Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Bodentrampolin ist niedriger als ein Gartentrampolin und hat ebenso gute Sprungeigenschaften. Ein Sicherheitsnetz ist aufgrund der niedrigen Höhe nicht notwendig und nur optional.
  • Es gibt den Typ InGround-Trampolin und den Typ Ground-Trampolin. Ein InGround-Trampolin wird in den Boden eingegraben und schließt ebenerdig zur Grasfläche ab. Ein Ground-Trampolin steht minimal über dem Boden und muss nicht eingegraben werden.
  • Beachten Sie, dass stets ein zusätzlicher Erdaushub unter der Sprungfläche notwendig ist. Wie tief das Loch unter den Trampolinen sein muss, hängt von Hersteller und Marke ab.
In Trampolinhallen wie dem Jump House gibt es Bodentrampolin-Arten

Spaß auf dem Trampolin gibt es nicht nur in einer Trampolinhalle. Kaufen Sie sich Ihr eigenes Bodentrampolin und springen Sie, wann immer sie wollen.

Air Hop, JUMP House und Superfly sind Beispiele für sogenannte Trampolinhallen in Deutschland. Die wachsende Anzahl dieser Trampolinparks zeigt, dass das Interesse am Trampolinspringen steigt.

Sie sind nicht der Typ für eine Trampolinhalle? Kein Problem, dafür gibt es Trampoline für den eigenen Garten. Und damit Sie nicht über den Zaun hinweggesehen werden, empfehlen wir Ihnen ein Bodentrampolin aus unserem Bodentrampolin-Vergleich 2020. Diese Art Trampolin ist besonders niedrig und kann direkt in den Boden eingelassen werden.

Wagen Sie Ihren persönlichen Bodentrampolin-Test und entdecken Sie die Vorteile dieses Allrounders. Für Freizeit, Sport und Unterhaltung ein absolutes Muss für den Garten.

Sie suchen eine Alternative zum Bodentrampolin? Dann finden Sie in diesen Vergleichen das beste Trampolin für Ihre Zwecke:

1. Kaufberatung: Welche Vorteile hat ein Bodentrampolin?

Ein Garten-Trampolin ist ein hohes Trampolin mit Sicherheitsnetz für den Garten. Ein Sport-Trampolin oder Fitness-Trampolin ist speziell für Sportübungen und Trampolin-Übungen ausgelegt. Aber wozu ist ein Bodentrampolin gut?

InGorund-Trampolin auf einem Spielplatz

Was ist ein Bodentrampolin? Ein Bodentrampolin hat einen weitaus niedrigeren Einstieg als Gartentrampoline. Dadurch können Kinder besonders leicht auf das Gerät steigen. Eine Leiter oder Hilfestellung durch Eltern ist nicht mehr nötig.

Im Gegensatz zum Gartentrampolin versperren Bodentrampoline nicht die Sicht und sind unscheinbarer. Einige Hersteller wie Berg, Exit oder Etan stellen sogar Bodentrampoline für Sport her. Das macht ein Bodentrampolin zu einem Allrounder mit vielen Vorteilen.

Hier sehen Sie im Überblick das Wichtigste zu dieser Art Trampolin:

  • niedriger Einstieg besonders bequem
  • stört die Gartenoptik nicht
  • auch für Erwachsene
  • geringere Verletzungsgefahr durch niedrige Höhe
  • kein zusätzliches Sicherheitsnetz nötig
  • als Sportgerät (für Trampolin-Training)
  • fördert Gleichgewichtssinn und Koordination
  • Erdaushub nötig: Ein Loch muss unter dem Trampolin gegraben werden

Erfahren Sie alles Wichtige zu Bodentrampolinen und wählen Sie das beste Bodentrampolin aus unserer Produkttabelle. Damit Sie ohne Probleme einen eigenen Bodentrampolin-Testsieger finden, geben wir Ihnen eine Kaufberatung.

2. Welche Bodentrampolin-Typen gibt es?

Bodentrampoline sind besonders niedrig und versperren den Blick durch den Garten nicht. Es gibt innerhalb der Kategorie „Bodentrampolin“ zwei Arten, die unterschieden werden.

Ground-Trampolin InGround-Trampolin
Salta Ground Trampolin Ebenerdiges Trampolin
  • Sprungfläche über dem Boden
  • runde und rechteckige Formen möglich
  • als Kindertrampolin geeignet
  • Varianten mit Schutznetz erhältlich
  • schließt nicht ebenerdig ab
  • Sprungfläche ebenerdig
  • runde und rechteckige Formen möglich
  • als Kindertrampolin geeignet
  • keine Varianten mit Schutznetz erhältlich
  • Trampolin ebenerdig

Ground-Trampoline stehen im Schnitt bis zu 20 Zentimeter über dem Boden. Damit eine Person ausgiebig springen kann, muss Erde ausgehoben werden. Tragen Sie am Rand des Sprungtuchs wenig Erde ab und in der Mitte des Sprungtuchs am meisten Erde. So entsteht ein kegelförmiger Aushub.

