Akku-Nass-Trockensauger Test 2025

Die besten Akku-Staubsauger für trocken und nass im Vergleich.

Drei Akku-Nass-Trockensauger stehen nebeneinander auf einem Fliesenboden
Zuletzt aktualisiert: 26.11.2025
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Der Dreame H14 Pro steht vor einer grünen Wand
Testsieger
Dreame H14 Pro
Der Tineco Floor One S7 steht vor einer grünen Wand
Allrounder
Tineco Floor One S7
Der Roborock Dyad Pro steht vor einer grünen Wand
Design-Favorit
Roborock Dyad Pro
Vergleich.org-Ordnungsexpertin Sabine Haag
Expertin
Fachbereich: Reinigungsgeräte
Redakteurin: Maria Lengemann
Sabine berät das Vergleich.org-Team seit 2024 zu allen Themen rund um Ordnung und Reinigung. Als Ordnungsexpertin, Autorin und YouTuberin bringt sie umfangreiche Kenntnisse und Erfahrung auf diesem Gebiet mit und lässt Sie an ihrem Wissen teilhaben. Ihre Website Ordnungsliebe.net betreibt sie bereits seit 2012 erfolgreich. Konkret unterstützt uns Sabine regelmäßig als Expertin bei Vergleichen zu den Themen Wohnungsreinigung, Haushaltszubehör, Vorrat und Aufbewahrung, Textilpflege, Wäsche und Bügeln. In ihrer Freizeit ordnet Sabine nicht nur ihren eigenen Haushalt, sondern liest auch sehr gern. Wenn sie auf einem Gebiet keine minimalistische Neigung hat, dann bei Büchern.

Mit einem Akku-Nass-Trockensauger können Sie sowohl trockene als auch feuchte Verschmutzungen mit nur einem Gerät entfernen. Sie reinigen damit zum Beispiel verstaubte Böden, verschüttete Flüssigkeiten oder (mit zusätzlicher Wischfunktion) hartnäckige Flecken. Durch den Akku arbeiten Sie flexibler und müssen kein Kabel einstecken. Preislich liegen die Geräte ungefähr bei 50 bis 350 Euro.

So wurde getestet

Im Test achten wir darauf, wie intuitiv sich die Akku-Nass-Trockensauger bedienen lassen, und prüfen jedes Gerät unter identischen Bedingungen. Wir reinigen Stärke-, Kaffee- und Schokocreme-Flecken, die jeweils 24 Stunden eingetrocknet sind. Abgesehen von der Reinigungsleistung achten wir auf die Handhabung, Selbstreinigung, Lautstärke und die Möglichkeit, unter Möbeln zu reinigen. Die Funktion der App wird ebenfalls geprüft.

Der Dreame H14 Pro steht vor einer grünen Wand
Testsieger
Dreame H14 Pro

Der Dreame H14 Pro zeigt in unserem Test die stärkste Gesamtleistung. Eingetrocknete Stärke, Kaffee und Schokocreme entfernt er im Turbo-Modus zügig. Die Handhabung, Ergonomie und die Reinigungsleistung überzeugen uns trotz des eher hohen Gewichts, da er sich leicht führen lässt. Ebenso zuverlässig funktionieren die Selbstreinigung und die Trocknung. Gleichzeitig punktet der Akku-Nass-Trockensauger mit der praktischen App.

Der Tineco Floor One S7 steht vor einer grünen Wand
Allrounder
Tineco Floor One S7

Der Tineco Floor One S7 ist ein starker Allrounder. Der Akku-Nass-Trockensauger entfernt eingetrocknete Flecken, Kaffee und Schokocreme zuverlässig, braucht hierfür aber etwas mehr Züge als der Testsieger. Die selbstfahrende Unterstützung und das angenehme Gewicht verbessern die Ergonomie. Zusätzlich wird das Gesamtbild durch App-Funktionen, die gute Laufzeit und die Selbstreinigung abgerundet. Es gibt aber Einschränkungen beim Reinigen unter Möbeln.

Der Roborock Dyad Pro steht vor einer grünen Wand
Design-Favorit
Roborock Dyad Pro

Der optisch moderne Roborock Dyad Pro schneidet in unserem Test solide ab, bietet aber eine insgesamt etwas schwächere Reinigungsleistung. Eingetrocknete Stärke, Kaffee und Schokocreme benötigen mehrere Durchgänge, obwohl vier Rollen verbaut sind. Positiv sind die einstellbare App, der sparsame Wasserverbrauch und die gute Randreinigung. Da das Gerät nicht liegend unter Möbel gelangt, ist die Flexibilität gegenüber den anderen Modellen eingeschränkt.

Vergleichstabelle Akku-Nass-Trockensauger

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 28.11.2025

1 - 8 von 14: Beste Akku-Nass-Trockensauger im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Akku-Nass-Trockensauger Vergleich
Dreame H14 ProDreame H14 Pro
Vergleichssieger
Tineco Floor One S7Tineco Floor One S7
Tineco Floor One Stretch S6Tineco Floor One Stretch S6
Preis-Leistungs-Sieger
Bissell Crosswave OmniforceBissell Crosswave Omniforce
Bosch GAS 18V-10 L ProfessionalBosch GAS 18V-10 L Professional
Abbildung*
Highlight
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Vergleichssieger
Dreame H14 ProAmazon Logo
Neu
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Highlight
Preis-Leistungs-Sieger
Tineco Floor One Stretch S6Amazon Logo
Bissell Crosswave OmniforceAmazon Logo
Bosch GAS 18V-10 L ProfessionalAmazon Logo
Modell*

