Gummistiefel Test 2016

Die 7 besten Gummistiefel im Vergleich.

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AbbildungTestsiegerAigle Parcours 2 VarioAigle Malouine BTPreis-Leistungs-SiegerDunlop 380 PPJoules WellyprintPlayshoes 190107Romika BobbyMarkant 35050
ModellAigle Parcours 2 VarioAigle Malouine BTDunlop 380 PPJoules WellyprintPlayshoes 190107Romika BobbyMarkant 35050
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,1sehr gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
08/2016
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Bewertung1,7gut
06/2016
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Bewertung1,8gut
06/2016
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Bewertung1,9gut
08/2016
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Bewertung2,0gut
08/2016
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Bewertung2,4gut
08/2016
Kundenbewertung
304 Bewertungen
91 Bewertungen
357 Bewertungen
52 Bewertungen
177 Bewertungen
84 Bewertungen
226 Bewertungen
Geeignet für:Damen und HerrenDamenDamen und HerrenDamenDamenDamen und HerrenDamen und Herren
SchuhtypRegenstiefel
für den Einsatz im leichten Regen
Regenstiefel
für den Einsatz im leichten Regen
Arbeitsstiefel
praktisches Design und wasserdicht
Regenstiefel
für den Einsatz im leichten Regen
Regenstiefel
für den Einsatz im leichten Regen
Regenstiefel
für den Einsatz im leichten Regen
Arbeitsstiefel
praktisches Design und wasserdicht
Verfügbare Schuhgrößen
  • 36 - 50
  • 35 - 41
  • 36 - 46
  • 36 - 42
  • 36 - 42
  • 36 - 42
  • 36 - 50
MaterialNaturkautschuk ist das hochwertigste Material. PVC ist am günstigsten in der Produktion, hält jedoch nicht lange wasserdicht. Für einfache Arbeiten im Garten oder Spaziergänge im Regen sind PVC-Gummistiefel dennoch ausreichend. Für die Arbeit sollten Kunststoffe wie EVA genutzt werden.Naturkautschuk, SynthetikNaturkautschuk, Polyester, BaumwolleSynthetik, TextilNaturkautschukNaturkautschukPVC, TextilPVC, Textil
InnenfutterNeinNeinNeinJaNeinNeinNein
VerschlussJaNeinNeinJaNeinJaNein
Wasserdichtigkeit
Tragekomfort
Besonderheitstoßdämpfende Sohleflacher Absatzgeriffelte PVC-SohleBlockabsatz, geriffelte Sohleflacher Absatz--
Vorteile
  • sehr gute Verarbeitung
  • sehr gute Wasserdichtigkeit
  • schöne Optik
  • gute Verarbeitung
  • sehr gute Wasserdichtigkeit
  • schöne Optik
  • sehr leicht
  • gute Verarbeitung
  • gute Wasserdichtigkeit
  • schöne Optik
  • gute Wasserdichtigkeit
  • passt wie erwartet
  • sehr gute Wasserdichtigkeit
  • schöne Optik
  • gute Verarbeitung
  • gute Passform
  • schöne Optik
  • akzeptable Wasserdichtigkeit (bis zu 2 Stunden im Dauerregen)
  • sehr leicht
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Gummistiefel-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze

Praktisch und robust oder modisch und elegant?

  • Es gibt verschiedene Arten von Gummistiefeln. Neben den normalen einfachen Arbeitsstiefeln gibt es auch Regenstiefel, die als modisches Accessoire angesehen werden können.
  • Ein guter Gummistiefel muss vor allem Wasser abhalten.
  • Naturkautschuk ist besonders teuer, kann aber bei der Langlebigkeit punkten. Trotzdem sind einfache PVC-Gummistiefel für den Einsatz im Garten vollkommen ausreichend.

