Das Wichtigste in Kürze
  • Die beste Bank für Ihr Geschäftskonto richtet sich nach Ihren täglichen Aufgaben und der Rechtsform Ihrer geschäftlichen Tätigkeit.
  • Klassische Filialbanken bieten mehr Bargeldservice sowie persönliche Beratung vor Ort – auch zu Fragen der Finanzierung.
  • Neobanken und Fintechs bieten meistens die günstigsten Konditionen für Selbstständige und Freelancer.

Eine Frau sitzt mit ihrem Smartphone und ihrer Bankkarte in der Hand vor einem Laptop.

Ein Geschäftskonto spielt in der täglichen Unternehmenspraxis eine zentrale Rolle und ist oft Voraussetzung für professionelle Abläufe. In diesem Ratgeber zeigen wir, für wen ein Geschäftskonto Pflicht ist, welche Vorteile es im Alltag bringt und wie sich die Anforderungen je nach Unternehmensform unterscheiden.

Darüber hinaus erfahren Sie, bei welchen Banken Sie ein solches Konto eröffnen können und worauf Sie bei Kosten und Leistungen achten sollten.

1. Wann lohnt sich ein Geschäftskonto?

Ein Geschäftskonto ist zwar nur für Kapitalgesellschaften gesetzlich vorgeschrieben, aber auch für kleinere Unternehmen und Selbstständige in der Regel notwendig. Es sorgt für eine saubere Trennung zwischen geschäftlichen sowie privaten Einnahmen und Ausgaben und ermöglicht eine effizientere Buchhaltung.

Darüber hinaus schließen einige Banken die gewerbliche Nutzung eines privaten Girokontos aus, sodass ein Geschäftskonto auch rechtliche Sicherheit bietet. Im Folgenden gehen wir noch näher darauf ein, wie die Anforderungen je nach Gesellschaftsform variieren und welche Vorteile ein Firmenkonto bringt.

1.1. Wer ist zur Eröffnung eines Geschäftskontos verpflichtet?

In Deutschland sind Kapitalgesellschaften wie eine GmbH, UG, AG oder KGaA zu einer Eröffnung eines Geschäftskontos verpflichtet. Für diese Gesellschaftsformen muss eine strikte Trennung zwischen Gesellschafts- und Privatvermögen der Gesellschafter bestehen. Dies wird durch ein Geschäftskonto abgebildet.

Schon im Gründungsprozess muss ein Konto eröffnet werden (§ 7 Abs. 2 S.2 GmbHG), auf dem das Stammkapital eingezahlt wird. Ansonsten erfolgt keine Eintragung ins Handelsregister, wodurch das Unternehmen nicht handlungsfähig wäre.

Für Einzelunternehmer, Freiberufler oder Personengesellschaften besteht keine gesetzliche Pflicht, auch wenn die meisten Firmen darauf praktisch nicht verzichten können.

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1.2. Werden alle Rechtsformen unterstützt?

Nicht jedes Geschäftskonto unterstützt alle Rechtsformen. Einige sind nur für Einzelunternehmen oder Freiberufler gedacht, wobei komplexere Rechtsformen wie Kapitalgesellschaften, Vereine, Stiftungen oder Holdinggesellschaften ausgeschlossen sind.

Neobanken setzen hier zum Teil enge Grenzen, hingegen sind klassische Filialbanken häufig für sämtliche Rechtsformen offen.

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1.3. Welche Vorteile bietet ein Geschäftskonto konkret?

Ein Geschäftskonto ermöglicht eine klare Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Transaktionen. Das ist nicht für die Buchhaltung praktisch, sondern auch im Falle einer Prüfung durch das Finanzamt von Vorteil.

Mit einem eigenen Konto erhalten Unternehmer einen besseren Überblick über laufende Ausgaben, Steuerrücklagen und Einnahmeströme. Die besten Geschäftskonten verfügen zusätzlich über spezielle Funktionen, sodass Geschäftsvorfälle automatisch kategorisiert und über eine Schnittstelle in Buchhaltungssoftware überführt werden können.

Darüber hinaus bieten einige Geschäftskonten günstige Konditionen für Unternehmenskredite oder Geschäftskreditkarten. Wer regelmäßig mit internationalen Kunden zu tun hat, kann je nach Anbieter von Funktionen wie Fremdwährungskonten oder speziellen Zahlungsschnittstellen profitieren.

