Aboalarm, Volders und Co. Test 2017

Die 4 besten Kündigungsportale im Vergleich.

Aboalarm Aboalarm
Volders Volders
Contractix Contractix
Kündigen.de Kündigen.de
Abbildung TestsiegerAboalarm Preis-Leistungs-SiegerVolders Contractix Kündigen.de
Anbieter Aboalarm Volders Contractix Kündigen.de
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
06/2017
Vergleich.org
Bewertung2,2gut
07/2017
Gründungsjahr 2008 2014 2011 2012
Anzahl der Unternehmen in Datenbank 20.000 17.500 4.000 1.950
Kosten einer Kündigung
  • 99 Cent via App (auch Fax­ver­sand über App)
  • 2,49 € - 3,49 € via Web­site Wer Last­schrift oder Han­dy­rech­nung aus­wählt, zahlt mehr als mit Kre­dit­karte, Paypal oder Amazon.
  • via Fax kos­tenlos
  • 2,50 € via Brief
  • 5,50 € via Ein­sch­reiben
  • 2,89 € via Fax
  • 3,49 € via Brief
  • 4,98 € via Ein­sch­reiben
alle großen Mobilfunkanbieter in der Datenbank
bei 1&1 kein extra For­mular für Mobil­funk
die 4 größten Stromanbieter in der DatenbankDie vier größten Stromanbieter in Deutschland sind RWE, EON, EnBW und Vattenfall. alle außer EON
Schutz der Daten vor der Weitergabe zu Werbezwecken
laut den AGB
ohne Registrierung nutzbar
Erinnerungsfunktionen
mobile Website Ja Ja Ja Nein
App kom­pa­tibel mit Win­dows kom­pa­tibel mit Apple kom­pa­tibel mit And­roid kom­pa­tibel mit Apple
Zahlungsmethoden SMS Kon­takt Bezah­lung mit Paypal Bezah­lung mit Last­schrift Bezah­lung mit Kre­dit­karte Bezah­lung mit Rech­nung Bezah­lung mit Amazon Pay­ment Bezah­lung mit Last­schrift Bezah­lung mit Kre­dit­karte Bezah­lung mit Rech­nung Bezah­lung mit Paypal Bezah­lung mit Last­schrift Bezah­lung mit Kre­dit­karte Bezah­lung mit Paypal Bezah­lung mit Kre­dit­karte Bezah­lung mit Sofort­über­wei­sung
Telefon-Support Nein Nein Nein Nein
Mail- oder Chatsupport Nein Ja Ja Ja
Vor- und Nachteile
  • größte Daten­bank
  • günstig über App
  • Fax­ver­sand kos­tenlos
  • nicht ohne Regi­s­trie­rung mög­lich
  • auch Mit­tei­lungen von Adress­än­de­rungen, Bank­ver­bin­dungen sowie Scha­dens­mel­dung mög­lich
  • vor Regi­s­trie­rung keine Infor­ma­tionen zu den Preisen ersicht­lich
  • kein Ver­sand­ser­vice für O2 und Telekom
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4,7/5 aus 14 Bewertungen

So können Sie Ihre Verträge einfacher verwalten – und verpassen keine Kündigungsfristen

Das Wichtigste in Kürze
  •  Auf Kündigungsportalen finden Sie für zahlreiche Verträge mit Unternehmen kostenlose Kündigungsschreiben. Gegen ein kleines Entgelt werden die Kündigungen mit anschließender Sendebestätigung versendet.
  • Aboalarm hat die meisten Firmen in seiner Datenbank und verlangt nur 99 Cent für eine Kündigung per App. Volders bietet für einige Verträge auch kostenlose Kündigungen per Fax an.
  • Auch ohne die Dienste können Sie Ihre Kündigungen einfacher gestalten: Bei Handy- oder DSL-Verträge bspw. müssen die Unternehmen eine Kündigung per Mail oder Fax akzeptieren und zwar ohne Unterschrift.

online kündigen kostenlos

Die Probleme sind bekannt: Der teure Handyvertrag hat sich um ein Jahr verlängert, der Versicherungstarif passt gar nicht mehr oder die Probebahncard blieb dummerweise doch keine Probebahncard. Und auch wenn man alle Kündigungsfristen überblickt, gibt es häufig Grund zum Ärgernis. Viele Unternehmen versuchen, ihren Kunden die Kündigungen soweit es geht zu erschweren.

Aboalarm, Volders, Contractix und Kündigen.de nehmen Ihnen lästige Aufgaben rund um Ihre Verträge ab.

Wer diese Kündigungsassistenten nutzt, kann auf automatisch generierte Kündigungsschreiben zurückgreifen und erspart sich das Versenden von Briefen, Einschreiben oder den Faxversand. Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigung, bspw. per PDF, dass die Kündigung bei dem entsprechendem Unternehmen eingegangen ist.

