Leica M 240 Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Die Leica M 240 ist der Nachfolger der bereits 2009 entwickelten Leica M9, die noch ohne Sensor im Vollformat auskommen musste. Der deutsche Hersteller Leica bezeichnet seine M-Reihe gerne als Meilensteine, die eine unverkennbar individuelle Art der Fotografie ermöglichen. Ob diese hoch gegriffene Anpreisung auch auf die M 240 zutrifft, möchten wir im Folgenden herausfinden.

6.853,00 €
2 Bewertungen

1. Ausstattung und Besonderheiten

Die M 240 ist mit einem von Leica eigens entwickelten, hochauflösenden Vollformatsensor ausgestattet. Der klassische Messsucher wurde mit innovativen Fokussier-Methoden gepaart, die eine hohe eigene Kontrolle und Präzision bei kreativer Gestaltung zulassen. Ein elektronischer Sucher kann optional aufgesetzt werden.

Die Kamera kann standardmäßig in Schwarz oder als Leica M 240 silber verchromt erworben werden. Mitgeliefertes Zubehör ist zum Beispiel:

  • Akku und Ladegerät
  • USB-Anschlusskabel
  • Gehäuseabdeckung
  • Tragegurt

Eine Bedienungsanleitung kann in verschiedenen Sprachen online abgerufen werden.

Hochwertige Objektive müssen Kunden extra kaufen, wobei die M 240 mit den meisten Objektiven aus der Reihe „R“ kompatibel ist. Für ungewöhnliche Bildeffekte können auch Farbfilter auf die Leica Objektive montiert werden. Auch ein Blitzgerät sucht man an der Vollformatkamera vergeblich. Ein speziell für die digitale M-Reihe konzipierter Blitz ist beispielsweise der SF 58.

2. Bildqualität und Leistung

Bei einer sehr hohen Bildverarbeitungs-Geschwindigkeit fällt das Bildrauschen auch bei größerer Lichtempfindlichkeit gering aus. Kunden loben vor allem die sehr gute optische Qualität der Kamera, aber auch die ordentliche Belichtungsautomatik und das relativ leise Auslösegeräusch werden hervorgehoben.

Der große dynamische Bereich des Sensors sorgt für eine sehr gute Farbwiedergabe. Außerdem können dank des Vollformats viele Bildinformationen gespeichert werden, was größere Abzüge in der Vergrößerung ermöglicht. Auch der kreative Einsatz von selektiver Unschärfe ist dem großen Bildsensor zu verdanken.

Positiv hervorzuheben ist zudem die verbesserte Akku-Leistung, besonders im Vergleich mit der Leica M9. Trotzdem empfehlen wir das Mitführen von Ersatz-Akkus bei längerer Einsatzzeit.

3. Verarbeitung und Ergonomie

Das Ganzmetall-Gehäuse der Leica M 240 ist sehr solide, jedoch mit einem Gewicht von 680 g damit auch deutlich schwerer als andere spiegellose Systemkameras im Vollformat. Kratzfestes Glas und spezielle Gummidichtungen schützen vor Spritzwasser und Staub.

Das Steuerrad an der Oberseite ist leicht erreichbar und die Menü-Oberfläche des Monitors ist bedienungsfreundlich gestaltet. Ansonsten überzeugt die M 240 im klassisch-schlichten Leica-Look ohne viel Schnickschnack.

4. Fazit

Für langjährige Kunden des deutschen Kamera-Herstellers ist klar: Jeder, der eine Leica sein Eigen nennen darf, weiß die hohe Qualität, sowohl der Bilder als auch des Gehäuses, zu schätzen. Die Leica M 240 ist hier sicherlich keine Ausnahme. Trotz der eher dürftigen Ausstattung und einem satten Preis von 6.853,00 Euro hat die Kamera in unserem Test mit einer soliden 2,4 abgeschnitten.

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