Das Wichtigste in Kürze
  • Die Helligkeit ist ein wichtiger Aspekt in Unterbauleuchten-Tests im Internet. Da diese insbesondere bei LED-Lichtern konkret in Zahlen angegeben wird, ist der Vergleich der Unterbauleuchten relativ einfach. Soll eine Fläche von 1 bis 2 Quadratmetern, also eine typische Arbeitsfläche ausgeleuchtet werden, sollten Sie mit mindestens 800 Lumen planen. Das entspricht der Leuchtkraft einer klassischen Glühbirne mit 60 Watt. Wollen Sie die LED-Unterbauleuchte in der Küche einsetzen, wird diese Helligkeit üblicherweise vollkommen genügen. Wegen der kurzen Entfernung könnte für eine kleine Arbeitsfläche sogar eine noch geringere Lichtleistung ausreichen. Soll die LED-Lichtleiste nicht in der Küche, sondern zum Beispiel in einer Werkstatt oder Garage installiert werden und den ganzen Raum ausleuchten, sind mehr als 1.000 Lumen in jedem Fall ratsam.

1. Welche Farbtemperatur ist für welche Situation am besten?

Je höher die Farbtemperatur ist, die in der Einheit Kelvin angegeben wird, umso heller wirkt die Unterschrankleuchte, gleichzeitig aber auch greller und kälter. Setzen Sie das Licht über einer Arbeitsfläche ein, sind 6.000 Kelvin eine gute Wahl. Diese Farbtemperatur wird auch als „Tageslichtweiß“ bezeichnet und ist überall dort sinnvoll, wo Sie Details und Farben präzise erkennen müssen. In der Küche kann die LED-Leiste auch mit 4.000 Kelvin einen guten Kompromiss aus hellem Licht und wohnlicher Atmosphäre darstellen. Speziell in Wohnräumen sind dagegen 3.000 Kelvin beliebt. Dieses Licht wirkt sehr viel wärmer, aber der Wirkungsgrad ist schlechter und zum Beispiel kann es passieren, dass Farben ganz anders aussehen als etwa bei Sonnenlicht. Wollen Sie hierbei variabel sein, um das Licht an verschiedene Situationen anzupassen, dann kaufen Sie eine Unterbauleuchte mit variabler Farbtemperatur. Beim Zubereiten von Essen können Sie das helle Licht nutzen und in den Abendstunden zur reinen Beleuchtung auf ein wärmeres Licht der Küchenleuchte wechseln.

2. Gibt es Unterschiede beim Stromverbrauch gleich heller Lampen?

Auch wenn LEDs generell einen sehr ähnlichen Strombedarf haben und dieser selbst bei hellen Küchenunterbauleuchten höchstens in einem niedrigen zweistelligen Watt-Bereich liegt, sind große Unterschiede anzutreffen. So kann zum Beispiel die eine Lampe mit 800 Lumen nur 6 Watt aufweisen, eine andere mit der gleichen Helligkeit hingegen 9 Watt. Neben der Farbtemperatur sind auch die technische Umsetzung der elektronischen Bauteile mitverantwortlich für diese kleinen, aber spürbaren Unterschiede. So würden Sie mit der nach Stromverbrauch besten Unterbauleuchte mit 6 statt 9 Watt nach einem Jahr Dauerbetrieb durchschnittlich 8 Euro an Stromkosten sparen.
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