Das Wichtigste in Kürze
  • Der Markt für Smartphones ist sehr schnelllebig. Die bekannten Hersteller wie Samsung, Apple und Huawei entwickeln jährlich neue Modelle mit immer schmaleren Rändern zugunsten großer Displays. Aluminium und Glas bestimmen dabei das Design.
  • Die wichtigsten Parameter des Smartphones sind neben der Größe und dem Display samt Auflösung der Akku, die Speicherkapazität, die Kameras sowie der Arbeitsspeicher und Prozessor. 2.560 x 1.440 Pixel (QHD) gelten neben 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher momentan als Standard der High-End-Geräte.
  • Staub- und Wasser-Beständigkeit, kabelloses Laden oder sogar Handys mit gebogenen Displays (Dual Edge) sind Besonderheiten, die sich bei manchen Herstellern zum Standard entwickelt haben. Samsung setzt dauerhaft auf gebogene Ränder und IP 68 (Staub- und Wasserdichte) gehört bereits zum guten Ton hochpreisiger Smartphones.

Smartphone Test

Der Boom des Smartphones findet kein Ende. Etwa 150 Millionen Mobilfunkanschlüsse gibt es in Deutschland (Statistik 2020), wesentlich mehr als Einwohner im Land. Denn bei 81,3 Millionen Bundesbürgern wird schnell klar, dass die Mehrheit über zwei Anschlüsse verfügen muss. Kein Wunder, denn das Smartphone hat den Computer als technologisches Herz unseres täglichen Lebens abgelöst. Studien zeigen, dass viele von uns bis zu 120 Mal am Tag ihr Display entsperren – entsprechend wichtig ist es vielen, dass ihr Smartphone top-aktuell ist und dazu noch gut aussieht.

Alles kein Problem, wie die zahlreichen Smartphone-Tests beweisen, die monatlich erscheinen. Unser Smartphone-Test 2017 beschäftigt sich mit den aktuell besten Smartphones und bricht die harten Fakten für Sie herunter. Wie schnell muss der Prozessor sein? Wie gut die Kamera? Wie groß der Akku?

1. Was ist das Besondere an einem Smartphone?

Mit einem Smartphone halten Sie einen leistungsfähigen Computer im Hosentaschen-Format in den Händen. Die Liste an Möglichkeiten mit einem modernen Smartphone ist lang und übersteigt die der alten Tasten-Handys:

  • telefonieren/SMS schreiben
  • Fotos, Videos und Sounds aufnehmen
  • Musik hören
  • E-Mails lesen und schreiben
  • surfen im Internet
  • Chatprogramme wie Whatsapp, Viber, Telegram, Threema
  • bargeldlos bezahlen
  • Spiele spielen
  • Karten- und Navigationsdienste nutzen
  • Übersetzungsdienste und Wörterbücher
  • und vieles mehr via Apps: Health- und Sport-Apps, Trainer für Sprachen oder Noten, etc.

Smartphone kaufen

Der wesentliche Unterschied bezüglich der Bedienung, im Gegensatz zum „normalen“ Handy, ist der berührungsempfindliche Touchscreen. Sämtliche Eingaben werden über das Touch-Display durchgeführt. Dies beinhaltet das „zur-Seite-Wischen“ der momentanen Anwendung (App), Texteingabe über die virtuelle Tastatur und alles Weitere.

Eine kurze Auflistung der Vor- und Nachteile von Smartphones gegenüber dem klassischen Handy:

    Vorteile
  • ersetzen viele einzelne Geräte
  • verbessern die Erreichbarkeit deutlich (Mails und Internet immer dabei)
  • durch automatisierte Benachrichtigungen und Terminkalender haben Sie eine Art kleinen Sekretär dabei
  • können mittlerweile Fotos auf hohem Niveau schießen
    Nachteile
  • Akku leert sich erheblich schneller als bei konventionellen Handys
  • die starke Bindung an Onlinedienste wirft Datenschutzfragen auf
  • bei Verlust sind schnell einige hundert Euro weg

Die wichtigsten Bauteile eines typischen Smartphones haben wir in der folgenden Tabelle kurz erklärt:

Bauteil Beschreibung
Betriebssystem (OS) Das Betriebssystem (auch OS genannt) ermöglicht den Austausch zwischen Hardware und Nutzer und ist die grundlegende Software-Komponente. Je neuer die Version, umso mehr Fehler und Sicherheitslücken wurden beseitigt, Funktionen hinzugefügt, usw. Aktuell beherrschen die Systeme Android von Google und iOS von Apple den Weltmarkt. Microsoft spielt im mobilen Bereich kaum eine nennenswerte Rolle.

