Bausparvertrag Vergleich 2016

Die 7 besten Bauspardarlehen im Test.

AbbildungTestsiegerLBS SüdwestBHWAlte LeipzigerSchwäbisch HallWüstenrotDebekaLBS Hessen-Thüringen
AnbieterLBS SüdwestBHWAlte LeipzigerSchwäbisch HallWüstenrotDebekaLBS Hessen-Thüringen
Gründung1929192818191931192119741929
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
12/2016
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
12/2016
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,3gut
12/2016
Vergleich.org EmpfehlungTarif: KlassikPlusTarif: WohnBausparen PlusTarif: AL-Bau finanz 2,5Tarif: FuchsImmo1 (XL)Tarrif: C/FX Finanzierer XXLTarif: BausparenTarif: Classic L
Keine MindestbausparsummeJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
Qualität der Angebote
Erfassung der KundendatenWerden alle wichtigen Informationen des Kunden abgefragt? Nur wenn dies der Fall ist, kann Ihnen die Bausparkasse ein passendes Angebot machen.JaJaJaJaJaJaJa
KundeninformationBekommt der Kunde sämtliche Informationen, die er für seine Entscheidung benötigt?
Wohn-Riester abschließbarJaJaJaJaJaJaJa
Bonus für JugendlicheJaJaNeinJaNeinJaNein
Vor- und Nachteile
  • faire Zinsen auf Guthaben und Darlehen
  • mehrfacher Testsieger
  • ohne Beratung zu komplex
  • kein Mindestsparguthaben
  • flexibler Tilgungssatz
  • mehrfacher Testsieger
  • relativ hohe Abschlussgebühr
  • faire Zinsen auf Guthaben und Darlehen
  • relativ hohe Abschlussgebühr
  • relativ lange Laufzeiten
  • sehr niedrige Darlehenszinsen
  • Guthabenzinsen relativ gering
  • relativ hohe Abschlussgebühr
  • mehrere Tarife zur Auswahl
  • relativ hohe Abschlussgebühr
  • Mindestsparguthaben
  • hoher Guthabenzins
  • Mindestsparguthaben
  • relativ hohe Abschlussgebühren
  • Zinssatz ist akzeptabel
  • nur eingeschränkte Informationen auf Webseite
  • Mindestsparguthaben
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Ist ein Bausparvertrag heute überhaupt sinnvoll?

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Bausparvertrag besteht aus einem Sparplan und einem Immobiliendarlehen.
  • Es wird ein Betrag bestimmt, der zur Immobilienfinanzierung genutzt wird. Davon werden ca. 30 – 50 % selbst angespart. Die restliche Summe wird als Darlehen ausbezahlt.
  • Die Zinsen sind dabei fix, weshalb Bausparverträge auch als Versicherung gegen steigende Zinsen genutzt werden.

Bausparvertrag Test
Die eigenen vier Wände. Dieses Ziel haben viele Menschen vor Augen. Fast jeder von uns hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Geld er oder sie über die Jahre bereits für Miete ausgeben hat und sich dabei gedacht, dass es sinnvoller wäre dieses Geld in eine eigene Immobilie zu investieren.

Doch viele Wege führen nach Rom. In unserem Vergleich von Bausparverträgen 2016 haben wir für Sie die wichtigsten Bausparkassen getestet und verraten Ihnen, ob auch dieser Weg ein zielführender ist.

1. Die verschiedenen Typen des Bausparvertrags

Bausparverträge sind eine Art der Baufinanzierung. Sie kommen dabei häufig in verschiedenen Formen vor, die sich in ihrem Ablauf grundlegend unterscheiden.

1.1. Sparvertrag

Der Sparvertrag ist die klassische Form des Bausparens. Sie vereinbaren mit Ihrer Bausparkasse einen bestimmten Betrag als Bau- bzw. Kaufsumme. Danach beginnt für Sie die sogenannte Ansparphase. Sie müssen dabei monatlich einen festgelegten Betrag in Ihren Bausparvertrag einzahlen, solange bis ungefähr 30 – 50 % des zuvor bestimmten Betrages erreicht sind.

