- Immobilienportale schaffen einen schnellen Marktüberblick und erleichtern den Vergleich von Wohnungen, Häusern und Grundstücken.
- Große, regionale und spezialisierte Portale unterscheiden sich vor allem in Reichweite, Zielgruppe, Funktionen und Kosten.
- Für Suchende ist die Nutzung häufig kostenlos, während für Inserate und zusätzliche Leistungen je nach Anbieter Gebühren anfallen.

Die Suche nach einer passenden Immobilie kann schnell unübersichtlich werden. Angebote ändern sich laufend, unterscheiden sich je nach Region und sind nicht auf jeder Plattform gleichzeitig zu finden.
Ein Immobilienportal schafft hier Orientierung, bündelt verfügbare Objekte und erleichtert es, interessante Wohnungen, Häuser oder Grundstücke gezielt zu entdecken. Auch für Verkäufer oder Vermieter spielt dies eine entscheidende Rolle. Wer seine Immobilie am richtigen Platz gut präsentiert, erhöht die Chancen auf einen Abschluss deutlich.
In unserem Vergleich erfahren Sie, welche Anbieter besonders relevant sind, worin sich große und regionale Portale unterscheiden und welche Funktionen bei der Suche oder Vermarktung hilfreich sind. Außerdem zeigen wir, welche Kosten entstehen können, worauf Sie bei Anzeigen achten sollten und wie Sie ein passendes Portal für Ihr Vorhaben auswählen.
1. Welche Immobilienportale sind die besten?
Immobilienportale unterscheiden sich vor allem bei der Anzahl und Art der Angebote, ihrer regionalen Abdeckung sowie den verfügbaren Funktionen. Während große Anbieter einen breiten Marktüberblick ermöglichen, können spezialisierte oder regionale Immobilienportale bei bestimmten Objektarten und Standorten die bessere Wahl sein.
Bei einem Vergleich von Immobilienportalen sollten Sie deshalb prüfen, wo Sie die meisten passenden Angebote finden und welche Funktionen Ihre Suche erleichtern. Dazu gehören präzise Filter, automatische Benachrichtigungen, Merklisten und eine einfache Kontaktaufnahme. Für Vermieter und Verkäufer sind dagegen Reichweite, Kosten und Möglichkeiten zur ansprechenden Präsentation der Immobilie entscheidend.
1.1. Welche Immobilienportale sind seriös?
Ein seriöses Immobilienportal erkennen Sie an transparenten Informationen zum Betreiber, einem vollständigen Impressum und klar ausgewiesenen Preisen. Auch verständliche Nutzungsbedingungen, sichere Kontaktmöglichkeiten und eine Funktion zum Melden verdächtiger Angebote sprechen für einen vertrauenswürdigen Anbieter.
Die Seriosität der Plattform bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jedes dort veröffentlichte Angebot echt ist. Vorsicht ist geboten, wenn Immobilien deutlich günstiger als vergleichbare Objekte angeboten werden oder vor einer Besichtigung Geld verlangt wird. Auch Ausweiskopien und andere sensible Daten sollten Sie nicht vorschnell übermitteln.
» Mehr InformationenAchtung: Die Verbraucherzentrale warnt insbesondere vor Vorauszahlungen, gefälschten Kontaktseiten und widersprüchlichen Angaben in Immobilienanzeigen.
1.2. Welches sind die größten Immobilienportale in Deutschland?
Zu den größten und bekanntesten Immobilienportalen in Deutschland gehören ImmoScout24 und immowelt. Beide decken Miet- und Kaufobjekte in zahlreichen Regionen ab und richten sich sowohl an private als auch an gewerbliche Nutzer.
ImmoScout24 bezeichnet sich als Deutschlands führenden Immobilien-Marktplatz und erreicht nach eigenen Angaben monatlich rund 19 Millionen Menschen über die Website und die App. Immowelt zählt ebenfalls zu den führenden Online-Marktplätzen für Miet- und Kaufimmobilien und verbindet Suchende mit privaten sowie professionellen Anbietern.
Darüber hinaus ist auch Kleinanzeigen vor allem bei vielen privaten Nutzern äußerst beliebt. Zwar handelt es sich hierbei nicht um ein klassisches Immobilienportal, sondern eine Kleinanzeigenplattform. Neben den großen Anbietern lohnt sich auch ein Blick auf kleinere und regionale Immobilienportale.
