Das Wichtigste in Kürze
  • Kompressionskleidung eignet sich hervorragend für den Sport. Durch den gleichmäßigen, leichten Druck der engen Sporthose wird die Durchblutung der Muskulatur gesteigert, sie wird mit mehr Sauerstoff versorgt, was schlussendlich zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit führt. Außerdem sinkt das Verletzungsrisiko, die Muskeln regenerieren sich besser und der Muskelkater wird gelindert. Kompressions-Laufhosen unterstützen Hüfte, Quadrizeps, Oberschenkel und, wenn die Hosen lang sind, Waden.
  • Kompressions-Laufhosen gibt es für Damen und Herren. Die atmungsaktiven Sporthosen unterscheiden sich hinsichtlich des Geschlechts kaum voneinander. Allerdings besitzen Kompressions-Laufhosen für Herren ab und an extra innenliegende Gummibänder an den Beinabschlüssen, um ein Herunterrutschen zu vermeiden.

1. Hilft mir eine Kompressionshose beim Abnehmen?

Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine Kompressions-Laufhose zu kaufen, sollten Sie wissen, dass die Hose alleine keine Wunder bewirken wird. Im Zusammenhang mit Sport soll sie beim Abnehmen oder Muskelaufbau jedoch besser helfen als beispielsweise Baumwollkleidung, weil sie den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anregt. Wer mit Übergewicht zu kämpfen hat, für den ist die Kleidung aufgrund der Unterstützung der Muskulatur gut. Man fühlt sich nicht so schnell ausgepowert und kann das Workout länger durchhalten. Das wiederum wirkt sich auf die Fettverbrennung und den Nachbrenneffekt aus und man nimmt ab. Klicken Sie für ein passenden Kompressions-Shirt hier.

2. Worin unterscheiden sich die Materialien der Kompressions-Laufhosen?

Die meisten Kompressions-Sporthosen bestehen zum Hauptteil aus Polyester oder Polyamid und zu einem kleineren Anteil aus Elasthan. Polyester gilt in den meisten Kompressions-Laufhosen-Tests als sehr pflegeleicht, weich und somit sehr hautsympathisch. Außerdem kann es Wärme sehr gut speichern. Sowohl Polyester als auch Polyamid sind Kunstfasern, die Feuchtigkeit nach außen transportieren und schnell trocknen. Außerdem sind die Stoffe sehr atmungsaktiv. Polyamid ist dehnbarer und elastischer als Polyester, dabei aber besonders reiß- und scheuerfest, auch im nassen Zustand.
Einige wenige Modelle bestehen aus Viskose. Diese zeichnet sich durch eine hohe Saugfähigkeit und ein angenehmes Hautgefühl aus. Zu den Hauptmaterialien kommt in einem ungefähren Verhältnis von 80 zu 20 Elasthan hinzu. Es sorgt für eine sehr gute Dehnbarkeit der Kleidung in alle Richtungen (4-Wege-Stretch). Es ist elastisch, formbeständig und belastbar, fein, aber reißfest und sehr pflegeleicht.

3. Für welche Jahreszeit sind diese Hosen laut diversen Kompressions-Laufhosen-Tests im Internet geeignet?

Gute Kompressions-Laufhosen leiten Feuchtigkeit vom Körper weg und geben sie an die Umgebung oder die äußere Bekleidungsschicht ab. Das bedeutet für den Sportler, dass er auch im Winter nicht so schnell auskühlen wird. Dadurch dass Kompressions-Laufhosen auch eine schnelltrocknende Eigenschaft besitzen, müssen Sie keine Angst haben zu unterkühlen, wenn Sie schwitzen und bei kalter Jahreszeit unterwegs sind. Man sollte in der Zeit auf eine lange Variante zurückgreifen. Gegebenenfalls ist es ratsam, eine lange Jogginghose drüberzuziehen, wenn es ganz besonders kalt draußen ist. Kompressionshosen aus Viskose sind für den Winter nicht geeignet. Für die Übergangsjahreszeiten eignen sich 3/4-Kompressions-Laufhosen am besten. Auch im Sommer wird sich die Hitze nicht anstauen, dank des atmungsaktiven Materials der engen Laufhose. In dieser Jahreszeit sollte man vorzugsweise auf eine Kompressions-Laufhose in kurzer Variante umsteigen. In unserem Kompressions-Laufhosen-Vergleich haben wir verschiedene Längenvarianten gelistet. Welcher Schnitt und welches Modell demnach die beste Kompressions-Laufhose für Sie ist, hängt also in erster Linie von der Jahreszeit ab, in der Sie sie tragen möchten. Beachten Sie, dass Kompressionskleidung im Allgemeinen das Schwitzen nicht vollständig unterbinden wird, aber sie wird helfen, es zu minimieren.

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