Klarstein Wasserkocher Pure Water Test 2018

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Das Modell Pure Water von Klarstein setzt den Edelstahl- und Plastikgehäusen anderer Hersteller im Wasserkocher-Test ein edles Glas-Design entgegen. In Sachen Funktionalität war die Konkurrenz allerdings zum Teil stärker, wie unsere Erfahrungen mit dem Gerät deutlich machen.

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1. Technische Merkmale & Lieferumfang

Beim Klarstein Pure Water lautet das Motto: Konzentration aufs Wesentliche. Sonderfunktionen sucht man hier daher vergebens. Zu den Merkmalen des Wasserkochers aus Glas zählen:

  • 2.200 Watt Leistung
  • 1,7 Liter Fassungsvermögen
  • verdecktes Heizelement
  • automatische Abschaltung

Eine schöne, wenn auch nicht unbedingt notwendige Design-Applikation des Klarstein Wasserkochers sind die im Inneren verbauten LEDs. Sie sind an den Kochprozess gekoppelt und verbreiten während des Erhitzens ein blaues Licht. Rein optisch bietet der Klarstein Pure Water also eine schöne Alternative zu herkömmlichen Wasserkochern aus Kunststoff oder Edelstahl.

2. Verarbeitung

Die Verarbeitung des Pure Water Wasserkochers macht einen soliden Eindruck. Das bestätigen auch die Käufer des Produkts auf Amazon. Sie loben, dass der Kocher aufgrund seines verdeckten Heizelements von innen gut zu reinigen ist. Anstelle einer offenen Heizspule gibt es hier nur eine Edelstahlplatte am Boden, welche das Wasser erhitzt und wenig Kalk ansetzt.

Vereinzelt ist aber auch Kritik zu lesen:  Der Deckel kann sich während des Kochens selbständig öffnen, was die Temperatur im Kocher reduziert und das Erreichen des Siedepunkts herauszögert. Laut Klarstein besitzt der Wasserkocher eine Cool Touch-Oberfläche, die sich beim Kochen nicht erwärmt. Das konnten wir in unserem Test nicht bestätigen: Tatsächlich wurde das Glas so warm, dass eine Berührung mindestens unangenehm war.

3. Qualität

Der Pure Water Wasserkocher von Klarstein brauchte in unserem Test 3:37 Minuten, um einen Liter Wasser zum Sieden zu bringen. Das ist im Vergleich mit anderen Testprodukten einer der schlechteren Werte. Allerdings verbraucht der Pure Water dabei ebenso wenig Strom wie die meiste Konkurrenz, nämlich 0,11 kWh. Das entspricht bei einem Strompreis von 28 Cent je kWh Kosten von gut 3 Cent.

Dabei könnte der Klarstein Kocher in unserem Erfahrungsbericht durchaus noch besser abschneiden: Nach Erreichen des Siedepunkts kocht er noch knapp eine halbe Minute weiter, bevor die Abschaltautomatik greift. Diese Energie könnte man durch eine feinere Temperatursensorik einsparen. Nimmt man den Kocher vor der automatischen Abschaltung vom Sockel, bleibt er eingeschaltet.

Das stellt im ungünstigsten Fall ein Risiko dar. Wenn man das Gerät danach leer wieder auf die Station stellt, kann es überhitzen und Schaden nehmen. Dies ist die einzige Beanstandung unserer Tester, die daher für den Klarstein Pure Water die Note 3,0 vergeben.

4. Fazit

Im Kerngeschäft von Wasserkochern macht das Gerät von Klarstein eine gute Figur: Es bringt Wasser zum Sieden. Fans ausgefallener Küchenutensilien dürften bei der schicken Glasoptik und der LED-Beleuchtung voll auf ihre Kosten kommen, wenn sie den Crystal-Wasserkocher kaufen.

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