Diese bieten zwar häufig weniger Inserate, können dafür aber Objekte aus bestimmten Regionen oder für spezielle Zielgruppen enthalten, die auf den bekannten Plattformen nicht zu finden sind.

Die meisten Online-Immobilienportale bieten eine Umkreissuche an.
2. Was kostet die Nutzung eines Immobilienportals?
Die Kosten eines Immobilienportals hängen davon ab, welche Leistung Sie benötigen. Unterschiede bestehen unter anderem zwischen der Suche nach einer Immobilie und dem Einstellen eines eigenen Angebots sowie bei der Art der Immobilie, der Laufzeit und dem gewählten Funktionsumfang.
Auch innerhalb eines Portals stehen häufig verschiedene Angebote und Zusatzleistungen zur Auswahl. Prüfen Sie deshalb vor der Buchung, welche Leistungen im jeweiligen Angebot enthalten sind und wann zusätzliche Gebühren entstehen.

Nutzen Sie ein Immobilienportal mit App, ist es ratsam, die Benachrichtigungen zu aktivieren, um nichts zu verpassen.
2.1. Was Müssen Käufer oder Mieter bezahlen?
Bei Mietwohnungen gilt grundsätzlich das Bestellerprinzip. Beauftragt der Vermieter einen Makler mit der Vermittlung, trägt er die Kosten. Wohnungssuchende zahlen nur, wenn sie selbst einen Vermittlungsauftrag erteilen und der Makler die angebotene Wohnung ausschließlich aufgrund dieses Auftrags beschafft.
Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses können jedoch Maklerkosten entstehen. Ist der Makler für Käufer und Verkäufer tätig, müssen sich beide Seiten in gleicher Höhe zur Zahlung verpflichten. Hat nur eine Partei den Auftrag erteilt, darf sie höchstens die Hälfte der Kosten auf die andere Partei übertragen.
Davon zu unterscheiden sind Gebühren des Immobilienportals selbst. Für die normale Suche und Kontaktaufnahme fallen für Käufer oder Mieter meist keine Kosten an. Einige große Portale bieten jedoch kostenpflichtige Mitgliedschaften mit Zusatzfunktionen an.
Dazu gehören beispielsweise ein früherer Zugriff auf bestimmte Anzeigen, zusätzliche Informationen zum Inserat oder eine bevorzugte Platzierung der eigenen Kontaktanfrage im Postfach des Anbieters. Die entsprechenden Angebote beginnen derzeit bei etwa 10 bis 40 Euro monatlich.
» Mehr Informationen2.2. Sind Immobilienportale für Verkäufer kostenlos?
Ob Verkäufer oder Vermieter kostenlos inserieren können, hängt vom Anbieter und vom jeweiligen Angebot ab. Insbesondere für private Vermieter gibt es bei einigen großen Portalen kostenlose Basisanzeigen.
Bei Immowelt kann eine private Mietanzeige beispielsweise unter bestimmten Voraussetzungen einen Monat kostenlos veröffentlicht werden. Auch andere Plattformen stellen privaten Nutzern ein begrenztes kostenloses Anzeigenkontingent zur Verfügung.
Kostenpflichtig werden Anzeigen häufig, wenn eine höhere Sichtbarkeit, eine längere Laufzeit oder zusätzliche Präsentationsmöglichkeiten gewünscht sind. Bei größeren Immobilienportalen beginnen höher platzierte Anzeigen aktuell beispielsweise bei rund 35 Euro, Premium-Angebote bei rund 55 Euro.
» Mehr InformationenTipp: Beim Verkauf einer Immobilie sind kostenpflichtige Angebote verbreiteter als bei der Vermietung. Ein Grund dafür ist, dass Verkaufsanzeigen häufig länger geschaltet werden und Anbieter zusätzliche Reichweiten- und Platzierungsoptionen anbieten.
2.3. Was kostet eine Immobilienanzeige?
Für eine Immobilienanzeige gibt es keinen einheitlichen Preis. Bei privaten Mietanzeigen reicht die Spanne bei den großen Portalen von kostenlosen Basisangeboten bis zu kostenpflichtigen Paketen für mehrere Dutzend Euro.
Zusätzliche Sichtbarkeit oder umfangreichere Anzeigenpakete kosten bei großen Immobilienportalen häufig ab etwa 35 bis 55 Euro. Bei Verkaufsanzeigen, längeren Laufzeiten oder besonders hervorgehobenen Angeboten können die Preise deutlich höher ausfallen.
