Luft-Wasser-Wärmepumpe Test 2017

Die besten Luft-Wasser-Wärmepumpen im Vergleich.

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Hier bitte eine gute Überschrift einsetzen!

Das Wichtigste in Kürze
  • Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die regenerativen Energien Wasser und Luft, um Ihr Haus zu heizen: Die Umgebungsluft wird angesaugt und diese erwärmt eine Kühlflüssigkeit. Die Flüssigkeit wird schon bei niedriger Temperatur komprimiert, dadurch in Gas umgewandelt und daraufhin heiß. Die Wärme des erhitzten Gases wird genutzt, um das Wasser in der Heizung zu erwärmen.
  • Luft-Wasser-Wärmepumpen rentieren sich vor allem bei Passivhäusern oder Gebäuden, die sehr gut gedämmt sind. Gerade in Kombination mit einer Flächenheizung, wie beispielsweise einer Fußbodenheizung..
  • Die Anschaffung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sollte gut überlegt sein: Zwischen 10.000 und 20.000 Euro kosten die Apparate. Daher empfehlen wir, sich Förderung vom Staat  zu holen und prüfen zu lassen, ob sich eine Pumpe für Ihren Haushalt mit der vorhandenen Heiztechnik rechnet.

Luft-Wasser-Wärmepumpe Test

Laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur IEA werden tendenziell Öl und Kohle immer teurer: Die fossilen Brennstoffe neigen sich allmählich dem Ende zu. Dadurch ist anzunehmen, dass das Heizen mit nicht regenerativen Stoffen immer höhere Kosten verursachen wird, denn was knapp ist, ist teuer. Deshalb möchten immer mehr Menschen auf sogenannte erneuerbare Energien umsteigen. Die Heizwärme soll also aus der Sonne, Luft oder Erdwärme gewonnen werden.

Trend hin zu Wärmepumpen

Laut dem Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2015 bereits rund 31 Prozent der Neubauten mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Wie die Statistik zeigt, ging der Trend in den letzten Jahren steil bergauf.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist dafür der erste Schritt. Natürlich lässt sie sich leicht in einen Neubau integrieren, aber die Pumpe kann auch im Altbau nachgerüstet werden. Doch die Anschaffung ist sehr teuer, deswegen sollte eine gründliche Planung der Installation vorausgehen.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten und wie Sie feststellen, ob eine solche Luft-Wasser-Wärmepumpe überhaupt für ihren Haushalt geeignet ist, erklären wir in unserem Luft-Wasser-Wärmepumpe-Vergleich 2017.

Achtung: Achten Sie darauf, in unserer Vergleichstabelle die richtige Variante auszuwählen, damit Ihnen ein passendes Angebot für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe angezeigt wird!

1. Wie funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Vereinfacht gesagt: Eine Wärmepumpe ist genau das Gegenteil von einem Kühlschrank. Bei diesem wird die Wärme von innen nach außen gebracht. Die Wärmepumpe dagegen befördert die Wärme aus der Luft oder dem Erdboden von draußen ins Haus hinein.

Genauer gesagt:

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe saugt die Außenluft an. Ein in der Pumpe zirkulierendes, flüssiges Kältemittel wird von der Luft erwärmt. Anschließend fließt das erwärmte Kältemittel in einen Verdichter, der es komprimiert bis es gasförmig geworden ist. Dabei entsteht große Hitze.

Somit ist der Dampf heiß genug für die Heizungs- und Trinkwassererwärmung. Der in der Wärmepumpe eingebaute Wärmetauscher gibt die Wärme des Dampfes an den Heizkreislauf und auch an das Brauchwasser ab.