Dreame H14 Pro

Tineco Floor One S7

Tineco Floor One Stretch S6

Bissell Crosswave Omniforce

Bosch GAS 18V-10 L Professional

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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Dreame H14 Pro
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Tineco Floor One S7
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Tineco Floor One Stretch S6
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Bissell Crosswave Omniforce
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Bosch GAS 18V-10 L Professional
11/2025
Kundenwertung
bei Amazon
*
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RatenzahlungRatenzahlung
Saugen
Typ
Handgerät
Handgerät
Handgerät
Handgerät
Standgerät
ohne Rollen
Saugschlauch: 1,6 m
Leistung
36 V
120 V
21,6 V
36 V
18 V
Behältergröße
Frischwasserassertank: 0,88 l | Schmutzwassertank: 0,65 l
1 l
Frischwasserassertank: 0,8 l | Schmutzwassertank: 0,72 l
0,82 l
6 l
Blasfunktion
Akku & Ladestation
Inkl. Akku
Inkl. Ladegerät
Max. Akku-Laufzeit
40 min
50 min
40 min
30 min
20 min
Zubehör
Fugendüse
Reinigungsbürste
Polsterdüse
Gewicht
5,7 kg
4,5 kg
4,5 kg
4,8 kg
5,5 kg
Vorteile
  • Selbstreinigungs- & Frischwasser-Technologie
  • besonders hohe Saugleistung
  • mit App-Steuerung
  • auch Variante H14 AE erhältlich
  • Selbstreinigungs- & Frischwasser-Technologie
  • Kabellos und selbstfahrend – ergonomische Bedienung
  • LEDs vorne am Gerät zeigen Schmutz auch bei ungünstiger Beleuchtung
  • mit App-Steuerung
  • 3 Reinigungs-Modi
  • einfache Manövrierbarkeit
  • lange Akkulaufzeit
  • automatische Selbstreinigungsfunktion
  • für alle Hartböden und zum Auffrischen von Teppichböden geeignet
  • akkubetrieben
  • hohe Saugleistung
  • komplett spritzwassergeschützt
  • beutellos
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Akku-Nass-Trockensauger Testberichte

Unser Testsieger: Der Dreame H14 Pro überzeugt mit der starken Reinigung

Der Dreame H14 Pro steht vor einer grünen Wand
Testsieger
Dreame H14 Pro

Der Dreame-Nass-Trockensauger ist mit festem Karton, stabilisierendem Rahmen und Papier geschützt. Jedes Element liegt so im Karton, dass selbst empfindliche Komponenten keinen Millimeter Spiel haben. Die Vielzahl an Schutzlagen zeigt die maximale Sicherheit beim Transport, auch wenn der Verpackungsaufwand wirklich enorm ist.

Der Karton vom Dreame H14 Pro steht auf einem Tisch Der Lieferumfang vom Dreame H14 Pro liegt auf einem Tisch Eine Hand steckt den Griff in den Dreame H14 Pro Eine Hand zieht einen Aufkleber vom Dreame H14 Pro Eine Hand befestigt die Rolle am Dreame H14 Pro Eine Hand hat die Rolle am Dreame H14 Pro entriegelt

Der Lieferumfang ist vollständig und wirkt durchdacht. Mitgeliefert werden eine Station, Reinigungswerkzeug, eine Ersatzrolle, ein Filter, der Handgriff und Reinigungsmittel. Außerdem sind empfindliche Flächen mit einer Folie geschützt, die sich ohne Rückstände entfernen lässt.

Optisch wirkt der Nass-Trockensauger hochwertig. Die Verarbeitung ist präzise, die Übergänge sitzen bündig und das gesamte Gehäuse hat eine moderne, fast schon futuristische Ausstrahlung. Für ein Akkugerät ist das Gewicht recht hoch. Am Heck verfügt das Gerät über zwei Gummireifen, die die Bewegungen stabilisieren und den Kontakt zum Boden gleichmäßig halten.

Tipp: Wenn Sie Nass-Trockensauger suchen, die nicht zwangsweise über einen Akku verfügen müssen, also teilweise auch per Kabel betrieben werden, dann schauen Sie in unserem Nass-Trockensauger-Test vorbei.

Der Dreame H14 Pro punktet imAkku-Nass-Trockensauger- Test mit der leichten Handhabung

Der Aufbau des Nass-Trockensaugers von Dreame dauert nur wenige Sekunden. Wir stecken den Handgriff von oben in das Gerät, schieben ihn nach unten und hören sofort das deutliche Einrasten. Alles ist selbsterklärend konstruiert, sodass wir keine Anleitung benötigen.

Die weiche Rolle am Dreame H14 Pro Eine Hand entfernt ein Teil aus dem Behälter vom Dreame H14 Pro Eine Hand nimmt einen Filter aus dem Dreame H14 Pro Eine Hand hält einen Behälter vom Dreame H14 Pro fest Eine Hand hat einen Behälter vom Dreame H14 Pro entfernt Der Wasserbehälter vom Dreame H14 Pro wird aufgefüllt

Der Frischwasserbehälter fasst 0,88 Liter und lässt sich durch eine große Öffnung problemlos unter dem Wasserhahn befüllen. Der Schmutzwassertank ist mit 0,65 Litern Volumen ausgestattet und löst sich ebenfalls leicht aus der Halterung. Das Mischsystem für das Reinigungsmittel ist sehr praktisch. Wir kippen das Gerät nach hinten, öffnen die kleine Einfüllöffnung und verwenden die mitgelieferte Flasche.