Sobald dieser Termin gekommen ist, wird Ihr Bausparvertrag zuteilungsreif. Das bedeutet, dass Sie sich Ihr Erspartes nun samt der hinzugewonnenen Zinsen auszahlen lassen können. Zusätzlich haben Sie jetzt die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen über die restliche zuvor bestimmte Summe zu bekommen.

Insgesamt verfügen Sie damit über die notwendige Summe, um Ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. In der Folgezeit sind Sie mit der Tilgung des zusätzlich in Anspruch genommenen Darlehens beschäftigt.

1.2. Bausparsofortdarlehen

Das sogenannte Bausparsofortdarlehen unterscheidet sich insofern von einem gewöhnlichen Bausparvertrag, als hier die gesamte Bausumme dem Kunden sofort zur Verfügung gestellt wird. Sie müssen bei dieser Variante also nicht erst zehn Jahre abwarten bis Sie sich eine Immobilie bauen oder kaufen können, sondern können direkt mit dem Hausbau loslegen.

Während der kompletten Laufzeit des Vertrages werden bei diesem Modell keine Raten gezahlt. Erst wenn die Vertragslaufzeit verstrichen ist, wird der vollständige Betrag samt Zinsen an den Finanzierer zurückgezahlt. Banken bezeichnen diese Art des Kredits als endfälliges Darlehen.

Parallel wird von Anfang an in einen Bausparvertrag eingezahlt. Normalerweise über einen Zeitraum von 10 Jahren. Nach dieser Zeit wird der angesparte Betrag in einer Summe als Tilgung für das erhaltene Darlehen genutzt. Die Zinsbelastung bei dieser Art von Bausparvertrag wird über die komplette Laufzeit festgeschrieben.

Auch bei einem Bausparsofortdarlehen müssen Sie in der darauf folgenden Zeit noch den verbleibenden Kredit zurückzahlen.

1.3. Versicherung gegen steigende Zinsen

Bausparvertrag-TestTeilweise werden Bausparverträge auch als eine Art Versicherung gegen steigende Bauzinsen genutzt. Denn die Bausparkassen bieten ihren Sparern mitunter recht niedrige Zinsen auf ein Immobiliendarlehen an, wenn als „Gegenleistung“ über einen längeren Zeitraum in einen Bausparvertrag eingezahlt wird.

Auch auf den angesparten Betrag bekommen Sie Zinsen von der Bausparkasse gezahlt. Durch den frühzeitigen Abschluss eines Bausparvertrages haben Sie somit die Möglichkeit, bereits heute einen für Sie günstigen Zinssatz für Ihr späteres Darlehen festzuschreiben. Bausparkassen können sich teilweise bessere Konditionen für ihre Kunden leisten als andere Baufinanzierer, weil diese mit den eingezahlten Beträgen ihrer Bausparer neue Investitionen tätigen können.

Hier spielt das sogenannte Kollektivprinzip eine tragende Rolle, egal ob die Bausparkasse öffentlich-rechtlich oder privat agiert. Das bedeutet, dass das gesamte Sparguthaben einer Bausparkasse in eine einzige Gemeinschaftskasse fließt, aus welchem wiederum die Darlehen und die Guthabenzinsen für die Kunden ausgezahlt werden. Allein im Jahr 2014 betrug die Bausparsumme aller Kassen in Deutschland einen Betrag von sage und schreibe 865,7 Milliarden Euro. Insgesamt besitzen damit ca. 3/4 aller privaten deutschen Haushalte einen Bausparvertrag.

Über dieses Guthaben finanzieren die Bausparkassen die niedrigen Zinsen (meist unter dem jeweiligen Marktzins), welche von vielen Bausparern so hoch geschätzt werden.

Ebenfalls kann es in diesem Zusammenhang Sinn machen nur einen sogenannten „Rendite-Bausparvertrag“ abzuschließen. Dabei verzichten Sie auf ein späteres Darlehen bei der Bausparkasse, welche Ihnen im Gegenzug umso günstigere Zinsen auf das Sparguthaben berechnet.

2. Sicherheit bei Bausparverträgen

Einlagensicherung

Gemäß der EU Richtlinie 2009/14/EG müssen Banken aus EU-Staaten einen Mindestbetrag von 100.000 Euro pro Bankkunde absichern. Kommt es zu einer Schieflage Ihrer Bausparkasse, bekommen Sie Ihre Einlagen bis zum genannten Wert innerhalb von 20 Tagen erstattet.

Die Sicherheit Ihres Bausparguthabens ist eines der zentralen Themen rund um den Bausparvertrag. Sie sollten deshalb darauf achten, dass Ihre Bausparkasse ein ausreichendes Rating bei einer der bekannten Agenturen (Moody’s, Fitch usw.) bekommen hat, um auf diese Weise das Ausfallrisiko möglichst gering zu halten. Derzeit können jedoch fast alle deutschen Bausparkassen ein gutes bzw. sehr gutes Rating vorweisen.

Überdies besteht für Ihre Einlagen bei Bausparkassen immer eine gesetzliche Absicherung. Danach sind Sparguthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro sicher. Also selbst wenn die Bausparkasse Ihres Vertrauens in Zukunft in Schwierigkeiten gerät, so brauchen Sie sich bis zu der genannten Summe von 100.000 Euro nicht zu sorgen.

Die Landesbausparkassen (LBS) haben sich sogar zu einer unbegrenzten Einlagensicherung verpflichtet. Dort werden Sie also niemals in die Bedrängnis geraten, womöglich Ihr Erspartes zu verlieren.

3. Die Förderungen bei Bausparverträgen

3.1 Vermögenswirksame Leistungen

Bausparvertrag-VergleichDie sogenannten vermögenswirksamen Leistungen bekommen Bausparer von Ihrem Arbeitgeber. Voraussetzung hierfür ist, Sie sind Arbeitnehmer, Auszubildender, Richter, Beamter oder Soldat. Außerdem muss Ihr Arbeitnehmer mit der Zahlung dieser Leistungen einverstanden sein. Eine Ausnahme sind Arbeitgeber, die vom Branchen-Tarifvertrag hierzu gezwungen werden.

Die Höhe des Zuschlags und ob Sie diesen überhaupt erhalten, hängt nicht davon ab wie viel Sie verdienen, sondern ob solche Leistungen grundsätzlich in Ihrem Tarifvertrag beziehungsweise Ihrem Arbeitsvertrag vorgesehen sind. Die Spanne der möglichen Leistungen reicht dabei von minimal 6,65 Euro bis maximal 40 Euro im Monat. Normalerweise muss Ihr Arbeitgeber mindestens sechs Jahre lang in den Bausparvertrag einzahlen und im Anschluss ein sogenanntes Ruhejahr verstreichen lassen.

Erst danach können Sie frei über Ihr Sparvermögen, einschließlich der vermögenswirksamen Leistungen verfügen. Es lohnt sich daher Ihren Arbeitgeber anzusprechen.

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass Sie im Jahr der Auszahlung Abgeltungssteuern auf Ihre Erträge aus den vermögenswirksamen Leistungen zahlen müssen.

3.2. Arbeitnehmersparzulage

Die Arbeitnehmersparzulage ist eine Förderung, die der Staat einem Arbeitnehmer zukommen lässt, wenn er sein Erspartes in wohnwirtschaftliche Zwecke (z.B. Bausparvertrag) investiert und dabei sein Einkommen eine bestimmte Höhe nicht übersteigt.

Ihr jährlich zu versteuerndes Einkommen als Single darf eine Höhe von 17.900 Euro nicht überschreiten. Bei einem verheirateten Paar liegt diese Grenze bei 35.800 Euro im Jahr. Sobald Sie besser verdienen, haben Sie keinen Anspruch mehr auf diese Förderung.

Eine weitere Voraussetzung sind die zuvor erwähnten vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers. Gewährt Ihnen der Chef diesen Zuschlag, dann bekommen Sie auch die Arbeitnehmersparzulage vom Staat. Wenn Sie also förderberechtigt sind, besorgen sie sich den Antrag auf Arbeitnehmersparzulage (Anlage VL) bei Ihrem Finanzamt.

Die Höhe des Zuschusses liegt bei 9 % des gesamten Sparbetrags, bei einem Single jedoch bei maximal 43 Euro und bei Verheirateten 86 Euro im Jahr.

Die Erträge aus der Arbeitnehmersparzulage sind steuerfrei! Sie müssen weder Abgeltungs- noch Lohnsteuern darauf bezahlen.

