Nikon D610 Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Die Nikon D610 ist das Nachfolger-Modell der Nikon D600 und wird gerne auch als deren „große Schwester“ bezeichnet. Auch wenn bereits ein Jahr später die Nikon D750 erschienen ist, erfreut sich die D610 noch immer großer Beliebtheit. Weshalb ein Umstieg auf neuere Modelle nicht unbedingt notwendig ist, möchten wir im Folgenden genauer erläutern.

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5 Bewertungen

1. Ausstattung und Besonderheiten

Dank eines Vollformat-Sensors bietet die Nikon D610 viele Möglichkeiten zur Tiefenschärfe-Steuerung und ermöglicht damit Bilder mit sehr hohem Detailgrad. Weiterhin besitzt die Kamera einen Audioeingang und zwei SD-Kartenfächer. Auf Schnickschnack wie Wi-Fi oder neigbares Display wurde bei dieser Kamera verzichtet, dafür darf sie sich als eine der kleinsten Nikon Vollformat-Spiegelreflexkameras mit integriertem Blitzgerät bezeichnen.

Wer statt einem Nikon D610 Kit ein passendes Objektiv lieber einzeln kaufen möchte, kann auch nur das Gehäuse erwerben. Als weitere Option gibt es bei Amazon auch das Tamron Zoom Set inklusive 16 - 300 mm Megazoom-Objektiv. Der Lieferumfang enthält in der Regel folgendes Zubehör:

  • Akku und Ladegerät
  • Monitorabdeckung
  • USB-Kabel
  • Trageriemen
  • Gehäusedeckel

2. Bildqualität und Leistung

Laut Hersteller glänzt die Nikon D610 mit einer hervorragenden Bildqualität und großer Plastizität der Aufnahmen. Auch der Dynamikumfang, also der Bereich von hell bis dunkel, ist sehr groß. Bei den 5 Kunden auf Amazon wird besonders das leise Auslösegeräusch, welches über einen geräuschreduzierten Modus explizit einstellbar ist, positiv erwähnt.

Mit rund 6 Bildern pro Sekunde ist das Serienbildtempo der Nikon D610 durchaus konkurrenzfähig. Der Autofokus besitzt eine hohe Empfindlichkeit, wobei Kunden eine schlechte Anordnung der Fokus-Punkte und deren geringe Abdeckung bemängeln.

Für Video-Aufnahmen in Full HD kann ein externes Mikrofon sowie Kopfhörer angeschlossen werden.

3. Verarbeitung und Ergonomie

Der Nikon D610 Body ist durch den integrierten Blitz etwas schwer; ein eingebautes Blitzgerät fehlt allerdings vielen anderen Vollformatkameras, die leichter sind. Ansonsten ist die Kamera durchaus kompakt und besitzt aufwendige Abdichtungen gegen Staub und Feuchtigkeit.

Trotz einer positiven Durchschnittsbewertung von 3,8 Sternen kritisieren viele Kunden die Haptik der D610. Der relativ große Griff hat kaum Tiefe und die Verarbeitung wirkt durch den vermehrten Einsatz von Plastik weniger hochwertig. Die Nikon D750 ist im Unterschied dazu nicht nur kleiner und schmaler, sondern auch leichter.

4. Fazit

Mit der Nikon D610 kann der Einstieg in die Vollformat-Fotografie gut gemeistert werden. Dank des großen Sensors können großartige Bilder aufgenommen werden. In puncto Autofokus und Gehäuse können andere Modelle, wie die Nikon D750 oder die Canon 6D, mehr überzeugen.

Trotzdem handelt es sich bei der Nikon D610 um eine solide Spiegelreflexkamera im Vollformat mit anständigem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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