Das Wichtigste in Kürze
  • Spätestens wer selbst Kinder hat, weiß: Anstatt zu gehen, lieben Kinder es, zu rennen, springen und zu kriechen. Doch ganz besonders lieben sie das Hüpfen. Ein Hüpfball ist ein mit Luft gefüllter Kunststoffball, der ähnlich wie ein Sitzball oder Gymnastikball elastisch ist und nachgibt, sobald man sich auf ihn setzt. Ein Hüpfball nutzt die Elastizität als Spaßfaktor. Kinder, Jugendliche und sogar Erwachsene können sich sitzend in federnder Auf- und Abbewegung fortbewegen. Ein Hüpfball ist daher gerade für Heranwachsende ein tolles Gerät, um spielend Sport zu treiben und schon früh Bewegungsabläufe zu trainieren. Wählen Sie einen Sprungball mit einem Gewicht von unter 500 g, wenn der Hüpfball für Kinder gedacht ist und daher besonders leicht sein soll.

1. Welches Material empfehlen Hüpfball-Tests im Internet?

In diversen Hüpfball-Tests im Internet hat sich gezeigt, dass Sprungbälle vorwiegend aus Kunststoff gefertigt werden. Leider geben die meisten Hersteller nicht präzise an, welche Kunststoffe verwendet werden. In vielen Fällen dürfte es sich jedoch um Polyvinylchlorid (kurz: PVC) handeln.

PVC ist aufgrund seiner umweltschädlichen Eigenschaften etwas in Verruf geraten. Die besten Hüpfbälle bestehen daher aus dem Kunststoff ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat). Dieser gilt gesundheitlich als unbedenklicher und weist zudem hervorragende Nutzungseigenschaften auf.

ABS ist besonders strapazierfähig und hat eine härtere Oberfläche, wodurch ABS-Hüpfbälle nicht so schnell zerkratzen. Wählen Sie daher besser einen ABS-Hüpfball aus der Vergleichstabelle, wenn Sie diesen auch im Außenbereich einsetzen wollen.

2. Welche Größe sollte ein Hüpfball haben?

Ein Sprungball bringt Spaß für Kinder wie für Erwachsene. Der Unterschied besteht jedoch im Körperbau der Anwender. Daher sollten Sie beim Kauf eines Hüpfballs stets die physischen Eigenschaften der Nutzer berücksichtigen.

Sprungbälle können meist ab einem Alter von etwa drei Jahren genutzt werden. Hüpfbälle gibt es daher schon mit einem Durchmesser ab 30 cm. Ein Hüpfball mit 45 cm eignet sich hervorragend für heranwachsende Kinder bis hinein ins Grundschulalter.

Doch auch Jugendliche oder Erwachsene erfreuen sich an dem Spielgerät. Wählen Sie in diesem Fall einen Hüpfball mit 60 cm Durchmesser oder mehr aus der Vergleichstabelle, damit der Hüpfball eine ausreichende Größe hat. Zu beachten ist auch die maximale Belastbarkeit. Diese liegt gewöhnlich bei 30 bis 60 Kilogramm. Vereinzelt finden sich Hüpfbälle, die mehr als 100 kg standhalten und sich somit auch für Erwachsene eignen.

Übrigens gibt es Hüpfbälle in verschiedensten Farben und Motiven. Während für Jugendliche und Erwachsene wohl eher ein einfarbiges Modell die richtige Wahl ist, darf es für Kinder auch schon mal ein Hüpfball mit Einhorn-, Prinzessinnen oder Trickfilmmotiv sein. Je bunter, desto mehr Freude bereitet der Sprungball.

3. Welcher Griff gibt den besten Halt?

Anders als ein Gymnastikball weist ein Hüpfball Griffe auf. Diese sind dazu da, dass der Sprungball beim Hüpfen mit den Händen mitgezogen werden kann. Das Kind hat somit besseren Halt und fällt nicht so schnell vom Hüpfball.

Im Hüpfball-Vergleich überwiegen Griffe in der Form zweier Kunststoffhörner. Hierbei handelt es sich um die klassische Form von Sprungballgriffen. Sie ist bei großen Hüpfbällen wie kleinen Hüpfbällen gleichermaßen verbreitet. Eine andere Griff-Variante hat die Form eines durchgehenden Bogens bzw. einer Schlaufe. Wenn Sie wünschen, dass das Kind seltener vom Griff abrutscht, sollten Sie einen Hüpfball kaufen, der einen bogenförmigen Griff aufweist.

huepfball-test