Olight M1X Striker Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Die Olight M1X Striker ist ein zur M-Serie von Olight gehörendes Produkt. Diese zeichnet sich durch eine sehr robuste Bauweise aus, da die in dieser Serie enthaltenen taktischen Taschenlampen an die Anforderungen bei Einsätzen von Security, Polizei oder Rettungsdiensten angepasst sind. In unserem Taschenlampen-Test konnte sie vor allem mit sehr guten Ergebnissen bei der Leuchtkraft, Beleuchtungsqualität und Reichweite auf sich aufmerksam machen.

74,35 €
15 Bewertungen

1. Leuchtstärke, Beleuchtungsqualität & Reichweite: Insbesondere bei der Raumausleuchtung überzeugend

Wenn es um die Leuchtstärke geht, liegt die Olight M1X LED-Taschenlampe mit einem Helligkeitswert von 351 lx (vergleichbar mit der Leuchtstärke in Montagehallen), gemessen auf fünf Meter Entfernung nur auf dem fünften Platz aller von uns getesteten Stablampen. Ähnlich verhält es sich mit der Reichweite, wo die Olight im Vergleich mit den anderen Lampen ebenfalls nur einen durchschnittlichen Rang erreichen konnte, obgleich die gemessenen Werte für eine Taschenlampe im sehr guten Bereich liegen.

Herausragend sind hingegen die Qualitäten, wenn es um die Raumausleuchtung geht. Die Erfahrungen zeigen, dass die Olight M1X Striker im Test als eine von nur zwei Lampen (neben der Fenix TK16) in der Lage war, hier vollends zu überzeugen.

2. Einsatzbereiche: Flexibel und universell verwendbar

Wegen sehr guter Messwerte im Lampenspot und Topnoten bei der Raumausleuchtung konnte sich die kleine LED-Taschenlampe im Praxistest für viele unterschiedliche Einsatzbereiche qualifizieren. Lediglich für Nachtwanderungen und andere Aktivitäten, bei denen eine längere Batterielaufzeit erforderlich ist, ist die Olight nicht ideal geeignet.

3. Laufzeit & Energie: Wenig effizient beim Energiehaushalt

Für leistungsstarke Taschenlampen typisch, schnitt die Olight M1X Striker beim Energiehaushalt mit schwachen Noten ab. Diese Kritik in unserem Erfahrungsbericht wird vor allem daran deutlich, dass die Lampe neben einer hohen Hitzeentwicklung bereits nach einer Stunde auf leuchtintensivster Stufe ca. 97 Prozent ihrer Leuchtkraft eingebüßt hat. Auch bei der Gesamtlaufzeit von nur 28 Stunden belegte die Olight einen der hinteren Plätze.

Von Vorteil ist, dass die Olight sowohl mit Batterien als auch mit Akkus läuft und beim Kauf sogar ein entsprechender Akku enthalten ist. Möglich sind:

  • 2 x CR 123A
  • 2 x RCR 123A
  • 1 x Li-ion 18650 3,6 V

4. Ausstattung, Besonderheiten & Lieferumfang: Vier Leuchtstufen garantieren hohe Flexibilität

Ausgestattet ist die 1000 Lumen starke Olight M1X Striker mit vier Beleuchtungsstufen und einem Blitzlichtmodus (Strobe-Modus), die sich über einen separaten Modiknopf einstellen lassen.

Darüber hinaus ist die robuste Taschenlampe wasserdicht (IPX8), stoßfest sowie mit einem Hitzeschutz ausgestattet, der die Lampe bei drohender Überhitzung automatisch in eine schwächere Leuchtstufe zurückschaltet. Geliefert wird die Olight M1X Striker ohne Holster, dafür aber mit integriertem Gürtelclip, Handschlaufe und englischer Gebrauchsanweisung.

5. Fazit: Kleine Lampe mit sehr hoher Leuchtqualität

Wer die kleine LED-Taschenlampe von Olight für den verhältnismäßig hohen Preis von 74,35 Euro kaufen möchte, trifft eine gute Wahl. Wegen der hervorragenden Raumausleuchtung und sehr guten Ergebnissen bei der Leuchtkraft lässt sich die Olight M1X Striker vielseitig und u. a. ideal für große und kleine Räume sowie für präzise Arbeiten (z. B. Elektriker oder Mechaniker) einsetzen.

Trotz Schwächen bei der Energieeffizienz, geringer Laufzeit und hoher Hitzeentwicklung konnte die Lampe dank ihrer Stärken mit einer Gesamtnote von 1,6 einen hervorragenden zweiten Platz erreichen.

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