Tierschutzorganisationen 2016

Die 6 besten Tierschutzorganisationen im Vergleich.

AbbildungVIER PFOTENDeutscher TierschutzbundInternational Fund for Animal WelfareWorld Wide Fund For NaturePeople for the Ethical Treatment of AnimalsAlbert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
AnbieterVIER PFOTENDeutscher TierschutzbundInternational Fund for Animal WelfareWorld Wide Fund For NaturePeople for the Ethical Treatment of AnimalsAlbert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
ThemengebieteHeimtiere, Nutztiere, WildtiereHeimtiere, Tierversuche, WildtiereHeimtiere, Nutztiere, WildtiereWildtiere, ExotenNutztiere, Tierversuche, Entertainment-TiereNutztiere
allg. BekanntheitsgradDie Wertung erfolgt durch die Anzahl Spendengelder, Mitglieder und die allgemeine Reichweite (z. B. international).70%60%90%100%100%40%
TransparenzDie Auswertung über die Transparenz der Organisationen basiert auf deren aktuellsten Jahresberichte (Stand 2016). Außerdem werden vorangegangenen Untersuchungen der Stiftung Warentest, sowie die Stellungnahmen der Organisationen dazu mit einbezogen.90%100%90%90%80%90%
EinnahmenDie Einnahmen beziehen sich lediglich auf die Deutschen Organisation, z.B. PETA Deutschland.14,35 Mio. €13,57 Mio. €9,45 Mio. €66,78 Mio. €4,16 Mio. €0,61 Mio. €
aktuelles ProjektTierschutzorganisationen haben viele aktuelle Projekte zu speziellen Tieren oder Tierarten. Sie können gezielt für ein Projekt spenden oder eine allgemeine Spende abgeben, die dann für die verschiedenen Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeiten verwendet wird.StreunerhilfeKatzenschutz: KastrationMalis ElefantenSchneeleoparden-SchutzStudieren ohne TierversucheVegan Taste Week
Aktionsrauminternational
Homepage
Deutschlandinternational
Homepage
international
Homepage
international
Homepage
Deutschland
Gründungsjahr198818811969196119802000
HerkunftÖsterreichDeutschlandKanadaSchweizUSADeutschland
allg. SpendenSpenden können ab 5 Euro getätigt werden. Meist lassen sich folgende Optionen dazu auswählen: einmalig, monatlich, vierteljährlich und jährlich.
Förder-MitgliedschaftUm der Förder-Mitgliedschaft beitreten zu können, müssen sie monatlich die von der Organisation vorgegebenen Spendengelder (z.B. 15 €, 30 € und 60 €) überweisen.

Meist erhalten Sie mit steigendem Einsatz neben einem Mitglieds-Rang (z.B. Bronze, Silber, Gold) Beteiligungsprämien: von aktuellen News, über Urkunden, Hefte bis hin zu Plüschtieren.
Tier-PatenschaftenMit der Tier-Patenschaft unterstützen Sie in verschiedenen Intervallen gezielt ein spezielles Tier oder ein Tier einer bestimmen Gattung. Oft werden dem Paten Urkunden zu ihrem Paten-Tier überreicht.
z.B. Bär, Löwe, Orang-Utan

z.B. Affe, Bär, Pferd, Vogel

z.B. Tiger, Eisbär, Wal, Wolf
Öffentliche Kritik
  • Stiftung Warentest (2013): "Unwirt­schaftlich arbeitende Organisationen" (Stellungnahme VIER PFOTEN)
  • verkaufen ihr Tierschutz-Label an Tierfabriken, obwohl keine artgerechte Haltung vorliegt (2013)
  • unwirtschaftlich: viele Spendengelder fließen in millionenfach verschickte "Bettelbriefe" mit Spendenaufruf (2011)
  • fehlende Transparenz über Provisionen zu Spendengeldern (2011)
  • Film über WWF: Der Pakt mit dem Panda
  • Kritik vom Film an WWF: Industrienähe und Förderung von Gen-Saatgut (Stellungnahme WWF)
  • Stiftung Warentest (2013): "Unwirt­schaftlich arbeitende Organisationen" (Stellungnahme PETA Deutschland)
  • PETA USA töten abgegebene Heimtiere
  • bisher nicht negativ aufgefallen
Vorteile
  • Mitglied im Deutschen Spendenrat
  • Stiftung: "VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz“
  • unterliegt als Stiftung strengen Kontrollen
  • Stiftung Warentest (2013): "Trans­parent und gut organisiert"
  • DZI-Spendensiegel & Mitglied im Deutschen Spendenrat
  • verpflichtet sich der Initiative: Transparente Zivilgesellschaft
  • gehört mit zu den größten Tierschutzorganisationen weltweit
  • verpflichtet sich der Initiative: Transparente Zivilgesellschaft
  • Stiftung Warentest (2013): "Trans­parent und gut organisiert"
  • TÜV geprüft (2013): "Zertifiziertes Fundraising"
  • verpflichtet sich der Initiative: Transparente Zivilgesellschaft
  • die weltweit größte, reine Tierschutzorganisation
  • verpflichtet sich der Initiative: Transparente Zivilgesellschaft
  • durch Animal Charity Evaluators (2014) von 155 Tierrechts- und Tierschutzorganisation in die empfehlenswertesten sieben gewählt
  • unterliegt als Stiftung strengen Kontrollen
  • verpflichtet sich der Initiative: Transparente Zivilgesellschaft
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Spenden retten Leben – Tierschutz und Tierschutzorganisationen im Detail

