Carsharing Test 2017

Die besten Carsharing Anbieter für deine Stadt.

DriveNow DriveNow
Car2Go Car2Go
Multicity Multicity
Flinkster Flinkster
Cambio Cambio
Greenwheels Greenwheels
Stadtmobil Stadtmobil
Abbildung VergleichssiegerDriveNow Car2Go Umwelt-SiegerMulticity Flinkster Cambio Greenwheels Stadtmobil
Anbieter DriveNow Car2Go Multicity Flinkster Cambio Greenwheels Stadtmobil
Vergleichsergebnis ¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
04/2017
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Bewertung2,0gut
04/2017
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Bewertung2,1gut
04/2017
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Bewertung2,5gut
04/2017
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Bewertung2,6befriedigend
04/2017
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Bewertung2,7befriedigend
04/2017
Gründung 2011 2011 2012 2009 2000 1988 1999
TypBei der stationären Variante haben die Autos einen festen Parkplatz. Bei der Variante "Freefloating" parken die Autos frei in der Stadt. Das ist häufig praktischer, aber auch teurer und nur in Großstädten möglich. fle­xi­bles Parken fle­xi­bles Parken fle­xi­bles Parken feste Park­plätze
in Mün­chen fle­xibel
feste Park­plätze feste Park­plätze feste Park­sta­tionen, z.T. fle­xibls Parken mög­lich
Preismodell
  • pro Fahrt 1 Euro, hinzu kommen:
  • 31 Cent pro Minute
    MINI, MINI Clubman, MINI Cabrio (Winter: 01.11.-31.03.), BMW 1er
  • 34 Cent pro Minute
    BMW i3, BMX X1, BMW 2er Active Tourer, BMW 2er Cabrio, Mini Cabrio (01.04.-31.10.)
  • ab 24 Cent pro Minute im Pre­paid-Paket
  • 15 Cent pro Park­mi­nute
  • 29 € für 3h inkl. 80km
  • 24 Cent pro Minute
    smart (Benzin)
  • 29 Cent pro Minute
    smart (Elektro)
  • 31 Cent pro Minute
    Mer­cedes-Benz A-Klasse
  • 34 Cent pro Minute
    Mer­cedes-Benz B-Klasse, GLA, CLA
  • ab 23 Cent pro Minute im Pre­paid-Paket
  • 19 Cent pro Park­mi­nute
  • 28 Cent pro Minute
  • ab 20 Cent pro Minute im Pre­paid-Paket
  • 5-7 € pro Stunde am Tag
  • 1,50-1,90 € pro Stunde in der Nacht
  • zudem 18 Cent pro km
  • Tage­s­preis 50-70 €
  • Bsp. ohne Monats­bei­trag:
  • 2-7,20 € pro Stunde am Tag(abhängig von Uhr­zeit und Wagen­klasse)
    0,50 € pro Stunde in der Nacht
  • 18-24 Cent pro km
  • bei Monats­b­rei­trag von 3 €:
  • 1,20 € bis 5.40 € pro Stunde
    0,50 € pro Stunde in der Nacht
  • 25-40 Cent pro km
  • 1,99 € bis 3,99 € pro Stunde
  • 0,99 € pro Stunde in der Nacht
  • 0,27-0,37 Cent pro km
  • 45-60€ pro Tag inkl. 100 km
  • Preise am Bei­spiel des Tarifs "Stan­dard":
  • 1,50-6€ pro Stunde
  • 0,50 € pro Stunde in der Nacht
  • 24-38 Cent pro km
  • 1 € Start­preis
Preisbeispiel A: 24 Stunden, max. 200 km 109,00 € 79-109 €
je nach Wagen­klasse
39,00 € 50-70 €
zudem 0,18-0,20 € pro km
Tarif mit 3 € Bei­trag:
23-54 €
+ 26-39 Cent pro km
45 € (inkl. 100 km) Tarif "Stan­dard":
23-60,00 €
zudem 0,24-0,38 € pro km
Preisbeispiel B: 1 StundeDie Preisbeispiele beziehen sich stets auf den günstigsten Tarif, nicht aber auf den Prepaid-Tarif. 19,60 € 13,99-19,99€
je nach Wagen­klasse
13,80 € 5 € pro Stunde + 18 Cent pro km
bei Klein­wagen
Tarif mit 3 € Bei­trag: 1,20-5,40 € + 0,26-0,39 € pro km 1,99-3,99 € + 0,25-0,35 € pro km Tarif "Stan­dard":
tags­über: 1,50-6,00 € + 0,24-0,38 € pro km
nachts: 0,50 € + 0,24-0,38 € pro km
Monatsbeitrag keiner keiner keiner keiner 0-25 € 0,00 oder 10,00 € pro Monat
bei Gebühr 60 Frei­ki­lo­meter
2-5 €
Tarif "Stan­dard": 2 €
Fahrzeugflotte MINI, MINI Clubman, MINI Cabrio
BMW 1er, BMW i3, BMW i3 REx BMW X1, BMW 2er Active Tourer, BMW 2er Cabrio
smart
Mer­cedes A-Klasse, Mer­cedes B-Klasse, Mer­cedes CLA, Mer­cedes GLA
Citroën C-Zero (Elek­tro­autos)
Citroën C1 (Ben­ziner)
u. a. Fiat Panda
Opel Corsa
VW Golf
Opel Combo
Audi A4
VW Touran
Ford Transit
Citroën DS 3
BMW 5er
BMW 7er
Renault Clio
Citroën C1
Ford Fiesta, Opel Combo Trans­porter
Ford Focus, VW Caddy
Ford Transit - Trans­port C
VW up!, VW Golf Variant, VW Caddy Toyota Aygo
Ford Fiesta, Opel Corsa
Opel Adam, Renault Kangoo
Ford Focus Tur­nier, Opel Astra Caravan, Opel Zafira, VW Golf
Audi A3, Ford Grand C Max
Ford Transit, Opel Vivaro
Ford Transit Trans­porter
ungefähre Autozahl 4.000 4.000 350 4.000 2.235 330 (in D) 4.000
Selbstbeteiligung der Versicherung bis zu 350 € 500 € bei smart
sonst 1.000 €
bis zu 500 € 1.500 €
300 € mit Sicher­heits­paket von 90 € im Jahr
bis zu 1.000 € bis zu 1.000 € 900 €
300 € bei jähr­li­chem Bei­trag von 39 €
Apps kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple
Anmeldegebühr 9,98 €29,00 € 9,00 €
inkl. 15 Freiminuten
9,90 €
inkl. 30 Freiminuten
50,00 €
gratis für BahnCard-Inhaber
30,00 € 0,00 € 29,00 €
Vor- und Nachteile
  • große und hoch­wer­tige Flotte
  • geringe Selbst­be­tei­li­gung
  • Miete beginnt erst, wenn dies im Auto manuell bestä­tigt wird
  • sehr teuer bei langem Mieten
  • große und hoch­wer­ti­ge­F­lotte
  • Smarts ideal für den Stadt­ver­kehr
  • Smart­phone only: Starten und Beenden der Miete nicht mehr über Kun­den­karte mög­lich.
  • sehr teuer bei langem Mieten
  • Groß­teil der Fahr­zeuge Elektro-Autos
  • ver­g­leichs­weise günstig
  • relativ kleine Flotte
  • Anschluss an Lade­sta­tion funk­tio­niert nicht immer rei­bungslos
  • Vor­teile für Bahn­Card-Inhaber
  • viele ver­schie­dene Fahr­zeug-Typen zur Aus­wahl
  • womög­lich liegen die Sta­tionen ungünstig
  • hohe Regi­s­trie­rungs­ge­bühr
  • viele Tarif-Modelle für unter­schied­liche Ansprüche
  • Ver­güns­ti­gungen für Stu­denten u. Per­sonen unter 25 Jahren
  • nur sta­tio­näres Cars­ha­ring
  • unüber­sicht­liche Kosten, da diese aus meh­reren Fak­toren ent­stehen
  • viele ver­schie­dene Fahr­zeug-Typen
  • preis­wert bei Tages­fahrten
  • womög­lich liegen Park­sta­tionen ungünstig
  • Ver­län­ge­rung nur mög­lich, wenn nie­mand zuvor reser­viert hat
  • nur für Fahrer ab 24 Jahren
  • zwei Tarif-Modelle für unter­schied­liche Ansprüche
  • viele ver­schie­dene Fahr­zeug-Typen
  • womög­lich liegen die Park­sta­tionen ungünstig
  • Ver­län­ge­rung nur mög­lich, wenn nie­mand zuvor reser­viert hat
  • 24h vorher muss gebucht werden
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Worauf Sie beim Carsharing achten müssen

