Das Wichtigste in Kürze
  • Ein besonders wichtiger Punkt in den verschiedenen Tests zu Motorrad-Zusatzscheinwerfern betrifft die Zulassung für den Straßenverkehr. Das ECE-Prüfzeichen wird in das Glas des Scheinwerfers eingeprägt und sagt aus, dass der Anbau der Motorrad-Zusatzscheinwerfer erlaubt ist, ohne dass Sie eine Abnahme durch TÜV oder Dekra abwarten müssen. Dieses „E“ in einem Kreis bedeutet, dass die Scheinwerfer am Motorrad für ihr beschriebenes Einsatzgebiet vorschriftsmäßig sind und europaweit im Straßenverkehr verwendet werden dürfen. Der nach Licht oder Stromverbrauch beste Zusatz-Motorradscheinwerfer nützt Ihnen nicht viel, wenn Ihre Betriebserlaubnis mit dem Einbau erlischt. Durch eine Eintragung in den Papieren Ihres Motorrads können Sie aber auch diesen auf öffentlichen Straßen nutzen, ohne ein Bußgeld fürchten zu müssen.
  • Beim Vergleich der Zusatz-Motorradscheinwerfer finden sich ganz verschiedene Einsatzgebiete. Sehr beliebt sind die Motorrad-Zusatzscheinwerfer als Tagfahrlichter. Ihre Helligkeit ist begrenzt genau wie der Strombedarf. Sie dienen vornehmlich dem Gesehenwerden und erhöhen so Ihre Sicherheit bei Tag und bei Nacht. Zusatzscheinwerfer für das Motorrad, die als Nebelscheinwerfer ausgewiesen sind, besitzen dagegen eine sehr hohe Helligkeit. Mit bis zu 3.000 Lumen liegt sie um ein Vielfaches höher als bei Tagfahrlichtern. Achten Sie darauf, dass Sie diese Lampen nur bei den entsprechenden Witterungsbedingungen einschalten dürfen. Außerdem gibt es zum Beispiel noch LED-Scheinwerfer für das Motorrad, die das vorhandene Fernlicht ergänzen oder ersetzen können. Insbesondere bei kleinen Motorrädern oder etwa Rollern mit schwacher Lichtmaschine können Sie auf diese Weise die Helligkeit der Beleuchtung spürbar verbessern.
  • Wenn Sie Motorrad-Zusatzscheinwerfer kaufen, gilt es zudem, auf eine kompatible Elektronik zu achten. Insbesondere Halogenscheinwerfer, aber auch einige LED-Scheinwerfer dürfen ausschließlich mit 12 Volt betrieben werden. Andere Systeme sind variabler und erlauben zum Beispiel auch 24 Volt, was aber zumindest bei Motorräder nicht üblich ist. Gerade die zusätzliche Einbindung der Zündung, damit die Lichter nur mit Zündschlüssel geschaltet werden können, erfordert einige Grundkenntnisse. Beachten Sie dabei unbedingt die vom Hersteller empfohlene Vorgehensweise, wenn Sie die Motorrad-Zusatzscheinwerfer anschließen. Sicher gehen Sie, wenn Sie die Hilfe eines Zweiradmechanikers vor Ort in Anspruch nehmen. Dieser kann dafür Sorge tragen, dass die neuen Scheinwerfer vorschriftsmäßig in Betrieb genommen werden.

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