Wanderstöcke Test 2016

Die 7 besten Wanderstöcke im Vergleich.

AbbildungTestsiegerStar Rover TrekkingstöckePreis-Leistungs-SiegerHUDORA Trekking- und WanderstöckeMountaintop WanderstöckeTrekking Stöcke ClimberBlack Canyon WalkingstöckeLEKI Wanderstöcke VoyagerUltrasport Ganzjahres Trekking-Wander-Skistock
ModellStar Rover TrekkingstöckeHUDORA Trekking- und WanderstöckeMountaintop WanderstöckeTrekking Stöcke ClimberBlack Canyon WalkingstöckeLEKI Wanderstöcke VoyagerUltrasport Ganzjahres Trekking-Wander-Skistock
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
05/2016
Vergleich.org
Bewertung2,1gut
09/2016
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Bewertung2,2gut
05/2016
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Bewertung2,3gut
05/2016
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Bewertung2,5gut
09/2016
Kundenwertung
228 Bewertungen
163 Bewertungen
30 Bewertungen
20 Bewertungen
35 Bewertungen
10 Bewertungen
165 Bewertungen
Länge
ca. Körpergröße
115 - 135 cm
170 - 200 cm
71 - 145 cm
105 - 220 cm
62 - 135 cm
105 - 200 cm
67 - 136 cm
100 - 200 cm
85 - 135 cm
130 - 200 cm
65,5 - 145 cm
105 - 220 cm
71 - 145 cm
105 - 220 cm
VerstellbarkeitDie Verstellbarkeit der Länge sollte unkompliziert sein. Hierzu ist wichtig, dass sie einerseits mechanisch reibungslos funktioniert, also nichts hakt, und dass die Länge sehr präzise verstellbar ist.
Gewicht pro Stock290 g325 g270 g270 g260 g269 g300 g
RohrmaterialAluminiumAluminiumAluminiumAluminiumAluminiumAluminiumAluminium
Anti-Schock-SystemAls Anti-Schock-System bezeichnet man ein spezielles Dämpfungssystem, wodurch harte Stöße abgefedert werden. Das Anti-Schock-System lässt sich manuell ein- und ausschalten.JaJaNeinJaJaNeinJa
Vorteile
  • stabil und robust
  • hält auch großem Gewicht stand
  • gute Ausstattung
  • liegen gut in der Hand
  • liegen gut in der Hand
  • Nachjustierung jederzeit möglich
  • in mehreren Farben erhältlich
  • stabil
  • sehr viel Zubehör
  • sehr standfest
  • liegen gut in der Hand
  • stabil
  • sehr leicht
  • liegen gut in der Hand
  • gutes Zubehör (Metallpads, Asphalt Pads, Schraubteller)
  • inkl. Reflektorstreifen
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Wanderstöcke-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Wanderstöcke sollen beim Wandern Halt und mehr Sicherheit geben, daher ist ihre Stabilität auch das Hauptkriterium beim Wanderstöcke Kauf.
  • Wanderstöcke sollen gut dämpfen und die Gelenke entlasten. Achten Sie daher auf ein Anti-Schock-System.
  • Wichtig ist außerdem die Länge des Wanderstocks. Diese muss individuell anpassbar sein. Als Faustregel gilt: Körpergröße (z.B. 165 cm) x 0,66. Grundsätzlich gibt es günstige Wanderstöcke bereits ab 15 Euro.

In unserem Wanderstöcke Test zeigen wir Ihnen die besten Produkte für Ihre Wanderung.

Ob beim professionellen Wandern oder für entspannendes Wandern (Walking) zwischendurch beim Camping – Wanderstöcke unterstützen den Körper, indem sie die Gelenke schonen und Halt geben. Insbesondere beim Abstieg werden mithilfe der Wanderstöcke die Kniegelenke entlastet. Auch bei schwerem Gepäck oder in besonders unwegsamem Gelände sorgen die Wanderstöcke für zusätzliche Sicherheit und Stabilität. Doch worauf gilt es beim Kauf von Wanderstöcken zu achten? Welche Hersteller sind zu empfehlen? Klassiker wie Leki und Attac oder doch eher No-Name-Hersteller? In unserem Wanderstöcke Test 2016 zeigen wir Ihnen die besten Produkte und präsentieren Ihnen auch unseren Wanderstöcke Testsieger.