Welche Kosten tatsächlich entstehen, hängt daher stark vom gewählten Portal und Paket ab. Auf kleineren oder allgemeinen Anzeigenplattformen sind Basisanzeigen teilweise günstiger oder kostenlos, während große Immobilienportale häufiger kostenpflichtige Pakete für zusätzliche Sichtbarkeit und Funktionen anbieten.
Achten Sie beim Vergleich nicht nur auf den Gesamtpreis, sondern auch auf:
- Laufzeit und Verlängerung: Anzeigen können je nach Anbieter für wenige Wochen, mehrere Monate oder bis zur Kündigung geschaltet werden. Prüfen Sie, ob sich kostenpflichtige Pakete automatisch verlängern.
- Darstellung und Platzierung: Höherwertige Pakete bieten häufig eine auffälligere Darstellung oder eine bessere Position innerhalb der Suchergebnisse des Portals.
- Umfang der Anzeige: Unterschiede gibt es beispielsweise bei der Anzahl der Bilder, zusätzlichen Medien, Grundrissen oder weiteren Präsentationsmöglichkeiten.
- Reichweite: Große Immobilienportale erreichen meist mehr potenzielle Interessenten als kleinere Anbieter. Teilweise wird eine Anzeige zusätzlich auf Partnerportalen ausgespielt.
» Mehr InformationenTipp: Für private Vermieter kann bereits ein kostenloses Basisangebot ausreichen, wenn in der jeweiligen Region eine hohe Nachfrage besteht. Verkäufer oder Anbieter in weniger gefragten Regionen können dagegen stärker von längeren Laufzeiten und einer zusätzlichen Hervorhebung ihrer Anzeige profitieren.
3. Wie finden Sie auf Immobilienportalen passende Angebote?
Je genauer Sie Ihre Suche vorbereiten, desto schneller finden Sie passende Immobilien. Legen Sie zunächst fest, welche Lage, Größe und Ausstattung Sie benötigen und wie hoch Ihr Budget ist. Anschließend können Sie die Ergebnisse mit den Suchfiltern eingrenzen. Suchaufträge und Benachrichtigungen helfen Ihnen dabei, frühzeitig auf neue Angebote zu reagieren.
3.1. Welche Suchfilter sind besonders wichtig?
Wählen Sie zunächst die gewünschte Immobilienart, den Ort und einen realistischen Suchradius. Danach grenzen Sie die Ergebnisse über den maximalen Miet- oder Kaufpreis, die Wohnfläche und die Zimmeranzahl weiter ein. Wer eine Wohnung mieten möchte, sollte außerdem auf die Höhe der Nebenkosten, die Kaution und den frühestmöglichen Einzugstermin achten.
Je nach Ihren Anforderungen können weitere Filter sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise:
- Balkon, Terrasse oder Garten
- Stellplatz oder Garage
- Aufzug und Barrierefreiheit
- Haustiere erlaubt
- Einbauküche
- Baujahr und Energieeffizienz
- provisionsfreie Angebote
Verwenden Sie zu Beginn nicht zu viele Filter. Sehr enge Vorgaben können dazu führen, dass geeignete Immobilien nicht angezeigt werden. Prüfen Sie daher, bei welchen Punkten Sie Kompromisse eingehen können. Ein fehlender Keller oder ein etwas größerer Suchradius lässt sich häufig leichter ausgleichen als eine ungeeignete Lage oder ein zu hoher Preis.
» Mehr Informationen3.2. Worauf sollten Sie bei der Miete oder beim Kaufpreis achten?
Vergleichen Sie den angegebenen Preis immer mit ähnlichen Immobilien in derselben Region. Bei Mietobjekten bieten der örtliche Mietspiegel und vergleichbare Angebote eine erste Orientierung.
Berücksichtigen Sie neben der Kaltmiete auch Nebenkosten, Heizkosten, Kaution und mögliche Ausgaben für einen Stellplatz. Bei Wohnungen mit Gastherme müssen Sie beispielsweise die Heizkosten separat auf den Mietpreis aufschlagen, da diese nicht in den Nebenkosten enthalten sind.
Möchten Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen, sollten Sie nicht allein auf den Kaufpreis achten. Hinzu kommen unter anderem die Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, eventuell Maklerprovision, Finanzierungskosten (z. B. Bereitstellungszinsen, Gutachter) sowie gegebenenfalls Kosten für Renovierungen oder eine Vermittlung. Prüfen Sie außerdem den energetischen Zustand, da eine ältere Heizung oder schlechte Dämmung langfristig hohe Ausgaben verursachen kann.