Das Wichtigste in Kürze
  • Immer mehr Privatpersonen steigen auf das geteilte Auto um – insbesondere in Großstädten sind das Angebot und die Nachfrage groß.
  • In Deutschland dominieren die Anbieter DriveNow von BMW und Car2Go von Mercedes den Markt, aber auch kleinere Anbieter wie Multicity von Citroën können sich beispielsweise in Berlin behaupten.
  • Die großen Anbieter haben auch einige Elektro-Fahrzeuge in ihrem Angebot, während bei Multicity sogar der Großteil der Flotte aus elektrisch betriebenen Autos besteht.

carsharing vergleich

1. Begriff

Im Unterschied zum normalen Mietwagen könnt ihr das Carsharing Auto in der Regel rund um die Uhr und via Smartphone App oder RFID-Chip auf eurem Führerschein abholen. Die Rückgabe ist dann ebenfalls wesentlich schneller möglich und geschieht meist ohne Kontakt zum Anbieter. Um den kürzeren Mietdauern Rechnung zu tragen, ist dann zusätzlich der Kraftstoff im Preis enthalten und ihr müsst das Carsharing-Auto am Ende eurer Miete nicht auftanken. Tut ihr das doch, bekommt ihr bei vielen Anbietern wie DriveNow (20 Freiminuten) oder car2go (20 Freiminuten) einen Bonus.

