Das Wichtigste in Kürze
  • PDF-Reader ermöglichen Ihnen, jede PDF-Datei zu öffnen und zu bearbeiten – unabhängig Ihres Endgeräts, Betriebssystems oder des Tools, mit dem das Dokument initial erstellt wurde. Einmal in ein PDF konvertiert, ist es als universelles Dateiformat nutzbar.
  • Der Funktionsumfang, den Ihnen eine PDF-Software bietet, ist häufig abhängig des Preises. Um Ihren PDF-Reader-Testsieger zu finden, empfehlen wir von Vergleich.org, eine kostenfreie Testversionen zu nutzen, um die für Sie wichtigen Funktionen kennenzulernen.
  • Stellen Sie fest, dass Sie ausschließlich die grundlegenden Funktionen eines PDF-Readers nutzen, wie Markierungen, das Hinzufügen von Kommentarenoder das Ändern der Seitenreihenfolge, raten wir von Vergleich.org Ihnen zunächst zu einem kostenlosen PDF-Reader.

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1. Was ist ein PDF-Reader?

Das heute zum Branchenstandard gewordene „portable Dokumentenformat“ (PDF) wurde bewusst als universelles Dateiformat erstellt, das unabhängig des Endgeräts, Betriebssystems oder der Software, mit der es erstellt wurde, funktioniert. Dieses standardmäßige Dateiformat lässt sich heute sogar mit vielen anderen Software-Produkten wie Microsoft Word problemlos öffnen.

Um eine PDF-Datei nach Erstellung nicht nur öffnen zu können, sondern erneut zu bearbeiten, bieten spezielle PDF-Tools verschiedene Editier-Funktionen. Gemeinhin werden diese Tools als „PDF-Reader“ oder „PDF-Viewer“ bezeichnet.

Bekannte Alternativen zum PDF-Reader werden in der Elektronik-Branche immer wieder diskutiert. Während das PDF und damit auch der erste PDF-Reader von Adobe entwickelt wurde, gibt es heute weltweit unzählige Produkte und Weiterentwicklungen. Einige davon als freie sogenannte „Open-Source“-Versionen, sind PDF-Reader für nahezu jeden nutzbar.

Um einen PDF-Reader nutzen zu können, ist es lediglich wichtig, dass Ihr Betriebssystem das Programm unterstützt. Standardmäßig sind die meisten Tools für Windows oder Mac erhältlich. Nutzen Sie allerdings ein Linux-Betriebssystem wie Ubuntu, muss Ihr PDF-Reader speziell darauf ausgelegt sein. Ähnlich verhält es sich mit speziell für die Programmiersprache Python entwickelten PDF-Readern – beispielsweise zur Automatisierung von Änderungen in PDFs.

2. Wozu benutzen Sie einen PDF-Reader?

Spezielle Software zum Bearbeiten von PDF-Dokumenten verfügen über viele Features. Der Funktionsumfang richtet sich dabei häufig nach der abgeschlossenen Lizenz, die Sie entweder monatlich abschließen oder als einmalige Gebühr bezahlen, wenn Sie einen PDF-Reader kaufen.

Gleich für welche Software Sie sich interessieren, raten wir von Vergleich.org Ihnen dazu, zunächst eine kostenlose Testversion zu nutzen, um die Bedienung und Funktionen des Programms kennenzulernen.

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Mittels PDF-Readern bearbeiten Sie Ihre Dokumente einfach und schnell.

2.1. Welche Funktionen bietet Ihnen ein PDF-Reader standardmäßig?

Eine Vielzahl der PDF-Programme teilen sich ihre standardmäßigen grundlegenden Funktionen, wie PDF-Viewer-Tests im Internet aus zeigen. Dazu gehören unter anderem: Markierungen, Notizen-oder-Kommentare-im-Dokument-Hinzufügen, Texte durchzustreichen – wenn Sie beispielsweise einen Text korrekturlesen – oder auch die Seitenreihenfolge anpassen und Seiten in großen PDF-Dokumenten beliebig verschieben. Häufig zählen diese Funktionen zum kostenlosen Funktionsumfang eines PDF-Readers, wie es auch beispielsweise beim PDF-XChange-Viewer – dem Vorgänger des neuen PDF-XChange-Editors – oder dem PDFCreator der Fall ist.

Möchten Sie darüber hinaus auf erweiterte Funktionen zugreifen, sind Sie in der Regel auf kostenpflichtige PDF-Reader-Tarife angewiesen.

Adobe beispielsweise unterscheidet seinen PDF-Reader, den Adobe Acrobat Reader DC, in eine kostenlose Softwareversion, mit der Sie Ihre Dokumente kostenfrei anzeigen, drucken sowie kommentieren können, und eine lizenzpflichtige Pro-Version.