Besonders günstige Angebote sollten Sie sorgfältig kontrollieren. Ein niedriger Preis kann beispielsweise mit einer ungünstigen Lage, hohem Sanierungsbedarf, einem Erbbaurecht oder rechtlichen Einschränkungen zusammenhängen.
» Mehr Informationen3.3. Welche Unterlagen sind für die Wohnungsbewerbung notwendig?
Bei beliebten Mietwohnungen erwarten Vermieter häufig eine vollständige Bewerbung. Bereiten Sie die wichtigsten Unterlagen deshalb frühzeitig vor. Dazu gehören in der Regel:
- Einkommensnachweise der letzten drei Monate
- aktuelle SCHUFA-Auskunft oder vergleichbare Bonitätsauskunft
- Personalausweis zur Einsicht oder eine datenschutzkonforme Kopie
- Mieterselbstauskunft
- Nachweis über die Mietschuldenfreiheit
- gegebenenfalls Bürgschaft oder Wohnberechtigungsschein
Übermitteln Sie sensible Daten erst, wenn das Angebot und der Anbieter seriös erscheinen. Vor einer Besichtigung sollten Sie keine vollständigen Ausweiskopien, Bankdaten oder Zahlungen versenden.
Bei einer Kaufimmobilie kann eine Finanzierungsbestätigung Ihre Chancen erhöhen. Sie zeigt dem Verkäufer, dass Sie den Kaufpreis voraussichtlich finanzieren können. Welche Nachweise erforderlich sind, hängt vom Anbieter und vom jeweiligen Objekt ab.
» Mehr Informationen3.4. Was sind die besten Tipps, um eine Wohnung oder ein Haus zu finden?
Erstellen Sie einen Suchauftrag und aktivieren Sie Benachrichtigungen, damit Sie neue Angebote möglichst früh sehen. Auf angespannten Märkten kann bereits eine schnelle und höfliche Anfrage entscheidend sein. Stellen Sie sich kurz vor, nennen Sie den gewünschten Einzugstermin und beantworten Sie die wichtigsten Fragen des Anbieters.
Folgende Tipps verbessern Ihre Chancen zusätzlich:
- Prüfen Sie regelmäßig mehrere Portale und ergänzen Sie Ihre Suche durch lokale Angebote.
- Reagieren Sie schnell, aber prüfen Sie jedes Angebot auf Widersprüche.
- Bereiten Sie alle notwendigen Unterlagen vor der ersten Besichtigung vor.
- Erkunden Sie die Wohngegend und berücksichtigen Sie Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung und Arbeitsweg.
- Vergleichen Sie mehrere Objekte, bevor Sie sich entscheiden.
- Lesen Sie den Miet- oder Kaufvertrag sorgfältig und klären Sie offene Fragen vor der Unterschrift.
» Mehr InformationenTipp: Inserate ohne professionelle Bilder müssen nicht automatisch ungeeignet sein. Da solche Angebote häufig weniger Aufmerksamkeit erhalten, kann die Zahl der Mitbewerber geringer sein. Fordern Sie jedoch weitere Informationen an und besichtigen Sie die Immobilie, bevor Sie persönliche Unterlagen übermitteln oder verbindliche Zusagen machen.
4. Wie erzielen Verkäufer auf einem Immobilienportal den besten Preis?
Ein möglichst hoher Verkaufspreis entsteht nicht allein durch eine große Reichweite. Entscheidend sind eine realistische Bewertung, eine überzeugende Präsentation und vollständige Angaben zum Objekt.
Möchten Sie eine Immobilie verkaufen, sollten Sie den Angebotspreis daher nicht nach Gefühl festlegen. Vergleichen Sie ähnliche Objekte und heben Sie die tatsächlichen Vorteile Ihrer Immobilie klar hervor.

Vergleichen Sie die Preise ähnlicher Immobilien im direkten Umkreis. Insbesondere bei der Vermietung schafft dies schnell einen Überblick über die aktuelle Marktsituation.
4.1. Worauf sollten Sie bei der Immobilienanzeige achten?
Fotos und Beschreibung prägen den ersten Eindruck. Verwenden Sie helle, scharfe Aufnahmen und zeigen Sie alle wichtigen Räume sowie Außenbereiche. Ein Grundriss erleichtert Interessenten zusätzlich die Einschätzung, ob das Objekt zu ihren Anforderungen passt.