Abgerechnet wird wie beim Mietwagen in der Regel nach Nutzungsdauer, allerdings genauer gesagt auf Minutenbasis, z.B. bei DriveNow oder car2go. Andere Anbieter – wie etwa Flinkster – verwenden ein Mischmodell, das sowohl Minuten als auch Kilometer mit einbezieht.

2. Vergleich der Carsharing Anbieter

a. Nach Städten

Carsharing ist vor allem in Ballungsräumen und großen Städten attraktiv und somit auch erfolgreich. Als reine Mobilitätslösung taugt es für die meisten nicht und ist darauf angewiesen, von den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn, S-Bahn) und dem Taxi komplementiert zu werden. Vergleicht man die Taxipreise mit denen höherwertiger Carsharing-Anbieter wie DriveNow, spart der Nutzer meist ca. 50% des Fahrpreises. Nur die Free Float Modelle sind mit dem Taxi vergleichbar, alle anderen haben durch die festen Stationen, an denen das Fahrzeug auch zurückgegeben wird, andere Nutzungskonzepte und erlauben keine One-Way-Mieten. Berlin ist für neue Anbieter meist der Einstieg, sodann folgen mit München und Hamburg die beiden nächstgrößeren Städte. Gemessen an seiner Größe relativ langsam erschlossen ist bisher die mit 1 Million Einwohner viertgrößte deutsche Stadt Köln. Hier sind nur car2go, DriveNow, Cambio und Flinkster aktiv. Der Carsharing Vergleich macht deutlich, dass car2go und DriveNow hier die beiden teureren Lösungen sind, während sich Flinkster und Hertz on Demand an die preisbewusstere Klientel richtet, die günstiges Carsharing suchen.

Während mit Mercedes und BMW mit DriveNow respektive car2go die beiden großen Premium-Automarken schon ein eigenes Carsharing Joint Venture führen, war Volkswagen mit dem Quicar-Angebot etwas hinten an. Das relativ teure Angebot war nur in Hannover verfügbar und setzte dort zwar auf relativ hochwertige Volkswagen Golf Blue Motion, spielte preislich aber mit den tendenziell teureren Free Float Carsharing Anbietern in einer Liga. 2016 wurde Quicar folgerichtig auch wieder eingestellt, die 60 Stationen wurden von Wettbewerber Greenwheels übernommen.

Berlin D’Dorf FFM Hamburg Hannover Köln München Stuttgart
car2go  
Stadtmobil
Hertz 24/7
DriveNow
Cambio
Greenwheels
Flinkster

Berlin ist die weltgrößte Carsharing-Stadt. Laut Berliner Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel gibt es die deutschlandweit größte Flotte aktuell in Berlin – fast 3.000 Fahrzeuge sind hier stationiert. Die höchste Fahrzeugdichte konnte im Jahr 2016 allerdings Karlsruhe mit 2,15 Autos pro 1.000 Einwohnern aufweisen. Interessant: Gerade dort, wo der ÖPNV gut funktioniert, ist auch Carsharing erfolgreich. Hier sind folgende Anbieter aktiv:
Car2Go kam im April 2012 nach Berlin, hatte zum Start 1.000 weiß-blaue Smarts in seiner Flotte. Der Stundenpreis ist hier bei 13,99 € gedeckelt, pro Tag fallen maximal 79 Euro an. Verglichen mit DriveNow ist man also günstiger unterwegs – man sollte aber bedenken, dass maximal zwei Leute in einen Smart passen. Für Fahrten mit mehreren Personen sollten Sie auf eines der noch spärlich vorhandenen Mercedes-Modelle zurückgreifen. DriveNow bietet hier mit den MINIs und BMWs mehr Flexibilität.

München ist bisher von DriveNow, car2Go, CiteeCar, Flinkster, stadtmobil und Hertz 24/7 erschlossen worden. Bis auf DriveNow und car2go handelt es sich um stationäre Systeme mit festen Parkplätzen.

b. Nach Marke

i. DriveNow

DriveNow ist eine Kooperation von Sixt und BMW. Allein 2013 sollen sich laut muenchen.tv dafür über 100.000 Neukunden angemeldet haben. Nach einem Zeitungsbericht von Juni 2014 erreicht die Firma inzwischen 255.000 Kunden, hat die Nutzerzahl damit binnen drei Jahren verdreifacht. 2016 konnten bereits über 600.000 Kunden gezählt werden. Vertriebsvorstand Ian Robertson von BMW teilte 2014 mit, dass die Gewinnschwelle erreicht wurde und auch in den Folgejahren konnten Profite erzielt werden.

ii. Car2Go

Car2Go kam im April 2012 nach Berlin, hatte zum Start 1.000 weiß-blaue Smarts in seiner Flotte. Der Stundenpreis ist hier bei 12,90€ gedeckelt, pro Tag fallen maximal 79 Euro an. Verglichen mit DriveNow ist man also günstiger unterwegs – sollte aber bedenken, dass maximal zwei Leute ins Auto passen. DriveNow bietet hier mehr Flexibilität.

c. Ausland

Mit Zipcar stammt der weltgrößte Anbieter für Carsharing aus den USA. Zipcar setzt auf einen Mitgliedsbeitrag (ab ca. 5€ pro Monat) sowie 8-10 Dollar pro Stunde, was ca. 15 Cent pro Minute entspricht. Zipcar wurde im März 2013 für 500 Millionen Dollar von Avis gekauft. Auch hier wird das Auto elektrisch geöffnet und gestartet, der Schlüssel wird nicht benötigt.

