Das Wichtigste in Kürze
  • Dachpappe gibt es in verschiedenen Varianten. Unterschiede gibt es nicht nur bei der Dicke und dem Gewicht pro Quadratmeter, sondern auch beim Anbringen der Dachpappe. Klassische Dachpappe wird in der Regel lose verlegt und genagelt. Dachbahnen bzw. Bitumenbahnen werden hingegen verschweißt bzw. sind selbstklebend. Entscheidend ist, wo Sie die Dachpappe verlegen wollen. Selbstklebende Produkte sind besonders praktisch, wenn Sie Dachpappe auf einem Gartenhaus montieren wollen.

1. Welches Trägermaterial ist am besten?

Unterschiede gibt es bei der Trägereinlage, die das Bitumen zusammenhält. Rohfilz ist als organisches Material am minderwertigsten, da es mit der Zeit verrotten kann. Polyestervlies ist laut Dachpappen-Tests im Internet am dehnbarsten und somit das ideale Material für die beste Dachpappe.
Meist ist die Dachpappe zudem einseitig besandet, um die Abriebfestigkeit zu erhöhen. Möchten Sie besonders hochwertige Dachpappe kaufen, entscheiden Sie sich für beschieferte Produkte.

2. Was bedeuten die verschiedenen Nummern und Buchstaben wie „Dachpappe R333“?

Die Buchstaben und Nummern beziehen sich auf den Typ. R333 steht z. B. für 333 g/m² schwere Dachpappe, Dachpappe V13 ist 1.300 g/m² schwer und somit eine besonders schwere Bitumendachbahn. Auch die Buchstaben haben eine Bedeutung und weisen auf das Trägermaterial hin. „R“ steht für Rohfilz, „V“ dagegen für Glasfaservlies. Suchen Sie sich den jeweils benötigten Typ aus der obigen Tabelle unseres Dachpappen-Vergleichs.

dachpappe-test