Die Beschreibung sollte sachlich, vollständig und gut lesbar sein. Nennen Sie unter anderem:
- Wohnfläche, Grundstücksgröße und Zimmeranzahl
- Lage und Verkehrsanbindung
- Baujahr und energetischen Zustand
- Modernisierungen und besondere Ausstattungsmerkmale
- Neben- oder Betriebskosten
- verfügbaren Einzugs- oder Übergabetermin
Verschweigen Sie erkennbare Mängel nicht, denn transparente Angaben vermeiden unnötige Besichtigungen und schaffen Vertrauen. Wer eine Wohnung vermieten möchte, sollte außerdem klar angeben, welche Kosten zusätzlich zur Kaltmiete entstehen und welche Voraussetzungen für potenzielle Mieter gelten.
» Mehr InformationenAchtung: Ein Energieausweis ist bei Verkauf oder Vermietung in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben.
4.2. Wie ermitteln Sie den richtigen Verkaufspreis?
Orientieren Sie sich an vergleichbaren Immobilien in derselben Lage. Entscheidend sind nicht nur Wohnfläche und Zimmeranzahl, sondern auch Grundstück, Baujahr, Zustand, Energieeffizienz und aktuelle Nachfrage. Bereits wenige Straßen können den erzielbaren Preis deutlich beeinflussen.
Wenn Sie ein Haus verkaufen, sollten Sie außerdem notwendige Sanierungen und Modernisierungen berücksichtigen. Ein überhöhter Angebotspreis kann dazu führen, dass die Immobilie lange online bleibt und später nur mit deutlichen Preisnachlässen verkauft wird. Ein zu niedriger Preis verschenkt dagegen möglichen Erlös.
Online-Bewertungen bieten eine erste Orientierung, ersetzen aber keine genaue Prüfung des Objekts. Bei hochwertigen, ungewöhnlichen oder schwer vergleichbaren Immobilien kann eine professionelle Wertermittlung sinnvoll sein.
» Mehr Informationen4.3. Welche Zusatzangebote der Immobilienportale lohnen sich?
Viele Immobilienportale bieten kostenpflichtige Zusatzleistungen an. Dazu gehören eine hervorgehobene Platzierung, längere Laufzeiten, zusätzliche Bilder, virtuelle Rundgänge oder Statistiken zu Aufrufen und Kontaktanfragen.
Eine bessere Platzierung kann sich lohnen, wenn in Ihrer Region viele ähnliche Objekte angeboten werden. Professionelle Fotos oder ein virtueller Rundgang sind besonders bei hochwertigen Immobilien sinnvoll. Analysefunktionen helfen Ihnen zu erkennen, ob Preis und Darstellung überzeugen: Viele Aufrufe bei wenigen Anfragen können beispielsweise auf einen zu hohen Preis oder fehlende Informationen hindeuten.
» Mehr Informationen5. FAQ: Häufige Fragen zu Immobilienportalen
Häufig bleiben vor der Nutzung noch einige Fragen offen. Antworten auf häufige Fragen, unter anderem zur Auswahl, Nutzung und Sicherheit von Immobilienportalen, finden Sie hier.
5.1. Welches Immobilienportal hat die meisten Angebote?
Eine dauerhaft gültige Rangfolge gibt es nicht, da sich die Zahl der verfügbaren Objekte täglich verändert und je nach Region sowie Immobilienart stark unterscheidet.
Wenn Sie eine Wohnung mieten, eine Wohnung kaufen oder ein Haus kaufen möchten, sollten Sie daher dieselben Suchkriterien auf mehreren Portalen eingeben. Entscheidend ist nicht die Gesamtzahl, sondern wie viele passende Angebote in Ihrem Suchgebiet verfügbar sind.
» Mehr Informationen5.2. Gibt es kostenlose Immobilienportale?
Einige Anbieter ermöglichen privaten Nutzern eine kostenlose Basisanzeige. Je nach Angebot können Laufzeit, Sichtbarkeit oder Funktionsumfang jedoch eingeschränkt sein.
Teilweise gilt die kostenlose Veröffentlichung nur für Mietobjekte oder bestimmte Nutzergruppen. Prüfen Sie deshalb unmittelbar vor der Veröffentlichung, welche Bedingungen gelten und ob sich das Angebot automatisch verlängert.
