Anker LC40 Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Die kleine Anker LC40 ist optisch eine eher unscheinbare Taschenlampe, die im Vergleich zu den Konkurrenten aus dem Taschenlampen-Test allerdings mit einer sehr langen Leuchtdauer positiv auffiel. Weniger überzeugen konnte sie hingegen bei den leuchtspezifischen Kernaufgaben, obgleich vor allem die Beleuchtungsqualität insgesamt solide ist.

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1. Leuchtstärke, Beleuchtungsqualität & Reichweite: Akzeptable Raumausleuchtung bei mäßiger Leuchtkraft

Die Helligkeit im Lampenspot ist bei der Anker LC40 LED-Taschenlampe mit lediglich 142 lx einer der niedrigsten Werte, den wir im Test gemessen haben. Auf fünf Meter in etwa mit der passablen Leuchtkraft der Walther Pro PL70 vergleichbar, strahlt sie auf 15 Meter Entfernung mit 13 lx nur noch mäßig hell.

Entsprechend niedrig fällt auch die Reichweite der Leuchte aus, die nur 114 Meter beträgt, sodass die Anker nur knapp vor der in diesem Bereich letztplatzierten ThruNite Archer 2A V3 landete. Solide schnitt die Anker LC40 hingegen bei der Raumausleuchtung ab, bei der sie einen Platz im Mittelfeld erreichte.

2. Einsatzbereiche: Gut für präzise Arbeiten und große Räume

Je nach Einsatzbereich schwankt die Anker LC40 im Test zwischen gut und mäßig geeignet. Aufgrund der ordentlichen Raumausleuchtung und akzeptablen Helligkeitswerten im Nahbereich konnte sie insbesondere bei präzisen Arbeiten und der Ausleuchtung größerer Räume überzeugen. Kritik an der Lampe ist aber, auch wegen des hohen Leuchtkraftverlustes, bei Nachtwanderungen und ähnlichen Vorhaben angebracht, für die man sich lieber eine Alternative (bspw. Mag-Lite 2 D-Cell) kaufen sollte.

3. Laufzeit & Energie: Topwerte bei der Gesamtleuchtdauer

Bei der Leuchtdauer überraschte die kleine Anker LC40 Taschenlampe mit einer Laufzeit von 92 Stunden, mit der sie in diesem Bereich einen absoluten Topwert vorweisen kann. Besser schnitten hier lediglich die LED-Lenser P7.2 und die Binwo XML-T6 ab.

Geht es um den Leuchtkraftverlust nach einer Stunde auf stärkster Einstellung, können wir der Anker in unserem Erfahrungsbericht ein nur mäßiges Zeugnis ausstellen. Obwohl dieser immer noch deutlich geringer als bei den leuchtstärksten Lampen im Test ausfiel, ist er mit beinahe 64 Prozent verhältnismäßig hoch.

Für die Stromversorgung der Lampe lassen sich sowohl Batterien als auch Akkus verwenden:

  • 3 x AAA Alcaline
  • 1 x Li-ion 18650 3,7 V

4. Ausstattung, Besonderheiten & Lieferumfang: Kaum Extras und Funktionen

Anders als die nicht im Test vertretene Anker LC90, die über drei Leucht- und zwei Sondermodi verfügt, ist die Anker LC40 lediglich mit zwei Beleuchtungsstufen und einem Blitzlichtmodus ausgestattet, die sich durch leichten Druck auf den Ein- und Ausschalter einstellen lassen. Darüber hinaus ist die Lampe stoßfest und vor Strahlwasser (IPX5) geschützt. 

Was den Lieferumfang betrifft, so fällt dieser insgesamt spärlich aus. Einziges Zubehör ist eine kleine Handschlaufe, die beim Kauf bereits an der Lampe befestigt ist.

5. Fazit: Solides Preis-Leistungsverhältnis

Dank der zufriedenstellenden Erfahrungen bei der Raumausleuchtung lässt sich die Anker trotz Schwächen bei Leuchtstärke und Reichweite gut für unterschiedliche Tätigkeiten wie bspw. präzise Arbeiten einsetzen. Auch wenn sie definitiv nicht zu den hellsten Leuchten in unserem Test zählt, bietet sie für einen Preis von nur 11,99 ein gutes Preis-Leistungsverhältnis an, zumal sie Qualitäten wie eine außergewöhnlich lange Leuchtdauer mitbringt.

Dennoch waren die unterschiedlichen Licht- und Beleuchtungstests im Vergleich mit den anderen Testmodellen ausschlaggebend dafür, dass die Anker mit einer Gesamtnote von 2,9 auf einem der hinteren Ränge landete.

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