1. Was sind Wanderstöcke?

Der frühe Wanderstock

Der Wanderstock wird ähnlich dem Spazierstock schon sehr lange als Hilfsmittel fahrender Handwerker verwendet. Ursprünglich verwendete man einen passend geformten Ast als Stock. Etwas später wurden Wanderstäbe meist aus Haselnuss- oder Steinweichselholz gefertigt und mit einer Metallspitze versehen, manchmal auch dekorativ verziert, beispielsweise mit Hirschhorngriffen oder Stocknägeln.

Der Wanderstock ist ein etwa hüfthoher Stock, der eine ausgewogenere Belastung der Arme und Beine beim Wandern bietet. Während früher traditionell nur ein Stock verwendet wurde sind heute vornehmlich paarweise Wanderstöcke anzutreffen. Diese werden auch als Trekkingstöcke bezeichnet. Sind diese Trekking- oder Wanderstöcke auch in ihrer Stocklänge verstellbar, werden sie Teleskopstöcke genannt. Beim Trekking im Gelände ist es wichtig, dass der Stock höhenverstellbar ist, da je nach Wegsamkeit unterschiedliche Längen gebraucht werden.

Wanderstöcke sind von Nordic Walking Stöcken zu unterscheiden. Die Nordic Walking Stöcke sind zumeist aus Carbon und etwas leichter als Wanderstöcke, die meist aus Aluminium sind. Damit sind sie zwar etwas schwerer, jedoch auch robuster. Besonders an der Griff- Schlaufenkombination ist der Unterschied zwischen Wanderstock und Nordic Walking Stock zu erkennen. In unserem Wanderstöcke Vergleich zeigen wir Ihnen die besten Wanderstöcke und geben Ihnen wertvolle Kaufhinweise für Ihren Wanderstock.

2. Welche Wanderstock-Typen gibt es?

Abgesehen von der bereits erläuterten Unterscheidung von Wander-, bzw. Trekkingstöcken und Walking Stöcken kann man Wanderstöcke auch an der Zahl ihrer Segmente unterscheiden. Das bedeutet, dass sie prinzipiell faltbar sind und gut verstaut werden können.

2.1. 3-teilige Wanderstöcke

Diese bestehen aus drei einzelnen Teilen und bieten zusammengeklappt eine gute Größe an, um sie praktisch zu verstauen. 3-teilige Wanderstöcke sind zumeist der Standard.

2.2. 4-teilige Wanderstöcke

Solche Wanderstöcke bestehen aus vier einzelnen Segmenten und sind zusammengeklappt natürlich noch einmal platzsparender als 3-teilige Modelle. Es gibt jedoch auch Nachteile:

  • sehr platzsparend
  • sehr leicht
  • oft nur wenige Möglichkeiten zur Höhenverstellung
  • unter Umständen weniger stabil

3. Kaufkriterien für Wanderstöcke: Darauf müssen Sie achten

Obwohl es bei Wanderstöcken im Verhältnis zu anderer Ausrüstung fürs Wandern verhältnismäßig wenige Kategorien zu beachten gilt, sind jedoch folgende Kriterien wichtig:

Kriterium Funktion
Länge Die Länge eines Wanderstocks sollte verstellbar sein. Normalerweise rangiert die Möglichkeit der Längenverstellung zwischen 65 – 145 cm. Die Verstellung erfolgt meist über einen Drehmechanismus. Achten Sie darauf, dass dieser immer gut einrastet, damit die gewünschte Stocklänge erhalten bleibt und sich nicht während des Gehens verändert.
Gewicht pro Stock Der Wanderstock (meist aus Aluminium) ist grundsätzlich etwas schwerer als der Nordic-Walking-Stock (häufig aus Carbon). Inwieweit dieses Kriterium für Sie relevant ist, hängt vom Einsatzgebiet des Stockes ab.
Rohrmaterial Bei dem Material des Stocks an sich handelt es sich meist um Aluminium. Dieses ist zwar nicht so leicht wie Carbon (für Walking Stöcke), jedoch ist Aluminium dafür etwas robuster. Bei Carbon handelt es sich um Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff. Carbon wird auch für Gegenstände wie Fahrradrahmen oder Angelruten verwendet. Aluminium dagegen ist ein Leichtmetall.
Griffmaterial Der Griff muss vor allem ergonomisch sein und gut in der Hand liegen. Üblich sind weiche Kunststoffe, bei teureren Modellen aber auch Kork, welches sich sehr angenehm anfühlt und Schweiß abweist. Bestenfalls sind die Griffe etwas nach vorne abgewinkelt. Auch wichtig ist die Handschlaufe. Diese sollte nicht drücken oder scheuern.
Spitze und Teller Die Spitze ist das Unterteil des Stockes, welches die Erde berührt. Diese sollte derart scharfkantig beschaffen sein, dass sie auch bei weichem Boden Halt zu geben vermag. Darüber hinaus ist ein Teller sinnvoll, der verhindert, dass der Stock zu tief einsticht und stecken bleibt.
Anti-Schock-System Hierbei handelt es sich um ein Dämpfungssystem, das harte Stöße abfedert. Dadurch eignet es sich besonders für den Abstieg. Das Anti-Schock-System kann manuell (de-)aktiviert werden. Auch unser Wanderstöcke Testsieger weist ein solches Dämpfungssystem auf.

4. Pflege und Reinigungstipps

Wander-, bzw. Trekkingstöcke erfordern nicht viel Pflege. Sind sie beim Trekking durch Schlamm oder Schmutz dreckig geworden, reichen meist Schwamm und Seifenlauge, um den Wanderstock wieder zum Glänzen zu bringen. Wenn Wanderstöcke Holz als Material beinhalten, wie die traditionellen Modelle, erfordert dies eine besondere Pflege durch Holzlack.

5. Darauf sollte man bei Wanderstöcken achten

5.1 Die richtige Länge

Die Länge von Wanderstöcken ist je nach Körpergröße und Aktivität individuell einzustellen.

Die Länge von Wanderstöcken ist je nach Körpergröße und Aktivität individuell einzustellen.

Auf welche Länge soll ich meine Wanderstöcke einstellen? Dies ist für viele Kunden meist die dringlichste Frage. Prinzipiell gilt, dass der Wanderstock etwas mehr als hüfthoch sein soll. Als Faustregel gilt hierfür: Körpergröße (cm) x 0,66.

Darüber hinaus sollten bei längeren, steilen Anstiegen die Stöcke etwas kürzer eingestellt sein, für steile Abstiege dementsprechend etwas länger. Dieses Maß gilt ebenso beim Walking.

5.2 Die richtige Verwendung

Beim Trekking oder Wandern muss man die Wanderstöcke parallel vor den Körper aufsetzen. Der Oberkörper ist in Vorlage zu bringen und die Beine sind anzuwinkeln, damit die Stöcke weit nach vorne sowie unten aufgesetzt werden können. Bei starkem Gefälle müssen die Stöcke etwas länger eingestellt werden. Nutzen Sie das Stockpaar alle zwei bis drei Schritte, und prüfen Sie vor steilen Abstiegen den festen Sitz der Segmente. Wenn Sie traversieren, also ein Gelände ohne große Höhenveränderung quer durchschreiten, sollten Sie die Stöcke abwechselnd aufsetzen, um die die Hauptlast auf den Bergstock legen.

Tipp: Haben Sie Interesse an weiterem Outdoor Zubehör? Dann sehen Sie sich doch einmal unseren Wanderschuhe Test, Trekkingrucksack Vergleich oder unseren Wanderrucksack Vergleich an.

6. Beliebte Hersteller

Es gibt viele Hersteller von Zubehör für Outdoor Aktivitäten wie Wandern oder Camping. So auch für Wanderstöcke. In unserem Wanderstöcke Vergleich geben wir Ihnen daher einen Überblick über die beliebtesten Hersteller. Besonders bekannt ist hierzulande die Marke Leki. Leki ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Produktion von Sportausrüstung spezialisiert hat. Leki Wanderstöcke sind meist etwas teurer, jedoch steht Leki auch für hohe Qualität und Stabilität.