Das Wichtigste in Kürze
  • In den Bereichen der Jagd, der Zucht und bei Tierversuchen werden Tierschutzorganisationen aktiv und gehen gegen Tierleid vor. Auch die tierischen Freunde werden durch Tierheime aufgefangen, wenn sie ihre Familie verloren haben. Tierschutzorganisationen werden zudem im Ausland aktiv: sie sorgen sich weltweit um die Lebewesen, die menschliche Hilfe brauchen.
  • Um Kampagnen ausführen zu können, sind Tierschutzorganisationen auf Spenden angewiesen. Den größten Teil ihrer Finanzierung ziehen sie aus privaten Spendengeldern. Durch viele freiwillige Helfer sowie Mitglieder werden Projekte vorbereitet und umgesetzt. Das Ziel ist bei allen Tierschutzorganisationen das gleiche: Sie wollen gegen Tierleid vorgehen.
  • Sechs größere deutsche und internationale Tierschutzorganisationen haben wir in unserem Tierschutzorganisationen Vergleich genauer betrachtet: den Deutschen Tierschutzbund, die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, den WWF (Deutschland), PETA (Deutschland), VIER PFOTEN (Deutschland) und IFAW. Im Fokus stehen ihre Leitsätze, Projekte, die allgemeine Transparenz und welche Möglichkeiten es gibt, sich aktiv zu beteiligen.


Wenn Sie an Tierleid denken, fallen Ihnen sicher direkt Elefanten und Tiger ein, die von Wilderern gejagt werden. Oder der beliebte Löwe Cecil, der durch seine schwarze Mähne viele Touristen Simbabwes begeistert hat und Opfer einer Trophäenjagd geworden ist. Große Themen in der Welt sind auch die Pelzindustrie und die Massentierhaltung. Ohne eine persönliche Bindung zu Wild- und „Nutztieren“ denken viele jedoch kaum über aktuelle Zustände nach. Aber es gibt auch viele Bereiche, die Ihre geliebten Haus- und Heimtiere betreffen: Tierversuche für Kosmetik, Medizin und für Studienzwecke. Es geht noch weiter: die ausländische Überpopulation, hervorgerufen durch Massenzuchten und fehlende Kastrationen – Tierheime quellen über und Tötungsstationen sind der Lösungsweg.

An dieser Stelle kommen Tierschutzorganisationen zum Einsatz. Der Tierschutz wird von Menschen mobilisiert, die Tieren ein artgerechtes Leben ermöglichen wollen. Die meisten Tierschutzorganisationen haben sich im 19./20. Jh. gegründet, da die Industrialisierung das Tierleid durch den technischen Fortschritt explosionsartig vorangetrieben hat. Die älteste Tierschutzorganisation ist die RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals), die bereits 1824 als SPCA in England gegründet wurde und zu den größten Spendenorganisationen der Welt gehört. Schwesterorganisationen entstanden in den USA, in Australien und in Neuseeland, nicht aber in Deutschland. In welchen Bereichen Tierschutzorganisationen tätig werden und wie der Tierschutz finanziert sowie umgesetzt wird, erfahren Sie in diesem Tierschutzorganisationen Artikel. Sechs Tierschutzorganisationen die in Deutschland, aber auch international tätig sind, haben wir für Sie unter die Lupe genommen.

1. Wo wird Tierschutz aktiv?

1.1. Jagd

wal

Auch die Lebewesen der Meere müssen geschützt werden. Wale, Fische und Schalentiere sind wichtig für das Ökosystem.