Entscheidend für Sie: Aller Wahrscheinlichkeit zufolge werden Sie sich zwischen einem Smartphone mit Android und einem mit iOS (dem iPhone) entscheiden. Warum ist das wichtig? Android-Smartphones kommen in allen Preisspannen daher, teils sogar im Bereich von um die 100 Euro. Das System ist quelloffen, das bedeutet, dass gewiefte Hobby-Programmierer, aber auch Durchschnittsnutzer, schier unbegrenzte Möglichkeiten haben, das Handy in Software-Design und -Features an ihre Bedürfnisse anzupassen.

iOS hingegen, das nur auf iPhones läuft, bietet sehr wenig Personalisierungsspielraum, gilt dafür jedoch als ästhetisch am ansprechendsten, rundum solide und funktional, sodass Nutzer, die wenig an ihrem Smartphone verändern wollen, hier mitunter am besten aufgehoben sind. Wenig Freiheit bedeutet bei Apple gleichzeitig besonders reibungslose Abläufe und eine besonders intuitive Bedienung.

Display Das Display ist der Dreh- und Angelpunkt des Smartphones. Über Touch-Eingaben und Wisch-Gesten steuern Sie die Kamera, wählen Nummern, schreiben Texte, etc. Die Displaygrößen aktueller Top-Smartphones bewegen sich zumeist zwischen 5,1 und 5,7 Zoll – eine wahre Wachstumsexplosion seit den Anfangstagen des Smartphones (anno 2007), als Sie die Geräte mit ihren 3,5 Zoll Displaydiagonalen noch ganz bequem mit einer Hand bedienen konnten.

Doch da hört der Trend nicht auf. Die allerneuesten Generationen, so vor allem das Galaxy S8 und S8+ von Samsung, wachsen noch weiter. 5,8 bzw. 6,2 Zoll messen ihre Bildschirme. Das liegt daran, dass die Gehäuseränder rings herum nun fast verschwunden sind, sich also noch mehr Bildschirm auf kleinem Raum unterbringen lässt. Schön sieht es aus, beim Spielen macht das Spaß – die einhändige Bedienung gehört nun aber endgültig der Vergangenheit an. Ein weiteres Problem: ca. 30% des gesamten Akkuverbrauchs eines Smartphones verfallen aufgrund des Displays.

Das bedeutet für Sie: Wenn es Ihnen besonders wichtig ist, Ihr Smartphone mit einer Hand bedienen zu können, werden Sie wohl oder übel Trauer tragen müssen, denn unter 5,1 Zoll Diagonale gibt es im High-End-Bereich schlichtweg nichts. Hier müssten Sie sich im Segment der Mittelklasse-Handys umsehen, wo Smartphones um die 5 Zoll noch eher zu finden sind.

Andererseits hat es nie so viel Spaß gemacht, sich Urlaubsbilder und Videos auf dem Smartphone anzusehen. Und bedenken Sie auch: Die Bedienung mit einer Hand mag zwar nicht mehr möglich sein, die Bedienung mit zweien ist dafür allerdings einfacher denn je, denn größere Bildschirme bedeuten zugleich größere Tastenfelder.

Prozessor (CPU) Die Hauptrecheneinheit im Telefon. Zwei (Dual-Core) bis acht (Octa-Core) einzelne CPU-Kerne kümmern sich um einen ruckelfreien Ablauf von Filmen, der Menünavigation und allem anderen. Wenn Sie keine aufwendigen Programme, wie z.B. Spiele auf ihrem Smartphone ausführen, sind 4 x 1,2 Ghz absolut ausreichend. Die aktuellen Prozessoren aus dem Hause Qualcomm, als auch die Eigenproduktionen der Smartphone-Hersteller (bspw. der Exynos bei Samsung), setzen mittlerweile standardmäßig auf acht Rechenkerne.

Entscheidend für Sie: Alle High-End-Smartphones, seien es nun Modelle dieser oder der letzten Generation, bieten gute Rechenleistungen. Unterschiede in der Bedienung werden Sie nur dann feststellen, wenn Sie grafisch aufwendige Spiele spielen. Im täglichen Umgang mit dem Gerät, also dem Hin- und Herwischen auf dem Display und dem Öffnen und Schließen von Apps, werden 90% aller Nutzer keinen Leistungsunterschied feststellen.

