Das Wichtigste in Kürze
  • Insbesondere die Bildqualität ist ein Thema in den Tests zu FPV-Kameras im Internet. Auf den ersten Blick ist nicht immer ersichtlich, ob die FPV-Kamera HD-Auflösung besitzt. Oftmals wird mit „TVL“ gearbeitet, was TV-Linien bedeutet und von dem Übertragungsstandard herrührt, der dem früheren Fernsehsignal entspricht. Eine FPV-Mini-Kamera mit 600 TVL ist somit vergleichbar mit der VGA-Auflösung, die knapp einem Fünftel von Full-HD entspricht. Die besten FPV-Kameras weisen hingegen 1.200 TVL auf, was ungefähr mit HD-Ready zu vergleichen ist. Noch höhere Auflösungen würden einen wesentlich leistungsstärkeren Sender an der FPV-Kamera und dem entsprechenden Empfänger voraussetzen. Das deutlich höhere Gewicht können zudem nur größere Drohnen, die kennzeichnungs- und teils meldepflichtig sind, bewältigen. Eine FPV-Kamera für eine kleine Drohne ist mit mehr als einem Megapixel oder 1.000 TVL somit bereits gut ausgestattet.

Hinweis: Sind auf Aufnahmen Menschen zu erkennen, bedarf es grundlegend deren Einwilligung. Ausnahmen davon stellen etwa private Aufnahmen auf privaten Feierlichkeiten dar oder nur zufällig im Hintergrund auftauchende Personen.

1. Welchen Einfluss hat die Objektivgröße?

Ein wichtiger Faktor, um in einem FPV-Kamera-Test im Internet zu bestehen, sind gute Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Diese werden nur erreicht, wenn durch das Objektiv ausreichend Licht einfallen kann. Je größer das Objektiv ist, umso mehr Licht kann die Kamera einfangen. Achten Sie am besten zuerst auf den Durchmesser des Objektivs, wenn Sie eine FPV-Kamera kaufen, und vergleichen Sie erst im Anschluss weitere Angaben, die ein gut ausgeleuchtetes Bild versprechen. Ein Objektiv mit einem Durchmesser von über 2 mm sollte bei schwachem Licht bereits akzeptable Ergebnisse liefern können.

2. Was sagen Tests zu FPV-Kameras im Internet über den Sensor?

Der Vergleich der FPV-Kameras zeigt, dass in den meisten Modellen ähnliche Sensoren verbaut sind. Der Sensor sagt zunächst einmal nichts über die Auflösung des Bildes aus. Ein größerer Sensor mit der identischen Auflösung wie ein kleineres Modell ist jedoch grundlegend besser bezüglich der Bildqualität. Es können mehr Photonen eingefangen werden und die Störungen zwischen den einzelnen Bauteilen sind kleiner, was zu weniger Bildrauschen führt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Eachine-Kamera, eine Makerfire-Kamera oder das Modell eines anderen Herstellers ist. Allein die größere Hardware sorgt für deutlich bessere Ergebnisse. Allerdings steigt auch der Preis mit einem größeren Sensor deutlich an. Bei 11 mm in der Diagonale werden schnell mehr als 100 Euro veranschlagt.

3. Welches Zubehör ist notwendig?

Um das Bild der FPV-Kamera vom RC-Auto oder der Drohne zu empfangen, sind im Normalfall noch ein Sender und der passende Empfänger notwendig. Weil in der Regel ein standardisiertes Videosignal verwendet wird, gibt es Sender und Empfänger von verschiedenen Herstellern, die durchaus miteinander kommunizieren können. Sehr praktisch als Extra ist auch eine FPV-Brille. Die FPV-Kamera mit Brille sorgt für ein noch intensiveres Erleben der Fahrt oder des Fluges, weil das Videobild direkt vor die Augen projiziert wird.

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Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende FPV-Kamera Tests: