Binwo XML-T6 Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Die Binwo XML-T6, die online auch als Binwo super helle cree LED-Taschenlampe zu finden ist, zeichnet sich durch ein schlichtes Design und ein stabiles und robustes Metallgehäuse aus. Positiv hervorheben konnte sich die Binwo XML-T6 im Test vor allem durch die enorm lange Laufzeit, während sie leuchttechnisch kaum zu überzeugen wusste.

13,99 € 25,99 €
150 Bewertungen

1. Leuchtstärke, Beleuchtungsqualität & Reichweite: Enttäuschend bei der Raumausleuchtung

Ebenso wie die OxyLED MD50 oder die Fenix TK16 fällt die Binwo mit einem extrem großen Lichtkegel auf, der im Vergleich zu den meisten anderen Lampen in diesem Bereich zu den mit Abstand größten gehört. Da die Taschenlampe im defokussierten Zustand das eher bläulich und dunkel wirkende Licht aber stark streut, ist, vor allem wegen der geringen Lichtkegelhelligheit, die Raumausleuchtung ziemlich schwach.

Bei der Leuchtkraft im Lampenspot erreicht die Binwo LED-Taschenlampe hingegen Werte, die mit 173 lx auf fünf Meter in etwa der Beleuchtung von Fluren in öffentlichen Gebäuden entsprechen. Damit liegt die Leuchte in unserem Taschenlampen-Test, ebenso wie mit einer Reichweite von nur ca. 143 Metern, im unteren Mittelfeld.

2. Einsatzbereiche: Von Nachtwanderungen raten wir ab

Kritik ist vor allem angebracht, wenn es um die Erfahrungen im Praxistest geht. Vor allem wegen der insgesamt schwachen Beleuchtungsqualität schnitt die Binwo XML-T6 in allen exemplarisch getesteten Bereichen mit schwachen Noten ab. Insbesondere für Nachtwanderungen und die Ausleuchtung großer Räume ist die Lampe unserer Ansicht nach nur unzureichend geeignet.

3. Laufzeit & Energie: Vergleichssieger bei der Gesamtlaufzeit

Unschlagbar und in unserem Test ohne Alternative ist die Binwo Taschenlampe allerdings, wenn es um die Gesamtlaufzeit geht. Mit insgesamt 235 Stunden erzielte sie hier den absoluten Bestwert und brannte sogar mehr als doppelt so lange wie die in dieser Disziplin zweitplatzierte LED Lenser P7.2 oder die drittplatzierte Anker LC40.

Auch der Energieverlust, den die laut Hersteller mit 2000 Lumen (lm) ausgestattete superhelle Binwo innerhalb der ersten 60 Minuten bei maximaler Leuchtkraft erfuhr, stellte ein insgesamt akzeptables Ergebnis dar. Hier erreichte die Lampe mit 40,5 Prozent einen soliden Platz im Mittelfeld.

Bei der Energieversorgung ist die Binwo wie die meisten Taschenlampen unseres Tests flexibel, sodass man sowohl Akkus als auch Batterien verwenden kann:

  • 3 x AAA Alcaline
  • 1 x Li-ion 18650 3,7 V

4. Ausstattung, Besonderheiten & Lieferumfang: Variable Einstellungsmöglichkeiten dank Modivielfalt

Der Lieferumfang der Binwo fällt mit einer kleinen, bereits an der Lampe befestigten Handschlaufe eher spärlich aus. Dafür verfügt die von der Bauweise der OxyLED sehr ähnliche LED-Leuchte über drei Beleuchtungsstufen und zwei Sondermodi (SOS- und Blitzlichtmodus). Zur Änderung des Abstrahlwinkels ist die Lampe außerdem fokussierbar.

Wer die Binwo XML-T6 kaufen möchte, darf sich außerdem darüber freuen, dass sie bei Stürzen aus einem Meter Höhe stoßfest und außerdem spritzwassergeschützt (IPX4) ist.

5. Fazit: Schwache Leuchttestwerte bedingen schlechtes Abschneiden

Selbst der niedrige Preis von 13,99 Euro kann die leuchtspezifisch relativ schwachen Leistungen der Binwo XML-T6 nicht ausgleichen. Zwar hätten die Ergebnisse bei der Spothelligkeit und Reichweite für einen Platz im unteren Mittelfeld ausgereicht, die eher schlechte Raumausleuchtung führte jedoch zu massiven Abwertungen.

Einzig bei der Gesamtleuchtdauer war die LED-Taschenlampe absolut spitze, auch wenn unser Erfahrungsbericht zeigt, dass dies die Binwo nicht davor retten konnte, mit einer Gesamtnote von 2,9 weit hinten im Testfeld zu landen.

Preisvergleich

13,99 €versandkostenfrei zum Shop
Hier klicken, um Preis zu prüfen ... zum Shop

Noch keine Kommentare vorhanden

Helfen Sie anderen Lesern von vergleich.org und hinterlassen Sie den ersten Kommentar zum Thema Taschenlampen Test.

Neuen Kommentar verfassen

Antworten abbrechen