Gummistiefel in verschiedenen Größen und Farben vor einer blauen Wand

Im Frühjahr und im Herbst, wenn das regnerische Wetter beginnt und die Tage sehr wechselhaft verlaufen, brauchen Sie gute Gummistiefel. Sie können den Regen zuverlässig abhalten und auch der Gang durch größere Pfützen stellt kein Problem dar. Beim täglichen Spaziergang mit dem Hund auf feuchten Wiesen können Gummistiefel ebenfalls sehr hilfreich sein. Die Frage ist jedoch, welcher Gummistiefel für Ihre Verwendungszwecke geeignet ist. Die Regale in den Baumärkten sind voll und zeigen neben den einfachen grünen Stiefeln auch modische Modelle, die speziell für Damen produziert sind und im tristen Alltag einige Farbakzente setzen sollen.

Damit Sie einen möglichst guten Überblick über den aktuellen Markt bekommen, soll der Ratgebertext zum großen Gummistiefel Test 2016 Ihnen alle wichtigen Hinweise zum Kauf des Gummistiefels geben. Natürlich sollen auch einige der wichtigsten Hersteller kurz vorgestellt werden. Am Ende sollen Sie bestens auf den Gummistiefel-Kauf vorbereitet sein.

1. Was sind Gummistiefel und welche Arten gibt es?

schwarzer Gummistiefel von Dunlop

einfacher schwarzer Arbeitsstiefel von Dunlop

Gummistiefel werden im norddeutschen Sprachraum auch Galoschen oder Kaloschen genannt. Dabei handelt es sich um waden- oder kniehohe Stiefel. Im Idealfall sind sie wasserdicht und haben einen relativ weiten Schaft, damit der Nutzer sie bequem anziehen kann. Auch wenn sie ursprünglich aus Gummi hergestellt wurden und von diesem Material ihren Namen erhielten, sind heute Modelle aus thermoplastischen Kunststoffen eher verbreitet. An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass Gummistiefel vor allem für das Laufen auf rutschigen und nassen Böden gedacht sind. Auch ins Wasser kann man mit hochwertigen Modellen gehen. Zum Wandern und Laufen großer Strecken sind Gummistiefel aber ungeeignet.

Gummistiefel und Gummischuhe sind nicht das Gleiche. Eine Abgrenzung soll hier im Folgenden versucht werden. Neben Gummistiefeln unterscheidet man im umgangssprachlichen Gebrauch auch Reitgummistiefel und Watstiefel. Auf der technischen Seite mögen dies auch Gummistiefel sein, da ihr Aufbau sehr ähnlich ist. Wir werden zwar die verschiedenen Schuhe kurz besprechen, aber im Gummistiefel Test kommen Sie nicht vor, da die Unterscheidung in Wat- und Reitstiefel gebräuchlich geworden ist, auch wenn es sich streng genommen um Gummistiefel handelt. In diese Kategorie sind auch Galoschen einzuordnen. Galoschen sind eigentlich Überziehschuhe aus Gummi, die den Schuh vor Nässe und Matsch schützen sollen.

Gummistiefel am Wegesrand

Weitere Tests zum Thema Gummistiefel von uns:

Auch in der heutigen Zeit wird für hochwertige Gummistiefel echter Naturkautschuk verwendet. Einige Materialeigenschaften von Gummi können durch chemische hergestellte Stoffe nicht erreicht werden. Naturkautschuk ist zwar etwas anfälliger gegen UV-Strahlung und einige Chemikalien, allerdings verändert er sich weniger bei Temperaturschwankungen. Die Zähigkeit und Flexibilität von richtigem Gummi bleibt immer gleich. Letztlich sind Naturkautschuk-Stiefel deutlich elastischer als Stiefel aus Kunststoff (normalerweise PVC). Die Modelle aus PVC sehen zwar schön aus und sind auch für einen Stadtbummel geeignet, allerdings werden sie schnell wasserdurchlässig und können den meisten Ansprüchen, die ein Stiefel bei der Arbeit oder dem Angeln aushalten muss, nicht gerecht werden. Besser sind hier die Modelle aus Polyurethan. Doch was sind jetzt die Vor- und Nachteile von Gummistiefeln?

