Das Wichtigste in Kürze
  • Für Erstpiercings bieten sich durch ihren sehr geringen Nickelanteil entweder Titan- oder PTFE-Piercings an. PTFE-Piercings haben zusätzlich den Vorteil, dass sie sehr elastisch sind und sich den Bewegungen anpassen.
  • Auf Körperschmuck aus Chirurgenstahl sollte größtenteils verzichtet werden. So sind diese Piercings beispielsweise schwerer als Titanpiercings, können durch Ihren Nickelanteil Allergien auslösen und schaden als Lippenpiercing den Zähnen.
  • Wundheilungen können unterstützt werden. Für eine gute Heilung sollte das Piercing täglich gereinigt, Reizungen durch Reibung vermieden und Örtlichkeiten mit vielen Keimen, wie das Schwimmbad oder Saunen, gemieden werden.

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Die Entscheidung zum Piercing kann viele Gründe haben. So können die Stecker mit ihren verschiedenen Formen die Persönlichkeit hervorheben, als Ausdruck für ein bestimmtes Lebensgefühl stehen oder einfach die eigene Schönheit unterstreichen.

Interessanterweise stellte sich bei einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2017 heraus, dass in Deutschland gut 40 % der Befragten das Ohr sowohl bei Männern als auch bei Frauen als attraktivsten Ort für ein Piercing empfinden. Lediglich das Ohrläppchen war noch beliebter.

In unserem Piercing-Vergleich 2020 erklären wir Ihnen, welches Piercing-Material sich am besten für Erstpiercings eignet, welchen Piercing-Schmuck Sie für welche Piercing-Stelle nutzen können und geben Ihnen einige Tipps, wie Sie die Heilung bei frisch gestochenen Löchern unterstützen.

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Durch ihren Nickelanteil kann es beim Tragen von Piercings aus Chirurgenstahl zu allergischen Reaktionen kommen. Greifen Sie daher lieber zu: PTFE-Piercings, Stahl-Piercings oder Piercings aus Gold.

1. Kaufberatung: Sollte man auf Titanpiercings zurückgreifen, um Allergien zu vermeiden?

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Die größte Auswahl bei Farben und Formen haben Sie bei Piercings aus Chirurgenstahl.

Bevor Sie sich über das Aussehen Ihres neuen Körperschmucks Gedanken machen, sollten Sie sich darüber klar werden, aus welchem Material es bestehen soll.

Die Hersteller bieten die verschiedenen Stecker, Ringe und Stäbe nämlich in unterschiedlichen Material-Typen an. Unter den verschiedenen Piercing-Marken finden Sie daher unter anderem Piercings aus: Chirurgenstahl, Acryl, Titan und Teflon (PTFE).

Um das beste Piercing für sich zu finden, stellen wir Ihnen vier der unterschiedlichen Material-Typen in der nachfolgenden Tabelle vor.

Material-Typ Beschreibung
Teflon
(PTFE)piercing-ptfe
Polytetrafluorethylen (kurz PTFE) ist ein medizinischer Kunststoff, der beispielsweise als Material für künstliche Gelenke genutzt wird. Er zeichnet sich durch seine besonders hohe Hautverträglichkeit aus.

Da er kein Nickel enthält, ist PTFE besonders gut als Erstpiercings-Material oder für Nickel-Allergiker geeignet.

Wundsekrete bleiben an dem Material nicht hängen, weshalb keine Entzündung an der Piercing-Wunde entsteht.

Im Gegensatz zu Titan zeichnet sich PTFE zusätzlich durch seine besonders hohe Flexibilität aus, wodurch es sich den Bewegungen der Trägers anpasst und einen besonderen Tragekomfort bietet.

+ nickelfreies Material, kann als Ersteinsatz getragen werden
+ es entstehen keine Entzündungen, wodurch die Wunde schneller heilen kann
+ Stablänge kann nach Belieben gekürzt und dem Piercing-Loch angepasst werden
+ besonders hohe Flexibilität schafft Tragekomfort

- Gewinde ist sehr empfindlich (Piercing-Kugeln halten nicht immer am Stab)
- kein glänzendes Material wie Titan oder Chirurgenstahl

 

Titan Grade 23piercing-titan Titanpiercings zeichnen sich dadurch aus, dass sie gänzlich nickelfrei sind. Sie bieten sich besonders für Erstpiercings an und können getragen werden, wenn eine Nickelallergie vorliegt.

Durch den hohen Reinheitsgrad entstehen keine Entzündungen an der frischen Wunde. Das Piercingloch kann dadurch schneller verheilen.

Im Gegensatz zu Piercings aus Chirurgenstahl kosten sie mehr. So bezahlen Sie beispielsweise für ein Titan-Lippenpiercing etwa 6 Euro. Ein Chirurgen-Lippenpiercing kostet hingegen knapp 3 Euro.

+ nickelfreies Material, kann als Ersteinsatz getragen werden
+ es entstehen keine Entzündungen, wodurch die Wunde schneller heilen kann
+ durch Materialbeschaffenheit ist es besonders robust

- ist teurer als Piercings aus Chirurgenstahl
- wenn als Lippenpiercing verwendet, schadet es den Zähnen

Chirurgenstahl
316Lpiercing--chirurgenstahl
Im Gegensatz zu Titan und PTFE enthält Chirurgenstahl Anteile von Nickel und ist damit nicht für Erstpiercings oder für Menschen mit einer Nickelallergie geeignet.

Falls Ihr Erstpiercing eine Stahloptik haben soll, raten wir Ihnen daher zu Titanpiercings.

Seinen Vorteil hat der Chirurgenstahl im Preis. Bezahlen Sie für ein Piercing aus Titan bereits zwischen sechs und zwölf Euro, bekommen Sie ein günstiges Piercing aus Chirurgenstahl bereits ab drei Euro.

+ durch die günstige Herstellung in vielen Varianten und Farben erhältlich
+ weniger Kosten bei der Anschaffung
+ anders als Acryl kann Chirurgenstahl sterilisiert werden

- durch hohen Nickelanteil nicht als Erstpiercing oder bei Nickelallergien geeignet
- schwerer als Titan oder PTFE
- wenn als Lippenpiercing verwendet, schadet es den Zähnen

Für einen Überblick in Kürze finden Sie hier die Vor- und Nachteile von PTFE- und Titanpiercings gegenüber Piercings aus Chirurgenstahl:

  • vollständig ohne Nickel
  • geeignet als Ersteinsatzpiercings und als Piercings bei Nickelallergien
  • sind leichter als Chirurgenstahl
  • PTFE passt sich der Form des Wundkanals an und kann gekürzt werden
  • Titan ist als Material sehr robust und hat gleiche Metalloptik wie Chirurgenstahl
  • Titan ist teurer als Chirurgenstahl
  • PTFE hat keine Metalloptik und das Gewinde ist sehr empfindlich
Der Wunsch zum Ohrring muss vom Kind ausgehen

piercing-bei-kindernIn ihrer Meldung 07/2016 schreibt die Stiftung Warentest, dass Kinder erst ungefähr ab dem Schulalter den Wunsch nach einem Ohrring formulieren und die daraus entstehenden Schmerzen aushalten können.

Weiter geben sie an, dass beim Material auf Gold oder Titan zurückgegriffen werden sollte, um Allergien zu vermeiden.

Bisher hat die Stiftung Warentest noch keinen Piercing-Test durchgeführt, um das beste Piercing zu ermitteln und zum Piercing-Testsieger zu erklären.

piercing-arten

Piercings gibt es in unterschiedlichen Designs und sind speziell für ihren Verwendungszweck geformt. So bieten sich für Nasenpiercings beispielsweise Septum-Tusks-Piercings oder Circular-Barbell-Pirecings an.

2. Helix oder Labret: Lässt sich anhand des Namens erkennen, welche Piercing-Kategorie zum Stichkanal passt?

Schmerz lass nach

piercing-am-bauchnabelWenn Sie empfindlicher auf Schmerz reagieren und sich dennoch ein Piercing stechen lassen wollen, müssen Sie sich keine Sorgen machen.

Es gibt die Möglichkeit, die zu piercende Stelle vor dem Stechen beispielsweise mit einer Salbe oder einem Kältespray oberflächlich zu betäuben.

Piercings gibt es in vielen unterschiedlichen Formen, die in manchen Fällen auch nur für bestimmte Piercing-Arten (wie beispielsweise das Lippenpiercing) geeignet sind.

Bei Ihrer Suche nach einem geeigneten Piercing sollten Begriffe wie Helix, Labret oder Septum also keine Fremdwörter sein.

Damit Sie die unterschiedlichen Piercings nicht vor dem Kauf auf ihre Passform testen müssen sondern auf einen Blick sehen, für welchen Stichkanal Sie welches Piercing kaufen sollten, haben wir einige der bekanntesten Piercing-Arten für Sie in einer Tabelle festgehalten.

Piercing-Arten im Gesicht Einsatzgebiet
Helix
(Ohrpiercing)piercing-helix
Beim Helix-Piercing, handelt es sich um ein Piercing für das Ohr. Wie der Name bereits sagt, wird das Piercing an der Helix, der verdickten Umrandung der Ohrmuschel, eingesetzt.

Als Schmuck für dieses Piercing am Helix eignen sich unter anderem:

+ Ball Closure Ringe | Captive Bead („Klemmkugelring“)
+ Labret-Stecker
+ Barbell (als Ersteinsatz empfohlen)

Tragus
(Ohrpiercing)piercing-tragus
Das Piercing am Tragus, hat seinen Namen vom kleinen dickeren, knorpeligen Teil des Ohres, welcher kurz vor dem Gehöreingang liegt.

Um bei diesem Piercings am Tragus Wildwucherungen vorzubeugen, wird in einigen Fällen ein Lokalantibiotikum benutzt. Von einer Reinigung mit scharfen Desinfektionsmitteln, wie beispielsweise Alkohol, wird im Allgemeinen abgeraten.

Als Piercing-Schmuck für dieses Ohrpiercing eignen sich unter anderem:

+ Ball Closure Ringe | Captive Bead („Klemmkugelring“)
+ Labret-Stecker

Labret
(Lippenpiercing)piercing-labret
Labret-Piercing sind Piercings für die Lippe. Dabei wird diese Bezeichnung des Lippenpiercings hauptsächlich für ein Piercing an der unteren Lippe genutzt.

Piercings an der Oberlippe werden hingegen entweder Madonna- oder Medusa-Piercing genannt.

Für diese Piercing-Art werden besonders gerne spezielle Labret-Piercings verwendet. Der Titanstab ist hier am einen Ende mit einer Platte verbunden. Am anderen Ende hat das Piercing ein Gewinde, auf das die Piercing-Kugel aufgesetzt wird.

Weiterer Piercing-Schmuck für ein Labret-Pirecing ist:

+ Ball Closure Ringe | Captive Bead („Klemmkugelring“)
+ Circular Barbell („Hufeisen-Form“)

Septum
(Nasenpiercing)piercing-septum
Septum-Piercings sind Piercings für die Nase. Hier wird das Piercings unterhalb des Nasenscheidewandknorpels gestochen.

In den meisten Fällen wird für dieses Nasenpiercing als Ersteinsatz ein Curved Barbell (leicht gebogene Form, „Bananen-Form“) benutzt.

Weiterer geeigneter Piercing-Schmuck ist:

+ Septum-Tusks (gebogene Spikes, „Stoßzähne“)
+ Septum-Retainer (unauffälliger Nasen-Piercing)
+ Circular Barbell (unauffälliger Nasen-Piercing, „Hufeisen-Form“)

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Achten Sie auf eine gründliche Desinfektion Ihres Piercings: Da die Haut weniger aufgeweicht wird, sind flüssige Desinfektionsmittel besser als Salben.

