Der Sommer ist noch nicht vorbei, aber viele heiße Tage, freie Wochenenden und Urlaubswochen liegen bereits hinter uns. Für viele bedeutete das: raus ins Wasser, aufs Rad oder auf den Wanderweg. Andere Tage waren stärker von Hitze, Alltag oder Erholung geprägt. Wie sportlich war der Sommer bisher also wirklich?

Die Redaktion von Vergleich.org hat gefragt, welche Aktivitäten in diesem Sommer eine Rolle spielen und wie die vergangenen Wochen zwischen Sport und Entspannung erlebt wurden. Die Ergebnisse zeigen vor allem: Schwimmen liegt klar vorn. Trendsportarten kommen vor, bleiben aber eindeutig hinter den Klassikern zurück.

Beitragsbild zur Pressemitteilung. In der Mitte schwimmen mehrere Personen in einem See oder Meer, darüber steht der Schriftzug „Beliebte Sportarten im Sommer“. Drum herum sind die Ergebnisse der Umfrage zu beliebten Sommersportarten zu sehen. Links oben steht „50 % Radfahren“ neben zwei Personen auf Fahrrädern. Rechts oben ist „46 % Wandern“ mit zwei Wandernden abgebildet. Links unten steht „38 % Joggen oder Laufen“ neben zwei laufenden Personen. Unten mittig ist „64 % Schwimmen im Freibad, See oder Meer“ zu sehen. Rechts unten steht „14 % Outdoor-Fitness, Yoga oder Pilates im Freien“ neben einer Person in Yoga-Pose. Unten mittig befinden sich das Vergleich.org-Logo und die Quellenangabe.

Freibad, See oder Meer: Schwimmen liegt klar vorn

Wenn es warm ist, führt für viele der erste Weg ins Wasser: Mehr als sechs von zehn Befragten nennen Schwimmen im Freibad, See oder Meer (61 Prozent). Damit liegt der Klassiker deutlich vor dem Radfahren, das fast jede zweite Person angibt (48 Prozent). Auch Wandern gehört für viele zum Sommer dazu (44 Prozent), Joggen oder Laufen bleibt mit 37 Prozent ebenfalls eine wichtige Sommeraktivität.

Viele beschränkten sich dabei nicht auf eine Aktivität: Rund 65 Prozent der Befragten nannten mindestens zwei Sportarten, gut 43 Prozent sogar drei oder mehr. Zusammen zeigen die Werte: Den Sportsommer prägen vor allem Aktivitäten, die ohne großen Aufwand funktionieren und sich gut in Urlaub, Wochenende oder Feierabend einbauen lassen.

Auffällig sind dabei Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Männer nennen Radfahren häufiger als Frauen (53 zu 41 Prozent), beim Wandern sind es 49 zu 39 Prozent. Am Gesamtbild ändert das jedoch wenig: Vorn bleiben die klassischen Outdoor-Aktivitäten. Dafür spricht auch die niedrige Einstiegshürde: Meist braucht es wenig Planung und nur Ausrüstung, die viele bereits haben – etwa einen Fahrradhelm, Wanderschuhe oder Laufschuhe.

Trendsport bleibt stärker von Gelegenheit abhängig

Abseits der großen Klassiker liegt Outdoor-Fitness vorn: Yoga, Pilates oder andere Trainings im Freien nennen 13 Prozent der Befragten. Auch hier braucht es meist nicht viel: Oft reichen etwas Platz und eine Yogamatte. Stärker an feste Orte gebunden sind dagegen Tennis, Padel oder Pickleball, die etwa jeder Zehnte angibt.

Noch kleiner fallen die Anteile bei weiteren Sommeraktivitäten aus: Wassersport wie Surfen, Segeln oder Kajakfahren nennen rund 9 Prozent, Stand-up-Paddling liegt knapp dahinter (gut 8 Prozent). Beachvolleyball und andere Strandsportarten kommen auf rund sechs Prozent. Klettern oder Bouldern auf gut 4 Prozent. Darin zeigt sich ein Muster: Je stärker eine Sportart an Ort, Ausrüstung oder Gelegenheit gebunden ist, desto seltener taucht sie in der Umfrage auf.

Das betrifft vor allem Aktivitäten, die sich nicht überall spontan umsetzen lassen. Häufig braucht es dafür einen passenden Ort, freie Plätze oder spezielle Ausrüstung – beim Stand-up-Paddling etwa ein eigenes oder gemietetes SUP-Board. Dadurch bleiben solche Sportarten stärker von Gelegenheit und Planung abhängig als die großen Sommersport-Klassiker.

Sport und Entspannung halten sich häufig die Waage

Wie sportlich der Sommer bisher ausfiel, beurteilen die Befragten unterschiedlich: 27 Prozent beschreiben ihren Sommer als ausgeglichen – Sport und Entspannung halten sich also die Waage.

Zusammengenommen blicken 39 Prozent auf einen sportlichen Sommer zurück. Gleichzeitig ordnet rund ein Viertel den Sommer als eher oder sehr entspannt ein (26 Prozent). Weitere 7 Prozent sagen, dass es stark von Wetter, Urlaub oder Alltag abhängt. Dazu passt ein Ergebnis aus der ersten Frage: 12 Prozent haben keine der genannten Sportarten ausgewählt oder geben an, im Sommer keinen Sport zu treiben.

Auffällig ist außerdem der Blick auf das Alter: Bei den 18- bis 39-Jährigen beschreibt mehr als die Hälfte den Sommer als eher oder sehr sportlich (54 Prozent). Ab 60 Jahren sagt das nur knapp jede sechste Person (17 Prozent). In dieser Altersgruppe fällt der Rückblick deutlich ruhiger aus: 43 Prozent ordnen ihren Sommer eher als entspannt ein – mit weniger festen Plänen, mehr Spontanität und Zeit für Pausen im Park oder am Strand.

Die Sommerbilanz fällt gemischt aus

Die Ergebnisse zeigen: Der bisherige Sommer war für viele eine Mischung aus Aktivität und entspanntem Faulenzen. Er wurde dort aktiv, wo Schwimmen, Radfahren, Wandern oder Laufen unkompliziert möglich waren – und blieb entspannt, wo Pause, Hitze oder Alltag im Vordergrund standen.

Quellenangabe:

Vergleich.org, eigene Umfrage mit MakeOpinion vom 11.08.2026 mit 513 Teilnehmenden.

Bildnachweise: VGL/KI-generiert (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)