2.2. Welche erweiterten Funktionen haben Sie mit einem PDF-Viewer in Pro-Version?

Wie PDF-Reader-Tests im Internet zeigen, sind als fortgeschrittene Funktionen vor allem folgende zu nennen: das digitale Signieren, das Hinzufügen von Stempeln und Wasserzeichen, das mögliche Exportieren in andere Dateiformate oder auch das Verringern der Dateigröße, wobei der Reader bei letzteren beiden als Converter fungiert. Möchten Sie diese erweiterten Funktionen nutzen, müssen Sie in der Regel zahlungspflichtige PDF-Reader-Tarife wählen.

Beliebte Anbieter solcher gebührenpflichtiger PDF-Reader sind beispielsweise Foxit, Nitro mit seinem PDF-Reader Pro oder Adobe mit seinem Acrobat Pro. Sie bieten einen vergleichbaren Funktionsumfang, unterscheiden sich jedoch in ihrer Preisstrategie. Während die einmalige Lizenzgebühr des Foxit-Readers die Gebühr des Jahresabonnements nur geringfügig übersteigt, ist der Acrobat Pro ausschließlich im Abo erhältlich. Dabei können Sie bei Adobe zwischen einer monatlichen oder jährlichen Zahlung wählen. Die Einzellizenz des Nitro-PDF-Readers erhalten Sie hingegen ausschließlich per Einmalgebühr, während Abonnements Unternehmenslizenzen mit mehreren Benutzern vorbehalten werden.

Kostenpflichtige PDF-Reader im Vergleich zu kostenlosen bieten vor allem ein grundlegendes Unterscheidungsmerkmal: Sie ermöglichen das Bearbeiten von Texten und häufig sogar Bildern. Mit dieser Funktion können Sie Ihrem Dokument nicht nur Notizen oder Kommentare hinzufügen, sondern den gesamten Inhalt beliebig editieren. Dabei wird der Reader oder Viewer zum Editor von PDFs.

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OCR-Suchfunktionen ermöglichen Ihnen das vollständige Durchsuchen Ihrer Dokumente.

3. Wie benutzen Sie einen PDF-Reader?

Einen PDF-Reader zu verwenden, ist in der Regel denkbar einfach. Abhängig Ihres Betriebssystems verwenden Sie ein Tool, das für dieses zur Verwendung freigegeben ist. Dies erkennen Sie normalerweise an den Angaben des Herstellers. Ist Ihr gewünschter PDF-Reader für Microsoft zugelassen, lesen Sie heute in der Regel „PDF-Reader für Windows 10“ als Systemangabe. Verfügen Sie über ein Mac-Betriebssystem, muss Ihr PDF-Reader speziell für macOS ausgelegt sein. Identisch verhält es sich mit PDF-Readern für Android-Smartphones oder -Tablets sowie iPhone- oder iPad-fähigen PDF-Readern.

Möchten Sie Ihr PDF mobil bearbeiten, achten Sie speziell auf die mobile Nutzbarkeit des PDF-Readers. Denn diese unterscheiden sich stark von Produkt zu Produkt, wie Tests von PDF-Readern im Internet berichten.

Haben Sie die Systemanforderungen überprüft, müssen Sie den PDF-Reader nur noch herunterladen. Um dies durchzuführen, klicken Sie in der Regel auf der Webseite des Anbieters auf „PDF-Reader Download“. Nach Abschluss des Downloads unterscheidet sich die Inbetriebnahme abhängig Ihres Betriebssystems. Bei Windows sowie Mac handelt es sich dabei um eine schnelle und einfache Installation, die zumeist binnen weniger Minuten und Klicks abgeschlossen ist. Solche auf Linux ausgerichteten PDF-Reader können in der Installation variieren, abhängig der jeweiligen Linux-Distributionen, wie PDF-Reader-Tests im Internet zeigen.

Sobald Sie die Installation abgeschlossen haben, müssen Sie Ihre PDF-Datei nur noch importieren. In der Regel können Sie das anschließende Bearbeiten des Dokuments intuitiv durchführen. Möchten Sie die Funktionen im Detail kennenlernen, eignen sich Video-Tutorials oder Support-Assistenten, die Sie durch die Software führen. Starten Sie das Programm zum ersten Mal, öffnet sich – je nach Software – ein solcher Assistent sogar automatisch mit.

3.1. Wie aktualisieren Sie den PDF-Reader?

Abhängig Ihres Betriebssystems sowie des jeweiligen PDF-Reader-Tarifs, den Sie gewählt haben, führt Ihr Computer Updates automatisiert durch – alternativ müssen Sie diese manuell starten.

