2.1. Material und Gewicht
Oft wird das Obermaterial der Bergschuhe für Damen entweder aus Leder oder einem synthetischen Material gefertigt. Überdies setzen einige Hersteller auch auf Materialkombinationen.
Laut Online-Tests gelten Bergschuhe für Damen aus Leder als besonders robust. Zudem überzeugt viele die gute Anschmiegsamkeit. So passt sich der Schuh bei längerem Tragen gut an die Passform des Fußes an. Aus diesem Grund gelten diese Damen-Wanderschuhe als sehr bequem.
Weiterhin handelt es sich bei Leder um ein luftdurchlässiges Material. Nachdem es mit Lederbalsam oder Imprägnierspray behandelt wurde, sind diese Damen-Bergschuhe zudem äußerst wasserdicht.

Erkennbar sind wasserdichte Bergschuhe, wie hier die Salewa-Damen-Bergschuhe, unter anderem an der Gore-Tex-Kennzeichnung.
Allerdings sind die aus Leder gefertigten Bergschuhe mitunter sehr kostspielig. Überdies sollten Sie die Leder-Bergschuhe regelmäßig pflegen. Denn bei einer unzureichenden Pflege wird das Material schnell rissig.
Bevorzugen Sie günstigere Damen-Bergschuhe, die zudem vegan sind? Dann kommen jene Modelle mit einem Synthetik-Obermaterial für Sie infrage. Oft wird ein luftdurchlässiges Mesh-Gewebe verwendet. Insbesondere in warmen Regionen sowie in den Sommermonaten erweist sich dies als sehr vorteilhaft. Aufgrund des Materials handelt es sich bei diesen Modellen zudem meist um sehr leichte Damen-Bergschuhe.
Tipp: Nicht alle Bergschuhe für Damen sind wasserdicht. Insbesondere die aus einem synthetischen Material gefertigten Schuhe sind mitunter lediglich wasserabweisend. Wünschen Sie sich wasserdichte Damen-Bergschuhe, sollten Sie auf eine entsprechende Kennzeichnung achten. So sind Gore-Tex-Modelle beispielsweise grundsätzlich wasserdicht.
Im Gegensatz zu den aus Leder gefertigten Modellen sind die leichten Damen-Bergschuhe mit Mesh allerdings deutlich anfälliger für Beschädigungen. Aus diesem Grund bieten viele Hersteller Bergschuhe an, die sowohl aus einem synthetischen Material als auch aus Leder gefertigt wurden. Diese Modelle gelten als robust, atmungsaktiv und vergleichsweise leicht.
Auch beim Innenfutter der Schuhe können Sie zwischen Textil, Mesh und Gore-Tex wählen. Letztere bieten einen erhöhten Schutz bei Nässe. Vorteilhaft ist dies nicht nur an verregneten Tagen. Weiterhin können Sie so auch Bachläufe während Ihres Outdoor-Abenteuers trockenen Fußes durchqueren.

Bei diesen Salewa-Bergschuhen für Damen hat das Obermaterial einen schlichten Braunton, während die Schnürsenkel eine sehr knallige Farbe haben.
Angeboten werden die Bergschuhe für Damen zum einen in unterschiedlichen Größen. Darüber hinaus spielt aber auch die Passform der Schuhe eine entscheidende Rolle.
Wenn Sie sich Bergschuhe für Damen kaufen möchten, können Sie sich hierbei an Ihrer herkömmlichen Schuhgröße orientieren. Allerdings sollten Sie die Wanderstiefel mindestens eine Nummer größer wählen. Tragen Sie Alltagsschuhe der Größe 38, sollten die Damen-Bergschuhe daher in Größe 39 gewählt werden.
Darüber hinaus sollten die Schuhe zudem auch in der Breite passen: So werden neben schmalen Damen-Bergschuhen auch Damen-Bergschuhe für breite Füße angeboten.
Sind die Damen-Bergschuhe zu schmal, stößt der Fuß während der Wanderung immer wieder an den Rand des Schuhs. Im schlimmsten Fall kann dies Blasen provozieren. Weiterhin sollten Sie bedenken, dass die Schuhe in der Regel mit Wandersocken getragen werden. Daher kann es sich lohnen, ein breiteres Modell zu Ihrem persönlichen Damen-Bergschuh-Testsieger zu machen.

Die hochgezogene Kunststoffsohle dieser Salewa-Damen-Bergschuhe bietet eine hohe Wasserdichtigkeit.
» Mehr Informationen 2.3. Steigeisen-Kompatibilität
Bei Bergschuhen spielt die Kompatibilität mit Steigeisen immer wieder eine Rolle. Bei einem Steigeisen handelt es sich um eine sogenannte Traktionshilfe, die unter dem Schuh befestigt wird. In der Regel werden Bergschuhe mit Steigeisen ausgestattet, um beispielsweise Gletscher zu überqueren oder um Schnee- oder Eisflächen zu passieren.
Ist es auf einer Bergtour erforderlich, ebenjene Wege zu begehen, sollten Sie steigeisenfeste Damen-Bergschuhe wählen. Damen-Bergschuhe der Kategorie C haben eine Kerbe unterhalb der Ferse. Schuhe dieser Kategorie sind bedingt steigeisenfest. Das Anbringen halbautomatischer Steigeisen ist möglich. Für Hochgebirgstouren kommen sie somit infrage.
Als absolut steigeisenfest hingegen gelten Bergschuhe der Kategorie D. An den sogenannten Hochgebirgsschuhen können automatische Steigeisen befestigt werden. Infrage kommen diese Bergschuhe für anspruchsvollste Bergtouren. Weiterhin könne Sie auch zum Eisklettern verwendet werden.

Um Blasen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Bergschuhe mit Wandersocken zu kombinieren.
Hi,
ich habe ein geringes Gewicht, sollte ich also eher leichtere Schuhe auswählen?
Beste Grüße
Liebe Petra,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Damen-Bergschuhe-Vergleich.
Ja, gerade bei einem niedrigen Körpergewicht sollten die Schuhe nicht zu schwer ausfallen. In der Regel sind Bergschuhe mit synthetischem Obermaterial etwas leichter. Sehen Sie sich jedoch stets die Spalte für das Gewicht genau an.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit den neuen Schuhen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Hallo,
fallen Bergschuhe eher groß oder klein aus?
Grüße
Liebe Ingrid,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Damen-Bergschuhe-Vergleich.
Sie können sich bei der Größe an der Faustregel orientieren, dass ein Daumen zwischen Zehenspitze und Schuhspitze passen sollte. Generell unterscheiden sich die Größen der einzelnen Hersteller ein wenig. Viele Hersteller bieten jedoch Größentabellen an, um die Schuhgröße möglichst exakt zu bestimmen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der nächsten Bergtour.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team