Vorteile
- buntes Design
- inkl. Standhilfe
- stabile Hinterradreibungsbremse
Nachteile
- nicht geeignet für Kinder unter acht Jahren

Seit seiner Erfindung in den frühen 1920er-Jahren hat der Tretroller viele Generationen von Kindern, Teenagern und Junggebliebenen geprägt. Seitdem hat sich einiges verändert. Alte Design sowie klassische Funktionsweisen wurden erneuert, verbessert und weiterentwickelt. Heute gibt es Cityroller, Kickboards und sogar Elektroroller, bei denen das Treten fast ganz wegfällt.
Ein weiterer Ableger der Kategorie ist der Stunt-Scooter, dessen Bauweise explizit auf den sportlichen Bereich ausgerichtet ist. Er kommt sogar auf speziellen Wettkämpfen und großen Stunt-Scooter-Events zum Einsatz.
Der folgende Stunt-Scooter-Ratgeber beantwortet alle wichtigen Fragen zum Thema. Erfahren Sie zum Beispiel, wie sich das Gefährt vom klassischen Scooter unterscheidet, für welche Zielgruppen er infrage kommt und worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Stunt-Scooter kaufen möchten.

Profis sind in der Lage, mit einem Stunt-Scooter die atemberaubendes Kunstsprünge zu zeigen.
Eine verstellbare Lenkstange würde sich negativ auf die Stabilität des Scooters auswirken. Für die Stöße, die während eines Sprungs absorbiert werden müssen, wäre sie zu schwach.
Setzt man einen Stunt-Scooter in den äußerlichen Vergleich mit einem normalen Scootermodell wird schnell klar, warum Ersterer auch „Freestyle-Scooter“ genannt wird und sich für mehr als nur das Fahren auf Gehwegen oder in Parks eignet:
Das Klappgelenk des Stunt-Scooter-Lenkers wurde entfernt. Ebenfalls ist die Lenkstange niedriger angebracht als beispielsweise bei den Cityrollern. Dadurch sind Stunt-Scooter in ihrer Form kompakter und deutlich belastbarer als klassische Scooter.
Jedes einzelne Bauteil eines Street-Stunt-Scooters, unter anderem der Lenker, die Rollen, das Trittbrett und die Achsen, sind auf den Gebrauch als Sportgerät ausgelegt. Der Rahmen ist zwar ein wenig schwerer, aber dafür äußerst stabil, sodass er es problemlos mit Sprungstößen aufnimmt.

Stunt-Scooter müssen, anders als beispielsweise Elektro-Scooter, nicht zwingend über eine Klingel, Beleuchtung oder andere straßenverkehrsrelevante Ausstattungen verfügen.
All diese Eigenschaften gewährleisten, dass der handliche Roller sowohl in Out- als auch Indoor-Skateparks für Stunt-Scooter-Tricks bestens genutzt werden kann. Selbstverständlich eignet er sich aber auch zum einfachen Befahren von Gehwegen.
Die nachfolgende Tabelle fasst die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einem Stunt-Scooter und der ursprünglichen Ausführung nochmals übersichtlich für Sie zusammen:
| klassischer Scooter | Stunt-Scooter |
|---|---|
| höhenverstellbar | feste Lenkerhöhe |
| zusammenklappbar | ohne Klappgelenk |
| sehr leicht | schwerer und stabiler |
| Bremsfunktion | Bremsfunktion |
| schlichte Bauweise | exakt angefertigte Einzelteile |
| rutschfester Belag | rutschfester Belag |
Übrigens: Das Wort „Stunt“ kommt ursprünglich aus dem Englischen, findet aber auch vermehrt im deutschsprachigen Raum Anwendung. Es bezeichnet ein körperlich anspruchsvolles und meist waghalsiges Kunststück.

Optimalerweise ist die Trittfläche eines Stunt-Scooters mit einer Antirutsch-Beschichtung ausgestattet, welche für mehr Grip bei der Durchführung von Kunststücken gewährleistet.
Da Stunt-Scooter für Erwachsene ursprünglich als Sportgerät entworfen wurden, entfalten sie ihre größte Wirkung auf Halfpipes, Sprungschanzen oder anderweitigen Hindernissen. Durch ihre geringe nicht verstellbare Lenkerhöhe sind sie als konventioneller Cityroller, der zum Beispiel für den täglichen Arbeitsweg durch den urbanen Verkehr zum Einsatz kommt, eher ungeeignet.
Anders erweist sich die Sachlage bei Stunt-Scootern für Kinder. Die unveränderbare Lenkerhöhe stellt hier kein Problem dar und die stabile Bauweise bietet einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor.

Kleine Tricks sind mit einem Stunt-Scooter für Kinder auch durchführbar.
Der Rollendurchmesser vieler der besten Stunt-Scooter beträgt 100 bis 120 mm. Am gängigsten sind 110-mm-Stunt-Scooter-Reifen.
Eine bedeutende Kennzahl beim Kauf eines Stunt-Scooters ist die Lenkerhöhe. Laut gängigen Stunt-Scooter-Tests im Internet sollte sich die Lenkstange stets auf der Höhe des Bereiches zwischen Hüfte und Bauchnabel des Fahrers befinden. Die in unserer Produkttabelle zum Stunt-Scooter-Vergleich angegebenen Werte entsprechen dem Abstand des Lenkers zum Boden.
Ebenso wichtig wie die Höhe des Lenkers eines Street- oder Micro-Stunt-Scooters sind die Abmessungen der Trittfläche. Letztere sollte so lang und breit sein, dass sie einen sicheren Stand gewährleistet. Beachten Sie hierbei die Unterschiede zwischen einem Stunt-Scooter für Erwachsene und einem Modell für Kinder!
Ein Großteil der besten Stunt-Scooter ist auf ein Körpergewicht von um die 100 kg ausgelegt. Gute Stunt-Scooter halten sogar noch mehr aus. Modelle für Kinder – die häufig über eine leichtere Bauweise verfügen – müssen hingegen keine so hohe Tragfähigkeit gewährleisten. Hier liegt die Grenze oftmals bei 80 kg, was in den allermeisten Fällen völlig ausreichend ist.

Gerade Profi-Stunt-Scooter sollten sehr tragfähig sein. Anderenfalls steigt das Unfallrisiko bei Sprüngen und anderen Stunts.
Idealerweise überschreitet das Eigengewicht eines Stunt-Scooters nicht die 5-kg-Marke. Je leichter der Roller ist, desto positiver wirkt sich dies auf die Nutzung auf der Halfpipe oder der Sprungschanze aus.
Wenn Sie einen Stunt-Scooter kaufen möchten, sollten Sie Ihren Fokus des Weiteren auf Rahmenmaterial, Bremse, Kugellager sowie Lenker und Griffe legen.
Die meisten Stunt-Scooter sind laut gängigen Tests im Internet aus Aluminium oder Stahl hergestellt. Sie sind ausreichend stabil und gleichzeitig leicht, um Sprünge und Tricks nicht unnötig zu erschweren.
Die Bremse befindet sich zumeist am Trittbrett und wird mit dem Fuß bedient. Bewährt haben sich bei Stunt-Scootern vor allem Feder- und Flex-fender-Bremse. Beide lassen sich unkompliziert bedienen und gelten als verlässlich.
In puncto Kugellager liegt der Fokus eines Stunt-Scooters auf der Geschwindig- und Belastbarkeit. Rasante Fahrten sind am besten mit einem ABEC-9-Lager durchführbar. Anfänger entscheiden sich hingegen am besten zunächst für Räder mit einer niedrigeren Kugellager-Klasse (Staffelung bei Stunt-Scootern von ABEC 3 bis ABEC 9).
Der Lenker von Stunt-Scootern ist zwar grundsätzlich nicht höhenverstellbar, jedoch ist es hilfreich, wenn er sich drehen lässt. Ist dies der Fall, kann das Trittbrett bei Sprüngen rotieren. Mit Blick auf Stunt-Scooter-Griffe empfiehlt es sich, dass diese ergonomisch geformt und abrutschsicher sind.
Bei der Auswahl Ihres neuen Stunt-Scooters zählt laut gängigen Stunt-Scooter-Tests im Internet nicht zuletzt das Design. Hier lassen sich vom Stunt-Scooter in schlichter Aufmachung über goldene bis hin zu solchen in changierend-schimmernden Farben fast alle individuellen Wünsche erfüllen.

Vor dem Stunt-Scooter-Kauf besteht häufig die Möglichkeit, das Gefährt ausprobieren.
Bitte beachten Sie! Mit dem passenden Zubehör sind Sie mit Ihrem Stunt-Scooter sicherer unterwegs. Erwerben Sie daher am besten zeitgleich einen Helm für Ihren Stunt-Scooter sowie diverse Protektoren.
Wenn Sie mit Ihrem neuen Stunt-Scooter unterwegs sind – unabhängig davon, ob es sich um einen Stunt-Scooter in Gold, einen Rainbow-Stunt-Scooter oder ein anderes Modell handelt – sollten Sie auf Ihre eigene und die Sicherheit anderer achten. Während Sie sich mit Helmen und Protektoren schützen, nehmen Sie unbedingt auch Rücksicht auf andere Teilnehmen in der Halfpipe oder im Straßenverkehr.
Wir raten Ihnen außerdem dazu, Ihren Scooter ab und an zu warten und fürsorglich zu behandeln, damit Sie lange Freude an ihm haben.
Die wichtigsten „Do´s and Dont´s“ finden Sie hier:
| Do´s | Dont´s |
|---|---|
| Schutzkleidung tragen (Helm, Schoner, etc.) | in Sand fahren |
| Schrauben regelmäßig nachziehen | Feuchtigkeit aussetzen |
| falls nötig erneut ölen | unnötig fallen lassen und rabiater Umgang im Allgemeinen |

Stunt-Scooter sind höheren Belastungen ausgesetzt als andere Scooter-Arten. Umso wichtiger ist es, sie stets so gut wie möglich in Schuss zu halten.
Unabhängig davon, ob es sich um einen Stunt-Scooter in Gold, einen Rainbow-Stunt-Scooter oder ein Modell in einem anderen Design handelt: Das empfohlene Mindestalter liegt bei Kindern laut Herstellern zwischen sechs und sieben Jahren. Eine Altersobergrenze gibt es hingegen nicht. Letztlich entscheiden Sie, wann Sie Ihr Kind mit einem Stunt-Scooter auf die Piste schicken.
» Mehr InformationenWie sich aus gängigen Online-Tests von Stunt-Scootern herauslesen lässt, greifen Anfänger idealerweise zu leicht handzuhabenden Modellen. Die verbauten Kugellager sollten nicht auf allzu hohe Geschwindigkeiten auslegt sein und der Rahmen möglichst aus stabilem Stahl bestehen.
» Mehr InformationenGünstige Stunt-Scooter gibt es bereits in unteren Preisklassen ab 50 Euro. Gerade wenn Sie einen Roller für Anfänger kaufen wollen, können Sie diesen relativ preiswert erwerben. Wer es jedoch zum Stunt-Profi bringen möchte, der verschafft sich einen Überblick über die preislich etwas höher angesiedelten Modelle ab 80 Euro.
» Mehr InformationenEin Großteil der im Internet zu findenden Stunt-Scooter-Tests bescheinigt Exemplaren samt der dazugehörigen Ersatzteile der folgenden Marken und Hersteller eine hohe Produktqualität:
In diesem YouTube-Video dreht sich alles um den Pro-Scooter Reaper Wave von Chilli. Sie erfahren Wichtiges über die Wartung und Pflege dieses Stunt-Scooters sowie zum Steuersatz und zur Lenkung.
In diesem Video werden Ihnen fünf verschiedene Stunt-Scooter unter 150 Euro präsentiert. Diese Auswahl eignet sich für Anfänger und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Seit dem Jahr 2020 unterstützt Sandra das Redaktionsteam von Vergleich.org und beschäftigt sich dabei mit unterschiedlichen Themenbereichen.
Ob Kochen, Backen, Ordnen, Aufbewahren oder Reinigen – Sandra findet Freude daran, ihr Zuhause zu einem Ort des Wohlbefindens zu machen und lässt unsere Leser gern an ihren Erfahrungen in diesem Bereich teilhaben, damit auch unsere Leser stets das richtige Produkt für ihr Zuhause finden. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Haushalt und Radsport regelmäßig Produktvergleiche, um unseren Lesern dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden. Als begeisterte Frau am Grill liegt ein weiterer Fokus von Sandra auf Braten und Frittieren in der Lebensmittelzubereitung.
Ein wichtiger Ausgleich zum Büroalltag ist für Sandra der Sport. Besonders beim Fahrradfahren und Tischtennisspielen läuft sie zu Höchstform auf.
Der Stunt-Scooter-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Jugendliche und Sportler.

Schon in meiner Jugend habe ich es geliebt, Bücher zu lesen, Texte zu schreiben und die Schönheit der geschriebenen Sprache hervorzuheben. Ich finde es spannend, dass Grammatik, Satzbau und Wortwahl keine langweiligen unnötigen Regeln sind, sondern einen Text zum Leben erwecken können. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mein Know How und die Liebe zum geschriebenen Wort als Lektorin bei VGL in unsere Texte einfließen zu lassen. Mit meinem Auge für Detailgenauigkeit und sprachliche Präzision unterstütze ich unser Redaktionsteam dabei, qualitativ hochwertige und fehlerfreie Inhalte zu liefern. Dabei liebe ich es, meinen Wissensschatz immer mehr zu erweitern und mich täglich mit den verschiedensten Themen auseinanderzusetzen.
Position | Modell | Preis | max. Tragfähigkeit | Lenkerhöhe (vom Boden) | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Kesser GT-Limit 360 | ca. 129 € | 100 kg | 84 cm | ||
Platz 2 | Apollo Genesis Pro X | ca. 169 € | 100 kg | 83 cm | ||
Platz 3 | Movino Kraken | ca. 169 € | 100 kg | 89 cm | ||
Platz 4 | Chilli Base Scooter | ca. 119 € | 100 kg | 82 cm | ||
Platz 5 | Apollo Genius Pro | ca. 89 € | 100 kg | 80 cm |
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
Hallo, sind auf der Suche nach einen Stunt Scooter. Unsere Tochter ist 11Jahrd alt und 155cm groß. Bitte um Antwort
Liebe Bettina,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Stunt-Scooter-Vergleich.
In unserer Vergleichstabelle finden Sie mehrere geeignete Stunt-Scooter. Achten Sie hierbei auf die Zeile „empfohlenes Einstiegsalter“.
Ein Produkt, welches Ihren Wunschkriterien entspricht, könnte beispielweise dieses sein.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen und wünschen Ihnen viel Freude bei der Suche nach Ihrem Wunschprodukt.
Viele Grüße
Vergleich.org
Hallo!
Ich bin auf der Suche nach einem Stuntroller für Anfänger für meinen 7jährigen Sohn.
Welcher wäre zu empfehlen?
Danke für die Hilfe.
Hallo Silvia,
wir freuen uns, dass Sie sich für unseren Vergleich von Stunt-Scootern interessieren.
Der Stunt-Scooter „Genius Pro“ von Apollo oder der „Pro OSG101122“ von Albott sind für Anfänger ab sieben Jahren gut geeignet.
Weitere relevante Kaufkriterien können Sie unserer übersichtlichen Vergleichstabelle entnehmen.
Viele Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Hi zusammen. Kann man den Lenker beim Scooter „Chilli Pro Scooter Reaper“ verstellen? MfG
Hallo Benni,
vielen Dank für Ihren Kommentar und das Interesse an unserem Stunt-Scooter-Vergleich.
Nein, der Lenker ist nicht verstellbar. Das ist bei Scootern, mit denen auch Tricks gemacht werden, allerdings der Standard – vor allem für Tricks ist eine maximale Stabilität aus Sicherheitsgründen sehr wichtig.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Ganz ehrlich da steht fortgeschritten oder profis welcher „profi“ will den bitte mit so einem teil fahren der snapt bestimt nach drei mal fahrn gleich dir fork weil sie nicht für die belastung eines „profies“ gebaut ist .
Lieber Florian,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Stunt-Scooter Vergleich.
Die Stunt-Scooter, die auch für Profis geeignet sind, überzeugen durch ihre Stabilität, da sie meist aus harten, aber leichten Aluminium hergestellt werden. Die Hersteller selbst deklarieren ihre Geräte als „Profi“-Geräte und haben diese im Vorfeld intensiven Belastungstests unterzogen.
Für jeden Profi gibt es natürlich auch die weit verbreitete Möglichkeit, sich sein Gerät selbstständig zusammenzubauen und somit optimal auf seine Bedürfnisse anzupassen.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Fahren Ihres Stunt-Scooters.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team