- Eine Hundehaftpflichtversicherung schützt Sie zuverlässig vor hohen Schadensforderungen, die durch Ihren Hund im Alltag entstehen können.
- Eine gute Hundehaftpflicht greift, wenn Ihr Hund eine Person verletzt, Gegenstände beschädigt oder finanzielle Schäden verursacht.
- Achten Sie beim Vergleich besonders auf Deckungssumme, Selbstbeteiligung und Zusatzleistungen, um den passenden Tarif für Ihren Hund zu finden.

Ein Hund bringt Freude, Bewegung und Gesellschaft ins Leben, doch als Halter tragen Sie auch die Verantwortung für Ihren vierbeinigen Freund. Schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann genügen, damit ein Schaden entsteht. In solchen Fällen haften Sie als Hundehalter unbegrenzt.
Eine Hundehaftpflicht schützt Sie vor diesen Kosten und ist je nach Bundesland und Rasse teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, welche Leistungen wichtig sind und wie Sie die beste Hundehaftpflicht im Vergleich finden, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
1. Was sollte eine gute Hundehaftpflicht enthalten?
Eine gute Hundehaftpflichtversicherung schützt Sie zuverlässig vor den finanziellen Folgen, wenn Ihr Hund Personen-, Sach- oder Vermögensschäden verursacht. Entscheidend sind dabei umfassende Leistungen und faire Vertragsbedingungen, möglichst ohne versteckte Ausschlüsse. Nur so sind Sie im Alltag rundum abgesichert.
1.1. Welche Schäden durch die Hundehalterhaftpflichtversicherung abgedeckt werden
Eine hochwertige Hundehaftpflichtversicherung deckt alle typischen Schadensarten ab, die im Alltag entstehen können. Dazu gehören Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden, die durch Ihren Hund verursacht werden.
Viele Tarife beinhalten zudem die Übernahme von Kosten für Mietsachschäden oder sogenannte Deckschäden, wenn Ihr Hund ungewollt Nachwuchs zeugt. Manche Anbieter schließen sogar Eigenschäden des Tierhüters mit ein.
Eine Auflistung typischer Schadensarten, die eine gute Hundehaftpflicht im Vergleich übernimmt, sehen Sie hier:
| Schadensart | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Schäden an beweglichen Sachen | Beschädigung fremden Eigentums | Zerrissene Kleidung, zerkratzte Möbel |
| Personen- und Vermögensschäden | Körperverletzung oder Folgekosten | Arztkosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfall |
| Mietsachschäden an Gebäuden | Schäden in gemieteten Räumen | Zerkratzte Türen, beschädigter Boden |
| Eigenschäden des Hüters | Schaden durch Betreuungsperson | Hundebetreuer stürzt durch Ihren Hund |
| Deckschäden | Ungeplante Trächtigkeit | Ihr Hund deckt fremdes Tier |

Bei Personenschäden müssen neben den Behandlungskosten häufig auch Schmerzensgeldzahlungen geleistet werden.
1.2. Was gilt für Rettungs- und Bergungskosten?
Einige Hundehaftpflichtversicherungen übernehmen auch die Kosten, wenn Ihr Hund in eine gefährliche Situation gerät und geborgen oder gesichert werden muss. Dazu zählen beispielsweise Einsätze, wenn der Hund in ein Gewässer fällt, in unwegsamem Gelände stecken bleibt oder aus größerer Höhe gerettet werden muss.
Die Erstattung solcher Kosten gehört nicht zum Standardumfang jeder Police, wird jedoch von vielen Premiumtarifen bis zu einer festgelegten Summe angeboten. Je nach Tarif sind dies häufig 3.000 oder 5.000 Euro.
» Mehr InformationenTipp: Diese Zusatzleistung ist besonders in ländlichen Regionen oder für aktive Hunde, die sich viel im Freien bewegen, sinnvoll.
1.3. Wann zahlt eine Hundehaftpflicht nicht?
Auch die beste Haftpflichtversicherung für Hunde kennt Grenzen. Kein Versicherungsschutz besteht, wenn Sie den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachen. Ebenso ausgeschlossen sind oft Schäden, die an Ihrem eigenen Eigentum oder an Ihrem Hund entstehen.