Also achten Sie nicht so sehr darauf, ob im Gerät ein Snapdragon 820 oder ein brandneuer Snapdragon 830 steckt und ob die Taktung eine 5 oder eine 7 hinter dem Komma hat. Auch so genannte Benchmark-Tests, die unter kontrollierten Rechenbedingungen die Leistungen der CPUs testen, sind nur bedingt aussagekräftig. Mit mehr Arbeitsspeicher (lieber 4 als 3 GB RAM) tun Sie sich einen größeren Gefallen, als mit ein paar MHz, sprich mir höherer CPU-Taktung.

RAM Je mehr Arbeitsspeicher, desto besser. Gerade mit mehreren parallel laufenden Apps und diversen Tabs im Browser bewirkt ein Mehr an Speicher weiterhin ein absolut ruckelfreies Arbeiten, wo andere Geräte schon anfangen, zäher zu reagieren. Auch Spiele profitieren von einem Mehr an RAM. Weniger als 2 GB sind nicht mehr zeitgemäß, 2 GB selbst traut sich nur noch Apple zu verbauen, 3 GB sind heute völlig akzeptabel, 4 GB sind Standard in der Oberklasse. Einzelne Hersteller wie bspw. OnePlus bieten mittlerweile sogar 6 GB RAM in Modellen wie dem OnePlus 3T. Noch sind diese nicht nötig, doch in ein, zwei Jahren wird sich der Markt an die technischen Möglichkeiten langsam angepasst haben.
interner Speicher + Speicherkarten-Slot Die Musiksammlung, Fotos und ebenso Dokumente benötigen viel Platz. Jedes Smartphone in diesem Smartphone-Vergleich hat einen fest verbauten Speicher von mindestens 32 GB. Weniger werden Sie in keinem aktuellen High-End-Gerät finden. In der Oberklasse beträgt die Speicherkapazität mittlerweile meist schon 64 GB und kann je nach Gerät auch auf bis zu 128 GB ansteigen.

Hierbei kommt es seit Jahren zu Fluktuationen auf dem Markt. Aktuell bieten Hersteller wie Samsung daher auch noch Speichererweiterungen an, sodass bis zu 256 GB zusätzlich per Speicherkarte eingebaut werden können.

Entscheidend für Sie: Immer mehr Nutzer setzen auf die Cloud, das heißt, sie tragen ihre Daten wie Bilder und Musik nicht mehr auf ihrem Smartphone mit sich, sondern verschieben sie in Cloud-Speicher-Dienste wie Google Photos oder verzichten gänzlich auf Mp3-Funktionen und greifen stattdessen auf Streaming-Dienste wie Spotify zu. Wenn Sie selten bis nie Apps herunterladen und keine großen Musik- und Bild- bzw. Videodatenbanken auf Ihrem Smartphone mit sich tragen wollen, reichen 32 GB Speicher völlig aus. Wenn Sie mehr mit Ihrem Smartphone arbeiten und viele Apps installieren wollen, sollte die Reise bei 64 GB beginnen. Wenn Sie sogar Ihre Musikdatenbank auf Ihrem Smartphone lagern, sollten Sie tiefer in die Tasche greifen und 128 GB bzw. eine große microSD-Speicherkarte wählen. Diese erhalten Sie für ca. 30 bis 80 Euro in jedem Elektrofachhandel.

Kamera Wohl die wichtigste Funktion eines Smartphones, neben der Chat- und Telefonie-Funktion. Für Selfies, Urlaubsfotos oder Schnappschüsse. Auflösungen von 8 bis 21 Megapixel (MP) sind aktuell am häufigsten vertreten. Blitz, Autofokus, Qualität der Kamera-App sind neben einer möglichst hohen Auflösung und gutem Belichtungsverhalten von Bedeutung. Wenn Sie gerne Selfies machen, achten Sie auf eine gute Frontkamera. 8 Megapixel sind hier mittlerweile machbar. Bei Naturaufnahmen und Panorama ist die rückseitige Kamera entscheidend.

Wichtig für Sie: Lassen Sie sich nicht von nackten Zahlen blenden. Viele Megapixel machen die Bilder nicht gut. 12 MP können absolut ausreichen, wie Apple und Samsung dieser Tage eindrucksvoll beweisen. Wichtiger ist, dass die Kamera einen Bildstabilisator an Bord hat, eine gute Farbwiedergabe beweist und auch bei schlechtem Licht passable Bilder einfängt. Letzteres erkennen Sie an der Apertur, der Blende. Hier begegnen Ihnen Angaben wie f/1,7, oder f/2,2. Geringere Werte sind hier besser und stellen dar, dass die Blende mehr Licht auf den Sensor lässt – die Folge sind hellere Bilder. Bestwerte im Jahr 2021 sind f/1,7, Frontkameras hingegen bewegen sich meist im 2er-Bereich.