Die Jagd hat einige Facetten und geht viel weiter, als das Schießen von Wildschweinen und Hirschen in Deutschland. Zur Jagd zählen legale und illegale Aktivitäten:

  • Jagdverbände (legal)
  • Fisch- und Walfang (länderspezifisch)
  • Wilderer (illegal)

Jagdverbände werden in der Bevölkerung unterschiedlich betrachtet. Befürworter berufen sich auf die gezielte Regulierung frei lebender Wildtierbestände, um eine Überpopulation zu vermeiden oder den Ausbruch einer Krankheit einzudämmen. Die PETA beispielsweise spricht gegen diese Form der Jagd. Sie sei „unnötig, kontraproduktiv und grausam“, weil:

  1. Änderung vom Lebensrhythmus: Wildtiere überqueren Straßen, leben in Städten, vermehren sich mehr
  2. grausame Jagdmethoden: Tierleid durch Fehlschüsse, Fallen und Hundeeinsatz
  3. „Jagdunfälle“: Haustiere und Menschen werden ebenfalls an- und abgeschossen
  4. gestörte Balance: wird eine Population reduziert, steigt eine andere (ewiger Kreislauf)
  5. Ausweitung von Krankheiten: gesunde Tiere werden geschossen, kranke überleben; Tiere wandern durch die Zerstörung ihres Sozialverbandes
  6. kein gesundes Fleisch: Bleikugeln und die mangelhafte Wildbret-Hygiene lässt das Fleisch Grenzwerte überschreiten
  7. Trophäenjagd: die Tiere mit den besten Genen werden sinnlos getötet
Entertainment-Tiere

Im Zoo, Zirkus oder Tierpark werden oft Tiere gezüchtet und gehalten, die in der Natur vom Menschen illegal gejagt werden. Alle bieten keine artgerechte Haltung, da es an Platz und Unterhaltung (wie Jagen oder Artgenossen) mangelt. Delfinarien oder Orca-Shows stehen besonders in der Kritik. Tierschutzorganisationen sind deshalb gegen Tiere zur Unterhaltung des Menschen.

Fisch- und Walfang lassen sich nur getrennt betrachten. Während Fische als Nahrungsmittel gelten, ist der kommerzielle Walfang durch die geringe Population der Wale seit 1986 verboten – Norwegen hat Einspruch erhoben und macht weiter. Mit dem Schlupfloch „Jagd zu wissenschaftlichen Zwecken“ umgehen auch Japan und Island dieses Verbot. Der Tierschutz bemüht sich jedoch nicht nur um das Wohl der Wale, die als soziale und intelligente Wesen bei der Jagd noch dazu ethische Probleme aufwerfen, auch die Überfischung wirkt sich negativ auf das Ökosystem aus. Festgesetzte Fangquoten werden oft überschritten und Umweltorganisationen empfinden die Fischfang-Politik als zu kurzsichtig und nicht nachhaltig genug. Studien zum Schmerzempfinden von Fischen (Reagiere ein Fisch aus Schmerz oder Reflex?)  sind sich ebenfalls uneinig, was den Schutz von Fischen beeinträchtigt und schlimme Fangmethoden zulässt (Ersticken, Haken, Netze).

Wilderer sind Jäger, die illegal Tiere töten, sei es für wertvolle Bestandteile des Körpers, wie Fleisch oder Pelze, aus Spaß oder um sich selbst etwas zu beweisen. Die bekanntesten Aktivitäten von Wilderern sind der illegale Walfang, die Abschlachtung von Robbenbabys und die Tötung von Elefanten und Nashörnern: aus Tradition, für Felle, Elfenbein und Hörner.

Einflussbereich: Tierschutzorganisationen sind nicht nur bemüht, legale Tierqual gesetzlich abzuschaffen oder zu vermindern, sondern auch illegale zu verhindern.

1.2. Zucht

Tierheim

Tierheimtier statt Zuchttier: Helfen Sie aktiv mit und wählen ihren neuen Begleiter aus den vielen wartenden Fellnasen aus dem Tierheim.

Zu Zeiten Lassies wollte jeder einen Langhaarcollie, auch Rex hat die Zucht von Schäferhunden angekurbelt und heute sind vor allem kleinere Rassen, wie der Mops, begehrte Begleiter im städtischen Alltag. Was viele nicht wissen: Überzüchtung ist die Folge, schwarze Schafe verkaufen Jungtiere aus Massenzuchten zu Schleuderpreisen und Lebewesen werden, wie die PETA es nennt, zur „Wegwerfware„. Das Trendtier ist somit immer der Leidtragende. Das Ergebnis: Immer mehr Heimtiere werden „produziert“ und die Tierheime füllen sich und sind maximal ausgelastet. Durch die gesundheitlichen Probleme, die eine solche Zucht mit sich bringt, finden viele Tierheim-Tiere kein zuhause mehr und fristen ihr Dasein dort. Der Tierschutz setzt sich somit gezielt für Tierheime ein und die Vermittlung ausgesetzter Tiere. Außerdem raten sie vom Kauf von Zuchttieren ab.

Auch die sogenannten Nutztiere sind Zuchttiere, sei es die Milchkuh, das Huhn oder die Pute: mehr Milch, mehr Eier und mehr Fleisch werden angezüchtet. Wie es um das Tierleid in der Massentierhaltung steht, weiß mittlerweile jeder. Hier setzen die Tierschutzorganisationen besonders auf die Aufklärung der Menschen und das Bewirken von Gesetzesänderungen. Hier nur einen Auszug verschiedener Probleme aus dem Bereich der Milchkühe:

  • Kühe geben nur Milch, wenn sie schwanger sind und müssen somit immer trächtig gehalten werden
  • Kühe verhungern trotz Mast am Trog, da die permanente der genetisch optimierten Milchproduktion zu viel Energie verbraucht
  • männliche Kälbchen, wie die männlichen Küken, sind „Ausschussware“

Auch die Zucht von Chinchillas, Nerzen und Angorakaninchen wird noch in vielen Ländern betrieben, um deren Pelze zu erhalten. Der Pelzhandel hat nicht nur für die beliebten Tiere Folgen, auch Katzen und Hunde werden genutzt, um deren Pelze unter falscher Etikettierung an den Mann oder die Frau zu bringen. Sicher kennen auch Sie die Bilder der Käfighaltung von der Pelzindustrie – VIER PFOTEN spricht nicht grundlos von „Leiden für die Mode“.

1.3. Tierversuche

Laut §7 dürfen Tieren Schmerzen, Leiden und Schäden zum Vorbeugen, Erkennen oder Behandeln von Krankheiten, zum Erkennen von Umweltgefährdungen, zur Prüfung von Stoffen oder Produkten auf ihre Unbedenklichkeit und im Rahmen der Grundlagenforschung zugefügt werden. Anders ausgedrückt: praktisch alle denkbaren Tierversuche sind erlaubt.

Ärzte gegen Tierversuche e.V., Homepage

Warum Tierschutzorganisationen gegen Tierversuche sind, ist logisch: Tieren wird absichtlich Leid zugefügt, in der Hoffnung, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Argumentation, durch Tierversuche ließen sich Medikamente entwickeln, ist strittig. Die einen halten sie für notwendig, die anderen verweisen auf alternative Möglichkeiten der Forschung. Aber selbst für Kosmetik werden Tiere für die Verträglichkeit getestet, obwohl sie dem Menschen kaum ähneln. Oder an Universitäten, zum Beispiel während des Studiums für Medizin und Biologie, ist der Tierversuch ein Pflichtbestandteil der Ausbildung.

Bereiche:

  • Grundlagenforschung: in der Medizin & Biologie
  • Gentechnik: z.B. Optimierung von „Nutztieren“
  • Entwickeln und Erproben: Arzneimittel sowie Impfstoffe
  • Verträglichkeitsprüfung: chemische Substanzen und Kosmetika
  • Diagnostik: Menschen- und Tierkrankheiten
  • Giftigkeitstests: Schädlingsbekämpfung und Umweltgefährdungen

Koala relaxing in a tree, Australia

2. Wie wird Tierschutz umgesetzt?

Über Millionenbeträge werden Projekte, Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeiten und Mitarbeiter bezahlt. Aber was genau wird überhaupt geplant, welche Ziele sollen erreicht werden und wie wird das alles finanziert? Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über das Konzept: Tierschutz als Tierschutzorganisation.

2.1. Finanzierung

Bei jeder privaten Tierschutzorganisation machen Spenden den Bärenanteil bei der Finanzierung aus. Denn eine staatliche Unterstützung gibt es nicht. Je nach Transparenz geben Tierschutzorganisationen in ihren Jahresberichten mehr oder weniger detailliert an, woher ihre Erträge rühren. Unter dem Begriff „Spenden“ und „Sonstige Einnahmen“ lassen sich nur Vermutungen anstellen. Viele tier- und umweltliebende Menschen bedenken in ihren Testamenten Tierschutzorganisationen, weshalb ein nicht unwichtiger Anteil durch Erbschaften von verstorbenen Tierfreunden bezogen werden kann. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wie Tierschutzorganisationen mit ihrem Geld wirtschaften:

Einnahmen Ausgaben
  • private Spenden (die meisten Erträge)
  • Erbschaften
  • Kooperationen
  • Vermögensverwaltungen
  • Sonstige Einnahmen
  • Projektausgaben (die meisten Ausgaben)
  • Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Personalkosten
  • Verwaltungskosten
  • Sonstige Ausgaben

2.2. Projekte

Jede Tierschutzorganisation widmet sich unterschiedlichsten Projekten, angepasst an die aktuelle Situation hilfsbedürftiger Tiere. VIER PFOTEN greift beispielsweise die Problematik der Überpopulation von Straßenhunden in Albanien, Bulgarien, Indien und Rumänien auf. Die Streuner werden registriert, geimpft und kastriert. Besonders die gezielte Kastration soll den hohen Bestand auf Dauer verringern. Ähnlich verfährt der Deutsche Tierschutzbund mit den 2 Mio. Straßenkatzen in Deutschland. So haben alle Organisationen ihre Projekte, die Sie durch die Einnahmen und Rücklagen stemmen müssen: Vom Schneeleoparden-Schutz des WWF, über die Rettung der letzten 300 Elefanten Malis durch den IFAW, das Beenden von Tierversuchen im Studium durch die PETA oder das Vermitteln der veganen Lebensweise durch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

