Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Elektro-Golf-Trolley ist ein Transporthilfsgerät für den Golfplatz. Dabei handelt es sich um einen automatisierten Schubwagen mit Akkubetrieb, mit dessen Hilfe Sie Ihre Golfausrüstung bequem über das Feld bewegen können. Legen Sie dazu die Ausrüstung auf dem Wagen ab und steuern diesen über das Bedienfeld oder die Steuerknöpfe. Auch Elektro-Golf-Trolleys mit Fernbedienung sind erhältlich. Die meisten Trolleys bieten eine LED-Anzeige, die per Warnleuchte einen niedrigen Batteriestand signalisiert. Wählen Sie ein Modell mit LCD-Display aus der Vergleichstabelle, wenn Sie einen Elektro-Golf-Trolley kaufen möchten, der stets den Batteriestand und gegebenenfalls sogar die Geschwindigkeit anzeigt.

1. Welche Akku-Bauart sollte man laut Online-Elektro-Golf-Trolley-Tests auswählen?

Im Elektro-Golf-Trolley-Vergleich finden sich zwei Akkumulator-Bauweisen: Lithium-Ionen-Akkus sowie Bleigel-Akkus. Bei letzteren bindet sich der Elektrolyt aus Schwefelsäure und Kieselsäure. Im Gegensatz zu herkömmlichen Blei-Batterien bieten Gel-Batterien den Vorteil, dass diese nahezu vollkommen verschlossen sind.

Bei Bleigel-Akkus muss auch kein Wasser nachgefüllt werden, so dass kein zusätzlicher Wartungsaufwand entsteht. Allerdings sind Bleigel-Akkus mit etwa zehn Kilogramm sehr schwer. Zum Vergleich: Ein Lithium-Ionen-Akku wiegt selten mehr als zwei Kilogramm.

Was die Leistung betrifft, sind Bleigel-Akkus gegenüber Lithium-Ionen-Akkus in der Regel deutlich leistungsstärker. Dennoch finden sich unter den besten Elektro-Golf-Trolleys mehr Lithium-Ionen-Modelle und dies hat seinen Grund.

Moderne Lithium-Ionen Akkus sind langlebiger, wiegen etwa 1/5 von Bleigel-Akkus und laden mit etwa zwei bis fünf Stunden deutlich schneller als ein Bleigel-Akku (fünf bis zehn Stunden). Wählen Sie daher ein Gerät mit Lithium-Ionen-Akku aus der Vergleichstabelle, wenn Sie möglichst kurze Ladezeiten wünschen.

Übrigens: Einige Hersteller – wie z. B. die Elektro-Golf-Trolleys von Caddy1 – bieten Ihre Modelle in verschiedenen Batterievarianten an. So können Verbraucher sich beim Kauf ganz nach ihren Vorlieben richten.

2. Welche Reichweite hat ein Elektro-Golf-Caddy?

Aus den bereits erwähnten Akku-Bauarten ergeben sich unterschiedliche Leistungsmerkmale. Wie Elektro-Golf-Trolley-Tests im Internet zeigen, erreichen Spitzenmodelle hier eine Akkuleistung von etwa 400 Wattstunden. Im Durchschnitt verzeichnen die Geräte zwischen 250 und 350 Wattstunden.

Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was die Akkus zu leisten imstande sind, hat sich im Golfsport für Trolleys die Menge an Löchern als Reichweitenangabe etabliert, die mit einer Akkuladung gespielt werden können. Spitzenmodelle schaffen mit einer Akkuladung bis zu 36 oder gar 45 Löcher. Hat der Elektro-Golf-Trolley eine Fernbedienung, können Sie diesen sogar ganz praktisch aus der Ferne steuern.

Achtung bei gebrauchten Elektro-Golf-Trolleys! Nicht selten werden gebrauchte Trolleys weiterverkauft, weil die Akkuleistung stark abgenommen hat. Je nach Modell kann ein Ersatzakku schnell mehr als 500 Euro kosten. Um die maximale Akkuleistung zu garantieren, sollten Sie sich daher für ein Neugerät entscheiden.

3. Aus welchem Material sollte der Caddy hergestellt sein?

Die günstigeren Elektro-Golf-Trolleys sind meist aus Edelstahl gefertigt. Edelstahl ist ein hochwertiges und besonders robustes Material, leider jedoch auch entsprechend schwer. In Kombination mit einem Bleigel-Akku kommen hier schnell mehr als 20 Kilo auf die Waage. Daher kommt für viele ein Modell aus Edelstahl nicht infrage.

Am weitesten verbreitet sind Trolleys aus Aluminium. Aluminium ist ein besonders leichtes Metall. So wird das Gewicht gering gehalten und der Trolley bleibt transportabel. Gerade Menschen, die den Trolley viel auf Reisen mitnehmen wollen, sollten ein Aluminium-Modell aus der Vergleichstabelle wählen. Die Elektro-Golf-Trolleys von Motocaddy oder Caddy1 erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wer ein robustes und dennoch leichtes Material wählen will, kann auch einen Elektro-Golf-Trolley aus Titan oder Karbonfaser wählen. Bei beiden Materialien handelt es sich jedoch um Hightech-Material, was sich im Preis widerspiegelt. Preise von deutlich mehr als 2.000 Euro sind hier schnell erreicht.

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