Akku Je höher die Kapazität, desto besser. Achten Sie darauf, dass ein besonders schneller Prozessor und ein großes Display mit hoher Auflösung neben dem Nutzerverhalten massiv die Akkulaufzeit des Geräts verkürzen können, auch wenn Smartphone-Prozessoren immer sparsamer werden. Das führt dazu, dass Laufzeiten sich nicht mehr signifikant verbessern, allerdings auch nicht schlechter werden. Durch den Tag bringt Sie jedes High-End-Smartphone. Die Zeit der austauschbaren Akkus ist leider vorbei.

Apple setzte den Trend hin zu metallenen Gehäusen aus einem Guss, sodass Akkus sich nicht länger wechseln ließen. Alle anderen zogen nach. Und unter uns: Die Hersteller wollen auch gar nicht, dass Ihr Smartphone die Lebensdauer seines Akkus übersteigt, schließlich soll mindestens alle zwei Jahre ein neues Gerät her – wenn es nach Apple, Samsung und Co. geht.

Entscheidend für Sie: Die Top-Geräte aus dem Jahr 2017 setzen in der Regel auf mindestens 3.000 mAh in ihren Akkus. Dieser Wert hat sich in den letzten Jahren etabliert. Diese Zahl alleine garantiert Ihnen kein Smartphone, das Marathon läuft, doch es ist ein Anfang. Mehr ist definitiv besser.

2. Welche Smartphone-Typen gibt es?

bluetooth lautsprecher smartphone

Mit einem Bluetooth-Lautsprecher können Sie Ihre Musik in guter Qualität genießen – unterwegs!

Im Jahr 2021 hat sich ein gewisser Standard als Bauform und Ausstattung für Smartphones etabliert. Die üblichen Eigenschaften der Geräte aus dieser Kategorie:

  • eine Bauform als flacher Barren mit mehr oder minder abgerundeten Ecken (Barren-Format)
  • keine Hardware-Tastatur mehr vorhanden – Eingaben nur via Touchscreen
  • eine Lautstärkewippe als Hardwareknopf an der Seite des Smartphones, der auch oft als Kamera-Button fungiert
  • ein Gewicht zwischen 100 und 200 Gramm

Innovationen kommen alle Jahre wohl dosiert daher. Mal ist es der Fingerabdruck-Scanner, den Apple einst salonfähig machte, mal ist es eine Dual-Kamera mit Tiefenschärfe, mal rundet ein Hersteller (allen voran Samsung) eine oder beide Displaykanten ab, mal sind es drucksensible Displays (Apple nennt das Force Touch). Der Markt bleibt nicht stehen, und was als absurde Spielerei begann, wurde schon oft zum heutigen Standard.

Grundlegende Smartphone-Typen lassen sich kaum unterscheiden. Selbstverständlich finden Sie Senioren-Smartphones oder auch besonders robuste Outdoor Smartphones. Doch diese Geräte – wenn auch definitiv mit einer Daseinsberechtigung – sind echte Nischengeräte, denen in der Mainstream-Presse relativ wenig Beachtung geschenkt wird.

Einige Smartphone-Typen sind in der Regel, im Vergleich zu den Modellen für den Massenmarkt, technisch deutlich abgespeckt und erheblich weniger ansehnlich – so bspw. die Active-Serie von Samsung, die der koreanische Hersteller seinen Flaggschiffen Galaxy S4, S5 und S6 an die Seite stellte.

Der Markt der Smartphone-Hersteller ist groß:

Dennoch spielen nur eine Handvoll Namen eine tatsächliche Rolle, um Ihren persönlichen Smartphone Testsieger zu finden. Die Global Player sind aktuell ohne Zweifel:

  • Apple
  • Samsung
  • LG
  • HTC
  • Sony
  • Huawei
  • Lenovo
  • Motorola

Fakt ist jedoch, dass praktisch allein Apple und Samsung die gesamten global erwirtschafteten Gewinne auf dem Smartphone-Markt für sich ausmachen, wobei über 80% aller Gewinne in Apples Taschen fließen. Das heißt im Umkehrschluss, dass die meisten Hersteller rote Zahlen schreiben oder sich mit bescheidenen Gewinnen beglücken müssen. Namhafte Marken wie Sony und HTC kämpfen gar seit Jahren ums Überleben.