  • sind absolut wasserdicht
  • sehr bequem und flexibel
  • viele Verwendungsmöglichkeiten im Bereich Arbeit und Freizeit
  • teilweise klobiges Aussehen

1.1. Die Geschichte des Gummistiefels

Gebiet Verwendung und Herstellung
Südamerika Schon die Urvölker Südamerikas stellten erste und einfache Schuhe aus Gummi her. Sie tränkten Stoffe und Stoffschuhe in Pflanzensaft. In der Folge kam es zur Verbindung einer Latexsubstanz. Die Schuhe wurden haltbarer und schützten auch vor Wasser.
Europa Die Beliebtheit von Kleidung und Stiefeln aus Gummi war am Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa relativ gering. Bei großer Hitze klebten die Gummistiefel am Boden fest und bei niedrigen Temperaturen wurden sie schnell spröde. Erst 1840 entdeckte Charles Goodyear, dass plastischer Kautschuk, wenn er mit Schwefel und Ruß vermischt und durch Erhitzung vulkanisiert wird, elastisch wird. Auch ein Festkleben konnte er nicht mehr beobachten. Verwendung fanden die Gummistiefel vor allem in ländlichen Regionen als Ersatz für Holzschuhe und beim Militär.
Amerika Einige Amerikaner verstanden schnell, welches Potenzial in den Gummistiefeln steckte. Hiram Hutchinson gründete in Frankreich eine Fabrik für Gummistiefel, nachdem er eine Lizenz von Goodyear gekauft hatte. Das Produkt wurde unter dem Namen „A l’Aigle“ verkauft. Es heißt übersetzt Adler und gilt als Tribut an das amerikanische Wappentier. Die Fabrik existiert noch heute, stellt aber nicht mehr unter dem alten Markennamen her. Der Name wurde dem Weltmarkt angepasst und verkürzt. Heute steht Aigle für hochwertige und naturbelassene Gummistiefel, die im Beruf und der Freizeit eingesetzt werden. Ein anderer Amerikaner wanderte 1855 nach Schottland aus. Henry Lee Norris gründete ebenfalls eine Fabrik zur Produktion von Gummistiefeln. 1856 konnte die British Rubber Company in Edinburgh den Betrieb starten. 1955 konnte das Unternehmen den Original Hunter Boot vorstellen, der auch vom britischen Königshaus verwendet wird.
Deutschland In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es auch in Deutschland verschiedene Hersteller von Gummistiefeln. Zu nennen wäre hier die Phoenix AG. Zwar existiert die Firma noch heute, produziert aber keine Gummistiefel mehr. Im Laufe der Zeit wurde die Produktion auf technische Gummiprodukte für die Industrie spezialisiert. Aus diesem Grunde gibt es heute nur noch Romika als bekannten Hersteller für Gummistiefel aus Deutschland.

1.2. Regenstiefel

schöne Gummistiefel Damen in Rot mit weißen Punkten

modische Regenstiefel für Frauen von Dynamic24

Regenstiefel dienen heutzutage vor allem als modisches Accessoire. Es gibt sie deshalb in unzähligen Farben und Formen. Die eigentliche Funktion ist hier von deutlich untergeordneter Rolle. Besonders bei den Regenstiefeln für Damen steht man einem breiten Angebot an Farben und Mustern gegenüber. Auf den ersten Blick haben sie die gleichen Formen wie normale Gummistiefel. Die meisten Modelle bestehen leider aus einfachem PVC. Wenn Sie wirklich hochwertige Stiefel haben möchten, sollten Sie zu Modellen aus Naturkautschuk oder Polyurethan greifen. Die Regenstiefel sind für leichtes Regenwetter sicherlich geeignet. Falls Sie allerdings beim Angeln oder Segeln auch ins Flache Wasser gehen wollen, sind die Modelle vollkommen ungeeignet, da schnell Wasser eindringen kann.

1.3. Thermogummistiefel

Thermogummistiefel sehen nicht bedeutend anders aus als normale Gummistiefel. Der einzige große Unterschied besteht in dem Vorhandensein eines synthetischen Innenfutters. Vorteil ist natürlich, dass das Futter die Füße warm hält. Außerdem kann Schweiß von den Füßen durch den Stiefel aufgenommen werden. Vor allem wenn man längere Wegstücke zurücklegen muss, kann ein Futter hilfreich sein. Einige Menschen nutzen auch Gummistiefel zum Räumen von Schnee. Es gibt sicherlich einige Faktoren, die für Thermogummistiefel sprechen, allerdings sind sie eher etwas für den Herbst und Winter, da hier die Temperaturen für den Stiefel angemessen sind. Wenn man in normalen Gummistiefel dicke Socken trägt, kann man ähnlich gute Ergebnisse erzielen.