3.3. Wohnungsbauprämie

Bausparvertrag-TestDie Wohnungsbauprämie ist, ebenso wie die Arbeitnehmersparzulage, eine staatlich finanzierte Förderung und kommt Ihnen zu Gute, wenn

  1. Sie als Single weniger als 25.600 Euro verdienen (Ehepaare: 51.200 Euro)
  2. Sie mit Ihrem Vorhaben einen wohnwirtschaftlichen Zweck verfolgen (z.B. Bausparvertrag) und
  3. Sie selbst in Ihren Bausparvertrag monatlich einzahlen (mindestens 50 € im Jahr).

Die Förderhöhe bei der Wohnungsbauprämie liegt bei 8,8 % derjenigen Summe, die Sie selbst in Ihren Bausparvertrag einbezahlen. Maximal bekommt ein Single aber 45 Euro im Jahr und ein Ehepaar 90 Euro. Den Antrag auf Wohnungsbauprämie stellen Sie direkt bei Ihrer Bausparkasse.

3.4. Riester-Förderung

Heutzutage sind viele Bausparverträge als Riester-Tarife zertifiziert. Das bedeutet, Sie werden bei Ihrem Wohnprojekt gefördert, wenn Sie mindestens 4 % Ihres Bruttojahreseinkommens in einen Bausparvertrag einzahlen. Zudem müssen Sie die geförderte Immobilie selbst nutzen und das in Anspruch genommene Darlehen bis zum Eintritt in die Rente vollständig tilgen.

Die jährliche Förderung beträgt dann 154 Euro. Zusätzlich erhält man pro Kind weitere 300 Euro jährlich als staatliche Riester-Förderung.

Bei Eintritt in die Rente fallen für die Riester-Förderung Steuern an, die jedoch niedriger ausfallen als der gewonnene Vorteil.

4. Wie finde ich die richtige Bausparkasse

Bausparvertrag-VergleichZunächst sollten Sie sich darüber Gedanken machen, aus welchem Grund Sie einen Bausparvertrag abschließen möchten. Geht es Ihnen primär um die Finanzierung einer Immobilie, wollen Sie womöglich gar kein Darlehen aufnehmen oder geht es Ihnen um Zinssicherheit für später?

Abhängig von Ihren persönlichen Motiven, entscheidet sich bereits, welcher Anbieter für Sie in Frage kommt. Nicht alle Produkte jeder Bausparkasse machen in Ihrem individuellen Fall Sinn.

Sobald Sie sich darüber bewusst geworden sind, können Sie zum nächsten Schritt übergehen. Überlegen Sie sich, wann Sie das Darlehen voraussichtlich brauchen werden und wann Sie ungefähr die Hälfte der Bausumme angespart haben könnten. Sollten Sie sich nicht sicher sein, wann Sie den zusätzlichen Kredit benötigen, wählen Sie lieber eine kürzere Laufzeit für Ihr Immobiliendarlehen.

Die Laufzeit sollte jedoch auch nicht zu kurz gewählt werden, damit Sie sich nicht selbst durch zu hohe Ratenzahlungen in Bedrängnis bringen.

Tipp: Nutzen Sie unseren Baudarlehen Rechner, um einen geeigneten Finanzierer für Ihren Traum vom Wohnen zu finden.

5. Die Höhe der Bausparsumme

Die Höhe der von Ihnen benötigten Bausparsumme hängt letztlich davon ab, wieviel Eigenkapital Sie in Ihr Vorhaben einbringen können und wie teuer dieses insgesamt sein wird. Dabei nehmen Faktoren wie die Kosten für den Notar und die Eintragung ins Grundbuch eine wesentliche Rolle ein. Aber auch die Zeit, die Sie sich selbst geben möchten, um Ihren Kredit zu tilgen, spielt in die Berechnung der Bausparsumme mit hinein.
Bausparvertrag-Test
Beim Bauen kommen einige Faktoren hinzu, welche die Höhe der Bausparsumme zusätzlich beeinflussen können. Sprechen Sie hierüber am besten mit Ihrem Bauleiter bzw. Architekt.

