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Sicher in den Herbst: Immer mehr Haushalte setzen auf Sicherheitstechnik

Wenn die Tage im Herbst wieder kürzer werden, gewinnt das Zuhause für viele Menschen als Rückzugsort an Bedeutung. Neben einer gemütlichen Atmosphäre spielt dabei auch das Sicherheitsgefühl eine Rolle – sowohl während der Zeit zu Hause als auch unterwegs.

Dass dieses Bedürfnis weit verbreitet ist, zeigt eine aktuelle Befragung von Civey im Auftrag des ZVEI*: Für 84 Prozent hat die Sicherheit des eigenen Zuhauses einen hohen Stellenwert. Technische Lösungen können dazu beitragen, wenn sie zur Wohnsituation passen und sich sinnvoll ergänzen.

Der Herbstbeginn bietet deshalb einen Anlass, die vorhandene Ausstattung genauer anzusehen: Wie gut sind Fenster und Türen gesichert, ist der Eingang ausreichend beleuchtet und welche zusätzlichen Anwendungen werden tatsächlich gebraucht? Dabei kann es schon helfen, vorhandene Technik besser zu nutzen und gezielt zu ergänzen.

Beitragsbild zur Pressemitteilung. Oben steht der Schriftzug „Sicher in den Herbst“, darunter „Immer mehr Haushalte setzen auf Sicherheitstechnik“. In der Mitte ist ein Hauseingang mit beleuchteter Haustür und smarter Türklingel zu sehen. Drum herum sind vier Bereiche der Sicherheitstechnik dargestellt. Links oben ist eine mechanische Fenstersicherung abgebildet, darunter steht „Fenster und Türen sichern“ und „Mechanischer Schutz erschwert Einbrüche.“ Rechts oben ist eine Außenleuchte mit Bewegungsmelder zu sehen, darunter steht „Licht gezielt nutzen“ und „Wege beleuchten, Anwesenheit simulieren.“ Links unten zeigt ein Smartphone eine Person vor dem Eingang, darunter steht „Unterwegs informiert bleiben“ und „Smarte Geräte informieren über Personen am Eingang oder auf dem Grundstück.“ Rechts unten ist ein Smartphone mit einem Schlosssymbol abgebildet, darunter steht „Vernetzte Geräte schützen“ und „Zugänge und persönliche Daten absichern.“ Die Grafik hat einen hellen pastellbeigen Hintergrund mit grünen und pfirsichfarbenen Akzenten sowie dekorativen Blättern. Unten in der Mitte befindet sich das Vergleich.org-Logo.

Der Einbruchschutz beginnt an Fenstern und Türen

Jedes Zuhause bringt andere Voraussetzungen mit. Bei einer Erdgeschosswohnung mit Terrasse oder einem Haus sind andere Zugänge zu berücksichtigen als bei einer Wohnung im Obergeschoss. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt auch davon ab, wie Fenster und Türen beschaffen und bereits gesichert sind.

Mechanische Sicherungen bilden aus Sicht der Polizei die Grundlage des Einbruchschutzes, weil sie das Eindringen erschweren. Dazu zählen etwa Zusatzschlösser und Querriegel an Türen sowie nachrüstbare Verriegelungen für Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Sie verstärken mögliche Schwachstellen und erschweren das gewaltsame Öffnen. Damit sie ihre Wirkung entfalten können, müssen sie zur Konstruktion passen und fachgerecht montiert sein. Eine Kamera kann diese Zugänge zusätzlich überwachen, die Sicherungen aber nicht ersetzen.

Wie wichtig es ist, potenziellen Einbrechern den Zugang möglichst schwer zu machen, zeigen auch die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik. Für 2025 wurden bundesweit 82.920 Wohnungseinbrüche* einschließlich Versuchen erfasst. Bei 44,9 Prozent und damit fast der Hälfte der Fälle blieb es beim Versuch – die Einbrecher konnten nicht in das Objekt eindringen. Laut Polizeilicher Kriminalprävention können technische Sicherungen dazu beitragen, Einbruchsversuche zu erschweren.

Beleuchtung hilft im Dunkeln und bei Abwesenheit

Neben gesicherten Zugängen gewinnt im Herbst mit den früher einsetzenden Abendstunden auch die Beleuchtung an Bedeutung. Ergänzend zur Straßenbeleuchtung kann Licht direkt am Eingang die Sicht verbessern. Bewegungsmelder schalten es beim Heimkommen automatisch ein und machen zugleich Bewegungen im Eingangsbereich sichtbar.

Ob beim abendlichen Ausgehen, an einem Wochenende außer Haus oder im Urlaub: Eine zeitgesteuerte Beleuchtung kann den Eindruck vermitteln, dass jemand zu Hause ist. Dafür kommen etwa Zeitschaltuhren, steuerbare Leuchten oder TV-Simulatoren infrage, die mit wechselndem Licht einen laufenden Fernseher nachahmen.