Wenn Sie den Download eines PDF-Readers einmal durchgeführt haben und das Programm somit lokal auf Ihrem PC installiert ist, werden Sie normalerweise regelmäßig daran erinnert, sobald Sie das Programm öffnen. So zeigt Ihnen Ihre Software an, ob sie auf dem neusten Stand ist oder Updates verfügbar sind. Diese können Sie dann zumeist einfach einspielen.

Wie Tests von PDF-Readern im Internet aus 2021 zeigen, sollten Sie darauf achten, anstehende Software-Aktualisierungen regelmäßig durchzuführen, um Sicherheitslücken zu vermeiden.

3.2. Gibt es eine PDF-Reader-App?

Anders als bei E-Book-PDF-Readern, wie beispielsweise der PDF-Reader-App von Kindle, geht es bei den mobilen PDF-Viewern ebenfalls um das Öffnen und Anpassen von PDFs.

Denn möchten Sie PDF-Dokumente mobil bearbeiten, benötigen Sie dazu eine PDF-Reader-App. Achten Sie darauf, dass diese kompatibel mit Ihrem Smartphone oder Tablet ist – je nachdem, welches Betriebssystem Sie auf Ihrem mobilen Endgerät nutzen. Ob der PDF-Reader für Android oder iOS geeignet ist, wird in der Regel standardmäßig vom Hersteller angegeben.

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Greifen Sie auf Ihre Dokumente mittels des PDF-Readers auch mobil per App zu.

4. Was kostet ein PDF-Reader?

Bevor Sie einen PDF-Reader kaufen, nutzen Sie kostenlose Testversionen der verschiedenen Anbieter, um die Software mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für sich zu finden.

Da der PDF-Reader-Tarif häufig abhängig des Funktionsumfangs ist, achten Sie darauf, dass Sie keine unnötig großen Abonnements abschließen, wenn Sie nur einen geringen Anteil der Funktionen nutzen.

Manche Anbieter bieten ebenfalls einen Online-Support für Fragen oder auch eine Kaufberatung an. Sind Sie unsicher, welche der beste PDF-Reader für Sie ist, fragen Sie nach und vergleichen Sie die Angebote – damit Sie einen PDF-Reader möglichst günstig erhalten.

5. Welche Tools sind laut PDF-Reader-Tests im Internet die besten?

Unabhängige Tests im Internet, wie solche von Stiftung Warentest, stellen immer wieder die verschiedensten Produkte gegenüber. Dabei werden beliebte PDF-Reader vor allem hinsichtlich ihrer einfachen Bedienung, Integration in Cloud-Speicher oder mobilen Nutzbarkeit erwähnt.

Außerdem empfehlen wir von Vergleich.org Ihnen, auf Tools mit einer einfachen Installation zu setzen und eine Software, die ständig weiterentwickelt wird. Damit Sie nicht auf einem starren Funktionsumfang sitzen bleiben, sondern Ihre Lizenz die stetigen Software-Updates inkludiert. Damit Sie stets auf dem neusten Stand bleiben.

Möchten Sie einen PDF-Reader mit einem Mac-Betriebssystem nutzen, entscheiden Sie sich am besten für ein Tool mit einem erweiterten Funktionsumfang, da die Mac-App-Vorschau bereits die grundlegenden Funktionen eines PDF-Readers abbildet. Nutzen Sie ein Windows-Betriebssystem, beispielsweise Windows 10, sollte Ihr PDF-Reader für Ihre Windows-Version mit 32 Bit oder 64 Bit ausgelegt sein.

In Python integrierbare PDF-Reader oder PDF-Reader für Ubuntu werden aufgrund ihres spezielleren Anwendungsfeldes weniger breit diskutiert, während Open-Source-Projekte – auch bei PDF-Readern – immer beliebter werden.

Möchten Sie also eine der gängigen PDF-Softwares – wie beispielsweise den PDF-Reader von Adobe oder den PDF-Reader von Nitro – nutzen, dies aber beispielsweise auf einem Linux-Betriebssystem, achten Sie genau darauf, welche Software-Versionen unterstützt werden und für welche auch weiterhin Updates angeboten werden. Denn die Online-Dokumentationen dahingehend sind begrenzt. Im Zweifelsfall fragen Sie beim Softwarehersteller selbst nach der Kompatibilität mit Ihrem System.

Da Open-Source-Projekte in der Regel frei zugänglich sind, finden Sie hierzu etliche Dokumentationen über Integrations- und Nutzungsmöglichkeiten. Kennen Sie sich also mit einer gängigen Programmiersprache aus, stöbern Sie in den Online-Programmbibliotheken, um Ihren PDF-Reader individuell für Ihre Zwecke anzupassen.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende PDF-Reader Tests: