Mietwagenpreise: In der Hauptsaison zahlen Urlauber kräftig drauf

Für viele Menschen, gerade Familien mit Kindern, sind die Sommerferien nach wie vor die Hauptreisezeit. Doch in der Hauptsaison steigen auch die Preise kräftig – zum Beispiel für Flüge oder Hotels. In der Hauptsaison zahlen Sie für einen Mietwagen im Schnitt 40 Euro pro Tag (im Jahresmittel sind es nur 26 Euro), das hat eine Untersuchung des Vergleichsportals Check24 ergeben. Damit sind die Preise in den Sommermonaten durchschnittlich um 54 Prozent teurer als im Jahresmittel.

Urlauber müssen auch in den Oster- und Weihnachtsferien mit höheren Mietwagenpreisen rechnen. Zu Ostern liegt der durchschnittliche Tagespreis bei 33 Euro, zu Weihnachten bei 35 Euro – dies ergibt Steigerungsraten von 27 bzw. 35 Prozent.

mietwagen-schild am flughafen

In Griechenland und Portugal steigen die Preise besonders stark

Doch es gibt auch deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Reisezielen: In Griechenland und Portugal, die allgemein als verhältnismäßig günstige Reiseländer gelten, verdoppelt sich die Wagenmiete im Sommer sogar. In Spanien steigen die Mietwagenpreise mit 61 Prozent zwar auch überdurchschnittlich an, bleiben aber dennoch vergleichsweise günstig. Selbst in der Hauptreisezeit zahlen Sie dort im Durchschnitt nicht mehr als 29 Euro pro Tag.

Etwas weniger Komfort, aber besser für die Umwelt: Öffentlicher Personenverkehr als Alternative zum Mietwagen

eisenbahn marktplatz

Die Reise mit dem Zug kann ganz unerwartete Perspektiven bieten, wobei sicherlich nicht alle so ungewöhnlich sind wie dieser Marktplatz in Bangkok.

Anstatt sich einen Mietwagen zu nehmen, haben Sie natürlich auch die Möglichkeit, sich im Urlaubsland mit dem öffentlichen Personenverkehr fortzubewegen. Auch wenn Bus und Bahn in puncto Komfort und Flexibilität nicht mit dem Mietwagen mithalten können, bieten diese Verkehrsmittel einige klare Vorteile und haben einen ganz eigenen Charme.

Wer sich statt ins Auto in den Zug setzt, erlebt das Land aus einer ganz anderen Perspektive und kommt auch stärker mit der lokalen Kultur in Kontakt.Auch wenn Sie sich sich dabei mit geringerem Tempo und unflexiblen Fahrplänen arrangieren müssen, ist diese Art der Fortbewegung nicht zuletzt für den Fahrer um einiges entspannter. Und nebenbei tun Sie noch etwas für die Umwelt. Denn gerade die Eisenbahn liegt bei der Klimabilanz deutlich vor dem Individualverkehr mit dem Auto.

Wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile des öffentlichen Personenverkehrs noch einmal übersichtlich zusammengestellt:

  • kein saisonbedingter Preisanstieg
  • keine Staugefahr
  • mehr Kontakt mit Land und Leuten
  • gut für Umwelt und Klima
  • an unflexible Fahrpläne gebunden
  • oft langsamer
  • nicht jedes kleine Dorf ist zu erreichen

Quelle: Presseportal

Autor: vw
Veröffentlicht: 13.06.2019, 10:25 Uhr

Zum Autor: Nach einer akademischen Karriere in den Altertumswissenschaften hat sich Viktor Woronin mit dem Online-Bereich der Zukunft verschrieben  und informiert als Redakteur von vergleich.org über wichtige Verbraucherthemen.

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