Beachten Sie, dass ein Firmenkonto auf Geschäftspartner und Kunden einen professionelleren Eindruck macht und von vielen erwartet wird. Einige Banken schließen zudem die geschäftliche Nutzung privater Girokonten in ihren AGBs aus.

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2. Wo schließen Sie ein Geschäftskonto am besten ab?

Grundsätzlich stehen drei Banktypen zur Auswahl: klassische Filialbanken, Direktbanken und sogenannte Neobanken. Gute Filialbanken zeichnen sich durch persönliche Beratung vor Ort und ein großes Filial- und Geldautomaten-Netz für Bargeldgeschäfte aus.

Direktbanken bieten ihre Dienstleistungen ausschließlich online an und profitieren dabei von einer schlankeren Struktur und dadurch häufig geringeren Kosten. Einige von ihnen geben diesen Vorteil in Form von niedrigeren Gebühren an Kunden weiter.

Neobanken sind moderne Fintechs, die sehr stark auf mobile Nutzung setzen. Ihr Fokus liegt speziell auf Selbstständigen, Freelancern und kleinen Unternehmen, wobei häufig nur eine App angeboten wird. Im folgenden Kapitel beleuchten wir die Vor- und Nachteile dieser Anbieter.

2.1. Für wen eignet sich ein Firmenkonto bei einer Filialbank?

Ein Kugelschreiber liegt auf mehreren Kontoauszügen.

Achten Sie darauf, ob und wie viele kostenlose Buchungen in einem Tarif enthalten sind, wenn Sie Firmenkonten vergleichen. Darüber hinaus können sich die Gebühren deutlich unterscheiden.

Ein Geschäftskonto bei einer Filialbank ist zunächst einmal für Unternehmen sinnvoll, die noch viel mit Bargeld arbeiten und Wert auf persönlichen Kontakt vor Ort legen. Das trifft etwa auf Betriebe im Einzelhandel zu.

Durch den umfangreichen Bargeldservice mit einfachen Ein- und Auszahlungen sowie einem breiten Netz an Geldautomaten bieten sie bestimmten Unternehmen einen klaren Vorteil.

Darüber hinaus verfügen Filialbanken über ein breites Angebot an typischen Bankdienstleistungen wie etwa verschiedene Kreditvarianten, von Kontokorrent- bis Ratenkrediten. Insbesondere für mittelständische Unternehmen bieten klassische Banken hilfreiche Beratungsangebote in Bereichen der Finanzierung.

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2.2. Welche Vor- und Nachteile bieten Direktbanken?

Direktbanken setzen in der Regel vollständig auf Online-Vertrieb. Eine persönliche Beratung vor Ort gibt es nicht, wobei einige Direktbanken diese online über Video-Chats anbieten. Beim Bargeld kooperieren sie häufig mit klassischen Banken, wobei die Verfügbarkeit je nach Anbieter verschieden ist.

Ein Online-Geschäftskonto kann schnell eingerichtet werden und bietet neben digitalen auch physische Kartenlösungen.

Einige Vor- und Nachteile von Geschäftskonten bei Direktbanken gegenüber Filialbanken haben wir Ihnen übersichtlich aufgeführt:

    Vorteile
  • häufig günstigere Konditionen durch schlanke Strukturen
  • schnelle und unkomplizierte Prozesse
    Nachteile
  • geringerer Bargeldservice
  • keine persönliche Ansprechperson vor Ort bei komplexen Themen
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2.3. Was sind Neobanken und Fintechs?

Neobanken stellen eine Untergruppe der Direktbanken dar und haben ihren Fokus auf mobiler Nutzung durch eine App. Ihr Angebot an klassischen Bankdienstleistungen ist kleiner, wodurch ihre Prozesse noch schlanker sind. Diese Banken sind sehr technik- und innovationsgetrieben und richten sich eher an eine jüngere Zielgruppe, wobei auch Freelancer und Selbstständige klar angesprochen werden.

Ein Fintech beschäftigt sich grundsätzlich mit digitalen Finanzdienstleistungen mit starkem Fokus auf Technologie, wobei das Spektrum von Zahlungs-Apps, über Bankkonten bis hin zu Krypto-Aktivitäten reichen kann.

Hinweis: Neobanken stellen Fintechs dar, wobei Bankdienstleistungen im Vordergrund stehen und eine Banklizenz vorhanden ist. Dagegen bieten auch Fintechs mit breitem Spektrum Geschäftskonten an, die jedoch über keine Banklizenz verfügen. Diese nutzen eine E-Geld-Lizenz und müssen mit Partnerbanken kooperieren.

