- Eine Hunde-OP-Versicherung schützt Sie im Ernstfall vor hohen Operationskosten und gewährleistet eine bestmögliche medizinische Versorgung.
- Die größten Unterschiede zwischen den Tarifen bestehen vor allem im Leistungsumfang und den Erstattungssätzen, die den tatsächlichen Schutz bestimmen.
- Alter und Rasse Ihres Hundes sowie die gewählte Selbstbeteiligung beeinflussen den Preis deutlich und damit, wie hoch Ihr monatlicher Beitrag ausfällt.
Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann bei Hunden schnell hohe Tierarztkosten verursachen, insbesondere, wenn eine Operation notwendig ist. Eine Hunde-OP-Versicherung bewahrt Sie in solchen Situationen vor unerwarteten finanziellen Belastungen und stellt sicher, dass Ihr Hund die bestmögliche Behandlung erhält, ohne dass Sie sich über die Kosten sorgen müssen.
In unserem Vergleich erfahren Sie, welche Hunde-OP-Versicherungen die besten Leistungen bieten, worauf Sie beim Abschluss achten sollten und wie sich die einzelnen Tarife unterscheiden. So finden Sie genau den Schutz, der zu Ihnen und Ihrem Hund passt
1. Was zahlt eine Hunde-OP-Versicherung im Ernstfall?
Eine Hunde-OP-Versicherung übernimmt die Kosten, die im Zusammenhang mit einer medizinisch notwendigen Operation entstehen. Dazu zählen die eigentliche Operation, die Narkose, notwendige Voruntersuchungen sowie die Nachbehandlung in der Tierklinik. Je nach Tarif werden auch Medikamente, stationäre Aufenthalte und Nachsorgeleistungen erstattet.
Eine gute Police deckt alle Kosten ab, die bei einem operativen Eingriff anfallen können, und bietet dadurch finanzielle Sicherheit in Notfällen. So vermeiden Sie unvorhergesehene Ausgaben und können Ihrem Hund die bestmögliche Behandlung bieten.
Tipp: Wenn Sie eine passende Hundekrankenversicherung suchen, die auch allgemeine tierärztliche Kosten abdeckt, finden Sie in unserem Vergleich eine Übersicht der gängigsten Tarife mit ihren jeweiligen Leistungen.
1.1. Welche Leistungen eine Tier-OP-Versicherung umfasst
Der Leistungsumfang bestimmt, wie umfassend Ihr Hund im Ernstfall abgesichert ist. Die meisten Versicherungen übernehmen nicht nur die eigentliche Operation, sondern auch vorbereitende Diagnosen und die anschließende Nachbehandlung.
Typische Leistungen, die von guten Tarifen abgedeckt werden, sind:
- Chirurgische Eingriffe unter Vollnarkose einschließlich Anästhesie und Überwachung
- Voruntersuchungen wie Röntgen, Ultraschall oder Laboranalysen zur Diagnose
- Stationäre Unterbringung und Pflege nach dem Eingriff
- Medikamente, Verbandsmaterialien und Nachsorgebehandlungen
- Nachbehandlungsmethoden wie Physiotherapie oder Akupunktur (bei Premiumtarifen)
- Direkte Abrechnung mit Tierarzt oder Tierklinik
Unter diese Leistungen fallen auch häufige Operationen wie die Behandlung eines Kreuzbandrisses, die Entfernung von Tumoren oder Zysten, Operationen bei Magendrehung sowie Kaiserschnitt oder Gebärmutterentfernung aus medizinischen Gründen und Bandscheiben- und Wirbelsäuleneingriffe.
1.2. Typische Operationen und deren Kosten
Die Höhe der Operationskosten richtet sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Je nach Aufwand, Tierarztpraxis und Tageszeit kann bis zum vierfachen Gebührensatz abgerechnet werden.
| Operation / Behandlung | Durchschnittskosten (einfacher Satz) | bis 4-facher Satz |
|---|---|---|
| Kastration Rüde | ca. 70 € | bis 280 € |
| Kastration Hündin | ca. 130 € | bis 520 € |
| Magendrehung | ca. 250 € | bis 1.000 € |
| Kreuzbandriss (TPLO-Methode) | ca. 950 € | bis 3.800 € |
| Bandscheibenoperation | ca. 1.200 € | bis 5.000 € |
| Gebärmutterentfernung (Pyometra) | ca. 500 € | bis 2.000 € |
Je nach Tierklinik und gewähltem Tarif können die Kosten stark variieren. Schon eine einzige Operation kann mehrere tausend Euro kosten. Eine Hunde-OP-Versicherung, die auch Nachbehandlung und stationäre Pflege einschließt, schützt Sie daher zuverlässig vor finanziellen Risiken.

Bei komplizierten Behandlungen, an Wochenenden oder bei Notfallfällen wird oftmals der 2-, 3- oder sogar 4-fache Gebührensatz abgerechnet.
1.3. Welche Leistungen ausgeschlossen oder eingeschränkt sind
Nicht jeder Eingriff ist automatisch versichert. Ausgeschlossen sind bei Tier-OP-Versicherungen in der Regel Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig oder bereits vor Vertragsabschluss bestanden.
Häufig nicht abgedeckt sind unter anderem:
- Kastration oder Sterilisation ohne medizinische Indikation
- Kosmetische oder rassebedingte Korrekturen
- Angeborene Fehlbildungen
- Zahnbehandlungen, sofern nicht ausdrücklich eingeschlossen
- Chronische Erkrankungen, die bereits vor Versicherungsbeginn bestanden
Manche Anbieter schließen zudem bestimmte Altersgruppen oder Hunderassen von der Versicherung aus. Lesen Sie die Vertragsbedingungen sorgfältig, um sicherzustellen, dass Ihr Hund im Ernstfall tatsächlich geschützt ist.
2. Worauf sollte man bei einer Hunde-OP-Versicherung achten?
Die Leistungen vieler Hunde-OP-Versicherungen wirken auf den ersten Blick ähnlich. Im Detail zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede bei Erstattung, Selbstbeteiligung und Vertragsbedingungen. Wer die wichtigsten Kriterien kennt, kann gezielt den Tarif auswählen, der den eigenen Hund langfristig am besten absichert.
2.1. Begrenzung der Leistung durch Erstattungslimits
Jede Hunde-OP-Versicherung legt fest, bis zu welchem Betrag die Kosten pro pro Versicherungsjahr oder Versicherungsfall übernommen werden. Üblich sind Obergrenzen zwischen 2.000 € und 5.000 € jährlich, manche Premiumtarife bieten sogar eine unbegrenzte Kostenerstattung.
Achten Sie darauf, ob das Limit pro Versicherungsjahr oder pro Schadensfall gilt. Eine jährliche Begrenzung kann problematisch sein, wenn mehrere Eingriffe innerhalb weniger Monate nötig werden. Tarife mit hohen oder flexiblen Erstattungslimits bieten hier deutlich mehr Sicherheit.
2.2. Die Selbstbeteiligung beeinflusst den Monatsbeitrag
Die Selbstbeteiligung ist einer der wichtigsten Preisfaktoren. Sie bestimmt, welchen Anteil der Behandlungskosten Sie selbst tragen. Es gibt zwei Varianten:
- Fester Betrag: z. B. 250 € pro Jahr oder pro Operation
- Prozentualer Anteil: z. B. 10 % der Gesamtkosten
Eine höhere Selbstbeteiligung senkt meist den Monatsbeitrag, erhöht aber das Risiko im Schadensfall. Für junge und gesunde Hunde kann das sinnvoll sein, während sich für ältere Tiere oder häufige OP-Risiken ein Tarif ohne Selbstbeteiligung langfristig eher lohnt.
2.3. Der Versicherungsschutz greift erst nach der Wartezeit
Nach Vertragsabschluss gilt bei fast allen Anbietern eine Wartezeit, bevor der Versicherungsschutz aktiv wird. Diese beträgt in der Regel einen bis drei Monate. Hunde-OP-Versicherungen ohne Wartezeit sind hingegen selten. Für einzelne Operationen kann die Wartezeit jedoch auch länger sein.
Die Wartezeit soll verhindern, dass Tierhalter erst dann eine Versicherung abschließen, wenn eine Operation bereits absehbar ist. Ausgenommen von der Wartezeit sind in der Regel Unfälle. Hier greift der Versicherungsschutz sofort, unabhängig von der vereinbarten Wartezeit.
2.4. Ältere Hunde lassen sich nur in wenigen Tarifen versichern
Das Eintrittsalter spielt eine große Rolle. Viele Anbieter nehmen Hunde nur bis zu einem Alter von 7 bis 9 Jahren neu in die Versicherung auf. Besteht bereits eine Versicherung, bleibt der Schutz jedoch in der Regel bestehen, solange der Vertrag aktiv bleibt.
Suchen Sie für einen älteren Hund nach Tarifen ohne Altersgrenze oder mit gestaffelten Beiträgen, die sich langsam anpassen. Diese Optionen sind zwar teurer, verhindern aber, dass Ihr Hund im Alter ohne Absicherung dasteht.

Je nach Tarif ist es nicht möglich, Hunde bestimmter Altersgruppen zu versichern. Je später Sie Ihren Hund versichern, desto höher fallen die Beiträge aus.
2.5. Nicht immer kann der Tierarzt frei gewählt werden
Einige Versicherer arbeiten mit Partnerkliniken zusammen, andere ermöglichen die freie Wahl des Tierarztes. Letzteres ist besonders wichtig, wenn Sie bereits einen vertrauten Tierarzt haben oder Spezialkliniken bevorzugen.
Tarife mit freier Tierarztwahl sind oft etwas teurer, bieten aber mehr Flexibilität und Sicherheit im Ernstfall. Prüfen Sie außerdem, ob ein Auslandsschutz enthalten ist und wie lange er gilt, insbesondere, wenn Sie regelmäßig mit Ihrem Hund verreisen.
3. Was kostet eine OP-Versicherung für Hunde?
Die Kosten einer OP-Versicherung für Hunde hängen von mehreren Faktoren ab. Vor allem Rasse, Alter, Leistungsumfang und Selbstbeteiligung beeinflussen den Preis. Durchschnittlich liegen die Beiträge bei rund 10 bis 30 € pro Monat.
Wer eine günstige Hunde-OP-Versicherung wählt, spart zwar beim Monatsbeitrag, riskiert aber im Ernstfall höhere Eigenkosten. Umgekehrt bieten Premiumtarife mehr Leistungen und Flexibilität, sind dafür jedoch im Beitrag teurer. Entscheidend ist daher, welche Absicherung Sie tatsächlich benötigen.
3.1. Wie Alter und Rasse den Preis beeinflussen
Die Beiträge steigen mit zunehmendem Alter des Hundes, da das Risiko für Erkrankungen und Operationen wächst. Welpen und junge Hunde lassen sich meist schon ab etwa 10 € im Monat versichern, während ältere Tiere oft 25–40 € monatlich kosten.
Auch die Rasse spielt eine große Rolle: Hunde mit genetischen Vorbelastungen, wie etwa Französische Bulldoggen, Möpse oder Retriever, haben ein höheres Risiko für Atemwegs-, Gelenk- oder Hautprobleme. Versicherer kalkulieren daher mit höheren Beiträgen.
Beispielhafte Kosten nach Alter und Rasse:
- Labrador, 2 Jahre alt: ca. 15 €/Monat
- Französische Bulldogge, 5 Jahre: ca. 30 €/Monat
- Schäferhund, 8 Jahre: ca. 50 €/Monat
Tipp: Ein früher Versicherungsbeginn lohnt sich also doppelt: Sie sichern sich günstige Beiträge und vermeiden spätere Ausschlüsse aufgrund von Vorerkrankungen.

Gerade für Besitzer von Hunden mit einer Vorerkrankung oder krankheitsanfälligen Rassen sind Hundeversicherungen mit OP-Schutz dennoch äußerst sinnvoll.
3.2. Durchschnittliche Kosten einer Hunde-OP-Versicherung
Im Durchschnitt liegen die Beiträge zwischen 10 € und 30 € pro Monat, abhängig vom gewählten Tarifmodell. Jahreskosten bewegen sich damit meist unter 200 €, wobei Tarife ohne Selbstbeteiligung in der Regel etwas teurer sind.
Ein wichtiger Vergleichsfaktor ist der GOT-Satz (Gebührenordnung für Tierärzte), bis zu dem der Versicherer zahlt. Hochwertige Tarife übernehmen Behandlungen bis zum vierfachen Satz, was bei Notfällen entscheidend sein kann.
Einen allgemeinen Überblick über verschiedene Tarifmodelle sehen Sie in der nachfolgenden Tabelle. Beachten Sie, dass die tatsächlichen monatlichen Kosten je nach Rasse und Alter Ihres Hundes abweichen können.
| Tarifart | Leistungsniveau | Monatsbeitrag (ca.) |
|---|---|---|
| Basis-Tarif | Grundlegender OP-Schutz, 2-facher GOT-Satz | ca. 10–15 € |
| Komfort-Tarif | Erweiterter Schutz inkl. Nachsorge, 3–4-facher GOT-Satz | ca. 15–25 € |
| Premium-Tarif | Umfassender Schutz, unbegrenzte Kostendeckung | ca. 25–50 € |
Tipp: Viele Anbieter ermöglichen flexible Modelle mit monatlicher oder jährlicher Zahlung. Berücksichtigen Sie beim Vergleich der Hunde-OP-Versicherungen nicht nur den Preis, sondern auch den konkreten Leistungsumfang. Nur so erkennen Sie, welches Angebot tatsächlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
4. Welche Hunde-OP-Versicherung ist die beste?
Eine gute OP-Versicherung schützt Sie im Notfall vor hohen Operationskosten und sorgt dafür, dass Ihr Hund jederzeit bestmöglich behandelt werden kann. Die besten Hunde-OP-Versicherungen kombinieren dabei eine umfassende Kostenübernahme mit fairen Beiträgen und einer transparenten Abwicklung. Wichtig ist, dass der Tarif zu Ihnen und Ihrem Hund passt – also zu Alter, Gesundheitszustand und Rasse.
4.1. Wie Sie die passende Hunde-OP-Versicherung im Vergleich finden
Was ist die GOT?
Die GOT ist die Gebührenordnung für Tierärzte in Deutschland. Sie bestimmt, dass Tierärzte ihre Leistungen zum 1- bis 4-fachen Satz abrechnen dürfen – je nach Aufwand, Tageszeit oder Notfall.
Um den besten Tarif zu finden, empfiehlt sich der Vergleich verschiedener Hunde-OP-Versicherungen. Entscheidend ist dabei weniger der günstigste Preis als vielmehr der tatsächliche Schutzumfang.
Achten Sie insbesondere auf den Leistungsumfang, die maximale Erstattungssumme und die jeweiligen Vertragsbedingungen. In unserer Vergleichstabelle finden Sie gängige Tarife übersichtlich mit den wichtigsten Kriterien aufgelistet. So sehen Sie auf einen Blick, welche Versicherung den besten Mix aus Kostendeckung und Flexibilität für Ihren Bedarf bietet.
4.2. Welche Kriterien sind für eine Hunde-OP-Versicherung laut Stiftung Warentest wichtig?
Im aktuellen Test (04/2025) von Stiftung Warentest wurden 121 Hunde-OP-Versicherungen nach unterschiedlichen Maßstäben bewertet. Das wichtigste Kriterium, um als Hunde-OP-Versicherung-Testsieger hervorzugehen, waren dabei die Versicherungsbedingungen, die 50 % der Gesamtbewertung ausmachen. Hier fließen unter anderem folgende Punkte ein:
- Höhe der Erstattungsobergrenzen
- Umfang der versicherten Leistungen
- Wartezeiten
- Ausschlüsse bestimmter Operationen
- Auslandsschutz
Weitere 30 % der Bewertung entfallen auf Erstattungsleistungen bei Beispieloperationen. Getestet wurden u. a. Bandscheiben-OPs, Kreuzbandrisse und Gebärmutterentfernungen.
Um im Vergleich der Hunde-OP-Versicherungen Testsieger zu werden, spielen zudem Faktoren wie die Annahmevoraussetzungen (10 %), der Kündigungsschutz (5 %) sowie die Verständlichkeit der Bedingungen (5 %) eine wichtige Rolle.
» Mehr InformationenTipp: Stiftung Warentest empfiehlt Hunde-OP-Versicherungen, die hohe Erstattungssätze, klar formulierte Bedingungen und kurze Wartezeiten kombinieren. Besonders positiv bewertet wurden Anbieter, die auch bei komplexen Operationen überdurchschnittlich hohe Kosten übernehmen und den Vertrag nach einem Schadensfall nicht kündigen.
5. Für wen lohnt sich eine Hunde-OP-Versicherung?
Ob sich der Abschluss lohnt, hängt vor allem von Ihrer persönlichen Situation ab. Eine Hunde-OP-Versicherung ist grundsätzlich dann sinnvoll, wenn Sie über eher geringe finanzielle Rücklagen verfügen und gleichzeitig die beste medizinische Versorgung für Ihren Hund sicherstellen möchten.
In der Regel lassen sich Operationskosten nur schwer planen und können schnell mehrere tausend Euro betragen. Wer sich dagegen absichern möchte, kann von einer Hunde-OP-Versicherung profitieren. Achten Sie allerdings auf wichtige Konditionen in Ihrem Tarif.

Versuchen Sie, eine Hunde-OP-Versicherung nach einer bereits gestellten Diagnose abzuschließen und geben diese nicht an, erlischt in der Regel der Versicherungsschutz.
5.1. Wann sich eine OP-Versicherung für Hunde besonders lohnt
Ob jung oder alt, eine Operation kann bei jedem Hund plötzlich notwendig werden. Schon eine Verletzung beim Spielen, ein Magendreher oder eine Bänderverletzung führen schnell zu hohen Tierarztkosten. Besonders empfehlenswert ist der Abschluss, wenn:
- Ihr Hund aktiv oder stürmisch ist
- Sie eine Rasse mit typischen Gesundheitsrisiken halten
- Sie eine Planungssicherheit wünschen, weil Sie regelmäßige, kalkulierbare Beiträge bevorzugen
- Sie Wert auf die bestmögliche medizinische Behandlung legen, unabhängig von den Kosten
Ein Praxisbeispiel: Ein Kreuzbandriss bei einer mittelgroßen Hündin kann je nach Klinik zwischen 3.000 und 4.000 € kosten. Mit einer guten Hunde-OP-Versicherung zahlen Sie im Idealfall nur die vereinbarte Selbstbeteiligung oder gar nichts, wenn Sie einen Tarif ohne Eigenanteil gewählt haben.
Auch bei älteren Hunden lohnt sich eine bestehende Police, da Operationen im Alter häufiger werden und das Risiko steigt. Wichtig ist hier, die Versicherung frühzeitig abzuschließen, bevor Vorerkrankungen bekannt sind.
5.2. Warum eine günstige Hunde-OP-Versicherung nicht immer die beste Wahl ist
Premium-Tarife kosten zwar etwas mehr, bieten dafür aber eine deutlich umfassendere Absicherung. Sie übernehmen hohe Erstattungssätze, kurze Wartezeiten und eine freie Tierarztwahl – entscheidend, wenn Sie Ihrem Hund im Ernstfall die bestmögliche Behandlung ermöglichen möchten.
Besonders bei komplexen Eingriffen wie Kreuzbandriss-, Bandscheiben- oder Tumoroperationen machen sich die Vorteile eines Premiumschutzes schnell bezahlt. Auch alternative Heilmethoden, stationäre Aufenthalte und Nachbehandlungen sind häufig mitversichert.
Die Vor- und Nachteile eines Premium-Tarifs zeigt Ihnen folgende Tabelle:
- Vorteile
- Hohe oder unbegrenzte Kostenerstattung – oft bis zum 4-fachen GOT-Satz
- Kürzere Wartezeiten und Sofortschutz bei Unfällen
- Keine oder geringe Selbstbeteiligung
- Freie Tierarzt- und Klinikwahl, auch im Ausland
- Umfangreiche Nachsorge inklusive Physiotherapie oder Akupunktur
- Übernahme moderner OP-Verfahren (z. B. minimalinvasive Chirurgie)
- Nachteile
- Höherer Monatsbeitrag im Vergleich zu Basistarifen
- Manche Leistungen (z. B. Auslandsschutz) sind an Laufzeitbedingungen geknüpft
- Gesundheitsprüfung oder Ausschlüsse bei Vorerkrankungen möglich
- Nicht jeder Anbieter bietet einen echten Premium-Tarif an
6. Häufige Fragen zur Hunde-OP-Versicherung (FAQ)
Ob Kosten, Leistungsumfang oder Fragen zum Versicherungsschutz, beim Abschluss einer Hunde-OP-Versicherung tauchen die unterschiedlichsten Fragen auf. Hier finden Sie die passenden Antworten.
6.1. Gilt eine Hunde-OP-Versicherung im Ausland?
In den meisten Tarifen greif der Versicherungsschutz auch im europäischen Ausland, teilweise sogar weltweit. Achten Sie darauf, wie lange der Auslandsschutz greift – üblicherweise 6 bis 12 Monate. Bei längeren Reisen kann eine Zusatzvereinbarung sinnvoll sein.
» Mehr Informationen6.2. Lässt sich eine Hunde-OP-Versicherung nachträglich abschließen?
Der Abschluss einer Hunde-OP-Versicherung nach einer bereits gestellten Diagnose ist zwar möglich, bestehende Erkrankungen oder Verletzungen sind jedoch in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Kosten für bereits bekannte Erkrankungen werden dann nicht übernommen.
» Mehr Informationen6.3. Wie viel kostet eine OP-Versicherung für Hunde im Monat?
Die monatlichen Kosten einer Hunde-OP-Versicherung liegen je nach Anbieter, Rasse, Alter und Selbstbeteiligung im Durchschnitt zwischen 10 und 30 Euro. Premium-Tarife mit hoher Erstattung und umfassendem Schutz können jedoch auch deutlich teurer sein. Für ältere Hunde steigen die Beiträge teilweise deutlich.
» Mehr Informationen6.4. Wann zahlt eine Hunde-OP-Versicherung nicht?
In der Regel erfolgt keine Leistung, wenn die Operation auf eine bereits bekannte Erkrankung zurückzuführen ist oder der Eingriff nicht medizinisch notwendig war, zum Beispiel bei Schönheits- oder Zuchtoperationen. Auch während der Wartezeit nach Vertragsbeginn besteht meist kein Anspruch auf Erstattung.
» Mehr Informationen6.5. Wie viel kostet eine OP bei Hunden durchschnittlich?
Die Kosten variieren je nach Art und Schwere des Eingriffs. Eine einfache Zahn-OP kann bereits zwischen 300 und 600 Euro kosten, während komplexe Operationen wie ein Kreuzbandriss oder eine Magendrehung schnell 3.000 bis 5.000 Euro überschreiten können. Eine gute Hunde-OP-Versicherung übernimmt in solchen Fällen den Großteil oder sogar die gesamten Kosten.
» Mehr Informationen6.6. Was ist der Unterschied zwischen einer Hunde-Kranken- und OP-Versicherung?
Eine Hunde-Krankenversicherung übernimmt alle Tierarztkosten – also auch Behandlungen, Medikamente und Vorsorge. Die Hunde-OP-Versicherung greift hingegen nur, wenn eine Operation notwendig ist, und deckt dabei OP-Kosten, Narkose und Nachsorge ab.
» Mehr InformationenTipp: Viele Anbieter kombinieren eine Hunde-Kranken- und OP-Versicherung. Dies ist ideal für alle, die einen besonders umfassenden Schutz für Ihren Hund suchen.























Hallo,
ein eine OP-Versicherung zusätzlich zu einer Krankenversicherung sinnvoll?
Hallo Frau Müller,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Vergleich von Hunde-OP-Versicherungen.
Eine OP-Versicherung deckt im Gegensatz zu einer Tierkrankenversicherung speziell die Kosten von Operationen ab. Für herkömmliche Behandlungskosten kommt die Versicherung hingegen nicht auf. Suchen Sie einen umfassenden Schutz für Ihren Hund, ist die Kombination einer Hunde-Krankenversicherung mit einer OP-Versicherung die ideale Wahl.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Hallo,
übernimmt eine OP-Versicherung die Kosten für angeborene Fehlbildungen, die nicht bekannt sind?
Hallo Herr Bader,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Vergleich von Hunde-OP-Versicherungen.
Die Kostenübernahme ist je nach Tarif unterschiedlich geregelt. Einige Tarife schließen angeborene Fehlbildungen grundsätzlich aus, während andere nur bekannte Erkrankungen ausschließen.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team