Petitionen: Auf der Homepage einer Tierschutzorganisation gibt es einiges zu entdecken und zu erfahren. Viele Projekte können Sie online und ohne das Haus zu verlassen unterstützen. Mit einer einfachen „Unterschrift“ bei einer Online-Petition setzen Sie sich gemeinsam mit vielen anderen Tierfreunden für das Recht der Tiere ein und bewirken vielleicht sogar ganze Gesetzesänderungen.

2.3. Aufklärung

Die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit ist ein Balanceakt zwischen Verständnis und Unverständnis. Erfolgt die Aufklärung zu harmlos, wird sie nicht wahrgenommen und erfolgt sie aggressiv, ist das Ergebnis Abneigung anstatt Zustimmung. Besonders die PETA ist für ihre unverblümte Aufklärungsarbeit bekannt, weshalb sie viel Aufsehen aber auch Abneigung erntet. Sie verzerren die Realität hinter vielen Konzernen nicht und vermitteln schonungslose Bilder und Videos. Das Anschauen kann verstörend sein (zu den Videos der PETA geht es hier: Autoplay nach Klick). Auch das Deutsche Tierschutzbüro hat beispielsweise eine bundesweite Kampagne gegen einen Discounter gestartet und spart nicht an einer grotesken Aufmachung. Wer nicht durch Schock-Nachrichten punkten will, versucht den Weg über „die gesunde Lebensweise„, wie die Albert Schweizer Stiftung für unsere Mitwelt mit ihrem Vegan-Konzept. Was spricht Sie mehr an und bewegt Sie aktiv am Tierschutz mitzuwirken?

3. Tierschutzorganisationen aus unserem Vergleich: allgemeine Daten

3.1. deutsche Tierschutzorganisationen

Organisation Themengebiete Informationen
Deutscher Tierschutzbund
  • Heimtiere
  • Wildtiere
  • Tierversuche
Bereits 1881 wurde in Deutschland der „Deutsche Tierschutzbund“ als Dachorganisation der Tierschutzvereine und -heime gegründet. Sein Ziel ist es, dem Missbrauch von Tieren effektiv entgegenwirken. Als Europas größte Tier- und Naturdachorganisation kann der Deutsche Tierschutzbund auf viele Verbündete zählen: 16 Landesverbände, 740 Tierschutzvereine, 550 vereinseigene Tierheime sowie Auffangstationen und 800.000 Mitglieder haben sich angeschlossen. Die deutsche Grenze überschreiten Sie durch ihre Hilfe im Ausland, wenn Heimtiere zu Streunern werden und durch ihre Überbevölkerung auf der Straße sowie in Tötungsstationen umgebracht werden.
Albert Schweitzer Stiftung für unsere MitweltSchweitzer
  • Nutztiere
Erst im Jahre 2000 gründete der bereits verstorbene Wolfgang Schindler die „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“. Das langfristige Ziel dieser Tierschutzorganisation ist die Abschaffung der Massentierhaltung und die Verbreitung einer veganen Lebensweise. Eines ihrer größten Erfolge ist die Abschaffung der Haltungsform „Käfighaltung“ aus Deutschlands Supermarktketten (Verpackungscode: 3-DE). Eier aus Käfighaltung haben vorher 80% der verkauften Eier ausgemacht.

3.2. internationale Tierschutzorganisationen

Organisation Themengebiete Informationen
wwf
  • Wildtiere
  • Exoten
Die Natur- und Umweltschutzorganisation „World Wildlife Fund international wurde 1961 als Stiftung nach Schweizer Recht gegründet und nur zwei Jahre später folgte der WWF Deutschland. Ihr Ziel: „Weltweit für bedrohte Tiere Geld zu sammeln“. Heutzutage heißt der WWF „World Wide Fund For Nature“ und beschäftigt sich nach wie vor viel um tierische Belange, aber auch um die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Der WWF Deutschland ist die größte Umweltorganisation der Bundesregierung und sie leitet nationale sowie internationale Projekte.

peta
  • Nutztiere
  • Tierversuche
  • Unterhaltungs-Tiere
Die weltweit größte Tierrechtsorganisation „People for the Ethical Treatment of Animals“ bedeutet „Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren“ und wurde 1980 in den USA gegründet. Erst einige Jahre später, Ende des Jahres 1993, hat sich die Schwesterorganisation PETA Deutschland hervorgetan. Das Augenmerk der Organisation liegt auf der Aufdeckung von Tierquälerei. Sie bemühen sich um die Aufklärung der Öffentlichkeit über internationale Missstände vieler Tiere, hervorgerufen durch den Menschen. Durch ihren Erfolg und die radikale Vorgehensweise, hat die PETA auch viele Gegensprecher.

Vier Pfoten
  • Heimtiere
  • Wildtiere
  • Nutztiere
Heli Dungler hat die Tierschutzorganisation „VIER PFOTEN“ 1988 in Wien gegründet. Nur wenige Jahre später, nämlich 1994, hat VIER PFOTEN Deutschland in Hamburg Einzug gehalten und hatte schon zu Beginn Erfolg mit der Schließung des Delphinariums „Holiday Park“. Die international tätige Tierschutzorganisation legt ihren Fokus auf alle Tiere, die unter dem direkten Einfluss des Menschen stehen und spezialisiert sich auf Bären, Großkatzen sowie Orang-Utans aus nicht artgerechter Haltung.
IFAW
  • Heimtiere
  • Wildtiere
  • Nutztiere
Der „International Fund for Animal Welfare“ entstand 1969 und ist, wie der Name schon sagt, eine internationale Tierschutzorganisation. Sie kümmern sich vom einzelnen Tier bis hin zu ganzen Populationen in über 40 Ländern. Ihr Ziel ist es, die gerechte Behandlung von Tieren zu sichern und stetig zu fördern. Kampagnen richten sich somit gegen die kommerzielle Ausbeutung dieser Lebewesen und den Schutz ihrer Lebensräume, was Projekte nach Umwelt- und Naturkatastrophen und die Mobilisierung der Öffentlichkeit gegen Grausamkeiten an Tieren einschließt.

4. Unsere sechs Tierschutzorganisationen im Detail

Unsere sechs verglichenen Tierschutzorganisationen: WWF, VIER PFOTEN, IFAW, der Deutsche Tierschutzbund, PETA und die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt haben einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Im Mittelpunkt steht bei allen der Tierschutz. Welche Projekte, Kampagnen und Leitsätze sie außerdem verfolgen, wie Transparent sie sind, und welche Optionen Ihnen geboten werden, um aktiv mitzuwirken, erfahren Sie in diesem Artikel:

4.1. Leitbilder

Jedes Mitgeschöpf hat Anspruch auf Unversehrtheit und ein artgerechtes Leben. Wir wollen, dass dieser Anspruch für alle Tiere verwirklicht wird – in der Wirtschaft, der Forschung, im Privathaushalt und wo immer der Mensch mit Tieren Umgang hat.

Deutscher Tierschutzbund, Selbstdarstellung in: Aufgaben und Ziele

chick

Küken als Abfallprodukt: Nur weibliche Küken sind begehrt, damit sie als Hennen später Eier legen – männliche werden beseitigt. Nicht nur Tierschutzorganisationen sind empört und wollen eine Änderung seitens der Politik.

Wer sich mit dem Tierschutz auseinandersetzt, kommt nicht um die Thematik der Umwelt herum. Aus diesem Grund verweist der Deutsche Tierschutzbund auf die Verbindung von Tier-, Arten- und Naturschutz.

Als Vertreter des Großen und Ganzen, des Kreislaufs der Welt, steht der WWF. Er ist nicht nur im Tierschutz tätig, sondern lässt sich als internationale Natur- und Umweltschutzorganisation bezeichnen, die folgende Grundwerte vertritt:

  • Respekt vor Menschen und Natur
  • Glaubwürdigkeit
  • Unabhängigkeit
  • Verantwortung

Die Mission:Bewahrung der biologischen Vielfalt – ein lebendiger Planet für uns und unsere Kinder.

Auch VIER PFOTEN hat die Vision, sowohl Menschen als auch Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis entgegenzutreten. Sie wollen die „starke, globale und unabhängige Stimme für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss“ sein, Lösungen bieten, Herzen erreichen, das Konsumverhalten verändern, Gesetzesänderungen bewirken und starke Partnerschaften für die Verwirklichung ihrer Ziele eingehen.

Noch einen Schritt weiter, im Sinne der Organisations-Philosophie, geht die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Sie arbeitet unter dem Namen Albert Schweitzers und dessen Ethik „Ehrfurcht vor dem Leben“ sowie dessen tierschützerischen Bestrebungen. Er sah die Tiere als Brüder der Menschen an und dass erst diese Erkenntnis einen selbst zum Menschentum gelangen lasse. Entsprechend steht der Vegetarismus, den bereits Schweitzer durch das Entsagen des Fleischkonsums vertrat, mit im Zentrum dieser Stiftung.

Die Vision: Die Ausbeutung der Tiere soll beendet werden, durch die Abschaffung der Massentierhaltung und die Verbreitung der veganen Lebensweise.

Der IFAW folgt noch genauer definierten Schlüsselprinzipien und Grundsätzen, um den Respekt gegenüber Tieren und deren Schutz langfristig zu verwirklichen:

  • die Anerkennung der Tatsache, dass Tiere empfindende Lebewesen sind und einen immanenten Wert haben
  • die Basis: wissenschaftliche Ergebnisse und eine ethisch vertretbare Tierbehandlung
  • Entscheidungen sollen mit ökologischer/biologischer Nachhaltigkeit, ethische Vertretbarkeit und durch das Vorsorgeprinzip begründet werden
pug

Viele Hunderassen sind überzüchtet und leiden besonders als Mode-Tier darunter. Zu kurze Nasen, faltige Haut und verformte Schädel fördern Krankheiten und Störungen.

Ob kommerzielle Ausbeutung, Lebensraumerhalt oder die Rettung der Tiere vor Umwelt- und Naturkatastrophen, der IFAW ist bestrebt, jeden gegen Tierleid zu mobilisieren. Aus diesem Grund unterstützen sie besonders Tier- und Umweltschutz-Konzepte, die Mensch und Tier gleichermaßen dienen.

Die PETA legt ihren Fokus besonders auf die Tiere, die sehr stark und lang leiden. Die ureigenen Interessen der Tiere sollen berücksichtigt werden, da sie wie Menschen leiden können und ihr eigenes Leben leben wollen – sie leben nicht für den Menschen, um ausgenutzt zu werden. Diese Tierschutzorganisation sagt, dass Tiere nicht dazu da seien, dass wir…

  • … sie essen.
  • … wir an ihnen Experimente durchführen.
  • … wir sie anziehen.
  • … wir sie zur persönlichen Unterhaltung nutzen.
  • … wir sie ausbeuten/misshandeln.

Wie die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt auch die PETA auf eine vegane Lebensweise und steckt viel Einsatz in die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit:

4.2. Transparenz

Sicher wollen auch Sie wissen, wofür Ihre Spenden eingesetzt werden, ob sie am gewünschten Zielort ankommen und wie seriös die Organisation ist, die Ihr Geld für einen guten Zweck einsetzen will. Entsprechend viel Wert legen Tierschutzorganisationen auf Transparenz, um Förderern Einblicke in die Finanzen, Projekte und Pläne zu gewähren. Jede der sechs Tierschutzorganisationen aus unserem Tierschutzorganisationen Vergleich hat auf ihrer Homepage einen aktuellen Jahresbericht veröffentlicht, der über mehrere Seiten detailliert aufklären soll. Lediglich der Deutsche Tierschutzbund wählt die Bezeichnung „Selbstdarstellung„, die sich unter dem Bereich „Organisation“ versteckt hält, weshalb sich die Suche als minimal aufwändiger herausstellt.

Noch auffälliger ist jedoch PETA, da auch hier der Jahresbericht schwerer zu finden ist. Erst inmitten mehrerer Textabschnitte und nicht als auffälliger Button lässt sich der Bereich für Transparenz unter „Über PETA“ entdecken. Außerdem ist der Jahresbericht lediglich vierseitig, mit den vertröstenden Worten: „Ein ausführlicher Wirtschaftsbericht wird in Kürze veröffentlicht.“ Ältere Jahresberichte lassen sich vergeblich suchen – es gibt keine.

Fünf von Sechs Tierschutzorganisationen haben sich der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ verpflichtet und geben entsprechend der Vorlage alle zehn geforderten Informationen auf der eigenen Homepage preis. Auch PETA informiert hier mehr und wird transparenter (Transparenz), als in ihrem Jahresbericht-Abschnitt. Lediglich VIER PFOTEN nimmt nicht daran teil.

Die Stiftung Warentest hat bereits 2013 Tier- und Umweltschutzorganisationen getestet (11/2013) und dabei viel Wert auf das DZI-Spendensiegel, die Initiative Transparente Zivilgesellschaft oder den Deutschen Spendenrat gelegt. Als Mitglied im Deutschen Spendenrat kann VIER PFOTEN die verspielten Punkte, durch die fehlende Teilnahme an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, somit wieder ausgleichen. Auch der Deutsche Tierschutzbund ist dem Deutschen Spendenrat beigetreten und weist sogar als einzige der von uns verglichenen Tierschutzorganisationen das DZI-Spendensiegel auf. Vor einigen Jahren fand die Stiftung Warentest den WWF und den Deutsche Tierschutzbund „Transparent und organisiert„. So geben es die Tierschutzorganisationen aktuell an:

Organisation Jahresbericht Initiative T. Z. Mitglied im D. Spendenrat DZI-Spendensiegel
Deutscher Tierschutzbund
VIER PFOTEN
WWF
IFAW
Albert Schweitzer Stiftung
PETA
Fazit: Der Deutsche Tierschutzbund ist klarer Spitzenreiter im Bereich „Transparenz“ und Vier Pfoten gleicht als Mitglied im Deutschen Spendenrat aus. PETA überzeugt am wenigsten, da sie im Jahresbericht noch hinterherhängt.