1.4. Anglerstiefel

hochwertige Anglerstiefel von DAM

gute schwarze Anglerstiefel von DAM

Anglerstiefel sind spezielle Gummistiefel, die meist einen höheren Schaft und auch einen Verschluss besitzen. Im Gegensatz zu normalen Gummistiefel haben sie meist ein Futter aus Baumwolle. Vor allem wenn Sie beim Angeln ins Wasser gehen, sind wasserdichte Anglerstiefel essenziell. Natürlich sollte der Stiefel auch eine feste Profilsohle besitzen, die vor allem im Wasser guten Halt gibt.

1.5. Teichstiefel

Teichstiefel sind für den Gang in Teiche geschaffen worden. Sie reichen in der Regel bis zum Oberschenkel. Damit der perfekte Sitz gewährleistet werden kann, besitzen die Teichstiefel eine Lasche, die am Gürtel der Hose befestigt werden kann. Für die Begehung des Teiches auch an kalten Tagen kann ein Futter besonders hilfreich sein. Natürlich ist auch hier eine profilierte Sohle der Standard, damit der feste Stand gesichert ist. Auch bei Teichstiefeln sind wasserdicht verschweißte Nähte ein normaler Standard.

1.6. Watstiefel

Watstiefel sind letztlich eine spezielle Art der Gummistiefel. Heutzutage werden sie meisten aus Neopren hergestellt. Damit sind sie bis zu -50°C einsatzfähig. Sie sind vor allem für das Gehen im tieferen Wasser geeignet, daher reichen sie auch bis an die Oberschenkel. Angler nutzen die Watstiefel vor allem im Bereich des Fliegenfischens. Da sie dort im fließenden Gewässer stehen müssen, eignen sich Watstiefel wegen ihrer hohen Form besonders. Um die Nähte wirklich wasserdicht herzustellen, können sie geklebt, verdeckt genäht oder verschweißt sein. Um den perfekten Sitz zu gewährleisten, befindet sich an der Seite eine Lasche, die eine Verbindung mit dem Gürtel erlaubt. In unserem Gummistiefel Test hat sich gezeigt, dass verstellbare Laschen hier besonders praktikabel sind. Am Ende sollte auch bei den Watstiefeln die Sohle genügend Profil für einen festen Stand bieten. Falls Sie noch tiefer ins Wasser müssen, sollten Sie über den Kauf einer Wathose nachdenken.

2. Welche Kriterien müssen beim Gummistiefel-Kauf beachtet werden?

schwarzer Gummistiefel von Dunlop aus dem Gummistiefel Test

unser Preis-Leistungs-Sieger von Dunlop

Da man sowohl im Internet als auch im Baumarkt eine breite Produktpalette an Gummistiefeln bestaunen kann, sollen hier kurz die wichtigsten Kaufkriterien für Gummistiefel erwähnt werden. Allgemein sei noch gesagt, dass ein Kauf vor Ort den Vorteil hat, dass Sie sich die Gummistiefel genau ansehen können. Im Internet haben Sie die Kundenrezensionen, die Aufschluss über das Verhalten der Gummistiefel nach mehreren Monaten geben können. Außerdem sind die Preise im Internet meist ein wenig günstiger. Natürlich sollten Sie vorher einen guten Gummistiefel Test lesen.

2.1. Schuhtyp

Als Erstes müssen Sie entscheiden, wofür Sie ihren Gummistiefel benötigen. Wenn Sie einen Gummistiefel brauchen, um in flüssigen Beton zu gehen, sollten Sie Arbeitsstiefel verwenden. Sie sind deutlich robuster und halten auch mehr Wasser ab. In unserem Gummistiefel Test waren hier die Hersteller Dunlop und Markant am besten.

Wenn Sie eher einen Schuh für leichte Regenspaziergänge suchen, sollte dieser eher elegant aussehen. Hier können wir den Testsieger von Aigle für Herren und Damen empfehlen. Wenn die Damen allerdings etwas Buntes bevorzugen, sollten sie zum Aigle Malouine greifen. Natürlich können auch günstigere Modelle aus PVC verwendet werden, allerdings halten diese nicht so viel Regen ab.

