Das mit Abstand wichtigste Kaufkriterium für einen Hundemantel ist die richtige Passform. Doch welche Größe sollen Sie beim Hundemantel wählen? Der Hundemantel darf weder zu eng anliegen – die Gefahr, dass er manche Stellen des Körpers einschnürt oder sogar scheuert, ist dann groß – noch zu weit geschnitten sein – in diesem Fall wärmt die Hundejacke im Winter nicht so gut und das Tier bleibt mitunter im Vorbeilaufen an Gegenständen hängen.
Zunächst einmal gilt es daher, die richtige Mantel-Größe für Ihren Hund zu bestimmen. Nur, wenn der Mantel gut passt, können die Hundebekleidung oder die Hundemäntel ihren Zweck erfüllen. Ausschlaggebend dafür ist bei den meisten Hundepullovern, -jacken und -mänteln die Rückenlänge von den Schulterblättern bis zum Rutenansatz. Je nach Hersteller (wie für den Dociote-Hundemantel, den Wolters-Hundemantel oder den Wende-Hundemantel) sind auch andere Maße wie der Brust- oder der Halsumfang entscheidend für die Auswahl der richtigen Größe.
Eine Größentabelle mit Richtwerten finden Sie mehrheitlich in der Produktbeschreibung bei Amazon oder auf den Webseiten bekannter Hersteller von Hundemänteln, wie zum Beispiel Wolters oder Trixie. Auch Onlineshops für Hundebedarf wie Fressnapf bieten Hundemantel-Größen-Tabellen zur Orientierung an.
Sie haben kein Maßband zur Hand, aber möchten schnell einen Chihuahua-Hundemantel bestellen? Damit Sie Ihren persönlichen Hundemantel-Testsieger schneller ausfindig machen können, finden Sie hier die durchschnittliche Rückenlänge einiger beliebter Hunderassen:
| Hunderasse | durchschnittliche Rückenlänge |
| Beagle | 42 – 48 cm |
| Boxer | 50 – 60 cm |
| Chihuahua | 20 – 30 cm |
| Dackel | 30 – 45 cm |
| Deutscher Schäferhund | 65 – 75 cm |
| Golden Retriever | 55 – 65 cm |

Dieser Eddie-Bauer-Hundemantel ist laut unseren Informationen in sechs Größen von XS bis XXL erhältlich.
Doch selbst wenn Sie die richtige Größe gefunden haben, sitzt das Bekleidungsstück nicht immer gleich wie angegossen.
Denn je nach Rasse und Ernährungszustand benötigen Hunde verschiedene Weiten an Hals, Brust und Bauch für einen optimalen Bauchschutz.
Ob als Hundemantel für einen Labrador oder einen Spitz: Die besten Hundemäntel lassen sich durch verstellbare Bauchgurte, Gummizüge oder variable Druckknöpfe optimal an die Körperform Ihres Vierbeiners anpassen. Dennoch ist es für den Anfang wichtig, dass Sie wissen, in welchen Bereich Ihr Liebling in Sachen Hundejacke gehört:
- Kleine Hunde: Hundemantel für kleine Hunde sind zum Beispiel für Rassen wie Yorkshire-Terrier, Malteser, Jack-Russell-Terrier oder Chihuahua konzipiert.
- Kleine bis mittlere Hunde: Suchen Sie eine warme Jacke für kleine bis mittelgroße Hunde, dann haben Sie vielleicht einen Mischling zwischen einer kleinen Hunderasse und einem Border Collie, Labrador Retriever oder einem Beagle.
- Mittelgroße Hunde: Ein Hundemantel für den Winter für mittelgroße Hunde kann zum Beispiel für einen Basenji, Chow Chow oder Bullterrier sein.
- Mittelgroße bis große Hunde: Mittlere bis große Hunde sind zum Beispiel Mischlinge aus den eben genannten und großen Rassen wie Golden Retriever oder Bernhardiner.
- Große Hunde: Beispielsweise Hundemäntel, die mit Fleece gefüttert sind und für große Hunderassen passten. Dann handelt es sich zum Beispiel um die besten Produkte für Boxer, Rhodesian Ridgeback oder Deutsche Dogge.

Hundemäntel wie von Trixie sind mit vielen Einstelloptionen versehen, sodass sie sich dem Körper Ihres Hundes gut anpassen lassen.
Mein Hund friert eigentlich nicht draußen, jedenfalls macht er nicht den Eindruck. Deshalb habe ich ihm bisher keinen Mantel angezogen. Er ist ein Mischling mit dichtem Fell und Unterwolle (vermutlich ist eine Art Hüte-Hund mit drin), er liebt Wasser und springt selbst im Winter in jede Pfütze und wird am Bauch immer ganz nass. Ich mach mir dann schon Sorgen, dass er sich erkältet. Was kann ich dagegen tun?
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Hundemantel-Vergleich.
Wenn Ihr Hund beim Spaziergang nass geworden ist, sollten Sie ihn anschließend gut abtrocknen. Schützen Sie ihn vor Zugluft und verhindern Sie, dass er sich auf kalte Steinböden oder Fliesen legt, solange er nicht ganz trocken ist. Beachten Sie außerdem, dass der Hund im Winter einen erhöhten Energiebedarf hat, wenn er sich viel draußen aufhält. Erhöhen Sie gegebenenfalls in Absprache mit Ihrem Tierarzt die Futtermenge.
Weiterhin alles Gute für Ihren Hund wünscht
Ihr Vergleich.org-Team