Zu den Vorteilen von Neobanken gehören vor allem die tendenziell günstigen Gebühren und eine hohe Affinität für digitale Prozesse und innovative Produkte.

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3. Was kostet ein Geschäftskonto im Vergleich?

Die Kosten für ein Geschäftskonto können je nach Bank und Nutzung deutlich variieren. Während manche Anbieter mit kostenlosen Basiskonten werben, fallen bei anderen Banken monatliche Gebühren für die Kontoführung an.

Darüber hinaus verlangen die meisten Anbieter Zusatzkosten für Transaktionen, Überziehungen oder die Ein- und Auszahlung von Bargeld. In diesem Kapitel erklären wir, worauf Sie besonders achten sollten und welche Gebührenstruktur für verschiedene Nutzer vorteilhaft ist.

3.1. Welche Grundgebühren fallen an?

Ein Mann deutet mit dem Finger auf eine Grafik mit nach oben steigenden Pfeilen und einem Prozentzeichen.

Bei Gebühren in Höhe von 1,5 % fallen bei einem Einzahlungsbetrag von 1.000 € Kosten in Höhe von 15 € an. Bei häufigem Verkehr von hohen Bargeldsummen sollten Sie für ein günstiges Geschäftskonto auch die entsprechenden Gebühren im Blick haben.

Die meisten Banken erheben für Geschäftskonten eine monatliche Grundgebühr. Diese liegt je nach Anbieter und Leistungsumfang typischerweise zwischen 5 und 30 Euro pro Monat.

Einige Banken bieten auch kostenlose Geschäftskonten an, allerdings oft mit eingeschränktem Funktionsumfang, begrenzten Buchungen oder höheren Gebühren bei der Nutzung.

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3.2. Was kosten Buchungen bei einem Geschäftskonto?

Jede Buchung kann zusätzlich berechnet werden, wobei Banken zwischen beleglosen Buchungen wie Online-Überweisungen und beleghaften Buchungen wie Einzahlungsformularen oder Schecks unterscheiden. Die meisten Konten bieten kostenlose Kontingente an, die in ihrer Höhe deutlich variieren.

Werden diese Kontingente überschritten, greifen in der Regel Gebühren von 8 bis 20 Cent pro beleglose Buchung.

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3.3. Zusätzliche Kosten: Womit müssen Sie rechnen?

  • Bargeldeinzahlungen und -abhebungen sind oft kostenpflichtig

Bei Online-Banken ist Bargeldverkehr oft nur über externe Partner möglich, während Filialbanken eigene Automaten oder Schalterservices anbieten. Allerdings müssen Sie bei den meisten Anbietern mit Gebühren rechnen.

Dabei sind Ein- und Auszahlungsgebühren zu unterscheiden, die häufig zwischen 1 und 2,50 € liegen. Filialbanken kombinieren in der Regel prozentuale Gebühren und Mindestbeträge.

Beachten Sie, dass Abhebungen auch im Ausland möglich sind und zum Teil über Partner abgewickelt werden. Diese Gebühren werden häufig prozentual berechnet und führen bei großen Beträgen auch zu höheren Gebühren.

  • Kosten für Karten und Zusatznutzer

Viele Geschäftskonten beinhalten eine Girokarte oder Kreditkarte, wobei zusätzliche Karten, etwa für Mitarbeitende, häufig extra kosten. Auch Zugänge für mehrere Nutzer, etwa für Buchhalter oder Geschäftspartner, können gebührenpflichtig sein.

  • Mehrere Unterkonten

Je nach Anbieter werden mehrere Unterkonten angeboten und sind teilweise kostenpflichtig. Diese sind häufig für große Unternehmen sinnvoll, bei den meisten Selbstständigen allerdings nicht zwingend erforderlich.

  • Gebühren für Zusatzleistungen und Software-Schnittstellen

Einige Banken berechnen zusätzlich für Schnittstellen zu Buchhaltungssoftware, SEPA-Lastschriften, internationale Überweisungen oder den Export von Umsatzdaten. Bei Neobanken sind solche Features häufig bereits im Preis enthalten, bei klassischen Banken oft kostenpflichtig.

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3.4. Welches ist das beste Geschäftskonto für Sie?

Das beste Geschäftskonto ist nicht zwangsläufig das günstigste. Machen Sie sich vor dem Abschluss bewusst, welche Leistungen im geschäftlichen Alltag wirklich wichtig sind. Dann suchen Sie sich den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.

