Das Wichtigste in Kürze
  • Sie sollten sich beim Kopfhörer Kauf zunächst entscheiden, welchen Kopfhörer-Typ Sie erwerben möchten. Für den Alltag eignen sich häufig einfache In-Ear-Kopfhörer, Sportkopfhörer mit oder ohne Bluetooth fürs Fitnessstudio oder fürs Workout daheim oder kabellose Funkkopfhörer für den stillen TV-Genuss.
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer dienen zur Unterdrückung aller Umgebungsgeräusche. Dafür haben sie ein integriertes Mikrofon, das die Umgebungsgeräusche misst.
  • Für Gamer, DJs oder besonders audiophile, Studiomusiker beispielsweise, gibt es jeweils spezielle Produkte: Gaming-Kopfhörer, DJ-Kopfhörer und so weiter.

Frau sitzt vor Fenster mit Kopfhörer
Der Alltag ist vor allem eins: laut. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Bitkom leiden etwa 54% der Großstadtbewohner unter Straßenlärm.

Kopfhörer sind ein probates Mittel, um sein Gehör und damit seine Nerven vor der lauten Straße, den Bauarbeiten nebenan oder der Kita im Erdgeschoss zu schützen. Andersherum wird ein Schuh draus: Gilt es, die Gesellschaft vor Ihren persönlichen akustischen Vorlieben zu bewahren, behalten Sie dank Kopfhörern die alleinige Kontrolle über Ihre Musik von Amigos bis Mötörhead.

Ein angenehmer Nebeneffekt: Insbesondere bei Klangquellen höherer Qualität und mit guten Kopfhörern klingt Musik oft feiner aufgelöst, filigraner, detaillierter und gleichzeitig druckvoller – ohne Familie, Nachbarn oder Mitreisende zu stören.

Wir helfen Ihnen auf der Suche nach Ihrem persönlichen Kopfhörer-Testsieger. In unserer Kaufberatung zu obigem Kopfhörer-Vergleich 2020 gehen wir auf die wesentlichen Kriterien und die verschiedenen Kopfhörer-Kategorien ein.

1. Wie funktionieren Kopfhörer?

Kopfhörer Test

Einfacher Stereo-Kopfhörer von Sennheiser.

Kopfhörer, das sind eigentlich „nur“ kompakte Lautsprecherboxen, entweder mit Kopfbügel oder, in der besonders kleinen Ausführung, mit Gummi-Pfropfen, die im Ohr stecken bleiben sollen. Eigentlich.

Un-eigentlich stellt gerade die Kompaktheit der Gehäuse und die Nähe zum menschlichen Trommelfell die Entwickler und Designer dieser Geräte vor so manche Herausforderung. Schall ist letztlich: Bewegte Luft. Wo aber nicht viel Luft ist, die bewegt werden soll, müssen sich die Kopfhörer-Hersteller einiges überlegen.

Der Physik können sie jedoch kein Schnippchen schlagen. DJ-Kopfhörer werden weiterhin eher klobig sein und den Umgebungslärm mit geschlossenen Muscheln abzuwähren suchen. Sportkopfhörer werden so kompakt wie möglich sein – die Klangqualität: ein Kompromiss.

Auch die Übertragung des Sounds wird unterschiedlich gelöst: Klassisch per Kabel-Kontakt werden die meisten analogen Kopfhörer mit einem Klinkenstecker an die Klangquelle (also den Laptop, das iPhone oder die High-End-Stereoanlage mit Kopfhörerverstärker) angeschlossen.

Wireless per Bluetooth oder Funk geht es auch: Hier wird der Sender an die Klangquelle geschlossen, in den Hörer ist ein entsprechender Empfänger integriert. Auch hier gilt: Zwischen Bequemlichkeit durch Bewegungsfreiheit und Klangqualität sind beinahe zwangsläufig Kompromisse zu machen.

2. Welche Kopfhörer-Typen gibt es?

Panasonic Ohrhörer

Einfache kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer von Panasonic.

Die meisten der auf dem Markt befindlichen Kopfhörer-Modelle sind relativ klar auf den jeweiligen Einsatzzweck und damit die Zielgruppe spezialisiert.

Oft werden gar Hersteller gleich mit entsprechenden Produktarten und Lifestyles assoziiert: Marshall mit Rockmusikern, Sennheiser, Beyerdynamic und AKG mit Studio-Tüftlern, Beats by Dre mit DJs, HipHop-Hörern oder -Musikern und so fort.

Doch die Übergänge sind fließend.

2.1. Bluetooth-Kopfhörer

Bluetooth-Kopfhörer sind Kopfhörer, die durch eine Bluetooth-Verbindung die Audiosignale übermittelt bekommen. Der Übertragungsstandard Bluetooth ist mittlerweile bei vielen technischen Geräten verbreitet.