Eine Hand gibt eine Flüssigkeit in den Dreame H14 Pro

Durch den Spritzaufsatz ermöglicht der Dreame eine punktgenaue Dosierung des Reinigungsmittels.

Da der Dreame-Nass-Trockensauger Reinigungsmittel und Wasser selbst im richtigen Verhältnis mischt, vermeidet man dadurch Überdosierungen und spart langfristig auch Reinigungsmittel.

Vor dem Reinigen koppeln wir den Sauger mit der App. Wir schalten das Gerät ein, halten die WLAN-Taste gedrückt, scannen den QR-Code und wechseln wie vorgegeben in das temporäre Netzwerk des Saugers. Nach Eingabe des eigenen WLAN-Passworts bestätigt das Gerät die Verbindung per englischer Sprachausgabe.

In der App vom Dreame H14 Pro wird ein QR-Code gescannt

In der App sehen wir den Akkustand, die verschiedenen Reinigungsmodi und können die Selbstreinigung sowie die Trocknung starten. Einige Menüs bleiben leider in Englisch, dennoch reagiert die App stabil und ermöglicht viele Anpassungen, z. B. ein leiserer Betriebsmodus oder individuelle Trocknungszeiten. Insgesamt bietet der Dreame eine Akkulaufzeit von maximal 40 Minuten.

Für unseren Akku-Nass-Trockensauger-Test reinigen wir 24 Stunden eingetrocknete Flecken. Wir starten im Turbo-Modus und wischen jeden Fleck einmal vor und zurück. Stärke-Wasser-Rückstände entfernt der Dreame sofort, ohne weitere Durchgänge. Verschütteter Kaffee verschwindet ebenfalls schnell, lediglich der Randbereich benötigt zwei bis drei zusätzliche Bahnen. Verschmierte Schokocreme löst der Sauger schon nach einem Zug.

Mit dem Dreame H14 Pro wird ein weißer Fleck beseitigt

Trotz der 5,7 kg wirkt das Gerät erstaunlich leichtführig, da es gut ausbalanciert ist. Der Griff reagiert außerdem fein auf Bewegungen.

Nach dem Wischen stellen wir das Gerät in die Station. Der Ladevorgang startet automatisch. Wir testen anschließend die Selbstreinigung. Der Prozess dauert drei Minuten und 40 Sekunden und schließt nahtlos mit einer leisen Trocknungsphase ab. Diese dauert etwa eine Stunde.

Der Dreame H14 Pro steht in seiner Station

Bei der Selbstreinigung des Dreame-Akku-Nass-Trockensaugers verschwinden auch die Rückstände der Schokocreme, die zuvor noch an der Rolle sichtbar waren.

Danach spülen wir Frisch- und Schmutzwassertank mit warmem Wasser aus. Da alle Teile frei zugänglich sind, geht die Reinigung schnell und ist sehr hygienisch. Der Dreame-Akku-Nass-Trockensauger arbeitet im Test hörbar, aber recht gedämpft. Dank der hohen Saugkraft von 18.000 Pa und der Bürstendrehzahl von 520 Umdrehungen pro Minute gelingt ihm eine gründliche Reinigung. Das gilt auch für schwierige Untergründe.

Das Display vom Dreame H14 Pro zeigt 52% an

Hinweis: Die hier getesteten Akku-Nass-Trockensauger sind vor allem für Hartböden im Haushalt ausgelegt – nicht für große Wassermengen im Keller oder Werkstatt-Einsätze.

Dreame H14 Pro: Akku-Nass-Trockensauger mit Selbstreinigung

Der Akku-Nass-Trockensauger von Dreame kombiniert eine sehr hohe Saugkraft mit einer guten Führung und einer effizienten Bürstenrotation. Er lässt stark eingetrocknete Flecken nach wenigen Zügen verschwinden. Außerdem ist die durchdachte Selbstreinigung mit anschließender Trocknungsfunktion sehr pflegeleicht und hält das System dauerhaft sauber.

Das Gewicht wirkt im ersten Moment sehr hoch, erweist sich jedoch als Vorteil. Dadurch liegt das Gerät stabil auf dem Boden und lässt sich gleichzeitig leicht führen. Auch unter niedrigen Möbeln ist die Beweglichkeit gut, sodass wir sogar unter der Couch reinigen können. Das macht den Sauger ideal für Haushalte mit vielen Hartböden, die Wert auf starke Leistung und wenig Putzaufwand legen.

Dreame H14 Pro
Testsieger
Dreame H14 Pro
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Tineco Floor One S7 im Test: Komfortable Führung des Gerätes

Der Tineco Floor One S7 steht vor einer grünen Wand
Allrounder
Tineco Floor One S7

Verpackt ist der intelligente Nass- und Trockensauger Tineco Floor One S7 in einem langen grauen Karton, der durch den integrierten Griff aber dennoch handlich ist. Im Inneren stabilisiert Pappe jedes Einzelteil, während Vliesstoff die Oberflächen separat schützt. Die zusätzliche Folie auf dem Display und der Bodeneinheit verhindert kleine Kratzer. Sie lässt sich gut entfernen.