Mit Blick auf die Kosten haben zwei Faktoren großen Einfluss: Die Grundgebühr für die Kontoführung sowie Gebühren für beleglose Buchungen. Tendenziell lassen sich Banken niedrige oder gar keine Grundgebühren mit höheren Entgelten in der Nutzung bezahlen. Allerdings sollten Sie Tarife immer genau vergleichen.

Im Folgenden haben wir einmal beispielhaft drei Tarife aufgeführt, die sich in ihrer Gebührenstruktur unterscheiden:

Leistungen pro Monat Tarif A Tarif B Tarif C
Kontoführung 0 € 10 € 19 €
Beleglose Buchungen 0,19 € 0,08 € 0,08 €
Freies Kontingent 50 75 100
50 Buchungen 0 € 10 € 19 €
100 Buchungen 9,50 € 12 € 19 €
200 Buchungen 28,50 € 20 € 27 €

Im Beispiel fällt auf, dass der Tarif A durch die kostenlose Kontoführung bei wenigen Buchungen am günstigsten ist. Je mehr Überweisungen monatlich jedoch anfallen, desto stärker wirken sich die relativ hohen Gebühren für beleglose Buchungen aus.

Bei 200 Buchungen ist somit der Tarif B der günstigste, mit einer guten Balance aus moderater Kontoführung und günstigen Transaktionsgebühren.

Grundsätzlich gilt, dass die Kosten stark von der Nutzung abhängen. Beachten Sie dabei auch weitere Kostenarten: Zahlen Sie etwa viel mit Bargeld, fallen entsprechend die Abhebegebühren stärker ins Gewicht.

Werden viele Transaktionen in einer fremden Währung abgewickelt, sollten Sie genau vergleichen, wie hoch die Gebühren für diese Art von Dienstleistung ausfallen.

Hinweis: Denken Sie auch an die Dispozinsen! Hier gibt es deutliche Unterschiede, sodass Ihnen hier hohe Kosten entstehen können, wenn Sie Ihr Konto regelmäßig überziehen.

Mehrere Kontoauszüge liegen auf einem Tisch.

Die besten Geschäftskonten für Einzelunternehmer helfen bei der Kategorisierung von Einnahmen und Ausgaben. Darüber hinaus können sie mit Banking-, Rechnungs- oder Steuersoftware verknüpft werden.

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4. Was braucht man für ein Geschäftskonto?

Ein Business-Konto lässt sich oft bequem online eröffnen, doch unabhängig vom Anbieter benötigen Banken bestimmte Unterlagen, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

Dabei geht es vor allem um die Legitimation der handelnden Personen und den Nachweis über die Existenz des Unternehmens. Je nach Gesellschaftsform kommen spezifische Dokumente hinzu.

Im Folgenden gehen wir näher auf die Voraussetzungen für ein Firmenkonto ein.

4.1. Welche allgemeinen Voraussetzung gelten für die Eröffnung eines Firmenkontos?

Zunächst einmal benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass für alle vertretungsberechtigten Personen. Notwendig ist auch ein Nachweis Ihrer Geschäftstätigkeit, etwa durch eine Steuer-ID, wobei es je nach Rechtsform unterschiedliche Anforderungen gibt.

Darüber hinaus müssen Sie sich legitimieren, was online in der Regel durch das VideoIdent-Verfahren möglich ist. Hierbei identifizieren Sie sich über einen Video-Call mit einem Mitarbeiter der Bank. In Filialbanken können Sie den Prozess auch vor Ort durchführen.

Gut zu wissen: Die meisten Banken führen eine Schufa-Auskunft durch, wenn Sie ein Firmenkonto eröffnen wollen. Das gilt vor allem für klassische Banken. Bei Neobanken und Fintechs ist das nicht die Regel, sodass auch Personen mit schlechter Bonität eine Chance auf ein Konto haben. Möchten Sie sich jedoch eine Kreditlinie einrichten lassen, kommen Sie um eine SCHUFA-Prüfung nicht herum.

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4.2. Welche Bedingungen gelten für einzelne Rechtsformen?

Die Anforderungen an die erforderlichen Nachweise unterscheiden sich je nach gewählter Rechtsform. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Unterlagen für die gängigsten Rechtsformen benötigt werden.

Einzelunternehmen: Wer als Einzelunternehmer tätig wird, benötigt in der Regel eine Gewerbeanmeldung bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Diese Pflicht gilt für alle gewerblich tätigen Personen, also beispielsweise Händler, Handwerker oder Dienstleister.