Weitere bekannte Marken sind:

  • Attrac
  • McKinley
  • Hodura
  • Ultrasport
  • Star Rover
  • Precorn
  • Black Diamond
  • Komperdell

7. Wanderstöcke im Test

Stiftung Warentest hat noch keinen Wanderstöcke Test durchgeführt. In der Ausgabe test 08/2005 hat Stiftung Warentest lediglich Nordic Walking Stöcke auf ihre Tauglichkeit geprüft. Dazu wurden Kriterien wie Schwingung, Komfort oder Längenverstellbarkeit herangezogen. Auch hier lag Leki weit vorne im Ranking. Daher präsentieren wir Ihnen in unserem Wanderstöcke Test 2016 die besten Wanderstöcke und geben Ihnen Kaufhinweise für Ihre perfekten Wanderstöcke aus Aluminium. Ob beim Camping oder Trekking: bei Outdoor Aktivitäten zu Fuß finden Wanderstöcke häufig Einsatz.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Wanderstöcke

8.1. Aus welchem Holz sind Wanderstöcke?

Die richtige Benutzung von Wanderstöcken ist sehr wichtig.

Die richtige Benutzung von Wanderstöcken ist sehr wichtig.

Ist ein Wanderstock aus Holz, so muss dieses besonders unempfindlich gegen Feuchtigkeit sein. Dazu eignen sich Kastanie, Eiche oder Haselnuss.

8.2. Worauf muss man bei Wanderstöcken achten?

Möchten Sie Wanderstöcke kaufen sollten Sie vor allem auf die Stabilität diese achten. Sie ist das Wichtigste für den gewünschten Halt und die zusätzliche Sicherheit, die der Wanderstock beim Wandern geben soll. Wanderstöcke richtig einstellen ist auch ein wichtiges Kriterium, um das Hilfsmittel optimal nutzen zu können. Oft sind Wanderstöcke faltbar und somit platzsparend. Natürlich kann man auch seinen Wanderstock selber machen. Dazu erfordert es jedoch etwas Geschick im Schnitzen und gutes Holz (wie z. B. Haselnuss). Im Gegensatz dazu bestehen moderne Trekkingstöcke wie die Modelle von Leki meist aus Aluminium und haben einen Kunststoffgriff.

8.3. Wie kann man Wanderstöcke richtig benutzen?

Wanderstöcke bieten meist Ausstattung für unterschiedliches Gelände.

Wanderstöcke bieten meist verschiedene Teller und Spitzen für unterschiedliches Gelände.

Normalerweise werden die Wanderstöcke parallel vor den Körper gesetzt, wobei der Oberkörper in Vorlage zu bringen ist und die Beine anzuwinkeln sind. So können die Stöcke weit vorne unten aufgesetzt werden können. Liegt stärkeres Gefälle vor, müssen die Stöcke etwas länger eingestellt werden und das Stockpaar wird nur alle zwei bis drei Schritte benutzt. Wichtig: Prüfen Sie vor steilen Abstiegen den festen Sitz der Segmente. Wenn Sie relativ flaches Gelände quer durchschreiten, dann sollten Sie die Stöcke abwechselnd aufsetzen, um die Hauptlast auf den Bergstock legen. Vorher sollten sie die Wanderstöcke richtig einstellen im Verhältnis zu Ihrer Körpergröße.

8.4. Welche Länge sollten Wanderstöcke haben?

Die richtige Länge ist essentiell für den positiven Effekt von Wanderstöcken. Grundsätzlich ist es so, dass der Wanderstock etwas mehr als hüfthoch sein soll, wobei als Faustregel Körpergröße (cm) x 0,66 gilt. Bei längeren, steilen Anstiegen sollte die Stöcke immer etwas kürzer eingestellt sein und bei steilen Abstiegen dafür etwas länger.

8.5. Darf man Wanderstöcke im Handgepäck mitführen?

Outdoor Camping, Wandern oder Walken in einem anderen Land? Wahrscheinlich ohne Ihren Stock/ Ihre Trekkingstöcke, denn da die meisten Wanderstöcke eine Spitze aufweisen, sind sie von vielen Airlines (wie beispielsweise Air Berlin) im Handgepäck verboten, weil sie als Waffe eingesetzt werden könnten. Deshalb sollten Sie Ihre Ausrüstung besser im Koffer verstauen und am Schalter aufgeben.

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