Manche Anbieter schließen zudem bestimmte Hunderassen (sogenannte Listenhunde) vom Versicherungsschutz aus oder verlangen strengere Auflagen wie Maulkorb- oder Leinenpflicht. Wichtig ist, die Versicherungsbedingungen genau zu lesen, bevor Sie den Vertrag abschließen. Dadurch vermeiden Sie spätere Überraschungen.
» Mehr InformationenTipp: Unsere Tabelle unterstützt Sie beim Vergleich verschiedener Hundehaftpflichtversicherungen. So erkennen Sie auf einen Blick, welche Tarife auch in besonderen Fällen Leistungen erbringen.
2. Worauf sollten Sie im Hundehaftpflicht-Vergleich achten?
Eine gute Hundehaftpflichtversicherung zu finden, bedeutet mehr, als nur die Preise zu vergleichen. Entscheidend ist, wie umfassend der Schutz tatsächlich ist und ob die Leistungen zu Ihrem Hund und Ihrem Alltag passen. Achten Sie beim Hundehaftpflicht-Vergleich daher besonders auf die Deckungssumme, die Selbstbeteiligung, den Geltungsbereich sowie auf weitere Vertragsbedingungen.
2.1. Wie hoch sollte die Deckungssumme einer Hundehaftpflicht sein?
Die Deckungssumme gibt an, bis zu welchem Betrag die Versicherung im Schadensfall leistet. Sie sollte so gewählt werden, dass auch hohe Personen- und Sachschäden vollständig abgedeckt sind. Empfehlenswert ist eine Versicherungssumme von mindestens 10 Millionen Euro, besser 20 Millionen Euro oder mehr.
Eine höhere Deckungssumme bietet mehr Sicherheit bei schweren Schadensfällen. Viele Anbieter unterscheiden zwischen Basis- und Premiumtarifen, wobei letztere in der Regel deutlich umfangreicheren Schutz bieten.
» Mehr Informationen2.2. Welche Unterschiede gibt es zwischen Tarifen mit und ohne Selbstbeteiligung?
Bei vielen Versicherungen können Sie wählen, ob Sie im Schadensfall eine Selbstbeteiligung übernehmen möchten. Ohne Selbstbeteiligung trägt der Versicherer die gesamten Kosten, der Beitrag ist dafür meist etwas höher. Mit Selbstbeteiligung zahlen Sie einen festgelegten Betrag, beispielsweise 150 oder 300 Euro, selbst.
Die Entscheidung hängt davon ab, wie wahrscheinlich Schadensfälle sind. Wenn Ihr Hund sehr ruhig ist und kaum Risiken verursacht, kann eine moderate Selbstbeteiligung sinnvoll sein. Bei jungen oder temperamentvollen Hunden empfiehlt sich eher ein Tarif ohne Eigenanteil, um im Ernstfall nicht auf hohen Kosten sitzen zu bleiben.
» Mehr InformationenHinweis: In manchen Tarifen ist die Selbstbeteiligung fest vorgegeben, sodass nur in Premium-Tarifen keine Selbstbeteiligung besteht. Möchten Sie bei der Tarifwahl flexibel bleiben, sollten Sie beim Vergleich der Hundehaftpflichtversicherungen auf Anbieter achten, die eine wählbare Selbstbeteiligung ermöglichen.
2.3. Ist eine Hundehaftpflicht auch im Ausland gültig?
Nicht jede Hundehaftpflichtversicherung gilt automatisch außerhalb Deutschlands. Wenn Sie Ihren Hund in den Urlaub mitnehmen, ist es daher besonders wichtig, auf den Geltungsbereich zu achten. Viele Tarife bieten Schutz im europäischen Ausland, manche sogar weltweit.
Häufig ist der Auslandsschutz zeitlich begrenzt – in der Regel auf ein Jahr, bei einigen Anbietern kann er auch über mehrere Jahre bestehen oder jährlich verlängert werden. Prüfen Sie daher vor Ihrer Reise, ob Schäden außerhalb Deutschlands abgedeckt sind und ob bestimmte Länder ausgeschlossen sind.

Damit Sie sich auch im Urlaub keine Sorgen machen müssen, sollte der Versicherungsschutz idealerweise weltweit gelten.
2.4. Welche Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sind üblich?
Die meisten Hundehaftpflichtversicherungen werden mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen und verlängern sich automatisch, wenn Sie nicht kündigen. Üblich ist eine Kündigungsfrist von ein bis drei Monaten vor Ablauf des Vertrags.