Freiberufler: Für freiberufliche Tätigkeiten ist keine Gewerbeanmeldung erforderlich. Stattdessen muss die Gruppe ihre Tätigkeit dem Finanzamt anzeigen. Als Nachweis dient hier die Bestätigung zur steuerlichen Erfassung, die das Finanzamt nach Anmeldung ausstellt. Sie enthält unter anderem die Steuernummer.

Kapitalgesellschaften: Die Unternehmen unterliegen umfangreicheren Nachweispflichten. Zur Legitimation müssen mehrere Dokumente eingereicht werden:

  • ein aktueller Handelsregisterauszug, der die Existenz und Vertretungsbefugnis der Gesellschaft belegt
  • der Gesellschaftsvertrag bzw. die Satzung, aus der Struktur und Zweck des Unternehmens hervorgehen
  • sowie eine Gesellschafterliste, die offenlegt, wer Anteile an der Gesellschaft hält

Personengesellschaften: Bei diesen Unternehmen reicht in der Regel ein Gesellschaftsvertrag aus, in dem Rechte und Pflichten der Gesellschafter festgehalten sind. Auch dieser erfüllt die Funktion, die interne Organisation und den Zweck der Gesellschaft zu dokumentieren.

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5. FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Geschäftskonten im Vergleich

5.1. Welches Geschäftskonto ist kostenlos?

Kostenlose Geschäftskonten werden vor allem von Online-Banken angeboten. Sie richten sich meist an Selbstständige oder kleine Unternehmen mit überschaubarem Zahlungsverkehr. In der Regel entfällt bei diesen Konten die monatliche Grundgebühr, allerdings sind die enthaltenen Leistungen oft begrenzt.

Auch wenn ein Business-Konto auf den ersten Blick kostenlos erscheint, können im Alltag relativ hohe Gebühren entstehen. Es lohnt sich daher, genau abzuwägen, ob ein kostenloses Geschäftskonto im Vergleich den tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.

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5.2. Welche Bank ist die beste für ein Geschäftskonto?

Die beste Bank für ein Geschäftskonto hängt in erster Linie vom individuellen Bedarf und der Arbeitsweise des Unternehmens ab. Wer viel mit Bargeld arbeitet oder Wert auf persönliche Beratung legt, wird eher bei klassischen Banken mit Filialnetz fündig.

Unternehmen, die ihre Finanzen komplett digital verwalten möchten und dabei auf Flexibilität und niedrige Gebühren achten, profitieren häufig von rein digitalen Kontomodellen.

Auch die Unternehmensform spielt eine Rolle. Während manche Anbieter nur Einzelunternehmen oder Freiberufler mit Geschäftskonten bedienen, setzen andere gezielt auf Kapitalgesellschaften oder bieten flexible Modelle für Personengesellschaften an.

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5.3. Wie viel kostet ein Geschäftskonto monatlich?

Die monatlichen Kosten für ein Firmenkonto im Vergleich können deutlich variieren. Grundsätzlich lassen sich drei Kategorien unterscheiden: kostenlose Geschäftskonten, Konten mit einer Grundgebühr zwischen 5 und 15 Euro sowie Premium-Konten, die monatlich 20 Euro oder mehr kosten können.

Geschäftskonten mit monatlicher Gebühr bieten in der Regel einen erweiterten Leistungsumfang. Premium-Konten sind eher für größere Firmen mit komplexeren Anforderungen gedacht.

Je größer Ihr Transaktionsvolumen ist, desto eher sind variable Kosten für beleglose Buchungen, Bargeldein- und -auszahlungen oder weitere für Sie Leistungen relevant.

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5.4. Wie viele Unterkonten sind sinnvoll?

Die richtige Anzahl an Unterkonten hängt maßgeblich von der Unternehmensstruktur und der finanziellen Organisation ab. Unterkonten ermöglichen es, bestimmte Einnahmen und Ausgaben getrennt zu verwalten, beispielsweise für Steuerrücklagen, Rückstellungen, Löhne und Gehälter oder einzelne Projekte und Teams.

Geschäftskonten für Freiberufler kommen in der Regel mit maximal einem oder zwei Unterkonten aus. Ein Unterkonto für die Umsatzsteuervorauszahlung oder für geplante Investitionen hilft bereits, sich einen besseren Überblick über Ihre Liquidität zu verschaffen.

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Quellenverzeichnis