Neben iPhone und Android-Smartphones verfügen auch Lautsprecher und Zahnbürsten über diese drahtlose Übertragungsfunktion.

Mehr Ohrenschmalz durch In-Ear-Kopfhörer

Weil In-Ear-Kopfhörer gerne sehr fest ins Ohr geschoben werden, drücken Sie Ihren Ohrenschmalz tiefer ins Ohr als gewöhnlich. Damit sich kein Propf in Ihrem Ohr bildet, sollten Sie Ihre Ohren häufiger als gewöhnlich reinigen, wenn Sie In-Ear-Modelle verwenden.

Der Vorteil liegt bei den kabellosen Geräten in der Bewegungsfreiheit. Außerdem ist die Bluetooth-Verbindung so gut, dass sie auch mit Wänden kein Problem hat. Bluetooth-Kopfhörer haben hier einen großen Vorteil gegenüber von Funkkopfhörern. Außerdem benötigen Sie keine Basis-Station für die Funkverbindung. Daher sind sie vor allem für den mobilen Einsatz gedacht. Als Sport-Kopfhörer oder Kopfhörer zum Joggen überzeugen sie im Kopfhörer-Vergleich 2020.

Mittlerweile stellen fast alle großen Marken Bluetooth-Kopfhörer her. Gute Kopfhörer stellen die Hersteller Beats by Dre, Sennheiser, Samsung und Skullcandy her. Wenn Sie jedoch Kopfhörer günstig kaufen wollen und eine gute Qualität erwarten, kann der Blick zu den Produkten von Monster oder Frends lohnen. Mittlerweile gibt es auch Kinderkopfhörer mit Bluetooth und Wireless-LAN.

2.2. Funkkopfhörer

Philips Funkkopfhörer

Funkkopfhörer von Philips.

Kabellose Funk-Kopfhörer stellen eine 2,4-GHz-Funk-Verbindung mit einer Basisstation her. Zwischen der Station, die das Audiosignal in der Regel über ein Kabel von dem Audiogerät erhält, und dem Funkkopfhörer besteht in diesem Fall eine kabellose Verbindung.

Bei den meisten Modellen müssen sich Kopfhörer und Station im selben Raum befinden, um eine gute Verbindung zu gewährleisten. Im Gegensatz zu den Bluetooth-Headphones, benötigen Sie eine Komponente mehr.

Daher sind sie als Sportkopfhörer oder Kopfhörer zum Joggen ungeeignet. Außerdem gibt es sie nur in der Over-Head-Bauform.

2.3. In-Ear-Kopfhörer

In-Ear-Kopfhörer oder Ohrhörer scheinen beim Gang durch die Stadt im Alltag am weitesten verbreitet.

Sie werden nicht über das Ohr gezogen (wie bei Over-Ear-Kopfhörern), sondern in den Gehörgang gesteckt. Gute In-Ear-Kopfhörer sollten dabei nicht rutschen oder wackeln, sondern fest sitzen.

Hersteller wie Samsung, Skullcandy, Sennheiser und Beats by Dre liefern meist verschiedene Ohrpassstücke für ihre Ohrhörer mit. Gute In-Ear-Kopfhörern können die Umgebungsgeräusche durch die Passgenauigkeit und die Lautstärke gut überdecken.

Etliche In-Ear-Kopfhörer können kabellos mit Bluetooth überzeugen. Diese werden auch als Bluetooth-Sport-Kopfhörer bezeichnet. Mit einem Mikrofon ausgestattet taugen diese Geräte auch als Headset-Ersatz.

2.4. HiFi-Kopfhörer

Testsieger der Stiftung Warentest 05/2014 - der Sennheiser HD 229

Sennheiser HD 229 Headphone.

Der irreführende Begriff HiFi-Kopfhörer fasst im Handel meist kabelgebundene, das Ohr umschließende Kopfhörer in einer Kategorie zusammen. Sie verfügen gewöhnlicherweise über ein festes (leider zu selten: austauschbares) Kabel mit einem 3,5 mm oder 6,3 mm Klinkenstecker.

Kabel mit großem Querschnitt und hochwertig gearbeitete Stecker haben in puncto Signalübertragungsqualität die Nase deutlich vorn. Ob die Kontaktfläche nun vergoldet ist oder nicht: Die Signalqualität wird in der Ubahn zwar ohnehin dem Pendler-Lärm zum Opfer fallen, kann zuhause aber eine Offenbarung sein.