1. Verträge online kündigen – die Anbieter im Vergleich

Für unseren Test von Aboalarm und Co. für 2017 war es ausschlaggebend, wie viele Unternehmen sich in der jeweiligen Datenbank befinden und für wie viele Unternehmen ein Versandservice angeboten wird. Wichtig war uns auch, welche Gebühren auf die Nutzer zukommen. Außerdem floss in die Bewertung ein, wie flexibel die Dienste in puncto Zahlungsmethoden und mobile Nutzung sind, wie das Supportangebot gestaltet ist und wie transparent die Gebühren dargestellt wurden.

1.1. Testsieger ist Aboalarm

verträge verwalten kostenlosNach eigenen Angaben hat Aboalarm schon über 4 Millionen Verträge erfolgreich gekündigt. Der älteste Online-Kündigungsdienst kann die größte Datenbank in diesem Zusammenhang aufweisen und akzeptiert viele unterschiedliche Zahlungsmethoden.

Die Kosten für Aboalarm belaufen sich auf 99 Cent, wenn Sie Ihre Verträge mit der App kündigen, die sowohl für Android, IOS und Windows erhältlich ist. Über die Aboalarm-App ist es möglich, die Kündigung via Fax in Auftrag zu geben. Anders als bei den anderen Anbietern von Online-Kündigungen haben wir bei Aboalarm leider kein Support-Formular gefunden, dafür gibt es Punktabzug.

1.2. Kostenlose Faxversendung bei Volders

Volders hieß anfangs Vertragsloste und wurde 2014 gegründet. Volders hat am zweitmeisten Daten zu Unternehmen (ca. 17.500 im Mai 2017) und ist der günstigste Vertragsmanager, da der Service für den Faxversand kostenlos ist. Allerdings ist teilweise ein Briefversand nötig, wenn Volders auf der Unternehmenswebsite keine Faxnummer gefunden hat. Dann werden 2,50 Euro fällig. Um die Dienste der Volders GmbH nutzen zu können, ist eine Registrierung nötig. Die App gibt es nur für IOS, wobei die Seite auch auf dem Smartphone gut funktioniert.

1.3. Contractix und Kündigen.de

Contractix und Kündigen.de schneiden im Vergleich zu Aboalarm und Volders schlechter ab, weil sie deutlich weniger Kündigungsvorlagen bieten und beim Faxversand teurer sind.

Bei Contractix fällt positiv auf, dass Einschreiben relativ günstig sind und die Vertragsverwaltung sich bei weitem nicht nur auf die Kündigungen erstreckt. So ist es auch möglich, den Unternehmen eine geänderte Adresse oder Bankverbindung mitzuteilen oder seiner Versicherung einen Schaden zu melden. Auch Widerrufsformulare sind schnell auffindbar. Laut der Websites soll es auch möglich sein, über Contractix seinen Zählerstand dem Stromanbieter mitzuteilen, was bei unserem Test aber nicht funktionierte.

Kündigen.de bietet so einen Service nicht und verfügt leider über keine gute mobile Website. Außerdem gibt es keine Erinnerungsfunktionen.

Negativ ist uns bei Contractix und Kündigen.de aufgefallen, dass wir auf den Websites keine Angaben zu den Kosten gefunden haben. Bei Abolarm und Volders steht wenigstens in den FAQs, was es kostet, wenn man seine Verträge online kündigen lässt.

1.4. Kündigungsportale außerhalb unseres Tests

Anbieter von Vorlagen für Kündigungen und anderen Musterformularen gibt es viele, aber echte Kündigungsdienste sind rar. Die Website von Vertragsmanager24 existiert nicht mehr, abo-manager.de verfügt nicht mehr über eine funktionierende Mailadresse und Kundabo hat weder auf unsere Mail noch auf einen Anruf reagiert.

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2. Zusatzdienste sind kein Muss

Die Vertragsassistenten nehmen Ihnen Arbeit ab, doch auch ohne deren Dienste sind Kündigungen kein Hexenwerk, auch wenn manche Unternehmen einem diesen Eindruck vermitteln. Christian Günther, Jurist und Redakteur bei Anwalt.de, erläutert im Interview, was Verbraucher bei Vertragskündigungen beachten müssen.

2.1. Oft ist keine Signatur nötig

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Christian Günther, Jurist und Redakteur bei Anwalt.de

Häufig verlangen Unternehmen bei der Vertragskündigung die Schriftform, also eine schriftliche Erklärung plus Unterschrift. „Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, wie das Arbeits- und Mietrecht, bei denen für die Kündigung per Gesetz die Schriftform vorgesehen ist. In allen anderen Fällen können die Parteien im Vertrag frei vereinbaren, welche Form die Kündigung haben muss“, erklärt Christian Günther.