» Mehr Informationen5.3. Kann man eine Immobilie auf mehreren Portalen inserieren?
Grundsätzlich können Sie ein Objekt gleichzeitig auf mehreren Portalen veröffentlichen. Dadurch erreichen Sie unterschiedliche Nutzergruppen und erhöhen die Sichtbarkeit.
Achten Sie darauf, dass Preis, Beschreibung und Verfügbarkeit überall übereinstimmen. Sobald das Objekt vergeben oder verkauft ist, sollten Sie alle Anzeigen zeitnah entfernen. Auch für Personen, die eine Immobilie kaufen möchten, ist die parallele Suche sinnvoll, da nicht jedes Angebot auf allen Seiten erscheint.
» Mehr Informationen5.4. Wie erkennt man gefälschte Immobilienanzeigen?
Warnzeichen sind ungewöhnlich niedrige Preise, widersprüchliche Angaben und angebliche Eigentümer, die sich im Ausland befinden und keine persönliche Besichtigung ermöglichen.
Überweisen Sie niemals vorab Geld für Schlüssel, Kautionen oder Besichtigungstermine. Seien Sie ebenfalls vorsichtig, wenn frühzeitig Ausweiskopien oder Bankdaten verlangt werden. Verdächtige Anzeigen sollten Sie dem jeweiligen Anbieter melden.
» Mehr Informationen5.5. Welches Immobilienportal eignet sich für private Anbieter?
Das passende Angebot richtet sich nach Objektart, Region und gewünschter Reichweite. Wenn Sie eine Wohnung vermieten, sind eine einfache Anzeigenerstellung und eine übersichtliche Verwaltung der Anfragen besonders wichtig.
Möchten Sie ein Haus verkaufen, können eine hochwertige Präsentation, ausführliche Statistiken und eine längere Laufzeit wichtiger sein. Ergänzend können kleinere regionale Anbieter helfen, Interessenten vor Ort zu erreichen.
» Mehr Informationen
























Aus Sicht der Mietinteressenten und Vermieter*innen eine gute Alternative zum Makler. Allerdings entzieht sich mir der Sinn einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft bei privaten Anbietern. Nur um auf einige Angebote früher zugreifen zu können? Was habe ich als Vermieter*in von einer stark begrenzten Auswahl an Interessenten? Und wer schickt schon seine Schufa oder Gehaltsnachweise an Fremde per digitaler Bewerbungsmappe (z. B. Immo Scout)? Oft sind es ja die aktuellen Mieter, die einen Nachmieter suchen. So gehen Ihre Daten durch mehrere Hände und kommen bei Vermietenden ggf. gar nicht an. Wer will das? Hier wäre mehr Transparenz wünschenswert, dass man erkennt, wer anbietet.
Fazit: Die Gewinner bei Zusatzleistungen für private Nutzer sind die Portalbetreiber! Sucht oder bietet man eine hochwertige Immobilie an bleibt m. E. nur der weg über Makler. Die richtig guten Angebote werden Sie in der Regel bei den privaten Anbietern nicht finden.
Ich hätte nicht gedacht, daß ich das mal schreibe, aber ebay Kleinanzeigen hat soooo unglaublich aufgeholt, ich bekomme wirklich sehr viele hochwertige Anfragen und es ist trotzdem soooo günstig! Was ich auch super finde ist, daß ich auf ebay Kleinanzeigen mein gebuchtes Paket notfalls auch mal verkleinern kann, wenn ich mal nicht so viele Objekte habe – was so schnell auf keinem anderen Portal geht! Echt SPITZE!!! Hoffentlich bleiben die Preise noch lange so günstig! 🙂
Bei ebay-kleinanzeigen sind lediglich zwei gleichzeitige Inserate kostenlos.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mein Immobiliengeschäft verkauft und wollte meinen Inserierungsvertrag mit der Fa. Immowelt auf meine Nachfolger übertragen. Dies wurde mit dem Hinweis „nach den Statuten ist es nicht möglich“ abgelehnt.
Äußerst unangenehme Gespräche folgten.
Mit freundlichen Grüßen
Helga
Immonet ist der grösste Dreck. 2x bezahlt – und Annonce erscheint nicht, trotz Visa-Karte und Sofort Ueberweisung. Kein Schwein telefonisch erreichbar. Preise sind auch gestiegen. Finger weg.