4.3. Spendenmöglichkeiten

Möchten Sie einmalig einen Betrag spenden, jährlich einer Organisation einen höheren Betrag zukommen lassen, Fördermitglied werden und monatlich einen gesetzten Förderbeitrag einreichen oder gar Pate eines Tieres werden? Unsere sechs verglichenen Tierschutzorganisationen bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten der aktiven Hilfe. Eine allgemeine Spende können Sie bei jeder vornehmen und den Betrag ab 5 € selbst wählen; auch den Intervall können sie festlegen oder das Projekt, welches sie gezielt unterstützen wollen.

Die Förder-Mitgliedschaft gestaltet sich unterschiedlich, wenn Sie im monatlichen/jährlichen Rhythmus einen gewissen Betrag einzahlen:

  • kein Förder-Mitglied möglich: VIER PFOTEN, IFAW
  • kein Förderer-Bonus: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
  • inkl. Informationsmaterial: Deutsche Tierschutzbund, Peta
  • viele Bonusse: WWF (WWF Magazin, Anstecknadel, Vergünstigungen bei Partnern, Fördermitglied-Service); auch Familien-Fördermitgliedschaft ist möglich

Das Paten-Programm erfreut sich neben den regulären Spenden einer großen Beliebtheit: Wollen Sie der Pate eines Tigers, Löwen, Wals, Bärs oder Pferdes sein? Dann können Sie ein Tier einer Tierart als sein Pate mit Fördergeldern unterstützen. Drei von Sechs Tierschutzorganisationen bieten diese Möglichkeit an. Werden Sie Pate mit Hilfe des WWF, VIER PFOTEN oder des Deutschen Tierschutzbunds.

Vor-/Nachteile einer Tier-Patenschaft:

  • Sie erhalten eine Paten-Urkunde
  • Sie werden zum Projekt dauerhaft informiert
  • Patentreffen
  • andere materielle Gegenstände (z.B. WWF: ab 30 € monatlich ein Plüschtier der Patentier-Art)
  • Patenschaften lassen sich verschenken
  • festgelegter Mindestbeitrag
  • je Organisation festgelegte Arten

5. Fazit

kuh

Massentierhaltung ist aktuell ein brisantes Thema. Viele Tierschutzorganisationen appellieren zur veganen Lebensweise.

WWF Deutschland, VIER PFOTEN Deutschland, Deutscher Tierschutzbund, IFAW, PETA Deutschland oder die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, alle sechs Tierschutzorganisationen bieten viele Möglichkeiten sich zu beteiligen und haben die unterschiedlichsten Projekte, um möglichst viele Bereiche im Tierschutz abzudecken. Der Deutsche Tierschutzbund überzeugt dabei nicht nur in seiner Transparenz, sondern bietet neben der allgemeinen Spende auch die Förder-Mitgliedschaft, inklusive zusätzlichem Informationsmaterial, und die Tier-Patenschaft, mit einer Urkunde und Berichterstattung, an. Auch der WWF fällt durch seine vielen Angebote und Bonusse für Förderer auf, die bis zum persönlichen Patentier-Plüschtier reichen.

VIER PFOTEN bietet, gegenüber der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und dem IFAW, eine Tierpatenschaft an. Die Förder-Mitgliedschaft der Albert Schweitzer Stiftung und des IFAW ist zu vernachlässigen, da sie entweder nicht möglich ist oder keine Vorteile für den Förderer bringt. Mit dem Einfluss der IFAW durch die vielen Spendengelder ist sie jedoch positiv zu nennen – auch wenn es kein IFAW Deutschland gibt und dadurch einige Fakten nicht gegeben sein können (z.B. Mitglied im Deutschen Spendenrat, Patenschaften mit Vorteilsartikeln).

PETA hingegen fällt durch die schlechtere Transparenz auf und wird bereits 2013 von der Stiftung Warentest als „Unwirtschaftlich arbeitende Organisation“ eingestuft. Als weltweit größte reine Tierschutzorganisation muss sie noch etwas nachziehen, um das Vertrauen der Spender zu halten – besonders da sie durch ihre Größe öfter in der Kritik steht.

Empfehlung: Unsere sechs überprüften Tierschutzorganisationen sind seriös und unterscheiden sich am meisten in ihren Projekten und Spendenmöglichkeiten. Wählen Sie die Tierschutzorganisation, deren Leitbild Sie vertreten, deren Kampagnen Sie überzeugen und deren Spendenmöglichkeiten zu Ihnen passt.

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Im Schnitt absolvieren Universitätsabsolventen laut einer Studie des IHF zwei Praktika während des Studiums. Entscheidend für den Nutzen des …

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