Nikon D810 Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Die Nikon D810 ist als Nachfolger der Nikon D800 im Jahr 2014 erschienen. Der japanische Hersteller hat damit eine weitere digitale Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor auf den Markt gebracht. Welche Neuerungen und Funktionen die Kamera mit sich bringt, haben wir uns im Folgenden genauer angesehen.

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11 Bewertungen

1. Ausstattung und Besonderheiten

Die Nikon D810 kommt mit einer extrem hohen Auflösung von mehr als 36 Megapixeln. Sie besitzt einen integrierten Klappblitz, im Gegensatz zur Nikon D750 ist sie allerdings in der Grundausstattung nicht WLAN-kompatibel. Auch eine GPS-Funktion kann nur über einen externen Adapter aktiviert werden. Ferner enthält die Kamera eine umfangreiche Video-Ausstattung sowie ein sehr scharfes Display.

Die Vollformatkamera wird in der Regel ohne Objektiv verkauft, ein Nikon D810 Kit ist allerdings auch nicht zwangsweise notwendig. Schließlich ist die Nikon-Kamera kompatibel mit einer Vielzahl an Objektiven, z.B. von Sigma oder Samyang. Zu empfehlen sind natürlich auch die Objektive von Nikon, wie das Nikkor AF-S 1,4/50 mm.

Im Lieferumfang sollten standardmäßig enthalten sein:

  • Akku und Ladegerät
  • Bedienungsanleitung
  • USB-Kabel
  • Gehäusedeckel
  • Tragegurt

2. Bildqualität und Leistung

Im Unterschied zur Nikon D800 hat die Nikon D810 eine gesteigerte Serienbild-Geschwindigkeit von etwa sechs Bildern pro Sekunde. Mit einem Batteriegriff MB-D12 können sogar bis zu sieben Fotos die Sekunde aufgenommen werden. Dieser kann an die Unterseite der Kamera geschraubt werden und beinhaltet meist ein oder zwei zusätzliche Akkus.

Dank des Bildsensors im Vollformat ist auch das Rauschverhalten der Nikon D810 stark verbessert. Vor allem auch bei Langzeitbelichtungen können noch sehr scharfe Bilder entstehen.

Das Auslösegeräusch der Vollformatkamera ist deutlich leiser als bei Vorgänger-Modellen. Der durchaus schnappschusstaugliche Autofokus hilft besonders beim Fokussieren von dynamischen Motiven.

3. Verarbeitung und Ergonomie

Die 880 g schwere Kamera besteht aus einem sehr robusten Magnesium-Gehäuse und ist spritzwassergeschützt. Das Modusrad ist per Druckknopf gesichert.

Trotz einer durchschnittlichen Kundenbewertung von 4,8 Sternen klagen einige Käufer nach ihrem ersten Test über die nicht ganz so gute Haptik des Gehäuses und die Unübersichtlichkeit des Menüs. Gerade für Kunden, die zuvor schon mit Nikon-Kameras fotografiert haben, sollte Letzteres allerdings keine große Rolle spielen.

4. Fazit

Die Nikon D810 bietet einige Vorteile gegenüber ihrem Vorgänger D800. Doch trotz hervorragender Bildqualität bei einer sehr hohen Auflösung gibt es gerade auch von Nikon Vollformatkameras mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis, beispielsweise die D750. Dennoch konnte die umfangreiche technische Ausstattung der Kamera uns zu einem soliden Vergleichsergebnis mit der Endnote 2,3 hinreißen.

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