Besonders interessant sind mittlerweile die aufstrebenden Hersteller aus China. Huawei ist einer der größten Smartphone-Bauer der Welt, doch es gibt noch einige weitere, die hierzulande immer bekannter werden. Sie zeichnen sich durch eine gute Qualität zu sehr kleinen Preisen aus. Und bedenken Sie: Am Ende produziert auch Apple und die meisten anderen Hersteller in China, auch wenn die Designs im Westen erstellt werden. Zu den chinesischen Marken, auf die Sie immer häufiger stoßen werden, zählen:

  • Honor
  • Oneplus
  • Xiaomi
  • ZTE
  • Oppo

Wenn Sie einem älteren Semester angehören und sich an Namen wie Blackberry, Nokia oder Microsoft erinnern, müssen wir Sie enttäuschen. Alle drei einstigen Giganten des Mobiltelefonmarktes haben die Smartphone-Revolution verschlafen und spielen heute, vor allem im Segment der oberen Klasse, kaum noch eine Rolle. Nokia wurde einst von Microsoft geschluckt, jedoch lediglich um sich dessen wertvolle Patente anzueignen.

Microsoft selber versuchte in den letzten Jahren, Anschluss an den Markt zu gewinnen – damals noch mit dem eigenen mobilen Betriebssystem Windows Phone. Doch über einen Marktanteil von 3% kam der Technologie-Gigant aus Redmond nie hinaus. Und Blackberry – einst bekannt als Marke für das Business-Telefon schlechthin – fristet nur noch ein Schattendasein (sein eigenes Betriebssystem gilt als vernachlässigbar) und versucht sich aktuell mit einem neuen Anlauf als Hersteller von Android-Smartphones.

3. Wie lässt sich ein Smartphone am besten reinigen und pflegen?

High-End-Smartphones können Sie mit Leichtigkeit 800 Euro und mehr kosten. Wer da nicht an einen eventuellen Weiterverkauf in der Zukunft denkt, muss sich über Geld keinerlei Gedanken machen. Um dem raschen Wertverfall (der vor allem bei Samsung-Smartphones droht) entgegenzuwirken, lohnt es sich immer, eine passende Schutzhülle und eine Displayschutzfolie zum Handy dazu zu kaufen. Gerade äußerliche Beschädigungen drücken den Verkaufswert, selbst wenn es ein hochwertiges Samsung-Smartphone ist.

Tragen Sie Ihr Smartphone nicht in der selben Tasche wie Ihre Schlüssel – so bleibt das Display länger ohne tiefe Kratzer, denn eine Reparatur kann gelegentlich sehr teuer werden. Schon die Displays alter Generationen (wie Galaxy S3, S4 und S5) kosteten bei Reparaturen als Ersatzteil an die 150 Euro – Einbau nicht inbegriffen. Nun, da Bildschirme immer häufiger gebogen sind, wird das die Preise für Ersatzteile und deren Einbau nicht senken.

Reinigen Sie Smartphone-Displays grundsätzlich nur ohne Chemikalien und mit einem Mikrofasertuch. Kratzer sollten zwar immer seltener ein Problem sein, da Hersteller wie Corning (bekannt für sein Gorilla Glass) jedes Jahr stärkere Schutzschichten auf die Bildschirme der namhaften Smartphones auftragen, doch der stete Tropfen höhlt den Stein: Selbst Sandkörner, kleine Steine und selbstverständlich Schlüssel können, wenn sie einen ganzen Tag in der Tasche gegen das Display reiben, ihre Spuren hinterlassen.

4. Worauf sollte bei der Smartphone Nutzung geachtet werden?

powerbank für smartphone

Mit einer sog. Powerbank können Sie die Laufzeit Ihres Smartphones beträchtlich verlängern.

Gesetzlich ist Telefonieren ohne Freisprechanlage während des Autofahrens verboten. Alle gängigen Smartphones verfügen über eine praktische Bluetooth-Funktion, mit der Sie per Bluetooth-Freisprecheinrichtung auch während der Fahrt telefonieren können. Wahlweise können Sie auch eine Handyhalterung fürs Auto erwerben, um saftigen Strafen zu entgehen.

Nach spätestens einem Tag ist Ihr Smartphone-Akku so gut wie leer? Hier einige Tipps, wie Sie länger ohne Steckdose auskommen:

  • Schalten Sie die Displayhelligkeit herunter – die Beleuchtung des Screens verbraucht neben dem Prozessor am meisten Strom von allen Baugruppen (30%+).
  • Stellen Sie Animationen und Effekte aus – jede zusätzliche Animation zwingt der CPU weitere Berechnungen auf, was folglich Strom verbraucht.
  • Achten Sie darauf, wie viele Apps bei Ihnen im Hintergrund laufen. Gerade Cloud-basierte Dienste sind stromhungrig. Beenden Sie diese Apps, sofern Sie sie nicht gerade benötigen.
  • Wenn Sie nicht kommunizieren wollen, sondern mit den letzten 5% Akku lieber noch möglichst lange Musik hören oder Fotos machen wollen, stellen Sie Ihr Handy auf den sog. „Flugmodus„. So werden jegliche Datenverbindungen gekappt und Sie können wesentlich länger die Offline-Funktionen Ihres Telefons nutzen.
  • Jedes moderne Smartphone verfügt über einen Energiesparmodus. Wenn Sie wissen, dass Sie das Gerät eine Weile nicht brauchen werden und auch ohne Benachrichtigungen von Apps leben können, aktivieren Sie diesen Modus doch einfach für eine Weile. Das führt dazu, dass Hintergrundaktivitäten auf dem Gerät eingeschränkt oder unterbunden werden. So erhalten Sie mitunter keine Chat-Nachrichten, die erst wieder eintrudeln, sobald Sie den Energiesparmodus deaktivieren.

Ersatzakkus: Seien Sie vorsichtig beim Kauf von Ersatzakkus. Nicht selten sind günstige Akkus von unbekannten Herstellern schädlich für Ihr Handy und können unter Umständen sogar zu brennen beginnen. Auch wenn originale Akkus teurer sind, lohnt es sich auf lange Sicht mehr zu investieren: Garantiert es doch, dass das (lieb gewonnene und) teure Smartphone nicht in Flammen aufgeht. Dieses Problem löst sich allerdings aktuell zunehmend von selbst, denn wie eingangs erwähnt, lassen sich die Akkus der modernen Oberklasse-Smartphones nur noch sehr selten austauschen.

5. Smartphones bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest führt regelmäßig einen Smartphone Test durch, den Aktuellsten in der Ausgabe 05/2021. Einige der hier enthaltenen Modelle sehen Sie zusammen mit anderen, neueren Versionen auch in unserer Vergleichstabelle wieder.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Smartphones

  • 6.1. Smartphone: Wieviel interner Speicher?

    sd karte zur speichererweiterung

    Mit einer microSD-card können Sie den Speicherplatz Ihres Smartphones erweitern.

    Wenn Sie viel Musik auf dem Handy haben wollen und oft Fotos und Videos aufnehmen, ist der interne Speicher ruckzuck voll. Da sich manche Apps nicht auf Speicherkarten installieren lassen, sollten mindestens 16 GB intern verbaut sein. Wenn Sie ein neues Smartphone kaufen, lohnt sich ein Blick auf Geräte mit 32 (besser 64) GB und mehr.

    Kaufen Sie sich eine günstige 32- oder 64-GB-SD-Karte zum Smartphone dazu. iPhones verweigern sich hartnäckig den microSD-Karten, welche bei zahlreichen Android-Smartphones jedoch leicht anwendbar sind.

  • 6.2. Mit welchem Smartphone kann man am besten spielen?

    Für die heutigen Top-Spiele auf dem Smartphone gilt: Möglichst flotter 8-Kern-Prozessor mit einer starken Grafikeinheit, eine gute Griffigkeit zum beidhändigen Spielen und ein ordentlicher Arbeitsspeicher mit 4 GB RAM und mehr. Für einige Smartphones gibt es mittlerweile auch Virtual Reality-Brillen, mit denen Sie über spezielle VR-Apps Videogames spielen können. Das ist der jüngste Trend auf dem mobilen Gaming-Markt.
  • 6.3. Welches Smartphone hat die beste Kamera?