Erst jetzt können Sie auf dem Trampolin springen ohne, dass Sie auf dem Boden aufkommen.

InGround-Trampoline sind ebenerdig und werden in den Boden eingegraben. Dadurch ist die Benutzung besonders einfach. Auch bei diesem Typ Trampolin muss zusätzliche Erde unter der Sprungfläche abgetragen werden.

Für mehr Sicherheit: Bodentrampoline sollten stets von weichem Untergrund umgeben sein. Weicher Rasen dämpft zum Beispiel Sprünge und leichte Stürze. Besser sind sogenannte Fallschutzplatten aus Gummi oder Kautschuk. Erhöhen Sie die Sicherheit zusätzlich und legen Sie diese Gummiplatten mit einem Radius von zwei Metern um das Trampolin.

3. Welche Kaufkriterien zeichnen ein gutes Bodentrampolin aus?

Ein Riesentrampolin mit großer Sprungfläche und mit Netz

Bevor Sie ein Bodentrampolin kaufen, sollten Sie diesen Abschnitt unseres Ratgebers lesen. Hier erfahren Sie, was ein potenzieller Bodentrampolin-Testsieger können muss. Ist ein Bodentrampolin günstig und erfüllt die nachfolgenden Kriterien, können Sie ohne Bedenken zugreifen.

Ein gutes Bodentrampolin zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

große Sprungfläche

hohe Belastbarkeit

Randabdeckung (im Idealfall gepolstert)

gute Federwirkung (für mehr Sprungkraft)

mit Schutznetz (wenn Trampolin für Kinder)

3.1. Je größer die Sprungfläche, desto wichtiger die Federwirkung

Die Maße eines Trampolins spiegeln meist nicht den eigentlichen Sprungbereich wider. Um die Sprungfläche anzugeben, sollten Sie die Abmessungen des Sprungtuchs nehmen. Sind diese nicht zur Hand, müssen Sie schätzen.

Nehmen Sie dazu die Maße des gesamten Trampolins und ziehen Sie von jeder Seite circa 30 Zentimeter ab. Die Seitenabdeckung der Sprungfedern ist nämlich vom Hersteller bedingt zwischen 15 und 30 Zentimetern breit.

In unserer Produkttabelle finden Sie bereits die geschätzte Sprungfläche. So finden Sie das perfekte Modell für Ihren eigenen Bodentrampolin-Test noch schneller.

Wichtig: Je größer die Sprungfläche, desto mehr Federn sollte Ihr Trampolin haben. Je mehr Federn pro Quadratmeter ein Bodentrampolin hat, desto besser die Sprungleistung.

Ist ein Bodentrampolin rechteckig oder rund? Bodentrampoline gibt es in rechteckiger Form und in rund. Auch ovale Varianten gibt es online zu kaufen. Wählen Sie die Trampolinform ganz nach Ihrem Geschmack.

Rechteckig oder rund? Ein rechteckiges Trampolin lässt sich oft platzsparender in den Garten integrieren als ein rundes Trampolin. Ein rundes Trampolin nimmt meist mehr Platz in Anspruch, ist aber besonders für Anfänger geeignet. Grund: Sprünge auf einem runden Bodentrampolin sind besonders gut kontrollierbar.

3.2. Belastbarkeit: Wie viel hält ein Trampolin aus?

Die Belastbarkeit eines Trampolins wird in Kilogramm angegeben. Gemeint ist das Körpergewicht, das der Nutzer haben darf. Achten Sie bei einem Trampolinkauf auf das zugelassene Gewicht.

Achtung: Unabhängig von der Größe und Belastbarkeit sollte stets nur eine Person auf dem Trampolin sein. Springen mehrere Personen zeitgleich, kann es schnell zu Zusammenstößen und Unfällen kommen.

Manche Bodentrampoline können mit einem zusätzlichen Sicherheitsnetz ausgestattet werden. Dieses wird um ein Gestell gespannt und verhindert Sprünge außerhalb der Sprungfläche.

Sobald ein Sicherheitsnetz Löcher aufweist oder die Spannkraft nachlässt, sollten Sie es austauschen. Spätestens nach 5 Jahren empfiehlt sich ein Wechsel.

Netze für ein Bodentrampolin online kaufen geht besonders schnell, wenn es ein Markenprodukt ist. No-Name-Produkte bieten meist weniger Zubehör an.

3.3. Randabdeckung: Sprungfedern abdecken

Sprungfedern bei einem Ground-Trampolin. Auch ein In-Ground-Trampolin hat diesen Aufbau.