Der Karton vom Tineco Floor One S7 liegt auf einem Tisch Der Lieferumfang vom Tineco Floor One S7 liegt auf einem Tisch Eine Hand zieht eine Folie vom Tineco Floor One S7 ab Eine Hand setzt eine Rolle in den Tineco Floor One S7 Eine Hand entfernt einen großen Behälter vom Tineco Floor One S7 Eine Hand entfernt einen Behälter vom Tineco Floor One S7 Eine Hand nimmt einen Filter aus einem Behälter vom Tineco Floor One S7 Die Unterseite vom Tineco Floor One S7

Abgesehen vom Hauptgerät sind im Lieferumfang auch zwei Ersatzrollen, zwei Filter, Reinigungsmittel, die Station und Werkzeug enthalten. Der Kunststoff des Gerätes fühlt sich massiv und glatt an, die Übergänge sitzen exakt. Tineco setzt außerdem auf eine Mischung aus matten Flächen und glänzenden Akzenten. Das Gerät wirkt optisch modern, beinahe futuristisch.

Der Sauger liegt trotz der 4,5 Kilo leicht in der Hand. Die Konstruktion wirkt außerdem wie aus einem Guss. Nichts klappert, nichts wackelt, alles fügt sich zu einer Einheit zusammen und wirkt qualitativ.

Der Tineco Floor One S7 bietet im Test einen großen Wassertank

Vor unserem Akku-Nass-Trockensauger-Test starten wir mit dem Zusammenbau des Gerätes. Der Handgriff lässt sich von oben einschieben und rastet sicher ein. Die beiden Wasserbehälter lassen sich eindeutig voneinander trennen. Sie haben 1 Liter Frischwasser-Volumen zur Verfügung und 0,72 Liter Schmutzwasser. Damit sind beide Behälter sehr großzügig dimensioniert. Das Herausziehen gelingt über einen Schiebeschalter, sodass wir beide Behälter schnell befüllen oder entleeren können. Ebenfalls großzügig gestaltet ist mit bis zu 50 Minuten auch die Akkulaufzeit.

Der Wasserbehälter vom Tineco Floor One S7 wird aufgefüllt

Da Wasser und Reinigungsmittel im selben Tank landen, mischt das Gerät die Flüssigkeiten im richtigen Verhältnis. Durch dieses System sparen Sie Reinigungsmittel und es ist vor allem für Einsteiger einfacher, weil Sie nicht selbst mischen müssen.

Anschließend richten wir die App ein, um zu prüfen, wie intuitiv die digitale Steuerung funktioniert. Nach der Registrierung koppeln wir den Sauger über die WLAN-Taste, vergeben einen Namen und warten auf den Daten-Download. Danach sehen wir den Akkustand, Modus und die Reinigungsberichte. Auch die Sprache für die Sprachausgaben am Gerät wird hier festgelegt.

Ein Handy mit der App vom Tineco Floor One S7 liegt auf einem Holztisch

Die App ist sehr umfangreich und erlaubt auch den Moduswechsel direkt während der Nutzung. Die Selbstreinigung und Trocknung können aber nur direkt am Gerät gestartet werden.

Für unseren Akku-Nass-Trockensauger-Test haben wir eingetrocknete Stärke-, Kaffee- und Schokocreme-Flecken vorbereitet. Die Flecken sind 24 Stunden eingetrocknet. Wir arbeiten nun im Max-Modus und wischen jeweils einmal vor und zurück.

Der Sauger entfernt die Stärke direkt vollständig. Beim Kaffee bleibt ein dünner Rand, der aber nach drei bis vier weiteren Zügen vollständig verschwindet. Die Schokocreme verschwindet nach ungefähr vier Durchgängen, aber es bleiben ein paar Schlieren zurück. Der Sauger arbeitet mit 450 Umdrehungen pro Minute und hat eine Saugkraft von 21.000 Pa.

Ein Fliesenboden mit einem weißen Fleck wird mit dem Tineco Floor One S7 gereinigt Mit dem Tineco Floor One S7 wird ein Fliesenboden mit einem braunen Fleck gereinigt Ein Fliesenboden mit einem braunen Fleck wird mit dem Tineco Floor One S7 gereinigt Mit dem Tineco Floor One S7 wurde über einen braunen Fleck gesaugt Mit dem Tineco Floor One S7 wurde über einen Fleck gesaugt

Das Gerät zieht im Test leicht nach vorne. Dadurch ist die Reinigung angenehmer, weil wir weniger Kraft benötigen. Es ist möglich, mit dem Akku-Nass-Trockensauger von Tineco auch unter der Couch zu reinigen. Er erreicht den Boden bis auf 13 cm Tiefe.

Es schaltet sich allerdings hierbei das Gebläse ab, sobald wir ihn liegend schieben. Dadurch wischt er zwar, saugt aber nicht. Die Nutzung in engen Bereichen ist daher etwas schwierig.

Mit dem Tineco Floor One S7 wird unter einer Couch gesaugt

Beim Reinigen unter der Couch schleift der Tineco-Sauger ein wenig auf dem Boden.

Die Rollen zeigen nach der Reinigung immer noch leichte Schokocreme-Reste, lassen sich aber in der Station weitgehend säubern. Wir starten die 3,5-minütige Selbstreinigung, die vom Gerät auch laut angesagt wird. Direkt danach beginnt automatisch ein rund fünfminütiger Trocknungslauf. Die Behälter spülen wir mit warmem Wasser aus, was problemlos funktioniert. Alle Öffnungen sind groß genug.

Der Tineco Floor One S7 steht in der Station

Tineco Floor One S7: Leiser Sauger mit nur geringen Schwächen

Der Tineco-Sauger zeigt in unserem Test eine ausgewogene Gesamtleistung. Die Reinigungskraft überzeugt bei leichteren Flecken, wobei hartnäckige Flecken wie Schokocreme mehr Durchgänge brauchen.

Die selbstfahrende Unterstützung erleichtert längere Einsätze und auch die App bietet viele Funktionen. Einige Schritte wie die Selbstreinigung sind aber nur direkt am Gerät zu starten. Während unseres Tests ist der Akku-Nass-Trockensauger ergonomisch gesehen sehr angenehm. Er bleibt trotz ordentlicher Leistung sehr leise. Die Selbstreinigung arbeitet gut und die Trocknung startet zuverlässig direkt danach. Das Befüllen und Entleeren gelingt bei den Behältern durch die großen Öffnungen mühelos.

Schwächen des Gerätes liegen eher im Detail. Die Schokocreme-Reste verteilen sich zum Beispiel beim Rückwärtsfahren ein wenig. Unter Möbeln arbeitet er an sich gut, zeigt aber mit dem abschaltenden Gebläse und der fehlenden hinteren Rolle klare Grenzen.

Tineco Floor One S7
Allrounder
Tineco Floor One S7
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Roborock Dyad Pro im Test: Nass-Trockensauger mit guter Akkulaufzeit

Der Roborock Dyad Pro steht vor einer grünen Wand
Design-Favorit
Roborock Dyad Pro

Die Lieferung des Roborock-Dyad-Nass-Trockensaugers erfolgt in zwei Kartons mit stabiler Pappe, die jedes Teil fixiert. Einzelne Komponenten sind zudem in Folie geschützt. Der Sauger fällt uns direkt optisch positiv auf. Das Gerät wirkt modern, schon fast elegant mit der schwarz-weißen Optik. Diese punktet außerdem durch matte und glänzende Elemente.

Der Karton vom Roborock Dyad Pro steht auf einem Tisch Der Lieferumfang vom Roborock Dyad Pro liegt auf einem Tisch Eine Hand steckt ein Kabel in die Station vom Roborock Dyad Pro Die Rückseite vom Roborock Dyad Pro Eine Hand hält die Station vom Roborock Dyad Pro fest Eine Hand entfernt einen Behälter vom Roborock Dyad Pro Eine Hand entfernt den Wasserbehälter vom Roborock Dyad Pro Eine Hand hält einen Filter aus dem Roborock Dyad Pro fest

Das Gerät bringt 4,8 kg auf die Waage, liegt aber während unseres Ersteindrucks angenehm und leicht in der Hand. Die zwei getrennten Behälter für Frischwasser und Reinigungsmittel fallen uns ebenfalls auf. Dadurch zieht das Gerät nur die benötigte Menge Reinigungsmittel, die tatsächlich benötigt wird, und arbeitet sparsam.

Der Roborock Dyad Pro fällt im Test durch die schwächere Leistung auf

Wir starten beim Roborock-Akku-Nass-Trockensauger mit der Montage. Zuerst stecken wir hierfür den Griff von oben ein, bis er hörbar einrastet. Anschließend setzen wir die Ladestation zusammen, indem wir den vorderen Teil auf den hinteren schieben. Alles lässt sich ohne Werkzeug fixieren. Das abnehmbare Kabel lässt sich je nach Steckerposition rechts oder links herausführen, was die Platzierung deutlich erleichtert. Die Installation verläuft insgesamt unkompliziert.

Bevor wir mit der Reinigung starten, füllen wir die beiden getrennten Behälter. Oben geben wir Wasser über eine große Öffnung hinzu, die sich leicht unter dem Wasserhahn befüllen lässt. Unten wird das Reinigungsmittel über den Autodispenser, der eine großzügige Klappe hat, eingefüllt.

Die Unterseite vom Roborock Dyad Pro Eine Hand hält eine Kappe vom Roborock Dyad Pro mit Flüssigkeit fest Eine Hand füllt den Wasserbehälter vom Roborock Dyad Pro auf

Wir verbinden das Gerät mit der App, indem wir den QR-Code hinter dem Wassertank scannen. Danach halten wir die Selbstreinigungstaste und die Modustaste gemeinsam für drei Sekunden gedrückt, bis das WLAN-Symbol blinkt. Die App fragt nach dem WLAN-Passwort, lädt anschließend die notwendigen Daten und bestätigt die Verbindung.

Über die App können wir nun die Saugleistung, den Wasserdurchfluss, die Rollengeschwindigkeit und die vier Reinigungsmodi anpassen. Hierbei handelt es sich um Eco, Auto, Max und Bodentrocknung. Auch die geplante Trocknungszeit oder die Sprache lassen sich einstellen.

Ein Handy mit der App vom Roborock Dyad Pro liegt auf einem Tisch

In der App werden beim Roborock auch der Akkustand und die Meldung zum Füllstand des Tanks angezeigt.

Der Roborock-Dyad-Pro-Nass-Trockensauger arbeitet mit einer Saugleistung von 17.000 Pa. Der Hersteller gibt aber keine Angabe zu den Umdrehungen pro Minute. Für den praktischen Akku-Nass-Trockensauger-Test reinigen wir 24 Stunden eingetrocknete Flecken. Im Max-Modus wischen wir immer einmal vor und zurück.

Der Wasser-Stärke-Fleck verschwindet erst nach etwa drei Durchgängen. Das liegt vor allem daran, dass die Rolle anfangs noch nicht vollständig durchfeuchtet ist. Doch auch im weiteren Verlauf fällt uns auf, dass das Gerät eher weniger Wasser zieht.

Mit dem Roborock Dyad Pro wurde über einen weißen Fleck gesaugt

Der Kaffeefleck benötigt vier Durchgänge, bis sowohl Fleck als auch Ränder verschwinden. Besonders auffällig ist, dass der Nass-Trockensauger trotz vier Rollen mehr Zeit braucht als die anderen Geräte. Hier hätten wir uns eine stärkere Leistung erhofft.

Schokocreme entfernt er zwar sauber, doch benötigt die Bodenfläche hier sogar ungefähr fünf Durchläufe. Währenddessen verbraucht er insgesamt sehr wenig Wasser, wie unser fast leerer Schmutzwasserbehälter zeigt.

Beim Test können wir das Gerät gut und angenehm führen, jedoch spüren wir, dass die untere Auflagefläche nicht vollständig aufliegt. Dadurch hat der Sauger weniger Anpressdruck, sodass gerade die Reinigung von hartnäckigen Verschmutzungen schwerer ist. Das Geräusch bleibt beim Reinigen angenehm, weder störend laut noch besonders leise.

Der Roborock Dyad Pro beim Saugen an einer Kante

Unter Möbeln passt der Roborock-Sauger leider nicht. Dafür wischt er aber millimetergenau an der Fußleiste entlang, weil die Bürsten seitlich bis zum Rand reichen.

Nach der Reinigung stellen wir das Gerät in die Station und starten die Selbstreinigung. Sie dauert zwei Minuten und 40 Sekunden. Anschließend beginnt der leise Trocknungsmodus für drei Stunden. Währenddessen kommentiert das Gerät jeden einzelnen Schritt per Sprachausgabe. Die Selbstreinigung lässt sich nur am Gerät starten, aber immerhin in der App pausieren. Das Leeren der Tanks und das Ausspülen mit warmem Wasser gelingen gut, da wir überall herankommen.

Der Roborock Dyad Pro steht in der Station

Roborock Dyad Pro: Schwächen in der Leistung, aber angenehm zu führen

Der Roborock-Akku-Nass-Trockensauger zeigt an sich solide Leistungen, denn früher oder später verschwinden alle Verschmutzungen. Er bleibt aber hinter anderen stärkeren Geräten zurück und braucht bei allen Fleckenarten mehr Durchgänge.

Positiv ist die moderne Optik des Gerätes. Die Bedienung ist ebenfalls intuitiv und die App bietet viele Einstellmöglichkeiten. Die getrennten Behälter für Wasser und Reinigungsmittel sind auch praktisch, sodass sich das Mittel sparsam dosieren lässt.

Im Test zeigt der Sauger trotz der vier Rollen aber Schwächen. Hier hätten wir mehr erwartet. Zudem arbeitet er mit vergleichsweise wenig Wasser. Das beeinträchtigt gerade bei hartnäckigen Verschmutzungen die Reinigungsleistung spürbar.

Das Gerät lässt sich ergonomisch gesehen angenehm führen, allerdings fehlt beim Bodenkontakt etwas Anpressdruck. Die Flexibilität im Alltag ist außerdem durch die Bauform etwas eingeschränkt, da Sie mit dem Akku-Nass-Trockensauger von Roborock nicht unter niedrigen Möbeln oder der Couch saugen können.

Roborock Dyad Pro
Design-Favorit
Roborock Dyad Pro
Bald wieder verfügbarPreisvergleich und weitere Angebote

Akku-Nass-Trockensauger-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Akku-Nass-Trockensauger Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Akku-Nass-Trockensauger beseitigen Staub, Dreck und Haare. Außerdem können sie Flüssigkeiten verschiedener Art aufsaugen.
  • Handgeräte sind platzsparend und mobil. Standgeräte haben hingegen einen größeren Auffangbehälter und bieten häufig mehr Leistung.
  • Wenn Sie mit dem Akku-Nass-Trockensauger Tierhaare aufsaugen möchten, sollten Sie sich für ein Gerät mit einer passenden Tierhaarbürste entscheiden.
Akku-Nass-Trockensauger im Test: Mehrere Geräte stehen nebeneinander vor den Originalverpackungen.

Einige Akku-Nass-Trockensauger (wie z. B. das Modell von Tineco) werden im Handel als Waschsauger bezeichnet, sofern sie nicht nur Flüssigkeiten und trockenen Schmutz aufsaugen. Die Waschsauger wischen dann aktiv mit Wasser und nehmen das Schmutzwasser wieder auf.

Ein Akku-Nass-Trockensauger ist ein praktisches Kombinationsgerät, mit dem Sie sowohl trockenen Staub als auch flüssige Verunreinigungen beseitigen können. Sie entscheiden sich also für einen 2-in-1-Sauger, sodass Sie beim Saubermachen nicht ständig zwischen zwei Geräten wechseln müssen.

In unserer Kaufberatung verraten wir Ihnen, wie ein Akku-Nass-Trockensauger für Zuhause funktioniert, wie er sich vom klassischen Trockensauger unterscheidet und warum Sie für größere Flächen besser ein Standgerät besorgen. Zudem gehen wir auf nützliche Aufsätze und die wichtigsten Kriterien für einen guten Akku ein, sodass Sie leichter Ihren persönlichen Akku-Nass-Trockensauger-Testsieger finden können.

1. Funktionen im Überblick: Wie funktioniert ein Akku-Nass-Trockensauger?

Der Akku-Nass-Trockensauger zieht trockenen und flüssigen Schmutz mithilfe eines Unterdrucks ein. Er eignet sich zum Beispiel für Staub, Brotkrümel und anderen trockenen Dreck. Auch Flüssigkeiten wie Schmutzwasser, eine ausgelaufene Packung Milch oder der verschüttete Kaffee stellen kein Problem für das Gerät dar.