In der folgenden Grafik haben wir das Prinzip veranschaulicht:

Luft-Wasser-Wärmepumpe Prinzip

Dieses Video erklärt das Prinzip einer Wärmepumpe ebenfalls verständlich:

Vor- und Nachteile einer Luftwärmepumpe im Gegensatz zu einer herkömmlichen Heizung:

  • Energie der Luft ist für jeden verfügbar und kostenlos
  • lässt sich innen und außen aufstellen
  • Förderung vom Staat bei Altbauten
  • wartungsarm
  • lange Lebensdauer
  • CO2-Ausstoß wird verringert
  • müssen nicht extra genehmigt werden, wie z.B. Sole-Wasser-Wärmepumpen oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen
  • hohe Anschaffungskosten
  • braucht zum Betrieb Strom
  • für optimale Wirtschaftlichkeit ist eine gute Dämmung des Hauses Voraussetzung
  • Planung der Anlage ist aufwändig und benötigt Fachwissen
  • kann die Optik im Garten stören

2. Luft, Erde, Wasser: Die verschiedenen Luft-Wärmepumpen im Überblick

Wie oben in der Grafik schon dargestellt, gibt es neben der Luft-Wasser-Wärmepumpe auch noch zwei weitere sehr beliebte Sorten von Wärmepumpen, die wir Ihnen auch vorstellen möchten.

Unterschieden werden die jeweiligen Wärmepumpen je nachdem, aus welcher Quelle sie die nötige Energie zum Heizen ziehen:

Typ Beschreibung
Luft-Wasser-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Wärmepumpen

 

Die Luftwärmepumpe, oder genauer gesagt Luft-Wasser-Wärmepumpe, macht sich die Außenluft zu Nutze, um das Heiz- und Trinkwasser zu erwärmen. Dafür steht beispielsweise ein Gerät in Form eines Blocks vor dem Haus, das die Umgebungsluft ansaugt.

Kurz zusammengefasst erwärmt die angesogene Luft das Kältemittel in dem Block und dieses wärmt dann das Wasser für Heizung und sonstigen Verbrauch.

 besonders effektiv im Sommer

 nur bei sehr gut gedämmten Häusern sinnvoll

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Erdwärme-Pumpe

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe ist eine Erdwärmepumpe. Das bedeutet, sie nutzt die Erdwärme, um zu Heizen.

Dafür müssen aber erst Bohrungen gemacht werden, um die Leitungen in etwa 1,5 Meter Tiefe in die Erde zu verlegen. Diese müssen genehmigt werden!

Die Erdwärmeheizung ist so konzipiert, dass die warme Luft des Erdinnern die Kälteflüssigkeit in den Leitungen unter der Erde erwärmt. In einem Wärmetauscher gibt dann die erwärmte Flüssigkeit ihre Energie ab und heizt so das Brauchwasser für Sie auf.

 besonders konstante Wärmezufuhr

 Baugenehmigung erforderlich

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Luft-Wärmepumpe

Diese Kategorie von Wärmepumpen macht sich die Wärme des Grundwassers zu Nutze, um zu Heizen. Da das Grundwasser das gesamte Jahr über gleich warm bleibt, eignet es sich perfekt als dauerhafte Wärmequelle.

Um eine Pumpe installieren zu können, müssen erst zwei Förderbrunnen bis zum Grundwasser gebohrt werden. Diese müssten ebenfalls genehmigt werden! Aus den Brunnen wird das Wasser dann nach oben gepumpt. Das Grundwasser erwärmt ein Kältemittel, welches wiederum seine Wärme an das Verbraucherwasser abgibt. Das Grundwasser ist nach dieser Prozedur ungefähr fünf Grad kälter und wird wieder zurück in die Erde geleitet.

 besonders konstante Wärmezufuhr

 Baugenehmigung erforderlich

Die Luft-Luft-Wärmepumpe zählt nicht zu den klassischen Wärmepumpen, da sie im Gegensatz zu denen aus der Tabelle keinen Kältemittelkreislauf besitzt. Die Luft-Luft-Wärmepumpe gibt die Wärme der verbrauchten Raumluft an die angesaugte Frischluft ab. Rund 90 Prozent der Wärme wird so aus der gebrauchten Luft genutzt.

Luft-Wärmepumpe Vergleich

Der Verdichter wird häufig im Keller untergebracht.

3. Kaufberatung: Beachten Sie Fördermittel und Wirtschaftlichkeit

3.1. Wann sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe lohnt

Welche Art Wärmepumpe für Sie die beste ist, hängt davon ab, welche Begebenheiten Sie bei sich vorfinden. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe lohnt sich besonders dann, wenn Sie ein Passivhaus oder ein sehr gut gedämmtes Gebäude versorgen möchten.

Experten zu folge ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nur in ideal gedämmten Neubauten wirklich sinnvoll, bei denen ein geringer Wärmebedarf abgedeckt werden soll. Nicht empfehlenswert ist die Pumpe bei Altbauten – hier ist eine energetische Sanierung der bessere Weg.

Weiterhin ist für eine effiziente Verwendung der Luft-Wasser-Wärmepumpe wichtig, dass die Pumpe eine niedrige Vorlauftemperatur hat. Daher ist diese Art von Pumpe besonders für Sie geeignet, wenn Sie schon eine Wand- oder Fußbodenheizung oder Radiatoren-Heizkörper in Ihrem Haus installiert haben .

Beachten Sie auch: Entscheiden Sie sich für eine Pumpe, sind Sie trotzdem an das dauerhafte Heizen mit fossil und atomar erzeugten Strom gebunden, da die Wärmepumpe nicht Ihren gesamten Heizbedarf alleine decken kann.

Auch wenn Sie sehr viel Heizen und die Wärmepumpe für Warmwasser schlicht nicht mehr hinterherkommt, werden die Stäbe dazu geschaltet. Geschieht das häufig, steigen die Stromkosten der Luft Wasser Wärmepumpe enorm – Für Vielheizer ist von der Pumpe also abzuraten.

Grundsätzlich gilt: Je weniger mit einer zusätzlichen Heizquelle nachgeholfen werden muss, desto besser ist die Energieeffizienz des gesamten Hauses und desto mehr lohnt sich eine Wärmepumpe.

3.2. Wirtschaftlichkeit und Fördermittel – Worauf Sie bei der Anschaffung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe achten sollten

  • Wirtschaftlichkeit prüfen

Prinzipiell kann man sagen, dass die Wärmepumpen sehr effizient sind – wenn Sie mit dem bestehenden Heizsystem in Ihrem Haus zusammenpasst. Es kann ungefähr drei Mal so viel Nutzenergie mit Hilfe der Pumpe gewonnen werden, als man hineingesteckt hat, um diese zu betreiben. Doch trotzdem ist nicht immer die Wärmepumpe mit Luft als Energiequelle die beste Wahl. Je nachdem mit welchem Heizsystem Ihr Heim bisher ausgestattet war, variiert die Wirtschaftlichkeit mit den unterschiedlichen Wärmepumpen. Da kann auch mit der besten Luft-Wasser-Wärmepumpe der Wirkungsgrad recht niedrig sein, falls Ihr bestehendes Heizsystem nicht mit der Pumpe harmoniert.

KostenDenn effizient arbeitet eine Luftwärmepumpe nur zusammen mit einer Flächenheizung, wie beispielsweise der Wand- oder Fußbodenheizung. Denn bei Fußbodenheizungen reichen schon geringe Temperaturen aus, um den Raum angenehm zu temperieren. Und auch eine günstige Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet mit niedrigen Temperaturen. Somit ergänzen sich diese beiden Systeme hervorragend und erzielen eine hohe Wirtschaftlichkeit.

  • Förderung vom Staat

Luft-Wasser-Wärmepumpe-Tests zeigen: Der Preis einer Wärmepumpe variiert stark nach Art und Leistung. Doch für alle, denen das zu teuer ist, gibt es Hilfe.
Seit dem Jahr 2011 fördert den Kauf einer hocheffizienten Luft-Wasser-Wärmepumpe die Bafa, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Welche genau das sind, können Sie hier nachlesen, wenn Sie in die Suchleiste „Wärmepumpe mit Zertifikat“ eingeben.

"Für bestehende Wohngebäude beträgt die Basisförderung für Wärmepumpenanlagen 20 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.
Ausnahme: Für elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpen halbiert sie sich auf 10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Bei Wohngebäuden mit einer Wohneinheit gibt es eine Höchstförderung von 2.400 Euro, bei zwei und drei Wohneinheiten erhöht sie sich jeweils um 1.200 Euro. Bei elektrisch betriebenen Luft/Wasser-Wärmepumpen ist die Förderung auf 50 Prozent dieser Höchstbeträge begrenzt. ”

Stiftung Warentest Heft (04/2011)

Achtung: Wärmepumpen jeglicher Art in Neubauten werden vom Bafa (Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) nicht gefördert.

 

  • Lautstärke und Aufstellort der Luft-Wasser-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Wärmepumpen-Tests zeigen: Da die Luft-Wärmepumpen mit Hilfe eines großen Ventilators die Außenluft ansaugen, ist ein Geräuschpegel unvermeidbar. Egal wie viel Leistung Ihre Pumpe mitbringt, sie wird vermutlich nicht die 50 Dezibel-Grenze überschreiten, sodass der Lärm als ein leises Summen beschrieben werden kann.

LautstärkeStellen Sie die Anlage also im Keller auf, werden Sie davon nichts mitbekommen. Allerdings sollten Sie darauf achten, diese in einem unbeheizten Kellerraum zu installieren, um Kondensatbildung zu vermeiden. Damit die Pumpe ideal arbeiten kann, sollte das Gerät in einer Ecke platziert werden, damit die angesaugte und die abgegebene Luft sich nicht in die Quere kommen.

Sie können die Pumpe der Wärmepumpenheizung aber auch im Garten oder vor Ihrem Haus platzieren lassen. Die Apparatur benötigt nur wenige Kubikmeter Platz und kann so beispielsweise an einer nie genutzten Fläche aufgestellt werden.

Möchten Sie sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kaufen, werden Sie bald feststellen, dass es auf dem Markt zahlreiche Hersteller von Luftwärmepumpen gibt, die auch die Installation an Ihrem Haus vornehmen. Hier haben wir die bekanntesten Experten für Sie aufgelistet:

  • viessmann
  • buderus
  • Stiebel Eltron
  • rotex
  • alpha innotec
  • bosch
  • junkers
  • dimplex

Die Firma Viessmann ist beispielweise schon seit 1917 im Heizungsbau-Geschäft und können daher mit langjähriger Expertise punkten. Der Hersteller Stibel Eltron ist vor allem bekannt für seine Warmwasser- und Heizgeräte sowie sein Engagement in Richtung regenerativer Energien mit Solarkollektoren und Wärmepumpenheizungen.

4. Pflege und Wartung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe: jährliche Wartung ist Pflicht!

Wärmepumpen haben generell einen niedrigeren Wartungsbedarf als normale Heizkörper, trotzdem sind regelmäßige Wartungen ein Muss, um eine hohe Wirtschaftlichkeit der Heizung zu erhalten.

Der Wirkungsgrad des sensiblen Systems kann sich ruckartig ändern, sobald etwas kaputt ist. Da das System in sich geschlossen ist, wirkt sich ein Defekt der Technik schnell auf die ganze Heizung aus.

Achtung: Eine EU-Verordnung legt fest, dass Anlagen, die mehr als 3 kg Kältemittel verwenden, jährlich auf ihre Dichtheit überprüft werden müssen. Ausnahme sind hermetisch abgedichtete Systeme.

Die Wartung sollte von einem Fachmann durchgeführt werden. Dieser kann folgende Arbeiten erledigen:

  • Reinigung von Zu- und Ableitungen und des Kondensat-Wasserablaufs
  • Prüfung der Steuerungselektronik
  • Prüfung von Füllständen
  • Prüfung der Temperaturregelung
  • Prüfung und Reinigung der Pumpe

Obwohl die Kosten für eine komplette Inspektion der ganzen Luftwärmeheizung bei rund 300 Euro liegen, sollten Sie dieses Geld dennoch jährlich investieren. Manche Hersteller und Marken erhöhen die Garantielaufzeit bei regelmäßiger Wartung.

Luft-Wasser-Wärmepumpe Vergleich

5. Fazit: Pumpe lohnt nur bei gut gedämmten Neubauten

Was sagt Stiftung Warentest?

Einen speziellen Luft-Wasser-Wärmepumpen-Test gibt es derzeit noch nicht.

Doch im Jahr 2010 brachte das Prüfinstitut in seinem Heft 04/2010 eine Meldung heraus, dass sich Luftwärmepumpen im Winter nur lohnen, wenn diese milde ausfallen. Der Wirkungsgrad der Maschinen sei noch nicht genügend ausgereift.

Es lässt sich aber annehmen, dass die Wirkungsgrade sich seitdem verbessert haben, da sich die Technik rasant entwickelt.

Aufgrund der flexiblen Platzierungsmöglichkeit und der einfachen Installation ist eine Luftwärmeheizung eine gute Alternative, um vom Heizen mit fossilen Brennstoffen wegzukommen. Besonders gut geeignet ist die Wärmepumpe mit Luft als Energiequelle zum Nachrüsten bei Altbauhäusern.

Luftwärmepumpen sind besonders günstig, da sie keine Bohrungen voraussetzen wie bspw. bei Erdwärmepumpen.

Beauftragen Sie unbedingt einen Fachmann für die Erstinstallation, den korrekten Anschluss und die Wartung der Wärmepumpe, da die Technik sehr sensibel ist und fachgerecht eingestellt werden muss.

Holen Sie sich außerdem von unterschiedlichen Herstellern ein Angebot für Ihre Luftwärmepumpe ein, um einen Preisvergleich zu haben. Nach dem Luft-Wasser-Wärmepumpen-Vergleich können Sie leicht Ihren Luft-Wasser-Wärmepumpe-Vergleichssieger auswählen.

Schutzgehäuse

Um die Wärmepumpe zu verstecken und eine schönere Optik zu erhalten, ist ein Sichtschutz aus Holz oder Kunststoff praktisch.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Luftwärmepumpe

6.1. Wie funktioniert eine Luftwärmepumpe?

grüne EnergieEine Wärmepumpenheizung nutzt die Außenluft, um das Heizwasser zu erwärmen. Die Umgebungsluft wird angesaugt und diese erwärmt eine Kühlflüssigkeit. Die Flüssigkeit wird schon bei niedriger Temperatur komprimiert, dadurch in Gas umgewandelt und daraufhin heiß. Diese Wärme wird genutzt, um das Wasser zu erhitzen.

6.2. Wie viel Strom verbraucht eine Luftwärmepumpe?

Der Stromverbrauch hängt sehr stark davon ab, ob die elektrischen Heizstäbe viel dazu geschaltet werden müssen, da diese mit Strom betrieben werden.

StromverbrauchZugeschaltet werden diese, wenn die Pumpe es nicht allein mit der Außenluft schafft, Ihr Gebäude zu heizen. Ist die Außentemperatur zu niedrig, in den meisten Fällen bei unter -20° Celsius, funktioniert das Prinzip der Wärmepumpe nicht mehr und die Heizstäbe müssen eingeschaltet werden.

Auch wenn Sie sehr viel Heizen und die Wärmepumpe für Warmwasser schlicht nicht mehr hinterherkommt, werden die Stäbe dazu geschaltet. Geschieht das häufig, steigen die Stromkosten der Luft Wasser Wärmepumpe enorm. Ganz grob kann man jährliche Stromkosten zwischen 400 und 800 Euro erwarten.

6.3. Was kostet eine Luftwärmepumpe?

Die Kosten einer Luftwärmepumpe können je nach Ausstattung und Installationsaufwand zwischen 15.000 und 20.000 Euro variieren. Gerade wenn es darum geht die Pumpe nachträglich einzubauen, ist ein Kostenvoranschlag sehr wichtig, damit Sie abschätzen können, wie viel Geld Sie für die Modernisierung Ihrer Anlage in die Hand nehmen müssen.

Holen Sie sich daher bei der Planung ein Angebot und eine Kaufberatung für die Luftwärmepumpe beim Hersteller ein.

6.4. Kann eine Luftwärmepumpe auch kühlen?

Im Gegensatz zur Sole-Wasser-Wärmepumpe oder der Wasser-Wasser-Wärmepumpe können Luftwärmepumpen im Sommer nicht als Klimaanlage dienen. Da die Außentemperatur meist noch heißer ist als die Innentemperatur, würde das keine Abkühlung für die Bewohner bringen.

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe dagegen holt sich die kühle Luft aus dem Erdinneren und die Wasser-Wasser-Wärmepumpe leitet im Sommer das kalte Grundwasser durch das Gebäude.

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