Sprungfedern

Es gibt einfache Sprungfedern und Doppelfedern. Bei Doppelfedern wird der Bereich, in dem Sie am besten springen können, vergrößert. Bei einfachen Federn ist dieser Bereich in der Mitte des Trampolins etwas kleiner.

Die Sprungmatte eines Trampolins wird mit Sprungfedern an den Rahmen gespannt. Dadurch entsteht ein Bereich, in dem sich die Füße und Zehen gefährlich verfangen können. Wir empfehlen Ihnen daher ein Bodentrampolin mit Federabdeckung.

Eine Federabdeckung wird aufgrund ihrer Lage am Rand auch Randabdeckung genannt. Sie kann gepolstert sein und sogar kleinere Stürze dämpfen.

Im Idealfall ist ein eingebauter Fußschutz in einer Abdeckung vorhanden. Ein EXIT-Trampolin ist in der Regel mit einem Fußschutzsystem ausgestattet. Dadurch können Zehen, die sogar unter die Randabdeckung geraten, nicht in Kontakt mit den Sprungfedern kommen.

Das erhöht die Sicherheit beim Trampolinspringen enorm.

Je breiter eine Randabdeckung, desto geringer die Wahrscheinlich, dass Sie im Bereich der Sprungfedern hängen bleiben. Je schmaler eine Federabdeckung, desto mehr Platz bleibt in der Regel zum Springen.

4. Richtig Trampolin springen: Wie lassen sich Verletzungen vermeiden?

2015 hat die Stiftung Warentest Regeln zum richtigen Trampolinspringen zusammengestellt. Die sechs wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengefasst.

1. Lassen Sie Ihr Kind erst ab 6 Jahren aufs Trampolin.

2. Es sollte immer nur ein Kind zu selben Zeit auf dem Gerät springen.

3. Ein Sicherheitsnetz erhöht die Sicherheit und sollte beim Springen geschlossen sein.

4. Schuhe sollten ausgezogen und Schmuck abgelegt werden.

5. Beim Springen sollte nicht gegessen werden.

6. Verlassen Sie das Gerät erst nach dem Ausspringen. Nutzen Sie keinesfalls den Sprung um das Trampolin zu verlassen.

Wir finden die Regeln nach wie vor aktuell und raten Ihnen, ausreichend Vorsicht walten zu lassen. Viele Hersteller geben als Altersempfehlung sogar schon ab 3 Jahren an. Davon raten wir Ihnen allerdings aus Sicherheitsgründen ab.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Bodentrampolin

Ein Trampolin im Boden ist perfekt für einen Bodentrampolin-Test für Kinder

Ein InGround-Trampolin auf einem Spielplatz. Sogenannte Fallschutzmatten dämpfen Stürze und minimieren das Verletzungsrisiko.

Die häufigsten Fragen zum Thema Bodentrampolin haben wir hier für Sie zusammengestellt und beantwortet. Erfahren Sie in diesem Abschnitt zum Beispiel, wie Sie ein bodentiefes Trampolin eingraben.

5.1 Bodentrampolin: Wie tief eingraben?

Wenn Sie ein Modell vom Typ InGround-Trampolin kaufen, müssen Sie das Trampolin eingraben. Je nach Produkt können das bis zu 30 Zentimeter sein die Sie abtragen müssen. Umgangssprachlich wird ein InGround-Trampolin deshalb auch Erdtrampolin genannt.

Beachten Sie jedoch, dass direkt unter der Sprungfläche die Erde weiter ausgehoben werden muss. Sonst können Sie nicht richtig springen und kommen bei jedem Sprung auf dem Boden auf.

5.2 Ist ein Bodentrampolin mit Netz sinnvoll?

Das Bodentrampoline bzw. Ground-Trampolin ist entweder ebenerdig oder sehr flach gebaut. Dadurch scheint es auf den ersten Blick besonders sicher. Häufig finden Sie es als Trampolin ohne Netz. Allerdings zeigt sich das Ground-Trampolin in Tests in der Regel genau so sprungfreudig wie die hohen Gartentrampoline mit Netz. Die Sprungleistung muss also nicht abweichen.

Wenn Sie besonders hoch springen und außerhalb der Sprungmatte landen, wird es schmerzhaft. Ein Sprungnetz oder Abfangnetz kann Sie oder ein Kind bei einem solchen Sprung auffangen. Bei einem ersten Bodentrampolin-Test ist ein Netz besonders sinnvoll.

Ein Sicherheitsnetz kann außerhalb oder innerhalb des Trampolins gespannt werden.

Liegt das Netz innen, ist der Bereich der Sprungfedern nicht im Netz enthalten. Vorteil: Sie können nicht in dem Bereich hängen bleiben, da das Netz Sie vorher abfängt.

Handelt es sich um ein Außennetz, ist das gesamte Trampolin umgeben. Bei einem Trampolin mit Randabdeckung ist diese Variante aber ungefährlich.