Jedoch gelte bei Verträgen, die Unternehmen einem Verbraucher vorlegen, dass diese maximal die Textform für die Kündigung auferlegen dürfen. Bei strengeren vorgeschriebenen Formen wie der Schriftform sei die Regelung nach § 309 Nr. 13 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) unwirksam. „Das bedeutet, dass Unternehmen bei klassischen Verbraucherverträgen wie dem Handy- oder DSL-Vertrag keine eigenhändig unterschriebene Kündigung verlangen können“ weiß der Jurist, „vielmehr sind sie gesetzlich verpflichtet, Kündigungen per E-Mail oder Fax zu akzeptieren.“

2.2.  Kunde kann immer an die Impressums-Adresse schreiben

Wer online nach der passenden Anschrift für die Vertragskündigung sucht, findet auf der Website der betreffenden Firma oft mehrere Adressen, was die Vermutung nahe liegt, dass der Zugang zur Kündigung erschwert werden soll. Davon muss sich der Kunde aber nicht verwirren lassen, weiß Günther: „Wer die Kündigung an die im Impressum erwähnte Adresse schickt, kann damit nicht falsch liegen.“

Im Impressum muss eine Adresse zu finden sein. Denn Betreiber einer Website, auf der geschäftsmäßig etwa Waren oder Dienstleistungen angeboten werden, müssen deshalb nach § 5 Telemediengesetz (TMG) zwingend bestimmte Angaben bereitstellen, z. B. die Identität und die Anschrift des Dienstanbieters.

2.3. So können O2-Kunden rechtzeitig kündigen

Die Kündigungsvormerkung sichert die Kündigungsfrist laut O2 nur, wenn sie der O2-Kunde innerhalb von 10 Tagen auch telefonisch bestätigt. Wegen langer Warteschleifen bei der 02-Hotline liegen der Bundesnetzagentur auch schon mehrere Beschwerden vor.

„Erreicht man die Hotline nicht innerhalb von 10 Tagen, kann O2 dennoch die Kündigung verweigern. Denn einen Anspruch auf Erreichbarkeit einer Hotline gibt es nicht. Und wer kündigt, muss im Streitfall beweisen, dass O2 die Kündigung auch fristgerecht erhalten hat“, erklärt Christian Günther von Anwalt.de.

Er rät deshalb dazu, die Kündigung an O2 am besten schriftlich per Einschreiben oder per Fax mit Sendebericht durchzuführen. Rückschein und Sendebericht sollten so lange aufgehoben werden, bis O2 die Kündigung schriftlich bestätigt hat.

3. Diese Verträge sollten Sie regelmäßig überprüfen

Dass Handy- und DSL-Verträge zum Laufzeitende verglichen werden sollten, ist bekannt. Doch auch einige andere Verbraucherverträge sollten Sie nicht einfach automatisch verlängern. Die Kündigungsdienste sind auch in den folgenden Bereichen aktiv und haben viele passende Musterformulare parat.

1. Elektronikversicherungen

aboalarm testBei einigen Geräten lohnt sich der Versicherungsschutz nur, wenn es sich um ein sehr neues Produkt handelt. Denn je älter das Gerät wird, desto geringer fällt die Höchstentschädigung aus, welche die Versicherungen zahlen. Unter den Kameraversicherungen bspw. gibt es Anbieter, die im 2. Jahr nur noch maximal 60 % des ursprünglichen Kaufpreises erstatten. Ähnlich sieht es mit Versicherungen für den Laptop oder das Handy aus.

Kündigen Sie die Versicherung nicht rechtzeitig – meist beträgt die Frist ein bis drei Monate – zahlen Sie ein weiteres Jahr die gleichen Beiträge für weniger Leistung.

2. Energieversorgung

Wer regelmäßig überprüft, ob es preiswertere Stromversorger oder Gasanbieter gibt und gegebenenfalls wechselt, kann mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

3. Bahncard

Auch wenn hier kein Anbieterwechsel möglich ist, sollte jährlich überprüft werden, ob eine Bahncard 25 oder 50 überhaupt notwendig ist. Gern vergessen wird auch die Probebahncard, die sich manche nur für eine Reise zulegen und am Ende die sechswöchige Kündigungsfrist nicht im Auge haben.

4. Bankkonten

Einige Festgeldkonten werden nicht mit dem vereinbarten Laufzeitende geschlossen, sondern automatisch zu den gleichen Konditionen verlängert, wenn keine Kündigung erfolgt. Das ist besonders ärgerlich, wenn Sie Ihr Geld dann eigentlich anderweitig bräuchten und in der Folge bis zu mehrere Jahre darauf verzichten müssen.

Für Tagesgeldkonten gibt es keine Kündigungsfristen, allerdings sind die Zinsen nur für Neukunden halbwegs attraktiv, weshalb die Wahl der Bank spätestens nach einem Jahr überdacht werden sollte.

5. Fitnessstudio

verträge verwalten kostenlosMc fit und Co. dürften kein Problem damit haben, dass zahlreiche Kunden jeden Monat Beiträge zahlen und doch nie auftauchen, nachdem die Neujahrsvorsätze aufgegeben wurden. Normalerweise können Sie Ihrem Fitnessstudio nur einmal im Jahr kündigen mit einer Frist von einem bis drei Monaten. Sonderkündigungsrechte müssen alle Studios im Falle einer Erkrankung gewähren.

Ärgerlich wird es, wenn Sie umziehen wollen und nicht rechtzeitig Ihren Vertrag beenden. Dann können Sie oftmals nämlich nur dann kündigen, wenn das nächste Fitnessstudio mehr als 30 Kilometer von Ihrem neuen Wohnort entfernt ist.

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Preis-Leistungs-Sieger
Volders
sehr gut (1,4) Volders zum Anbieter

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