2.2. Größen

Die meisten Modelle gibt es von Größe 35/36 – 50. Bei Gummistiefeln für Damen und Kinder hören die Größen natürlich schon früher auf. In der Regel sollte man darauf achten, was der Hersteller zum Ausfall der Größe schreibt. Falls man auch ein Paar dicke Socken anziehen möchte, empfiehlt es sich, die Gummistiefel eine Nummer größer zu kaufen.

2.3. Material

PVC, EVA und PU – was ist das eigentlich?
  • PU ist Polyurethan, ein Kunststoff der 1937 zum ersten Mal verwendet wurde. Die Modelle aus PU sind meist deutlich leichter und kälteelastischer als PVC-Gummistiefel. Außerdem bietet geschäumtes PU einen größeren Schutz gegen Kälte.
  • EVA ist Ethylenvinylacetat. Als Kunststoff verfügt EVA über eine hohe Wärme- und Alterungsbeständigkeit. Der Markt für EVA wird immer größer und vor allem die Schuhindustrie hat diesen Werkstoff für sich entdeckt.
  • PVC ist Polyvinylchlorid. Der Kunststoff wurde 1835 zum ersten Mal hergestellt. Da der Stoff relativ günstig in großen Massen produziert werden kann und auch einfach zu bearbeiten ist, erfreut sich PVC großer Beliebtheit in der Schuhindustrie.

Bei den Materialien gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Modelle im Gummistiefel Vergleich 2016 bestanden entweder aus natürlichem Gummi oder Kautschuk oder aus synthetischen Materialien. Vulkanisierter Kautschuk hat einige Eigenschaften, die kein anderes Gewebe erreicht. Bei den synthetischen Material wird zwischen PVC, EVA und PU unterschieden. In der Produktion am billigsten ist hier PVC. Vor allem die stylischen und optisch schönen Gummistiefel lassen sich aus diesem Material einfach und in großen Stückzahlen herstellen.

2.4. Wasserdichtigkeit und Tragekomfort

In unserem Gummistiefel Test wurden ebenfalls die Wasserdichtigkeit und der Tragekomfort getestet. Um die Wasserabweisung zu testen, wurde ein starker Regen simuliert. Beim Tragekomfort kam es auf das richtige Sitzen des Schuhes an und die Schweißbildung an den Füßen. Die besten Ergebnisse konnte hier bei Damen und Herren der Testsieger von Aigle erzielen. Der Preis-Leistungs-Sieger von Dunlop erreichte gute Ergebnisse bei der Wasserdichtigkeit, konnte aber beim Tragekomfort nicht überzeugen.

Bei den Gummistiefeln für Kinder konnte der Aigle Lolly Pop am meisten überzeugen. Die Kinder fühlen sich in diesem Stiefel sehr wohl. Der Preis-Leistungs-Sieger von Romika im Bereich der Kinder-Gummistiefel musste Abzüge hinnehmen, da die Wasserdichtigkeit nicht immer gegeben war.

2.5. Zusätzliche Extras

Im Gummistiefel Vergleich gab es einige zusätzliche Extras. Neben einem Verschluss am oberen Ende des Schaftes haben einige Gummistiefel auch ein Innenfutter. Während Ersteres sehr praktisch ist, damit kein Wasser in den Schuh eindringt, kann das Innenfutter leicht durch ein Paar dicke Socken ersetzt werden.

2.6. Stiftung Warentest und Ökotest

Die Stiftung Warentest und Ökotest untersuchen in unregelmäßigen Abständen Gummistiefel. Bei der Stiftung Warentest gab es am 16.09.2010 den letzten Schnelltest von Gummistiefeln für Kinder aus dem Discounter. Damals wurde festgestellt, dass polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in den Stiefeln enthalten waren. Da die Substanzen über die Haut aufgenommen werden können, besteht die Gefahr der Gesundheitsgefährdung. Direkte Gefahr besteht zwar nicht, aber langfristig können sie krebserregend wirken. Auch Ökotest hat in der Ausgabe von August 2014 vor den poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffen gewarnt.