    Lange Zeit war die Antwort auf diese Frage jedes Jahr aufs neue: das iPhone. Apple tat sich hier systematisch hervor und noch immer sind ein paar der besten Smartphone-Kameras in iPhones zu finden. Doch in den letzten Jahren hat sich Samsung enorm gemausert, und nun sprechen Experten in der Regel von den Galaxy-S-Serien, wenn die besten Kameras Thema sind. Das Galaxy S7 und S7 Edge war für viele Beobachter die Smartphone-Kamera 2016. Auch das Google Pixel und die Realme-Smartphones konnten hier punkten. Smartphones von HTC waren seit jeher für eher schwache Kameras bekannt, Sony landet eher im Mittelfeld, was verwundert, da die Japaner die Kamerasensoren bauen, die in den meisten Smartphones stecken – so auch in Samsung-Smartphones.

7. Black Friday: In Hamburg ist das Interesse am größten!

Am 26.11. locken die Geschäfte wieder mit ihren Black-Friday-Angeboten. Die Redaktion von Vergleich.org hat sich gefragt: In welchem Bundesland ist das Interesse für den großen Spartag am größten? Die Online-Suchanfragen verraten es!

black-friday-bundesländer-top-5

  • Auf Platz 1: Hamburg! In der Hansestadt gab es im relevanten Zeitraum 21.837 Online-Suchanfragen pro Hunderttausend Einwohner:innen für das Schlagwort “Black Friday”.
  • Auf Platz 2: Berlin! In der Hauptstadt suchten 16.717 pro 100.000 Einwohner:innen nach dem Spartag.
  • Auf Platz 3: Baden-Württemberg! Im Ländle interessieren sich pro 100.000 Einwohner:innen 14.209 Personen für die Schnäppchen am Tag nach Thanksgiving.
  • Auf Platz 4: Hessen! In dem mitteldeutschen Bundesland wurde 14.076 Mal pro 100.000 Einwohner:innen nach “Black Friday” gesucht – ein knapper vierter Platz.
  • Auf Platz 5: Nordrhein-Westfalen! Mit 13.697 Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen landet das bevölkerungsreichste Bundesland auf dem fünften Platz

Berlin – Der Black Friday am 26.11. ist jedes Jahr ein Highlight für Schnäppchenjäger:innen. Der Tag nach Thanksgiving läutet in den USA traditionell das Weihnachtsgeschäft ein und längst ist der Trend auch zu uns herübergeschwappt.

In welchen Bundesländern sich die Einwohner:innen am meisten auf den Tag freuen, hat die Vergleich.org-Redaktion anhand der Online-Suchanfragen herausgefunden!

Die Plätze 1-3: Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg!

Mit 21.837 Online-Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen (im Folgenden EW) landet die Hansestadt auf dem ersten Platz, was das Interesse am Black Friday angeht. Die Gesamtanzahl der Online-Suchanfragen beträgt 404.520 auf 1.852.478 EW.

“Dass die Hamburger:innen Black-Friday-Fans sind, konnte man auch daran ablesen, dass im letzten Jahr die Einkaufsmeilen trotz Corona an dem Tag recht gut gefüllt waren”, so eine Redakteurin von Vergleich.org.

Auf Platz 2 landet die Hauptstadt: “In Berlin suchen 16.717 Personen pro 100.000 EW nach dem Spartag, bei einer Gesamtzahl 612.510 Suchanfragen auf 3.664.088 EW”, so die Redakteurin weiter.

Baden-Württemberg kommt auf 14.209 Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen (Gesamt: 1.577.630 Suchanfragen auf 11.103.043 EW) – Platz 3. “Der deutsche Durchschnitt der Suchanfragen liegt übrigens bei 12.279 Suchanfragen pro 100.000 EW”, erläutert die Redakteurin.

Platz 4: Hessen

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 14.076
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 885.820
  • Anzahl Einwohner:innen: 6.293.154

Platz 5: Nordrhein-Westfalen!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 13.697
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 2.455.300
  • Anzahl Einwohner:innen: 17.925.570

Platz 6: Niedersachsen!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 12.699>
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 1.016.350
  • Anzahl Einwohner:innen: 8.003.421

Platz 7: Bayern!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 12.634
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 1.660.130
  • Anzahl Einwohner:innen: 13.140.183

Platz 8: Rheinland-Pfalz!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 12.037
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 493.330
  • Anzahl Einwohner:innen: 4.098.391

Platz 9: Bremen!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 12.020
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 81.750
  • Anzahl Einwohner:innen: 680.130

Platz 10: Saarland!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 12.012
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 118.200
  • Anzahl Einwohner:innen: 983.991

Platz 11: Schleswig-Holstein!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 11.603
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 337.750
  • Anzahl Einwohner:innen: 2.910.875

Platz 12: Sachsen!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 9.749
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 395.530
  • Anzahl Einwohner:innen: 4.056.941

Platz 13: Brandenburg!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 8.865
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 224.390
  • Anzahl Einwohner:innen: 2.531.071

Platz 14: Thüringen!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 8.665
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 183.710
  • Anzahl Einwohner:innen: 2.120.237

Platz 15: Mecklenburg-Vorpommern!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 8.600
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 138.530
  • Anzahl Einwohner:innen: 1.610.774

Platz 16: Sachsen-Anhalt!