6. Muss mit einem Bausparvertrag eigentlich gebaut werden?

Nein. Sie müssen nicht bauen. Selbst wenn Sie es sich nach einigen Jahren anders überlegen und von einem Hausbau oder einer Modernisierung Abstand nehmen möchten, ist dies problemlos möglich. Sobald Ihr Bausparvertrag zuteilungsreif ist, können Sie frei entscheiden, was mit Ihrem Ersparten geschehen soll.

Einziger Wermutstropfen: Die staatlichen Zulagen bzw. die vermögenswirksamen Leistungen Ihres Arbeitgebers müssen zurückerstattet werden. Auch die Inanspruchnahme des Immobiliendarlehens ist nur dann zulässig, wenn Sie dieses für sogenannte wohnwirtschaftliche Zwecke verwenden.

7. Fazit und Testsieger

Ob Bausparen heute noch sinnvoll ist, lässt sich nur schwer für die Allgemeinheit beantworten. Wir haben für Sie nochmals die wichtigsten Vor- und Nachteile des Bausparens zusammengefasst:

  • Sie sichern sich Guthaben- und Darlehenszinsen während der Vertragslaufzeit.
  • Sie können attraktive staatliche Förderungen bekommen.
  • Bausparkassen sind häufig mit nachrangigen Eintragungen im Grundbuch einverstanden.
  • Ihr Sparguthaben ist sicher. Einlagen bis mindestens 100.000 Euro werden staatlich abgesichert.
  • Der Zeitpunkt bis der Bausparvertrag zuteilungsreif wird, ist schwer sicher zu bestimmen.
  • Zinsvorteil ist fraglich. Nur wenn Zinsen in Zukunft wirklich steigen, ist Rendite garantiert.
  • Während der Ansparphase bekommen Sie nur einen sehr geringen Guthabenzins.
  • Bausparverträge sind mit hohen Nebenkosten (Abschlussgebühr, Kontoführungsgebühren, usw.) verbunden.

Bausparverträge sind heute nicht mehr die Allzweckwaffe, wenn es um die Erfüllung Ihres Traums vom Eigenheim geht. Zwar gibt es Bausparkassen, bei denen sich ein Vertragsabschluss auch heute noch lohnt, jedoch wird es immer schwieriger eine generelle Empfehlung für die deutschen Bausparkassen auszusprechen.

Uneingeschränkt kann ein Bausparvertrag mittlerweile nur noch solchen Personen empfohlen werden, die sicher mit staatlichen Förderungen rechnen und somit Ihre Rendite merklich aufbessern können.

Außerdem sollten Sie nur dann bausparen, wenn Sie den Bau bzw. Kauf einer Immobilie auch wirklich fest planen. Der Abschluss eines Bausparvertrages, nur um damit günstige Zinsen für die Zukunft zu sichern, macht heute keinen Sinn mehr. Hier empfiehlt sich als Finanzierung eher ein sogenanntes Forward-Darlehen.

In unserem Vergleich hat sich sowohl die LBS Südwest (Baden-Württemberg) als auch die BHW Bausparkasse am weitesten von den übrigen Mitbewerbern abheben können. Bei einer beispielhaften Angabe der Bausparsumme und Vertragslaufzeit konnte keine Bausparkasse in unserem Test mit besseren Guthaben-bzw. Darlehenszinsen glänzen.

Die Alte Leipziger Bausparkasse braucht sich in Fragen Kosten ebenfalls nicht zu verstecken. Im Vergleich zu anderen Anbietern lässt sich hier bares Geld sparen.

Auch andere Anbieter machten in unserem Vergleich positiv auf sich aufmerksam. So konnte sowohl die Wüstenrot als auch die Bausparkasse der Schwäbisch-Hall mit einer hohen Kundenorientierung und insgesamt guten Angeboten aufwarten. Die Schwäbisch-Hall konnte zudem mit interessanten Angeboten für junge Kunden überzeugen.

Alle getesteten Bausparkassen machten einen sehr kompetenten Eindruck und bemühen sich sichtlich um die Zufriedenheit Ihrer Kunden und Interessenten. Ungeschlagen in dieser Hinsicht bleibt aber die LBS Südwest. Dort können Sie sich sicher sein, dass Ihre individuelle Situation in ausreichendem Maß in die Berechnungen einfließen wird.

Ein Bausparvertrag kann daher eine sinnvolle Alternative zur gewöhnlichen Baufinanzierung darstellen.

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