3. Konzepte

a. Free Float

Beim Free Float Modell schließt der Carsharing-Anbieter einen Deal mit der Stadt ab. Meist sind alle öffentlich bewirtschafteten Parkplätze in der Innenstadt dann inklusive – sozusagen eine Park-Flatrate. Man kann seine Miete also auf jedem freien Parkplatz in der Stadt beenden. Doch einen freien Parkplatz muss man selber suchen.

Die meisten neuen Anbieter Free Float. DriveNow zählt täglich inzwischen mehr als 12.000 Anmietungen, pro Stadt sind das im Schnitt 2.400 Anmietungen am Tag.

b. Stationsbasiert

Stationsbasiertes Carsharing ist die ursprüngliche Variante. An einem festen Ausgangspunkt wird das Auto nicht nur abgeholt, sondern auch zurückgegeben. Vorteil dabei: In beliebten Kiezgegenden ist ein reservierter Parkplatz sicher. Der Nachteil: Ausflüge mit längerem Aufenthalt sind recht kostspielig, weil die gesamte Mietzeit berechnet wird. Deswegen arbeitet der größere Teil der neuen Anbieter mit dem Free Float Modell.

4. Unterschied zur Autovermietung

Technisch unterscheiden sich die Autos durch automatische Öffnungssysteme. Um keine Schlüssel übergeben zu müssen, öffnen sich die Türen der Autos per RFID-Technik oder via Smartphone. Deswegen haben die Autos meist eine Mobilfunkverbindung, so können sie live die Daten des Öffners abgleichen. All das macht Vermietstationen mit Personal überflüssig und die kurzen Carsharing-Mietzeiten somit erst profitabel.

DriveNow hat zu Beginn mit kleinen RFID-Chips gearbeitet, die auf den Führerschein geklebt wurden. Praktisch, weil man den DriveNow-Zugang somit ohne zusätzliche Plastikkarte immer dabei hatte. Doch die Chips waren fehleranfällig. Deswegen hat DriveNow im Jahr 2014 auf klassische Kundenkarten umgestellt.

Genau wie bei der Autovermietung kümmert sich beim Carsharing der Anbieter um Umweltplakette und Haupt- oder Abgasuntersuchung. Auch die KFZ-Steuer wird direkt abgeführt. Reparaturen und Wartung liegen ebenfalls im Verantwortungsbereich des Carsharing Anbieters.

5. Unterschied zum Carpooling

Trotz des ähnlichen Namens stellt man beim Vergleich von Carpooling und Carsharing kaum Gemeinsamkeiten fest. Carpooling heißt im Grunde nichts Anderes als die gemeinsame Nutzung eines Autos, sprich eine klassische Mitfahrgelegenheit. Frischen Wind haben die Angebote Lyft Line und UberPool in das Thema gebracht. Hier teilt man sich ein Auto, das Ganze wird allerdings von der Firma Uber koordiniert. Die Fahrer treten hier als Dienstleister auf und bringen nur ihre Fahrgäste ans Ziel, sie selbst bekommen Geld für ihre Dienstleistung statt – wie bisher bekannt – einfach selbst die Strecke fahren zu müssen.

6. Nachteile von Carsharing

Manche Nutzer kritisieren, dass gerade in Städten die Parkplatzsuche bei Free Float Modellen viel Zeit in Anspruch nimmt – und damit auch kostet. Ohne fixen Parkplatz muss man lange suchen, einige private Parkplätze oder Parkhäuser bleiben komplett außen vor. Doch für die Parkplatzsuche gibt es keinen Minutenrabatt.

Manchmal ist deswegen der öffentliche Nahverkehr sogar schneller. Ein Vorteil: beim Carsharing könnt ihr manchmal auch die etwas „kritischeren“ Parkplätze wählen, weil das Auto wahrscheinlich bald vom nächsten Nutzer wieder mitgenommen wird.

In Stoßzeiten muss man sich manchmal sputen, um ein Auto zu bekommen. In Berlin sind etwa in Bürovierteln tagsüber viele Autos verfügbar – mit denen die Leute morgens zur Abends fahren. Möchte man spätabends nach Hause, sind die Autos meistens aber schon weg. Man muss also immer bereit sein, im Zweifel den öffentlichen Nahverkehr oder auch mal ein Taxi zu nehmen.

Mein Tipp: das fürs Auto gesparte Geld (Versicherung, Benzin, KFZ-Steuer) einfach auf Seite legen und in ein Mobilitätskonto einzahlen. Bezahlst du nur davon deine Carsharing-Ausgaben, kommst du locker damit hin und hast trotzdem ein gutes Gefühl, nicht zu viel bezahlt zu haben.

7. Technik

a. Anbieter mit eigener Technik

i. BMW DriveNow

BMW hat seine DriveNow Flotte mit ziemlich gut ausgestatteten Minis und BMWs aufgebaut. Es gibt folgende Modelle:

  • MINI Cooper X Prozentzahlen!!
  • Mini Cooper Diesel
  • Mini Cooper Countryman
  • Mini Coupe (selten)
  • Mini Cabrio (mit 34 Cent pro Minute etwas teurer)
  • BMW 1er
  • BMW X1 (mit 34 Cent pro Minute etwas teurer)

Im Beispiel dieses BMW X1 hätte euch das Auto im Laden also 45.891€ gekostet – natürlich abzüglich Rabatt (Vergleich: Online-Neuwagenhändler). Sprich: beim Carsharing bekommt ihr Autos, die richtig wertvoll und zudem fabrikneu sind.

So sieht eine DriveNow Rechnung aus. Ganz rechts zu sehen: der Bruttolistenpreis des Autos!

So sieht eine DriveNow Rechnung aus. Ganz rechts zu sehen: der Bruttolistenpreis des Autos!

c. Shortcomings

Die meisten Systeme arbeiten mit integrierten Mobilfunkempfängern in den Autos. Ist die Verbindung schlecht, lassen sich die Autos meist nicht an- und abmelden. Gerade bei überlasteten Handynetzen in Großstädten kann es dann zu Problemen kommen.

Außerdem: die Prüfung auf Schäden ist bei vielen kleinen und kurzen Mieten häufig mühsam. Wer hier nicht gründlich arbeitet, wird möglicherweise später böse überrascht. Die Beweispflicht liegt zunächst einmal beim Anbieter, während der Kunde bei Fahrtantritt und Fahrtende das Auto auf Schäden kontrollieren muss. Doch was passiert, wenn der Nachmieter bei seiner Anmietung einen Schaden findet und im Bordcomputer angibt? In diesem Fall muss der Anbieter versuchen, sich das Geld vom letzten Mieter zurückzuholen. Problematisch dabei: Carsharing-Autos stehen einfach so in der Stadt herum. Theoretisch kann jeder Passant einen Schaden verursachen.

Aus Angst vor Mahnverfahren und Problemen bezahlen viele Verbraucher trotzdem. Doch die Unternehmen wissen genau, dass ihre Verhandlungsposition alles andere als gut ist. Wer als Verbraucher hart bleibt, muss also in der Regeln nicht bezahlen. So bleiben Carsharing-Firmen in mehr als 90 Prozent der Schadensfälle auf den Kosten sitzen. Den Verursacher zu finden ist meist unmöglich.

d. Apps

Reserviert wird über die App. Hat man ein Auto gefunden und reserviert, bleiben 15 Minuten Zeit, um die Miete zu beginnen.

Reserviert wird über die App. Hat man ein Auto gefunden und reserviert, bleiben 15 Minuten Zeit, um die Miete zu beginnen.

Für den Erfolg der Carsharing-Anbieter ganz entscheidend war die schlagartige Verbreitung von Smartphones und mobilem Internet. Nur so haben Nutzer die nötige Flexibilität und Möglichkeit, ein Fahrzeug nach Bedarf zu buchen. Die Apps bieten die Möglichkeit einer schnellen Reservierung beziehungsweise Buchung. Hat man ein Auto gefunden, leitet die App den Weg für Fußgänger zum Parkplatz des Autos. Genaue Meterangaben helfen dabei, das nächstgelegene Auto zu finden. Auch Typ und Tankfüllstand werden aufgelistet. Ich bin selber Nutzer der DriveNow App und finde sie ziemlich gut gemacht. Wenn man etwa ein Fahrzeug sucht und keines in der Nähe findet, weniger Minuten später aber eins in der Umgebung zurückgegeben wird, meldet sich die App per Push-Meldung zurück. Die Apps sind immer kostenlos.

d. Anbieterübergreifende Apps

Die nächste Stufe erreicht man mit Apps wie allryder. Hier werden die Carsharing-Anbieter verglichen – man sieht also direkt, von welchem Anbieter ein Auto in der Nähe ist. Mobile Großstädter sind also bei all diesen Anbietern registriert, und wählen so die Option, die am schnellsten ist.

8. Geschichte

a. 1985-1990

Am 10. Juni 1988 nahm mit Stadt-Auto die deutschlandweit erste Carsharing-Firma den betrieb auf. Gründer Markus Petersen hat 50 Kunden zusammengetrommelt, die 1000 Mark Sicherungseinlage leisten und sich somit einen acht jahre alten Opel Kadett teilen konnten. Das Medieninteresse war riesig, der Kundenandrang – überschaubar. Allein der Anrufbeantworter für die Reservierungen kostete 5.000 Mark.

b. 1990-2000

Nach dem Mauerfall steigt die Zahl der Kunden. Ab 1991 firmiert Petersen zusammen mit den beiden neuen Partnern Carsten und Oswald als Stattauto GmbH. Aus dem politischen Symbolprojekt wurde ein echtes Business. Die Schlüssel werden jetzt in Tresoren direkt an den Parkplätzen gelagert, Buchungen laufen über eine Berliner Taxizentrale. Bescheidene Gewinne werden geschrieben.

Ende der 90er Jahre ist das Projekt auf dem Zenith. Stattauto Berlin und Stattauto Hamburg fusionieren. 300 PKW, mehr als 5.000 Kunden zählt das Gemeinschaftsunternehmen. Die GmbH wird zur AG.

c. 2000-2010

2001 endet jedoch der Höhenflug. Stattauto steht vor der Insolvenz – laut Gründer Petersen lag es an zu hohen Leasingverpflichtungen. Statt die Autos wie früher zu kaufen, habe man zuletzt auf Leasing gesetzt. Die Reste der Firma gehen an die niederländische Firma Greenwheels.

d. 2010-heute

Zunächst unter dem Namen DB Carsharing hat die Deutsche Bahn das heutige Flinkster im Jahr 2009 gestartet. Zunächst in Köln und Stuttgart wurden 130 Kleinwagen unter dem Namen Flinkster eingeflottet.

Im Mai 2014 startet Opel mit dem hauseigenen Angebot „Spotcar“ mit 100 Opel Adam in der deutschen Hauptstadt. Spotcar setzt wie die meisten neueren Anbieter auf das stationsunabhängige „Free Float“-System – neu ist hingegen die Abrechnung. Pro Kilometer werden 55 bis 69 Cent fällig. Im Vergleich dazu berechnen DriveNow und Car2Go mindestens 31 Cent pro Minute. In der Stadt ist Opel Spotcar also eindeutig günstiger. Im Gegenzug ist laut Spotcar AGB das Blockieren des Fahrzeugs verboten. Von einer Blockade geht Spotcar aus, wenn das Auto in einer Stunde weniger als 3 Kilometer bewegt wurde. Bei Stau oder sonstigen Ausnahmesituationen bleibt dem Kunde ein Nachweis darüber aber vorbehalten.

Spotcar ist im August 2014 mit knapp 100 Opel Adam in Berlin gestartet. Gebucht wird auch hier über die Apps.

Spotcar ist im August 2014 mit knapp 100 Opel Adam in Berlin gestartet. Gebucht wird auch hier über die Apps.

Der Unterschied zu DriveNow und car2Go: alles läuft über die App. Es gibt keine Chipkarte/Chip-Sticker mehr, um das Auto zu öffnen. Ausgestattet sind die Opel Adam mit PDC, Tempomat und Ladeadaptern für gängige Smartphones – mehr ist nicht drin. Unterm Strich lässt sich sagen, dass Opel Spotcar sich vor allem zu Stoßzeiten lohnt. Im Vergleich dazu ist man nachts oder zu verkehrsarmen Zeiten mit DriveNow/Car2Go ähnlich günstig unterwegs.

9. Kosten

a. Allgemein

DriveNow kann als Carsharing Anbieter mit den teuersten Autos gesehen werden. Dementsprechend nimmt DriveNow auch die preisliche Pole Position ein: Pro Minute sind 31 Cent fällig, für BMW X1 und Mini Cabrio (zur Sommerzeit) sogar 34 Cent pro Minute. Parken wird mit 15 Cent pro MInute berechnet (zur DriveNow Preisübersicht).

Car2Go ist etwas günstiger: 29 Cent werden pro Minute fällig (zur Car2Go Preisübersicht). Parken ist mit 19 Cent / Minute sogar 4 Cent teurer als bei DriveNow. Freiminuten fürs Tanken verteilt Car2Go etwas sparsamer, hier werden euch 10 Minuten gutgeschrieben, wenn ihr die Tankstelle aufsucht und das Auto vorher weniger als 25% Tankfüllstand vorweisen konnte.

CiteeCar versteht sich als Preisbrecher. Ohne Mitgliedschaft zahlt ihr 2 Euro pro Stunde (3,3 Cent pro Minute) plus 29 Cent pro Kilometer. Selbst Opels Spotcar kann mit pauschal 69 Cent pro Kilometer ohne Zeitkomponente da nicht mithalten. Cambio Carsharing liegt bei 2,20€ pro Stunde (3,7 Cent pro Minute) und 23 bis 37 Cent pro Kilometer je nach Fahrzeugklasse. Kosten spart CiteeCar zum Beispiel durch das Host-Modell (Info). Hosts müssen einen Parkplatz vorweisen, kümmern sich zudem um Sauberkeit und Wartung und erhalten im Gegenzug ein Fahrtguthaben.

b. Vergleich mit dem eigenen Auto

Die Stiftung Warentest hat in einer Modellrechnung ermittelt, dass sich Carsharing bei weniger als 10.000 Kilometern Jahresfahrleistung durchaus lohnen kann. Fährt man etwa 5.000 Kilometer im Jahr müsse man bei Carsharing mit ca. 138 Euro pro Monat rechnen. Ein eigenes Auto würde mindestens 206 Euro pro Monat kosten.

10. Kritik

Viele Autohersteller befürchten, sich durch attraktive Carsharing-Angebote selbst zu kannibalisieren. So könnte das eigene Auto zum Auslaufmodell werden. Wolfgang Schade vom Fraunhofer Institut bestätigt, dass die Autohersteller dafür gute Gründe haben. Er könne sich gut vorstellen, dass das eigene Auto 2030 oder 2040 zum Auslaufmodell werde.

Dass jedes Carsharing-Fahrzeug zwischen vier und acht Privatwagen ersetze, können Kritiker kaum glauben. Einer Umfrage zufolge seien nämlich 56,6 Prozent aller Carsharing-Nutzer vorher gar nicht mit dem Auto gefahren. Statt die Bahn zu nehmen, wählen sie also das bequeme Angebot des Carsharings. Staatliche Förderung braucht das Auto to go im Übrigen nicht – es lässt sich durchaus Geld damit verdienen. Laut Tagesspiegel würden die Anbieter der Free-Float-Modelle zudem von sehr günstigen Parkgebühren profitieren, die sie jährlich pauschal mit der Stadt abrechnen.

Die Deutsche Umwelthilfe hat die Dienste ebenfalls kritisiert. Es handle sich um einen „Frontalangriff auf den öffentlichen Personennahverkehr und ökologischen Blödsinn“, sagt Jürgen Resch, Sprecher des Verbands. Mehr statt weniger Autos kämen so in die Stadt, der Ausstoß von CO2 würde nicht reduziert. Daimler, Betreiber von Car2Go, kann die Kritik nicht nachvollziehen – argumentiert aber sehr knapp: man könne die Kritik nicht nachvollziehen und „glaube nicht, dass man mehr Autos in die Städte bringe“.

11. Politik

Auch die Politik hat inzwischen die Bedeutung des Carsharings erkannt. So fordern etwa die Grünen, dass Behörden ihre Fahrzeuge im Carsharing anbieten sollten. Deren Autos stünden am Wochenende ohnehin nur herum, und könnten besser. Die Bundeswehr ist mit der Tochterfirma BwCarsharing schon einen Schritt weiter. An 51 Stationen stehen 80 eigene Fahrzeuge bereit – mit Carsharing-Technologie. Das wird jedoch vorerst ein Nischenangebot bleiben, denn die Carsharing-Autos stehen meist direkt an den Kasernen, also ziemlich weit weg von den Innenstädten. So weit, auch die Dienstfahrzeuge der Politiker anzubieten, wollen die Grünen aber dann doch nicht gehen. Die seien schließlich auch am Wochenende im Einsatz.

12. Trivia

a. Mit dem Carsharing-Auto zum Flughafen

Gegen einen Aufpreis von 4,00 Euro kann das DriveNow Fahrzeug auch am Flughafen Berlin-Tegel (und an vielen weiteren Flughäfen im Bundesgebiet) abgestellt werden.

Gegen einen Aufpreis von 4,00 Euro kann das DriveNow Fahrzeug auch am Flughafen Berlin-Tegel (und an vielen weiteren Flughäfen im Bundesgebiet) abgestellt werden.

DriveNow und Car2Go (auch Car to go genannt) bieten gesonderte Flughafentarife an. Für die Abgabe oder Anmietung an den Flughäfen wird eine Zusatzgebühr fällig. Unterm Strich ist man damit meistens günstiger unterwegs als mit dem Taxi. Allerdings ist die Ersparnis nicht riesig – zumal man für den Fußweg zwischen Terminal und Parkplatz etwa in Berlin-Tegel etwa 10 Minuten einkalkulieren muss.

Flughafen DriveNow Car2Go
Berlin-Tegel 4€ 4,90€
ARWE Tankstelle ARWE Tankstelle
Berlin-Schönefeld 4,90€
Mietwagenparkplatz
Düsseldorf 4€ 4,90€
Parkhaus P7, Ebene 4 Parkhaus P7, Ebene 4
Köln 4€ 4,90€
Parkplatz P32 Parkplatz P32
Stuttgart 4,90€
Messeplaza und hinter Parkhaus P4 im Mietwagenzentrum
München 12€ 12€
Parkhaus P20, Ebene 6 Parkhaus P20, Ebene 1
Frankfurt 4,90€
Parkhaus P29
Hamburg 5€ 4,90€
Parkhaus P4, Parkspur N Parkhaus P4, Gasse P

So zahlt ihr von München mit dem Taxi bis zu 60 Euro ins Stadtzentrum. Bei guter Verkehrslage kostet die Fahrt mit DriveNow/car2Go hingegen nur ca. 24 Euro. Den Weg zu den Parkplätzen hat DriveNow in seinem Blog genau beschrieben. Mit der S-Bahn seid ihr 41 Minuten unterwegs und zahlt 11,70€ für das Tagesticket Gesamtnetz München. Zu Stoßzeiten kann die DriveNow Fahrt mit ca. 40 Euro aber recht teuer werden. Optimal sind für DriveNow sehr frühe Flüge, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel noch nicht fahren und die Straßen noch ruhig sind. Zur Hauptverkehrszeit empfehle ich euch die S-Bahn.

In Berlin wird es etwas knapper. Hier liegt ihr mit Carsharing bei knapp 15 Euro, das Taxi aus Berlin-Mitte liegt mit 20 Euro nicht viel darüber, setzt euch aber direkt am Terminal ab – deutlich bequemer. Überlegt euch also zwei Mal, ob sich Carsharing wirklich lohnt. Ich persönlich würde bei Tegel entweder den TXL-Bus (sehr günstig – nur 2,60€) oder direkt das Taxi (mit 20€ auch noch okay) wählen.

drivenow hamburg pressefoto

Seit dem 4. November 2013 ist DriveNow auch in Hamburg aktiv.

b. Wann beginnt eigentlich die Buchung?

Carsharing wird oft auf Zeit berechnet. Sobald sich die Türen des Autos öffnen, tickt die Uhr – oder? Nicht ganz! DriveNow hält in seinem Blog ausdrücklich fest, dass die Uhr erst läuft, wenn ihr auf dem Bildschirm auf „Buchung starten“ gedrückt habt. Vorher habt ihr Zeit, um euch einzurichten, Gepäck einzuladen und die Spiegel einzustellen. Einen Fehler macht DriveNow auf seinem Blog allerdings: das Smartphone könnt ihr erst koppeln, wenn der Motor gestartet ist – die Buchung also läuft. Auch das Navi kann erst nach gestarteter Buchung konfiguriert werden. Zeit könnt ihr beim Navi jedoch sparen, indem ihr online auf der Homepage eure Ziele über den Computer vorkonfiguriert. Im Fahrzeug stehen sie dann zur Verfügung.

c. Kulanz bei Bedienungsfehlern

Ein typischer Fehler beim Carsharing ist die nicht beendete Buchung. Weil die Autos sich über das Mobilfunknetz abmelden, dauert der Beendigungsvorgang für jede Buchung um die 10 Sekunden, manchmal sogar eine volle Minute. Vielen Kunden fehlt hier die Geduld – und fällt deswegen nicht auf, dass etwa die Tür nicht sauber eingerastet ist. Die Folge: die Buchung läuft unbemerkt zum Minutenpreis weiter.

Wie Indiskretion Ehrensache berichtet, ist DriveNow hier sehr kulant – und das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Nach 3 Stunden kommt zunächst eine SMS, in der sich DriveNow automatisiert erkundigt, ob alles beim Rechten ist. Stellt man hier schon den Fehler fest, kann man problemlos beim Kundenservice anrufen und die Miete von dort aus beenden lassen. Die angelaufenen Kosten schreibt der Kundenservice zumindest beim ersten Mal wieder gut. Car2Go hingegen soll hier weniger kulant agieren, und keinerlei Entgegenkommen signalisieren.

Verglichen mit DriveNow bietet Car2Go in Berlin das größere Geschäftsgebiet.

Verglichen mit DriveNow bietet Car2Go in Berlin das größere Geschäftsgebiet.

Während ich mit dem car2go Kundenservice noch keine Erfahrungen machen konnte, fand ich die Mitarbeiter bei DriveNow ebenfalls super. Hier wird sehr kulant und schnell geholfen – auch wenn der Fehler fast immer bei mir lag. Nur als mein Chip auf dem Führerschein defekt war, konnten sie mir nicht weiterhelfen und lediglich empfehlen, die nächste Sixt-Filiale aufzusuchen, um den Chip tauschen zu lassen.

d. Geschäftsgebiet DriveNow / car2go am Beispiel Berlin

Car2Go überzeugt mit einem sehr umfassenden Geschäftsgebiet, das fast bis an die Landesgrenzen von Berlin reicht (PDF). Innerhalb dieser Zone können die Mieten auf jedem öffentlichen Parkplatz beendet werden. Bei den stationsbasierten Anbietern gibt es in diesem Sinne kein Geschäftsgebiet – es zählen die festen Stationen. Das führt auch dazu, dass bei verspäteter Rückgabe Strafgebühren anfallen. Denn Nutzer reservieren feste Zeiten, und um hier niemanden zu verärgern, sind die Rückgabetermine fix und vom Nutzer einzuhalten.

e. Null Promille Regel

Bis auf Flinkster von der Deutschen Bahn sind alle Carsharing-Anbieter bei Promillegrenzen besonders streng. Abweichend vom gesetzlichen Limit bei 0,5 Promille gelten hier 0,0 Promille. Michael Fischer, Sprecher bei DriveNow sagt: „Das kann dazu führen, dass der Kunde den Versicherungsschutz verliert“.

Vergleichssieger
DriveNow
gut (1,6) DriveNow zum Angebot »

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