  • Suchanfragen pro 100.000 Einwohner:innen: 8.283
  • Gesamtanzahl Suchanfragen: 180.620
  • Anzahl Einwohner:innen: 2.180.684
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Wie groß ist das Display des Smartphones? Das Display des Xiaomi Redmi Note 10 Smart­pho­nes ist 6,43 Zoll groß, was einer Bild­schirm­dia­go­na­le von etwa 15 cm ent­spricht. Das Modell aus unserem Smart­pho­ne-Ver­gleich zählt somit zu den mit­tel­gro­ßen Geräten.

Smartphones von wie vielen unterschiedlichen Herstellern wurden für den Vergleich auf Vergleich.org herangezogen?

Das Team der VGL-Verlagsgesellschaft hat 21 Smartphones von 9 verschiedenen Herstellern für den Vergleich herangezogen, um Kunden die ganze Bandbreite an Möglichkeiten zu präsentieren. Wählen Sie in unserem großen Smartphones-Vergleich aus Marken wie Apple, Samsung, Google, Xiaomi, OnePlus, Huawei, Sony, Fairphone, Motorola Mobilität. Mehr Informationen »

Welche Smartphones aus dem Vergleich.org-Vergleich bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet unser Preis-Leistungs-Sieger Google pixel 5. Für unschlagbare 812,37 Euro bietet das Smartphone die besten Eigenschaften. Mehr Informationen »

Welches Smartphone aus dem Vergleich.org-Vergleich wurde von Kunden besonders häufig bewertet?

Besonders häufig wurde das Xiaomi Redmi Note 9 (2020) von Kunden bewertet: 22741-mal haben Käufer das Smartphone bewertet. Mehr Informationen »

Welches Smartphone aus dem Vergleich.org-Vergleich glänzt mit der höchsten Anzahl an Sternen?

Das Apple iPhone 11 (128 GB) glänzt mit einer Kundenbewertung von 4.8 von 5 Sternen. Das Smartphone hat somit den meisten Kunden gut gefallen. Mehr Informationen »

Welche Smartphones aus dem Vergleich.org-Vergleich glänzen mit einer besonders guten Bewertung durch die Redaktion?

Mit der Bestnote "SEHR GUT" glänzen 13 der im Vergleich vorgestellten Smartphones. Die VGL-Redaktion hat folgende Modelle mit der Spitzennote ausgezeichnet: Apple iPhone 13, Samsung Galaxy S21 Ultra 5G, Google pixel 5, Samsung Galaxy Z Flip3, Apple iPhone 12, Xiaomi Redmi Note 10, Samsung Galaxy A52s, OnePlus 9 Pro 5G, Samsung Galaxy S20 Ultra 5G, Xiaomi POCO X3 PRO, Samsung Galaxy M32, Apple iPhone 11 (128 GB) und Samsung Galaxy A51. Mehr Informationen »

Welche Smartphones hat das Team der VGL-Verlagsgesellschaft im Smartphones-Vergleich zusammengetragen?

Das VGL-Team hat sich äußerste Mühe gegeben, eine breite Auswahl an Produkten im Smartphones-Vergleich für Sie zusammenzutragen. Darunter befinden sich: Apple iPhone 13, Samsung Galaxy S21 Ultra 5G, Google pixel 5, Samsung Galaxy Z Flip3, Apple iPhone 12, Xiaomi Redmi Note 10, Samsung Galaxy A52s, OnePlus 9 Pro 5G, Samsung Galaxy S20 Ultra 5G, Xiaomi POCO X3 PRO, Samsung Galaxy M32, Apple iPhone 11 (128 GB), Samsung Galaxy A51, Huawei P40, Apple iPhone SE (2020), Samsung Galaxy M12, Sony Xperia 10 III, Huawei P40 lite, Xiaomi Redmi Note 9 (2020), Fairphone 3+ und Motorola Mobilität moto g10. Mehr Informationen »

Welche weiteren Suchbegriffe sind für Kunden, die sich für Smartphones interessieren, relevant?

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