Einige Anbieter bieten auch flexible Policen, die monatlich kündbar sind. Solche Varianten eignen sich besonders, wenn Sie mehrere Versicherungen vergleichen oder den Tarif später wechseln möchten. Beachten Sie, dass längere Vertragslaufzeiten oft mit günstigeren Beiträgen verbunden sind.
» Mehr Informationen3. Was kostet eine Hundehaftpflicht monatlich?
Die Kosten einer Hundehaftpflichtversicherung hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen insbesondere die gewählte Versicherungssumme, die Höhe der Selbstbeteiligung, die Hunderasse sowie der Leistungsumfang des gewählten Tarifs.
Eine günstige Hundehaftpflicht ist bereits für unter 5 Euro pro Monat erhältlich. Im Durchschnitt liegen die Beiträge zwischen etwa 3 und 15 Euro monatlich. Für Premiumtarife mit besonders hoher Deckung oder für bestimmte Hunderassen können die Kosten jedoch auch etwas höher ausfallen.
3.1. Mit diesen Kosten sollten Sie bei einer Hundehaftpflicht rechnen
Je nach gewähltem Tarif unterscheiden sich die Kosten einer Hundehaftpflichtversicherung. Bei den meisten Versicherern stehen Ihnen drei Tarifmodelle zur Auswahl. Wie sich Ihre Wahl auf den Preis auswirkt, zeigt das nachfolgende Beispiel:
| Tariftyp | Deckungssumme | Selbstbeteiligung | Monatlicher Beitrag |
|---|---|---|---|
| Basistarif | 10 Mio. € | 150 – 300 € | ca. 3 – 6 € |
| Komforttarif | 20 – 30 Mio. € | 0 – 150 € | ca. 6 – 10 € |
| Premiumtarif | bis 50 Mio. € | wählbar oder keine | ca. 10 – 15 € |
Tipp: Eine Haftpflichtversicherung für einen Hund ist vergleichsweise günstig. Da Schäden durch Hunde schnell in die Zehntausende Euro gehen können, lohnt sich der Beitrag fast immer. Ein direkter Vergleich der Hundehaftpflicht-Tarife hilft, überteuerte Angebote zu vermeiden und die beste Kombination aus Preis und Leistung zu finden.
3.2. Wie Selbstbeteiligung und Rasse die Beiträge beeinflussen
Ein wichtiger Einflussfaktor auf die monatlichen Kosten einer Hundehaftpflicht ist die Selbstbeteiligung des gewählten Tarifs. Wer bereit ist, im Schadensfall einen Eigenanteil zu zahlen, kann die Monatsprämie deutlich senken. Ohne Selbstbeteiligung ist der Beitrag entsprechend höher, dafür übernimmt der Versicherer alle Kosten im Schadensfall.
Neben dem gewählten Tarif wirkt sich auch die Hunderasse auf die Höhe des Beitrags aus. Versicherer stufen bestimmte Rassen je nach Größe, Temperament und Risiko unterschiedlich ein. Kleine Hunderassen verursachen statistisch seltener hohe Schäden und sind daher günstiger zu versichern.
| Hunderasse | Monatlicher Beitrag | Begründung |
|---|---|---|
| Chihuahua (klein) | ca. 3 € bis 5 € | Geringes Schadensrisiko durch kleine Größe |
| Mops / Französische Bulldogge | ca. 4 € bis 8 € | Klein, aber rassespezifische Eigenheiten erhöhen das Risiko leicht |
| Labrador Retriever | ca. 5 € bis 10 € | Mittelgroßer Familienhund mit mittlerem Risiko |
| Deutscher Schäferhund | ca. 10 € bis 15 € | Größere, aktive Rasse mit höherem Risiko |
| Rottweiler / Listenhunde | ab ca. 10 € bis 20 € oder mehr | Höheres Risiko, teilweise Aufschläge oder eingeschränkte Versicherbarkeit |
Tipp: Viele Versicherer gewähren Rabatte, wenn mehrere Hunde versichert werden oder bereits eine private Haftpflichtversicherung beim gleichen Anbieter besteht.
4. Ist es Pflicht, eine Hundehaftpflicht zu haben?
Ob Sie eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abschließen müssen, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. In vielen Regionen Deutschlands besteht inzwischen eine gesetzliche Versicherungspflicht – entweder für alle Hunde oder nur für bestimmte Rassen und Größen. Nur in Mecklenburg-Vorpommern ist der Abschluss derzeit freiwillig. Die Regelungen unterscheiden sich teils erheblich, sodass sich ein genauer Blick in die jeweiligen Landeshundegesetze lohnt.

Teilweise ist es vorgeschrieben, dass bestimmte Hunderassen in der Öffentlichkeit einen Maulkorb tragen.
4.1. In diesen Bundesländern ist eine Hundehaftpflichtpflicht Pflicht
Die Versicherungspflicht für Hunde wird in Deutschland von den Bundesländern individuell geregelt. Während einige Bundesländer alle Hundehalter verpflichten, eine Hafthalterpflichtversicherung abzuschließen, beschränken andere die Pflicht auf bestimmte Hunderassen oder große Tiere.
Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, in welchen Bundesländern eine Versicherungspflicht gilt und für welche Hunde sie jeweils vorgeschrieben ist:
| Versicherungspflicht | Bundesländer |
|---|---|
| Für alle Hunde | Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |
| Für große Hunde und bestimmte Rassen (Listenhunde) | Nordrhein-Westfalen |
| Für bestimmte Rassen (Listenhunde) | Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen |
| Keine Pflicht | Mecklenburg-Vorpommern |
Hinweis: Was als „großer Hund“ gilt, ist landesrechtlich unterschiedlich geregelt. In der Regel wird eine Schulterhöhe ab 40 cm oder ein Gewicht ab 20 kg als Richtwert angenommen. Auch bei Listenhunden unterscheiden sich die Regelungen je nach Bundesland.
4.2. Warum eine Hundehaftpflichtversicherung auch freiwillig sinnvoll ist
Selbst wenn keine Pflicht besteht, ist eine Hundehaftpflicht eine sinnvolle Versicherung. Schon ein kleiner Vorfall, etwa wenn Ihr Hund einen Radfahrer zu Fall bringt oder ein fremdes Auto zerkratzt, kann hohe Kosten verursachen.
Als Hundehalter haften Sie laut Gesetz grundsätzlich unbegrenzt für Schäden, die Ihr Tier verursacht. Auch dann, wenn Sie selbst kein Verschulden trifft. Eine Hundehaftpflicht übernimmt in solchen Fällen nicht nur die Schadenssumme, sondern prüft auch, ob die Ansprüche berechtigt sind, und wehrt unberechtigte Forderungen ab.
Wir fassen Ihnen die Vorteile und Nachteile zusammen:
- Vorteile
- Absicherung für den Schadensfall
- Finanzielle Planbarkeit
- Vergleichsweise geringe Beiträge
- in der Regel kurze Vertragsbindung
- Nachteile
- dauerhafte monatliche Kosten
- teilweise mit Ausschlüssen
4.3. Welche Hunde gelten als Listenhunde?
Listenhunde sind Rassen, die in den Landeshundegesetzen als gefährlich oder potenziell gefährlich eingestuft werden. Die genaue Einstufung variiert je nach Bundesland, betroffen sind jedoch häufig folgende Rassen:
- American Staffordshire Terrier
- Staffordshire Bullterrier
- Bullterrier
- Pitbull Terrier
- Rottweiler (je nach Bundesland)
- Mastiff / Bullmastiff
Für diese Hunde gelten zusätzliche Vorschriften, wie etwa Leinen- und Maulkorbpflicht, Wesenstests und der Nachweis einer Haftpflichtversicherung. In vielen Bundesländern ist der Abschluss einer Hundehaftpflicht für diese Rassen gesetzlich vorgeschrieben, um mögliche Schäden gegenüber Dritten abzusichern. Einige Versicherer bieten spezielle Tierhaftpflichtversicherungen für diese Hunde an.
» Mehr Informationen4.4. Gilt die Hundehaftpflicht auch für Listenhunde?
Einige Versicherer bieten spezielle Tarife für Listenhunde an. Dabei gelten häufig strengere Bedingungen oder höhere Beiträge. Während manche Anbieter bestimmte Rassen vollständig ausschließen, verlangen andere den Nachweis eines bestandenen Wesenstests oder die Einhaltung von Auflagen wie Maulkorbpflicht.
Achten Sie daher genau auf die Vertragsbedingungen. Nur wenn Ihre Rasse ausdrücklich im Versicherungsschutz genannt wird, greift die Police im Schadensfall tatsächlich.

Tierhaftpflichtversicherungen gibt es nicht nur für Hunde. Viele Versicherungsunternehmen bieten neben der Hundehaftpflicht auch eine Pferdehaftpflichtversicherung an.
5. FAQ – Häufige Fragen zum Thema Hundehaftpflicht
Zum Abschluss beantworten wir die häufigsten Fragen, die Hundehalter beim Thema Hundehaftpflicht haben. Die Antworten helfen Ihnen, offene Punkte zu klären und sicherzustellen, dass Sie beim Abschluss der Versicherung alle wichtigen Aspekte berücksichtigen.
5.1. Ist eine Hundehaftpflicht Pflicht?
In den meisten Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben, entweder für alle Hunde oder für bestimmte Rassen. Nur in Mecklenburg-Vorpommern besteht keine allgemeine Pflicht. Auch wenn keine gesetzliche Verpflichtung besteht, ist der Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung für Ihren Hund zu empfehlen, da Sie als Halter unbegrenzt für verursachte Schäden haften.
» Mehr Informationen5.2. Welche Hundehaftpflicht ist die beste im Vergleich?
Die beste Hundehaftpflicht ist diejenige, die optimal zu Ihnen, Ihrem Hund und Ihrem Alltag passt. Achten Sie auf eine ausreichend hohe Deckungssumme (mindestens 10 Millionen Euro), eine klare Regelung zur Selbstbeteiligung und den Einschluss wichtiger Zusatzleistungen wie Mietsachschäden oder Rettungskosten. Ein direkter Vergleich mehrerer Hundehaftplicht-Tarife hilft, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
» Mehr Informationen5.3. Was zahlt die Hundehaftpflicht?
Eine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt Schäden, die Ihr Hund Dritten zufügt – dazu zählen Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Dazu gehören beispielsweise Arztkosten, Reparaturen oder Schmerzensgeld. Nicht abgedeckt sind in der Regel Schäden am eigenen Eigentum, vorsätzlich verursachte Schäden oder Verletzungen des eigenen Hundes.
» Mehr Informationen5.4. Zahlt eine Hundehaftpflicht, wenn der Hund nicht angeleint ist?
In den meisten Fällen greift der Versicherungsschutz auch dann, wenn der Hund nicht angeleint war, sofern kein grob fahrlässiges Verhalten vorliegt. Manche Versicherer machen den Schutz jedoch von der Einhaltung örtlicher Leinenpflichten abhängig. Prüfen Sie daher die Vertragsbedingungen sorgfältig, insbesondere wenn Sie in Regionen mit strengeren Auflagen leben.
» Mehr Informationen5.5. Ist eine Hundehaftpflicht teuer?
Im Vergleich zum möglichen Risiko sind die Kosten gering. Eine gute Haftpflichtversicherung für Ihren Hund ist bereits ab etwa 3 bis 5 Euro monatlich erhältlich. Selbst Premiumtarife mit hohen Deckungssummen kosten selten mehr als 15 Euro pro Monat. Angesichts möglicher Schadenssummen im fünf- oder sechsstelligen Bereich gehört die Versicherung zu den wichtigsten Absicherungen für Hundebesitzer.
» Mehr Informationen






















Hallo,
benötige ich auch eine Hundehaftpflicht, wenn ich eine normale Haftpflichtversicherung habe?
Hallo Herr Bender,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Hundehaftpflicht-Vergleich.
Ein normale Haftpflicht greift lediglich bei Schäden, die Sie verursachen. Die Hundehaftpflicht ist speziell darauf ausgelegt, Schäden durch den Hund zu versichern. Zusätzlich ist sie in manchen Bundesländern Pflicht für Hundehalter.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team
Hallo,
kann ich auch mehrere Hunde in der Hundehaftpflicht versichern?
Hallo Frau Mayer,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Hundehaftpflicht-Vergleich.
Bei vielen Versicherungen ist es möglich, dass Sie mehrere Hunde in den Vertrag mitaufnehmen.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team