3. Kann man mit der richtigen Pflege den Heilungsprozess des Wundkanals beschleunigen?

Wie lange der Wundkanal eines frisch gestochenen Piercings braucht, hängt zum größten Teil davon ab, um was für ein Piercing es sich handelt.

Der Stichkanal eines Bauchnabelpiercings (auch Belly-Piercing genannt) benötigt im Allgemeinen beispielsweise etwa ein halbes Jahr, bis er soweit verheilt ist, dass das Erstpiercing gegen ein Piercing Ihrer Wahl ausgetauscht werden kann.

Bei Zungenpiercings kann der Stichkanal bereits nach drei und fünf Wochen verheilt sein.

Wie lange die Heilung letztendlich wirklich dauert, hängt aber auch von der Pflege Ihres neuen Piercings ab. So benötigt ein entzündeter Wundkanal natürlich länger zum Verheilen, als einer, den Sie täglich gründlich gereinigt und desinfiziert haben.

Damit Sie wissen, wie Sie Ihrem Körper helfen können, die Wundheilung voranzutreiben, haben wir im Nachfolgenden einige Tipps aufgeführt.

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Auch wenn Ihr Wundkanal bereits verheilt ist, sollten Sie ihn regelmäßig reinigen. Hierfür eignet sich antibakterielle Seife am Besten.

3.1. Sie vermeiden Entzündungen, wenn Sie Ihr Piercing täglich gründlich reinigen

Durch das Stechen von Piercings entstehen immer offene Wunden. Diese sind besonders anfällig für Bakterien und Keime, die zu Entzündungen führen.

Ist Ihr Stichkanal erst einmal entzündet, dauert das Abheilen länger. Sie können einer Entzündung aber vorbeugen, indem Sie Ihre Piercings, wie beispielsweise das Conch-Piercing (ein Piercing für die Ohren), jeden Tag gründlich reinigen.

Hierzu empfiehlt es sich, den Piercingschmuck täglich mit Kochsalzlösung (Salzwasser) oder einem Antiseptikum (Desinfektionsmittel) zu säubern.

Um das getrocknete Wundsekrets etwas aufzuweichen und eine Abheilung zu unterstützen, sollten Sie die Stichwunde zusätzlich mit Kochsalzlösung spülen oder Sie mit einem in Kochsalzlösung getränkten Wattebausch abtupfen.

Abgelöste Wundsekrete sollten Sie nie mit der Hand ablösen. Entfernen Sie sie stattdessen vorsichtig mit einem desinfizierten Wattestäbchen.

3.2. Vermeiden Sie Infektionen, indem Sie während der Wundheilung Orte wie das Schwimmbad meiden

Auch eine intensive Reinigung kann Ihren Stichkanal nicht vor Bakterien schützen, wenn Sie Orte besuchen, an denen diese häufig vorkommen.

piercing-pflasterWährend der Wundheilung sollten Sie daher Orte, an denen besonders häufig Infektionen weitergegeben werden, meiden. Hierzu gehören neben dem Schwimmbad ebenfalls die Sauna oder Badeseen.

Das Überkleben des Piercings mit einem Pflaster sollten Sie ebenfalls vermeiden. Unter der abgeklebten Stelle entsteht Feuchtigkeit, die die Vermehrung von Bakterien begünstigt und bei Ihrem Wundkanal eine Entzündung auslösen kann.

Eben kurz die Tür geöffnet und schon sind die Keime an Ihrer Hand. Wenn Sie anschließend Ihr Piercing reinigen wollen, kann es zur Übertragung von Infektionserregern kommen. Wir raten Ihnen daher, immer Ihre Hände zu desinfizieren, bevor Sie mit ihnen Ihr Piercing oder den Stichkanal berühren.

