
Dress Codes + Buch + Wie Kleidung Machtstrukturen formte – Geschichte der Dresscodes von Mittelalter bis Gegenwart
Produktbeschreibung
Dress Codes untersucht, wie Kleidung mehr ist als Stil: Sie spiegelt Machtverhältnisse, soziale Hierarchien und politische Kontrolle wider. Der Band führt von den Anfängen der Kleiderordnung im Mittelalter bis zur Gegenwart und zeigt, wie Dresscodes genutzt wurden, um Status zu markieren, Normen zu erzwingen oder Macht zu legitimieren. Der Autor, Richard Thompson Ford, Juraprofessor und kultureller Kritiker, leitet den Leser durch Geschichte und verbindet Recht, Gesellschaft und Alltag auf anschauliche Weise. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie Kleidung soziale Strukturen formt: Händler, die wie Prinzen auftreten, oder Bäckerinnen mit kostbaren Verzierungen wurden in Gesellschaften, die sichtbare Zeichen von Status schätzen, öffentlich sichtbar. Im Tudor-England waren Seide, Samt und Fell dem Adel vorbehalten, und die ballooning pants, die Trunk Hose, konnten als Störung der Ordnung gelten. Die Renaissance wird durch Cosimo de’ Medici symbolisiert, der illustriert, wie Kleidung Machtstatus sichtbar macht – aus wenig Stoff lassen sich Zeichen von Höflichkeit und Dominanz schaffen. Der Band zeigt darüber hinaus, wie Dresscodes entlang der Ideale jeder Epoche wandelten – im Namen von Religion, Staat oder gesellschaftlicher Etikette – und wie sie Kämpfe um Privilegien widerspiegeln. In den USA des 18. Jahrhunderts begrenzte der Negro Act in South Carolina Schwarzen das Tragen von Kleidung, die über ihren Stand hinausging. Die 1920er Jahre brachten Bob-Frisuren und eng anliegende Kleider, deren Tragen in vielen Arbeitsstätten verboten wurde; die 1940er Jahre führten zu Debatten und Unruhen um baggy Zoot Suits in urbanen Zentren. Auch heute sind Kleiderregeln oft implizit: Selbst in einer tendenziell informelleren Arbeitswelt können Kleidungsentscheidungen Karriere beeinflussen. Silicon Valley-Manager tragen T-Shirts und Flip-Flops, während Frauen in formeller Kleidung in manchen Situationen belächelt werden; vereinzelt lehnen Risikokapitalgeber Unternehmen ab, die von Personen geführt werden, die Anzüge tragen. Die New York Times Book Review beschreibt Dress Codes als eine tief informierte und unterhaltsame Geschichte der Modegesetze – eine Reise entlang des roten Teppichs der Geschichte, die zeigt, wie Kleidung Machtstrukturen formt und wie wir darüber nachdenken, was wir tragen. Wer das Buch liest, erhält eine neue Perspektive darauf, wie Kleidung Bedeutung erzeugt, Regeln hinterfragt und unseren Alltag prägt.
| Autor | Richard Thompson Ford |
| Thema | Geschichte der Kleidungsregeln, Dresscodes, Macht und Gesellschaft |
| Zeitrahmen | Mittelalter bis Gegenwart |
| Medium | Buch |
| Sprache | Deutsch |
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