und Ausfahrten in unebenem Gelände gut gerüstet mit sicherem Grip sind. Sie zeichnen sich durch ihre Breite und ihr ausgeprägtes Reifenprofil aus. Das sorgt für eine bessere Traktion, aber auch für einen höheren Rollwiderstand.
  • Ihr Aufbau gleicht grundlegend dem anderer Fahrradbereifungen. Zwischen der Lauffläche, welche direkten Kontakt mit dem Untergrund hat, und dem als Karkasse bezeichneten Grundgerüst befindet sich jedoch häufig noch eine zusätzliche Pannenschutz-Schicht. Diese soll die Beschädigungen des Schlauchs auch bei Fahrten auf Geröll verhindern.
  • Am häufigsten finden sich MTB-Reifen mit 26 oder 28 Zoll Innendurchmesser, seit geraumer Zeit werden jedoch auch Mountainbikes mit 27- oder 29-Zoll-Reifen hergestellt.

MTB Reifen Test

Mountainbikes erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit bei deutschen Hobby-Radlern: Knapp 15 Mio. Bundesbürger fahren mehr oder minder regelmäßig mit ihrem geländetauglichen Zweirad (Quelle: Statista). Die richtige Bereifung für das oft holprige Terrain ist dabei für den Fahrspaß und die Sicherheit von entscheidender Bedeutung.

Doch was zeichnet die grobstolligen Mäntel gegenüber ihren schlanken Pendants für City-, Touring- und Rennräder aus? Die wichtigsten Informationen hierzu haben wir in unserem MTB-Reifen-Vergleich 2017 für Sie zusammengefasst. Denn neben der richtigen Größe für Ihr Mountainbike sind auch die Karkasse, also das Grundgerüst des Reifens, und die Fahreigenschaften für den Kauf besonders wichtig.

1. Mountainbike-Reifen – Die richtige Wahl fürs Grobe

Die Fadendichte der Karkasse

Dieser Wert wird in Threads per Inch (TPI) oder Ends per Inch (EPI) angegeben. Beide Maßangaben bezeichnen, wie dicht das Kevlar- oder Nylongewebe unter der schützenden Gummischicht gewebt ist. Dabei kommt es nicht nur auf die Fadenanzahl, sondern auch auf deren Dicke an. Dünne Fäden verringern den Rollwiderstand und machen den Reifen schneller, aber auch anfälliger für Pannen. Entsprechend versuchen Hersteller, einen guten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Stabilität zu finden.

MTB-Reifen unterscheiden sich im Aufbau nicht von anderen Arten von Fahrradreifen. In der Felge wird der Reifen mit dem sogenannten Wulstkern verankert. Dieser befindet sich am Ende der Seitenflächen des Reifens und besteht, je nach Reifentyp, aus gebündelten Stofffasern oder Draht. Erstere werden auch als Faltreifen bezeichnet, da sie sich dank der Kevlar- oder Nylonfäden falten lassen. Letztere werden Drahtreifen genannt und sind durch mehrere Drahtstränge im Wulstkern starr.

Der Kern verlängert sich an den Seiten des Reifens zur Karkasse, dem Grundgerüst des Reifens. Dieses ist aus dünnen Polymerfäden, beispielsweise aus Kevlar, Nylon oder Vectran gewebt und mit einer Gummischicht überzogen. Je dichter die Fäden gewebt sind, desto stabiler ist der Reifen.

Der Übergang zwischen Karkasse und Lauffläche ist bei MTB-Reifen mit Seitenstollen verstärkt. Die kleinen Gummiquader sehen dem Profil der Lauffläche sehr ähnlich und sorgen für guten Grip in Kurven oder anderweitigen Schräglagen. Der Teil, der mit dem Untergrund direkten Kontakt hat, wird als Lauffläche bezeichnet. MTB-Reifen weisen hier ein starkes Profil auf, welches für den nötigen Halt auf unebenen Waldböden oder schlammigen Wegen sorgt.

MTB Reifen Aufbau

Der größte Unterschied zwischen MTB-Reifen und anderer Fahrradbereifung besteht im Profil der Lauffläche.

Tipp: Zwischen Karkasse und Lauffläche befindet sich bei einigen Reifen, z.B. bei diversen Modellen der Marke Schwalbe, noch eine zusätzliche Schicht aus Kautschuk, die vor Pannen schützen soll, indem sie typische Pannenverursacher wie Scherben oder Nägel davon abhält, bis zum Schlauch durchzudringen. Damit wird Ihr Mountainbike Fahrradreifen zwar nicht unplattbar, aber resistenter gegen Schäden.

2. Drahtig oder faltig – verschiedene Arten von MTB-Reifen

Ähnlich wie bei anderen Reifenkategorien kann man auch bei der Fahrradbereifung von Mountainbikes zwischen Draht- und Faltreifen wählen, wobei letztere genau genommen eine Sonderform von ersteren sind. Was beide Typen auszeichnet, haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Reifentyp Eigenschaften
Faltreifen
Faltreifen
Wulstkern besteht aus Kevlar- oder Nylonfäden
50 bis 90 g leichter als Drahtreifen, geringer Rollwiderstand
leicht zu transportieren
etwa teurer als Drahtreifen
Aufziehen kann schwieriger sein
Drahtreifen
Drahtreifen
preisgünstiger und leichter zu montieren als Faltreifen
Reparaturen sind weniger aufwändig
schwerer und schlechter zu transportieren
Fazit: Auch bei Mountainbike-Reifen greifen immer mehr Nutzer auf Faltreifen zurück. Die bessere Laufleistung überzeugt auch Vielfahrer und mit etwas Übung gelingt auch die Montage recht schnell. Zudem wird der Wulstkern als robuster empfunden.

3. Größe, Gerüst und Grip – Kaufberatung für MTB-Reifen

Bevor Sie einen MTB-Reifen kaufen, sollten Sie einige wichtige Punkt klären. Welchen Durchmesser haben Ihre Mountainbike Felgen? Wie soll das Grundgerüst des Fahrradmantels beschaffen sein? Und nicht zuletzt: Welche Laufeigenschaften erwarten Sie von Ihrer MTB-Bereifung?

In den folgenden Abschnitten erläutern wir die wichtigsten Punkte, damit Sie Ihren persönlichen-Vergleichssieger unter den MTB-Reifen finden können.

3.1. Die Größe in Zoll und nach ETRTO – der richtige Durchmesser

MTB Felge

Früher gab es fast ausschließlich MTB-Felgen mit 26 oder 28 Zoll Durchmesser. Mittlerweile sind auch größere Reifen für Mountainbikes erhältlich.

Auch der beste MTB-Reifen verschafft keinen Fahrspaß, wenn er für Ihr Mountainbike nicht die richtige Reifengröße hat. Für die Größenangabe gibt es zwei mögliche Systeme: Werte in Zoll oder in Millimetern (metrisches System). Beide Angaben finden Sie auf den Seitenflächen der Reifen.

Bei ersterem System erfolgt die Angabe des Innendurchmessers in Zoll, gefolgt von der geschätzten Reifenbreite in Zoll. So bezeichnet beispielsweise der Wert 26 x 2.25 einen Reifen mit 26 Zoll Innendurchmesser und einer Breite von ca. 2.25 Zoll. Die Angaben des metrischen Systems sind wesentlich genauer: Hier wird die Reifenbreite und der Reifeninnendurchmesser in Millimetern angegeben, z.B. 57 - 559.

Orientieren Sie sich beim Kauf eines MTB-Reifens am besten an den Angaben auf den alten Mänteln. Ist der von Ihnen bevorzugte Reifen nicht in exakt derselben Größe erhältlich, gibt diese Tabelle einen Hinweis darauf, ob der Mantel dennoch passen kann.

Hinweis: Ob Ihr Mountainbike-Reifen 26, 27, 28 oder 29 Zoll groß sein soll, ergibt sich aus dem Durchmesser der Felge. Dabei ist zu beachten, dass 28- und 29-Zoll-Mountainbike-Felgen eine Bereifung mit 622 mm Innendurchmesser benötigen.

3.2. Die Karkasse – die inneren Werte

Karkasse Enduro

Die Karkasse eines Fahrradreifens kann aus mehreren Schichten bestehen. Ein Indiz dafür sind oft hohe TPI-Werte, die sich durch die aufaddierten Werte der einzelnen Schichten ergeben.

Die Karkasse des Reifens besteht aus unterschiedlich dicht gewebten Kevlar- oder Nylonfäden, die zudem verschiedene Stärken aufweisen. Der relevante Wert wird in TPI oder EPI (Threads bzw. Ends per Inch) angegeben. Je höher der Wert ist, desto hochwertiger ist der Reifen, da ein dichtes Karkassengewebe für einen geringeren Rollwiderstand und einen besseren Pannenschutz sorgt.

Doch Vorsicht: Ab einem Wert von 127 EPI bzw. TPI sind die Fäden so dünn, dass der Reifen verletzlicher wird. Continental oder Schwalbe MTB Reifen weisen daher meist 50 bis 84 TPI/EPI auf, da diese Dichte einen guten Kompromiss zwischen Laufleistung und Pannenschutz ermöglicht.

Hinweis: Der Mindeststandard der meisten Hersteller liegt bei 50 TPI/EPI. Günstige MTB-Reifen haben mit etwa 20 bis 24 TPI eine sehr geringe Dichte. Ist ein Wert von über 150 angegeben, handelt es sich sehr wahrscheinlich um aufaddierte EPI-Werte von mehreren Karkassenschichten. Bei 200 TPI besteht der Reifen dann aus drei Schichten mit je 67 TPI pro Lage.

3.3. Grip und Rolleigenschaften – für sicheren Halt

Beide Parameter bestimmen sich durch die Gummimischung, die Dichte des Karkassengewebes und das Laufflächen- bzw. Seitenprofil des Reifens. Die genaue Zusammensetzung der Gummimischung bleibt meist das Geheimnis des Herstellers, doch zumeist finden sich Natur- bzw. Synthesekautschuk, Siliziumdioxid und Schwefel unter den Inhaltsstoffen.

Grip Profil MTB Reifen

Ein grobes Profil mit Stollen an Lauf- und Seitenflächen sorgt für gute Traktion, aber verringert die Laufgeschwindigkeit.

Ein einfacher MTB-Reifen-Test zeigt: Die beste Traktion haben Reifen mit grobem Profil und wuchtigen Seitenstollen. Dadurch laufen solche Modelle jedoch auf glatten Untergründen eher langsam.

Verbringen Sie viel Zeit in unebenem Gelände oder auf matschigen Feldwegen, sind solche Mäntel die beste Wahl.

Nutzen Sie hingegen auch recht häufig glatte Asphaltstraßen mit Ihrem Mountainbike, fährt sich ein Reifen mit schlankerem Profil und einer hohen Fadendichte wesentlich angenehmer.

4. So wechseln Sie Ihre MTB-Reifen richtig

Für Hobbyradler mit wenig Erfahrung kann der Reifenwechsel durchaus ein Problem darstellen, besonders wenn es gilt, breite Reifen aufzuziehen oder das MTB-Fahrrad mit Winterreifen auszustatten. Das folgende Video demonstriert anhand eines Faltreifens, dass Sie sich vor dieser Aufgabe in Zukunft nicht mehr zu scheuen brauchen:

Wie im Video zu sehen ist, erleichtert ein Montierhebel aus Kunststoff die Arbeit, da sich der Wulstkern so leichter in die Felge drücken lässt. Fehlt Ihnen das nötige Zubehör zu Hause, empfehlen wir Ihnen unseren Fahrrad-Werkzeug-Vergleich.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema MTB-Reifen

5.1. Wie erkenne ich, wann ich einen Reifen wechseln muss?

Fahrradschlauch

Prüfen Sie bei jedem Reifenwechsel, ob auch der Schlauch gewechselt werden muss. Sind Risse im Gummi sichtbar, muss ein neuer Schlauch her.

Normalerweise können Sie einen Reifen so lange fahren, bis an der Lauffläche die Fäden der Karkasse oder der Pannenschutz sichtbar werden. Bei Mountainbike-Reifen, ähnlich wie beim BMX-Reifen, ist ein frühzeitiger Wechsel jedoch angebracht, da das grobe Profil dieser Reifentypen für die notwendige Traktion und Stabilität beim Fahren unerlässlich ist.

Ein Tausch der Mäntel ist daher immer dann notwendig, wenn das Profil der Lauffläche oder auch die Seitenstollen bereits merklich abgeflacht sind. Zeigen sich Risse in den Reifen, ist ein Wechsel ebenfalls unvermeidlich, da die Stabilität und die Pannensicherheit dann nicht mehr gewährleistet sind.

5.2. Warum haben breite Reifen weniger Rollwiderstand als schmale?

Rollwiderstand MTB Reifen

Auch wenn es auf den ersten Blick paradox scheint, gereicht die schmale Bauart von Rennrad-Reifen ihnen hinsichtlich des Widerstands beim Rollen zum Nachteil. Während MTB-Reifen unter Druck breiter werden, verlängert sich bei schmalen Reifen die Kontaktfläche mit dem Untergrund und sorgt so für mehr Reibungswiderstand.

Radprofis setzen dennoch auf schmale Bereifung mit hohem Luftdruck, da der Luftwiderstand wesentlich geringer ist als bei breiten Reifen und sie durch ihr geringes Gewicht schneller beschleunigen.

5.3. Ist zu hoher Luftdruck für den Reifen schädlich?

Manometer

Eine stabile Luftpumpe mit Manometer hilft Ihnen, immer den passenden Luftdruck auf den Reifen zu halten.

Ja, das ist durchaus möglich. Überschreiten Sie den maximalen Luftdruck des Reifens, ist es möglich, dass der Fahrradschlauch platzt. Auch die MTB-Reifenbreite kann sich hier schädlich auswirken. Da der Fahrradmantel wesentlich breiter als die Felge ist, kann zu hoher Druck auf Dauer zu einem Riss in der Felge führen.

Zu niedriger Luftdruck ist jedoch ebenfalls problematisch. Ist zu wenig Luft auf einem Mountainbike-Reifen, werden Stöße zwar leichter abgefedert, doch Rollwiderstand, Verschleiß und Pannenanfälligkeit erhöhen sich. Achten Sie also darauf, dass sich der Luftdruck immer innerhalb der auf den Seitenflächen angegebenen Werte bewegt, wenn Sie einen MTB-Reifen aufpumpen.

Sie sind unsicher, welcher Luftdruck der richtige für Ihre Fahrradbereifung ist? Hier finden Sie eine Übersicht mit Richtwerten für den Reifendruck, aufgeschlüsselt nach Reifenbreite und Körpergewicht des Fahrers.

5.4. Taugen Mountainbike-Reifen auch bei Schnee?

Spikes

Kleine Metalldornen bieten auch auf glatten Eisflächen sicheren Halt.

Ja, auf Touren bei winterlicher Witterung bieten sie in jedem Fall mehr Sicherheit als Reifen mit eher glatter Lauffläche, wie mehrere MTB-Reifen-Tests zeige. Sind Sie jedoch häufiger im Schnee unterwegs, lohnen sich auch Spikereifen für Ihr Bike anstelle herkömmlicher MTB Straßenreifen. Bei dieser Fahrradbereifung sind die Laufflächen mit kurzen Metalldornen versehen, die auch auf festgefahrenem Schnee und Eis für guten Grip und Stabilität sorgen.

Dadurch wird jedoch auch der Widerstand beim Rollen etwas höher und das Gesamtgewicht des Rads steigt. Zudem verringert sich laut einer Meldung der Stiftung Warentest der Fahrkomfort durch den etwas holprigen Lauf etwas. Allerdings haben moderne Spikereifen auch keine Schwierigkeiten mit trockenen Asphaltstrecken: Diese schaden dem Spezialmantel entgegen landläufiger Meinung nicht.

Die Vor- und Nachteile von Spikereifen auf einen Blick:

  • sehr gute Traktion auf schnee- oder eisbedeckten Untergründen
  • stabiler Halt bei Fahrunsicherheiten auf glatter Fahrbahn
  • auch für ebene und trockene Straßen geeignet
  • hoher Rollwiderstand
  • wenig hilfreich im Tiefschnee
Vergleichssieger
Continental MTB - Reifen X-King 2.2 ProTection
sehr gut (1,3) Continental MTB - Reifen X-King 2.2 ProTection
4 Bewertungen
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Schwalbe Black Jack 2er Set 7753269598391
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