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Behalten Sie die Verheilung des Wundkanals immer im Blick. Wird die Stelle rot, entzündet sich oder beginnt nass zu werden, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

3.3. Geben Sie Ihrem Körper Zeit: Zu starke Reibung am Wundkanal verlangsamt den Heilungsprozess und kann zu Vernarbungen führen

Gerade wenn das Piercing noch ganz frisch ist, ist der Drang es bewegen und begutachten zu wollen größer. Bedenken Sie aber, dass die Wunde Zeit braucht, um vollständig zu verheilen.

Stetige Reibung, beispielsweise durch Drehen und Bewegen des Piercings, hält die Wunde offen. Hierbei besteht die Möglichkeit, dass es während der Heilungsphase zu Vernarbungen kommt.

Eine Reizung (beispielsweise beim Bauchnabel- oder Brustwarzen-/Nippel-Piercing) kann ebenfalls durch das Reiben des Hemdenstoffes am Piercing ausgelöst werden. Gleichzeitig können sich Piercing-Ringe oder Piercings mit eingefassten Steinen leicht am Stoff verhaken und auf diese Weise die Heilung der Wunde beeinträchtigen. Wir raten Ihnen daher, während der Zeit der Heilung keine enganliegenden Hemden und T-Shirts zu tragen.

Um bei Intimpiercings die Bewegungen so gering wie nötig zu halten, sollte mindestens in den ersten vier Wochen auf den Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

Wenn Sie nach den vier Wochen mit Ihrem Partner intim werden wollen, raten wir Ihnen, zusätzlich ein Kondom zu benutzen, um eine Infektion durch Keime zu vermeiden.

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4. Fragen und Antworten rund um das Thema Piercing

4.1. Worauf muss bei einem Intimpiercing geachtet werden?

Bevor Sie sich ein Intimpiercing stechen lassen, gibt es einige Dinge zu bedenken. So sollten Sie sich sicher sein, welche Art von Piercing Sie haben möchten. Angefangen von einem Schamlippen-Piercing bis hin zu einem sogenannten Prinzessin-Diana-Piercing haben Sie nämlich eine große Auswahl.

Im Allgemeinen wird gesagt, dass das Stechen eines Intimpiercings in etwa so schmerzhaft ist wie das Stechen eines normalen Piercings. Bedenken Sie dennoch, dass Bereiche, in denen mehr Nerven verlaufen, beim Stechen mehr schmerzen werden. Um sicher zu gehen, dass es beim Stechen zu keinen dauerhaften Schäden an den Nervenbahnen kommt, sollten Sie sicherstellen, dass das Piercing von einem erfahrenen Piercer gestochen wird.

Abgesehen von möglichen Nervenschäden, durch die der Tastsinn (Berührungswahrnehmung) an diesen Bereichen verloren gehen kann, ist es ebenso möglich, dass sich Ihr Piercing am Stoff Ihrer Wäsche verfängt. Hierdurch kann Ihr Piercing abreißen. Sie sollten sich daher genau überlegen, welche Art von Körperschmuck Sie als Intimpiercing verwenden wollen.

Die Reinigung Ihres Piercings sollten Sie äußerst gründlich betreiben, da sich Keime in dem feuchten und warmen Gebiet leicht verbreiten. Damit Sie die Haut nicht unnötig reizen, sollten Sie auf Desinfektionssprays verzichten. Greifen Sie hier lieber zu Wasser (möglich ist auch abgekühlter Kamillentee, Salzwasserlösung oder eine Intim-Creme, die Sie beim Piercer erhalten) und reinigen Sie die Stichwunde vorsichtig.

Auf Sex sollten Sie für drei bis vier Wochen verzichten, damit zusätzliche Reizungen ausgeschlossen werden.

4.2. Kann ich beim Belly-Piercing ein bauchfreies Hemd anziehen, um die Reibung an der Wunde zu verringern?

Das können Sie tun, allerdings raten wir Ihnen davon ab. Hier haben Sie zwar den Vorteil, dass ihr Piercing nicht durch den zusätzlichen Stoff gereizt wird, allerdings können Schmutz und Keime so schneller an Ihre frische Wunde gelangen.