Mit den kürzeren Tagen verändern sich auch die passenden Schaltzeiten, sodass Einstellungen aus dem Sommer an die früher einsetzende Dunkelheit angepasst werden können. Vorhandene Technik kann so weiterhin genutzt werden, ohne dass zusätzliche Geräte nötig sind.

Smarte Technik informiert auch unterwegs

Während Licht nach außen Anwesenheit vermitteln kann, ermöglicht vernetzte Technik von unterwegs den Blick nach Hause. Ist das Paket angekommen? Hat es an der Tür geklingelt? Eine smarte Überwachungskamera oder Video-Türsprechanlage kann solche Fragen beantworten, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Tür- und Fenstersensoren zeigen zusätzlich an, ob ein überwachter Zugang noch offen steht. Das kann beruhigen, wenn unterwegs Zweifel aufkommen, ob alle Fenster geschlossen sind.

Für einen Teil der Bevölkerung gehört solche Technik bereits zum Alltag. Laut einer Bitkom-Befragung* nutzen 16 Prozent intelligente Videoüberwachung, zehn Prozent besitzen eine smarte Alarmanlage. Weitere Anschaffungen werden ebenfalls erwogen: In der ZVEI-Umfrage denken 29 Prozent über Investitionen in Videotechnik nach, jeder Fünfte zieht eine klassische Alarmanlage in Betracht.

Alarmanlagen können auf einen erkannten Einbruchsversuch aufmerksam machen. Bei einer Warnung per Smartphone kommt es allerdings darauf an, dass sie rechtzeitig bemerkt wird. Gerade bei längerer Abwesenheit hilft eine klare Absprache mit einer vertrauten Person, die im Alarmfall erreichbar ist und bei Bedarf weitere Hilfe verständigen kann.

Vernetzte Sicherheitstechnik erweitert den Einbruchschutz um eine digitale Ebene. Dass auch die Absicherung der Geräte selbst an Bedeutung gewinnt, zeigt die ZVEI-Umfrage: 27 Prozent der Befragten erwägen Investitionen in Cybersicherheit. Dazu gehören etwa geschützte Zugänge und aktuelle Software, damit Unbefugte nicht auf Kameras oder andere vernetzte Geräte zugreifen können. Bei Überwachungskameras kommt zusätzlich der Datenschutz ins Spiel, sobald auch Nachbarn, Passanten oder angrenzende Bereiche erfasst werden.

Sicherheitstechnik sollte zur Wohnsituation passen

Welche Anschaffung weiterhilft, hängt davon ab, was bereits vorhanden ist und wo noch Schutz fehlt. Verlässliche Beratung kann diese Entscheidung erleichtern. Laut dem Sicherheitsmonitor 2025* berücksichtigen 42 Prozent der Befragten Empfehlungen von Fachpersonal, 41 Prozent achten auf Zertifizierungen. Fachliche Unterstützung kann so dabei helfen, aus den verschiedenen Möglichkeiten eine passende Ausstattung zusammenzustellen.

Zum Herbstbeginn muss also nicht gleich die gesamte Sicherheitstechnik erneuert werden. Entscheidend ist, dass vorhandene Sicherungen verlässlich funktionieren und Ergänzungen dort ansetzen, wo sie gebraucht werden. So kann Technik im Alltag entlasten und das Sicherheitsgefühl zu Hause stärken.

Quellenangabe:

  • ZVEI e. V. (Verband der Elektro- und Digitalindustrie): Umfrage zu Sicherheitstechnik 2026 (Sicherheitsbedürfnis und erwogene Investitionen; Civey-Befragung unter rund 5.000 Erwachsenen ab 18 Jahren): https://www.zvei.org/presse-medien/pressebereich/zvei-umfrage-immer-mehr-moderne-sicherheitstechnik-in-deutschen-haushalten
  • Bitkom e. V.: Smart-Home-Umfrage 2025 (Nutzung intelligenter Videoüberwachung und smarter Alarmanlagen; 1.156 Befragte ab 16 Jahren): https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Haelfte-nutzt-Smart-Home-Geraete
  • Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes: Wohnungseinbruch – Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 des BKA (Fallzahlen einschließlich Versuchen und Versuchsanteil): https://www.k-einbruch.de/
  • Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes: Technische Sicherheit (mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen sowie ergänzende Einbruchmeldeanlagen): https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/technische-sicherheit/
  • VDMA, Messe Essen und VdS: Sicherheitsmonitor 2025 (Sicherheitstechnik und Kriterien für Kaufentscheidungen; INSA-Befragung unter 4.000 Privatpersonen und 1.000 Unternehmen, im Text verwendete Ergebnisse beziehen sich auf Privatpersonen): https://static.messe-essen-digitalmedia.de/uploads/E302/presstexts/simon-2025-pressemitteilung.pdf

Bildnachweise: KI-generiert/VGL (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Inhaltsverzeichnis
  1. Der Einbruchschutz beginnt an Fenstern und Türen
  2. Beleuchtung hilft im Dunkeln und bei Abwesenheit
  3. Smarte Technik informiert auch unterwegs
  4. Sicherheitstechnik sollte zur Wohnsituation passen
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