3. Wichtige Hersteller und Marken

Hersteller Beschreibung
Aigle Das Unternehmen Aigle (offizieller Name AIGLE International SA) ist ein Produzent von Funktionsbekleidung, Outdoor-Ausrüstung, Gummistiefeln und Rucksäcken. Besonders auf die Herstellung von handgefertigten Gummistiefeln hat sich Aigle spezialisiert. Hiram Hutchinson gründete 1853 das Unternehmen „Compagnie du Caoutchouc Souple“ in Frankreich. Er verwendet als Erstes vulkanisierten Kautschuk zur Herstellung von Gummistiefeln. In den 1950er Jahren wurde die Kollektion auf Freizeitsportschuhe erweitert. 1973 stellte das Unternehmen die ersten Reitstiefel her. Seit 1989 gibt es auch eine Textilproduktion von Aigle. Mittlerweile gibt es über 200 Aigle-Filialen weltweit, in denen Produkte von dem Hersteller erworben werden können. Kinder-Gummistiefel werden ebenfalls von Aigle hergestellt. Für Mädchen gibt es natürlich Stiefel in besonderer Optik.
Romika Die Gründung von Romika geht auf das Jahr 1921 zurück. Der jüdische Schuhfabrikant Hans Rollmann hat mit Carl Michael und Karl Kaufmann das Unternehmen in Gunsterath-Tal aufgebaut. Die Fabrik erlebte bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung einen rasanten Aufschwung. 1935 wurden die Inhaber aus Deutschland vertrieben und kehrten nicht wieder zurück. 1936 wurde die Fabrik von einer Auffanggesellschaft übernommen und von Helmuth Lehm weiter geführt. In den 60er Jahren hatte das Unternehmen seine erfolgreichste Zeit und konnte bis zu 12 Millionen Paar Schuhe pro Jahr fertigen. 1993 wurde der Produktionsstandort nach Trier verlegt. 1994 wurde das Unternehmen an René C. Jäggi verkauft. Er verlagerte die Produktion ins Ausland. Gegen Ende des Jahrhunderts schrieb das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. 2005 wurde das Unternehmen von der Josef Siebe GmbH übernommen. Romika vertreibt sehr viele Kinder-Gummistiefel. Für Mädchen gibt es Modelle mit einem besonders bunten Design. Die Stiefel für Männer sind nur in kleinen Größen erhältlich.
Superga Superga ist eine italienische Marke aus Turin. Der Reifenhersteller Walter Martiny stellte ab 1911 in seinem Unternehmen „Walter Martiny Industria Gomme“ wasserdichte Gummistiefel her. Ab 1925 wurde die Auswahl der Produkte auf leichte Sportschuhe erweitert. Der Name leitet sich von der nahe gelegenen Wallfahrtskirche Superga ab. Ab 1934 gibt es auch Schuhe für die Sportarten Tennis und Segeln. Ab den 80er Jahren stellte Superga auch Bekleidung her.
Viking Footwear Seit 1920 gibt es das norwegische Unternehmen Viking. Damals wurde es als einfache „Gummiwarefabrik“ gegründet. In den folgenden Jahren wuchs die Produktion auf 640000 Paar Schuhe und Stiefel. Auf der World Expo in Barcelona 1929 erhielt Viking eine goldene Medaille für den Bereich Footwear. Zerstörungen während des Krieges setzten dem Unternehmen stark zu, so dass Viking erst 1951 wieder zu den Top-Unternehmen Norwegens gehörte. 1973 wurde die erste Fabrik in Penang (Malaysien) eröffnet. Die Produktion in Norwegen lief aus. 1992 erwarb das Unternehmen eine Gore-Text Lizenz für ihre Outdoor-Schuhe. Mittlerweile gibt es ein großes Angebot von Viking an Gummistiefeln, Wanderschuhen, Wanderstiefeln und anderen Outdoor-Schuhen.

4. Häufige Fragen zum Thema Gummistiefel

guter Stiefel von Aigle

unser Gummistiefel Testsieger, der Aigle Pacours 2 Vario – der beste Gummistiefel

Für besonders eilige Nutzer wollen wir hier die wichtigsten Fragen zum Thema Gummistiefel beantworten.

4.1. Welcher Gummistiefel ist gut?

Ob ein Gummistiefel gut ist, kommt natürlich immer auf den Verwendungszweck an. Zunächst gibt es verschiedene Produktionsmethoden. Gummistiefel können in Handarbeit, vollautomatisch oder halbautomatisch produziert werden. Handgefertigte Gummistiefel sind meist sehr teuer. Ein Beispiel wäre der Gummistiefel Testsieger von Aigle. Die Verarbeitung ist deutlich besser und die Schuhe sind sehr langlebig. Außerdem können sie meist durch eine edle Optik überzeugen, die sehr an normale Stiefel erinnert.
Vollautomatisch gefertigte Gummistiefel können im Bereich der Verarbeitung und der Wasserdichtigkeit nicht mithalten. Meistens bestehen sie aus einfachem PVC und sind in der Produktion deutlich preisgünstiger. Für einfache Regenspaziergänge sind sie zwar ausreichend, aber für Arbeiten im Matsch sollten vor allem halbautomatisch gefertigte Stiefel bevorzugt werden. Die meisten Arbeitsstiefel werden so gefertigt. Zu empfehlen wären hier die Modelle von Markant oder Dunlop.

4.2. Seit wann gibt es Gummistiefel?

Die Gummistiefel, wie wir sie heute kennen, wurden 1853 entwickelt. Hiram Hutchinson erwarb in diesem Jahr von Charles Goodyear eine Lizenz zur Herstellung von Gummistiefeln aus vulkanisiertem Kautschuk. Der Amerikaner errichtete eine Fabrik in Frankreich, da er sich in der ländlichen Region einen großen Absatzmarkt erhoffte. Er verkaufte die Stiefel unter der Marke A l’Aigle. Übersetzt bedeutet es der Adler und ist eine direkte Anspielung auf das amerikanische Wappentier. Heute ist die Modemarke AIGLE sehr bekannt und es werden handgefertigte Gummistiefel von dem Unternehmen in Frankreich gefertigt.

4.3. Ab welchem Alter sind Gummistiefel geeignet?

Für Gummistiefel gibt es keine Altersbeschränkung, sobald die einzelnen Modelle dem Kind passen, sind sie gut. Es gibt immer wieder Menschen, die behaupten, dass Gummistiefel wegen des nicht vorhandenen Fußbettes bei Kindern zu Senkfüßen führen würden. Dies lässt sich aus medizinischer Sicht nicht belegen, zumal man in Gummistiefeln auch Einlagen tragen kann. Ein Problem ist allerdings das Schwitzen der Füße. Deswegen raten manche Menschen zu Outdoor-Schuhen. Sicherlich sind Outdoor-Schuhe atmungsaktiver, allerdings ist die Wasserdichtigkeit deutlich geringer, daher raten wir dennoch zum Tragen von Gummistiefeln, solange es nicht den ganzen Tag betrifft. Auch sollten die Gummistiefel frei von Schadstoffen sein, damit die Kinder keine Spätfolgen erleiden. Ökotest testet regelmäßig Gummistiefel auf gefährliche Substanzen.

4.4. Wofür brauche ich Gummistiefel?

Gummistiefel können bei einer Vielzahl von Aktivitäten Verwendung finden. Neben dem Einsatz bei Baumaßnahmen (z. B. Gießen von Betonplatten) und in der Landwirtschaft werden Gummistiefel zum Angeln, zum Segeln, zum Laufen mit dem Hund und zum Spaziergang an Regentagen verwendet. Natürlich gibt es auch spezielle Gummistiefel für das Reiten oder die Watwanderung, allerdings werden die Schuhe dann als Wat- oder Reitstiefel bezeichnet. Dennoch sind sie oftmals aus Kautschuk oder PVC und gehören in die Reihe der Gummistiefel. Sind Sie ein Pferdefreund, könnte Sie auch unser Reithandschuhe Test interessieren. Einige Menschen benutzen auch Gummistiefel zum Tanzen. Ein Video soll dies kurz illustrieren.

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