Hand-Akkugeräte binden den Schmutz oft im Schmutzwasser. Profigeräte verfügen über zwei getrennte Tanks (auch bei Akku-Wischsystemen ist es meist ein 2-Tank-System). Die folgende Tabelle liefert Ihnen einen Überblick, inwiefern sich der Akku-Nass-Trockensauger vom klassischen Trockensauger oder dem reinen Nasssauger unterscheidet:

Typ Eigenschaften
Trockensauger
  • saugt trockenen Schmutz auf
  • geeignet für Staub, Krümel und Haare
  • mit Beutel oder beutellosem Auffangbehälter
  • kann keine Flüssigkeiten aufnehmen
Nasssauger
  • saugt flüssigen Schmutz auf
  • nur für Flüssigkeiten geeignet
  • eher für den industriellen Bereich gedacht
Nass-Trockensauger
  • saugt flüssigen und trockenen Dreck
  • praktisches Kombigerät für alle Räume
  • manchmal sogar für den Poolbereich oder für die Sauna geeignet (je nach Gerät)

Akku-Nass-Trockensauger haben zusätzlich den Vorteil, dass sie ohne Kabel funktionieren. Dadurch sind Sie flexibel und können das Gerät wirklich überall einsetzen. Sie können es auch mit in die Garage nehmen oder den Bereich rund um Ihren Pool damit saugen (z. B. feuchte Fliesen), sofern das Gerät dafür zugelassen ist. Dafür muss nicht einmal eine Steckdose in der Nähe sein. Beachten Sie aber, dass die Geräte nicht für tiefe Wasserbereiche oder das Absaugen großer Wassermengen konzipiert sind.

2. Welche Arten von Akku-Nass-Trockensaugern gibt es?

Wenn Sie einen Akku-Nass-Trockensauger kaufen, können Sie zwischen verschiedenen Bauarten wählen. Besonders praktisch und mobil sind die Handgeräte. Sie gibt es außerdem in verschiedenen Größen. Richtig kleine Geräte sind optimal für das Malheur beim Frühstück. Wenn Sie nur schnell ein verschüttetes Glas Wasser und ein paar Krümel aufsaugen möchten, sind Sie mit solch einem Modell gut beraten.

Es gibt aber auch etwas größere Handgeräte, mit denen Sie einen ganzen Raum reinigen können. Für größere Schmutzmengen sind aber Standgeräte mit großem Auffangbehälter zu empfehlen. Sie leisten auch auf einer Baustelle gute Dienste. Hier haben wir die Vor- und Nachteile beider Akku-Nass-Trockensauger im Vergleich für Sie gegenübergestellt:

Typ Vor- und Nachteile
Handgerät + platzsparend und kompakt
+ ideal für kleinere Flächen
+ niedriges Gewicht
- möglicherweise geringere Saugleistung
- kleiner Auffangbehälter
Standgerät + großer Tank mit ordentlichem Fassungsvermögen
+ für größere Flächen geeignet
+ oft hohe Saugleistung
- höheres Gewicht
- weniger mobil
Mit dem Dreame H14 Pro wird unter einer Couch gesaugt

Die Rolle auf der Rückseite des Dreame-Handgeräts H14 Pro hilft beim flachen Führen unter der Couch.

Hinweis: Die Behältergröße entscheidet, wie lange Sie das Gerät verwenden können, ohne es ausleeren zu müssen. Bei Handgeräten ist der Behälter natürlich entsprechend kleiner. Oft können sie nur weniger als einen Liter Flüssigkeit aufsaugen. Bei einem Standgerät kann das Volumen auch schon einmal sechs Liter betragen, sodass Sie mehr als sechsmal so viel Flüssigkeit damit aufnehmen können.

3. Für welche Einsatzbereiche ist der Akku-Nass-Trockensauger geeignet?

Die besten Akku-Nass-Trockensauger sind für Teppich und Hartböden sowie für Polstermöbel und Autositze geeignet. Sie können solche Textil-Oberflächen zunächst mit Seifenwasser oder einem speziellen Polstereiniger behandeln und anschließend mit dem Akku-Nass-Trockensauger absaugen, sodass ein Großteil der Feuchtigkeit sofort wieder aufgenommen wird. Das beschleunigt den Trocknungsprozess ungemein.

Wichtig: Achten Sie auf den Einsatzzweck, der vom Hersteller angegeben wird. Viele Akku-Saugwischer sind nicht für Polster geeignet, da sie zu nass reinigen oder keine geeigneten Düsen haben. Nur klassische Akku-Nass-Trockensauger, bei denen der Hersteller auch von einer Polsterreinigung spricht, sind für diesen Zweck geeignet.

Für eine effiziente Reinigung sollten Sie beim Kauf aber darauf achten, dass Ihr Akku-Nass-Trockensauger für Zuhause mit den passenden Aufsätzen ausgestattet ist:

  • Fugendüse: Mit diesem besonders schmalen Aufsatz können Sie auch Fugen und andere schwer erreichbare Stellen wie Ecken und Nischen säubern. Aufgrund ihrer schmalen Öffnung ist sie perfekt für diese Aufgabe geeignet.
  • Reinigungsbürste: Für die gründliche Reinigung von Teppichen, Hartböden oder Polstern gibt es verschiedene Reinigungsbürsten. Damit können Sie auch festsitzenden Dreck entfernen. Wenn Sie mit Ihrem Akku-Nass-Trockensauger Tierhaare beseitigen wollen, brauchen Sie eine spezielle Tierhaarbürste.
  • Polsterdüse: Dieser Aufsatz ist für die effiziente Reinigung von Polstermöbeln gedacht. Häufig lässt er sich auch im Auto einsetzen. Damit können Sie zum Beispiel die Sitze reinigen.

4. Welche Vorteile bietet ein Akku-Saugwischer?

Besonders praktisch ist ein Akku-Nass- und Trockensauger/Staubsauger mit Wischfunktion. Diese Modelle verfügen über eine Düse, die nicht nur saugt, sondern gleichzeitig auch wischt. Das hat den Vorteil, dass sich hartnäckige Verschmutzungen besser vom Boden lösen lassen. Die Geräte eignen sich zum Beispiel, um den Boden im Badezimmer zu reinigen oder die Küche zu wischen. Lästiges Wischen von Hand gehört damit der Vergangenheit an.

Damit Sie mit einem Akku-Nass- und Trockensauger/Staubsauger mit Wischfunktion wischen können, müssen Sie bei vielen Geräten Pads auf den Aufsatz setzen. Die werden natürlich mit der Zeit dreckig und benötigen dann eine Reinigung in der Waschmaschine. Deswegen ist es sinnvoll, sich direkt mehrere Pads anzuschaffen, sodass Sie immer ein sauberes zur Hand haben.

Saugdüse eines Akku-Nass-Trockensaugers im Test in Frontansicht.

Dieser Tineco-Akku-Nass-Trockensauger „S5-SERIES“ hat eine Akku-Laufzeit von 35 Minuten.

5. Was ist hinsichtlich des Akkus zu beachten?

Der Akku ist ein wesentliches Kriterium bei der Wahl eines geeigneten Akku-Nass-Trockensaugers. Achten Sie dabei vornehmlich auf die Akkulaufzeit, die Akkuladezeit und die Leistung. Sie sind nämlich entscheidend dafür, wie alltagstauglich das Gerät ist:

Merkmale Hinweise
Akkulaufzeit
  • zwischen 20 und 80 Minuten
  • kleine Geräte haben oft geringe Akku-Laufzeiten
  • größere Modelle erlauben oft eine längere Reinigung
  • eine hohe Leistung kann die Akkulaufzeit verkürzen
Akkuladezeit
  • zwischen vier und sechs Stunden
  • schneller geht es bei Geräten mit Schnellladefunktion
  • Geräte mit kurzer Akku-Ladezeit sind schneller wieder einsatzfähig
Leistung
  • die Volt-Zahl gibt die Akkuspannung an und ist ein Hinweis, aber kein direkter Messwert für die Saugleistung
  • kleine Geräte haben meist 14,4 V, größere Sauger können 20 V, 25 V oder sogar 36 V haben
  • die tatsächliche Saugleistung wird in AirWatt, kPa / Pa (Unterdruck) und in l/s (Luftstrom) gemessen

Hinweis: Oftmals werden sehr lange Akkulaufzeiten angegeben. Im Kleingedruckten steht dann aber, dass diese Laufzeit nur auf der kleinsten Saugstufe erreicht wird. Lesen Sie sich also die Herstellerangaben und gegebenenfalls auch die Bedienungsanleitung gründlich durch. Achten Sie außerdem darauf, dass das Ladegerät im Lieferumfang inbegriffen ist.

Bei manchen Herstellern sind auch Wechselakkus verfügbar. Diese können Sie bei Bedarf einfach mit den eingebauten Akku austauschen und so die mögliche Einsatzzeit des Saugers verdoppeln.

6. Fragen und Antworten zum Thema Akku-Nass-Trockensauger

6.1. Kann man Nass-Trockensauger ohne Beutel benutzen?

Ja, es gibt viele Nass-Trockensauger, die Sie ohne Beutel verwenden können. Sie haben einen Auffangbehälter, der einfach geleert wird, sobald er voll ist. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich und kostengünstig.

» Mehr Informationen

6.2. Welche Marken haben Akku-Nass-Trockensauger im Sortiment?

Akku-Nass-Trockensauger für Teppich und Hartböden können Sie bei diversen Marken kaufen:

  • Bissell
  • Bosch
  • Dreame
  • Einhell
  • Kärcher
  • Makita
  • Roborock
  • Tineco
Detailansicht des Stiels eines getesteten Akku-Nass-Trockensaugers.

Einige Akku-Nass-Trockensauger (wie auch das Modell von Tineco) verfügen über einen Sensor, der den Grad der Verschmutzung automatisch erkennt.

» Mehr Informationen

6.3. Gibt es auch Akku-Nass-Trockensauger mit Selbstreinigung?

Tatsächlich können Sie Akku-Nass-Trockensauger mit Selbstreinigung kaufen. Solche Modelle können zum Beispiel ihre Bürste und den Schlauch selbst mit Wasser reinigen und sich anschließend auch selbst trocknen. Teilweise wird hierfür Wasser in Zimmertemperatur oder Warmwasser bzw. leicht erhitztes Wasser aus dem Tank verwendet.

» Mehr Informationen

Videos zum Thema Akku-Nass-Trockensauger

In diesem YouTube-Video geht es um den Akku-Industriesauger von Bosch Professional, den GAS 18V-10L. Erfahren Sie, wie leistungsstark dieser Industriesauger dank seines 18V-Akkus ist und wie er Schmutz beseitigt. Außerdem bekommen Sie einen detaillierten Einblick in seine Funktionen und Features, um herauszufinden, ob dieser Sauger das Richtige für Sie ist.

Quellenverzeichnis

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