Unterschiede betreffen hier vor allem die Art der Muschel (halboffen, offen, geschlossen) und der verbauten Treiber. Weniger Klang-determinierend, aber nicht minder wichtig sind Faktoren wie Material und Größe des Bügels und der Ohrpolster und die allgemeine Haptik.

over-ear

2.5. Weitere Kopfhörer-Arten

Kopfhörer-Typ Kurzbeschreibung
Noise-Cancelling-Kopfhörer Unter einem Noise-Cancelling-Kopfhörer versteht man einen geräuschreduzierenden Kopfhörer. An diesen sorgen Mikrofone dafür, die Umgebungsgeräusche zu registrieren und phasenverkehrt an den Hörer weiterzugeben, was dazu führt, dass sie „ausgelöscht“ erscheinen, während dem eigentlichen Musiksignal kein Schaden entsteht. Der Nachteil: Für diese (aktive) Elektronik ist eine Batterie bzw. ein interner Akku notwendig, der geladen werden muss und das Gewicht des Kopfhörers erhöht.

Typische Hersteller/Produkte: Bose QuietComfort-Serie, Teufel Mute, Sennheiser PXC550.

Achtung: Etliche Hersteller bewerben ihre Kopfhörer mit dem Begriff „Noise Cancelling“ und meinen damit lediglich, dass die Hörmuschel physisch gut isoliert sei. ANC (Active Noise Cancelling) beschreibt aber den oben erwähnten elektronischen Vorgang.

Gaming-Kopfhörer Ohrumschließende Kopfhörer in Stereo- oder Surround-Ausführung, meist als Headset ausgeführt, also mit einem integrierten Mikrofonbügel für Team-Chats.

Der Nachteil: Oft eher martialische „Gamer“-Optik.

Typische Hersteller/Produkte: Sennheiser Game One, Logitech G-Serie, Razer Kraken-Serie.

Surround-Kopfhörer Surround-Kopfhörer sollen einen Rundum-Sound gewährleisten. Im Gegensatz zum Stereo-Sound wird beim Dolby-Surround-Sound das Klangerlebnis verbessert und auf mehrere Richtungen ausgedehnt. Dies kann durch elektronische Techniken erreicht werden, durch die bestimmte Signale derart verzögert werden, dass ein Eindruck von Räumlichkeit entsteht, oder durch den Einbau mehrerer Treiber (Lautsprecher) in den Muscheln, sozusagen ein auf dem Kopf tragbares Home Cinema-System.

Typische Hersteller/Produkte: Sennheiser Game One, Logitech G-Serie, Razer Kraken-Serie.

Handy-Kopfhörer Im Handel auch zu finden: „Handy-Kopfhörer“. Hierbei kann es sich prinzipiell um alle möglichen Kopfhörer-Typen handeln, die sich an ein Smartphone anschließen lassen. Die meisten Smartphones haben einen gewöhnlichen Klinken-Anschluss. Die große Ausnahme: Apple iPhones der neueren Generationen verfügen nicht mehr über einen Klinkenanschluss.

Typische Hersteller: Sony, Logitech.

Studio-Kopfhörer Studio-Kopfhörer sind besonders fein auflösende High-End-Kopfhörer mit möglichst linearen Frequenzgängen. Da es im Studio (zumindest im Regieraum, also beim Abhören) meist sehr still zugeht, muss der Kopfhörer den Nutzer nicht von etwaigen Umgebungsgeräuschen isolieren. Studiokopfhörer sind daher meist halboffen oder offen, was die Basswiedergabe schwächt – aber eben den Gesamtklang neutral abbilden kann.

Typische Hersteller/Produkte: Beyerdynamic DT-Serie, Focal Sprint, Sennheiser HD-Serie, AKG K-Serie, Shure SRH-Serie.

Wasserdichte Kopfhörer Einige In-Ear Kopfhörer sind wasserfest und halten bis zu moderaten Wassertiefen von 1 bis 3 Metern dicht.

Typische Hersteller: Waterfi, X1, Sony.

3. Kaufkriterien für Kopfhörer: Darauf sollten Sie achten

  • Form

    Die klassische HiFi-Kopfhörer-Form ist der Over-Ear-Kopfhörer. Er ist für den besonderen Hörgenuss konzipiert und schirmt den Nutzer von der Umgebung relativ gut ab. In-Ear-Kopfhörer haben den Nachteil, dass die Kopfhörer genau in das Ohr passen müssen. Der Vorteil ist, dass man unter In-Ear-Kopfhörern nicht schwitzt und sie als Sport-Kopfhörer verwenden kann. Musikgenießer sollten lieber Over-Ear-Kopfhörer kaufen.

    Vor- und Nachteile der Over-Ear-Kopfhörer
    • Gute Passform bei den meisten Menschen
    • Gute Abschirmung von Umgebungsgeräuschen
    • Gute Klangqualität (bei entsprechenden Komponenten)
    • Nutzer schwitzt darunter schnell
    • nicht als Sport-Kopfhörer geeignet
  • Frequenzbereich

    Der Frequenzbereich sollte etwa 20 bis 20.000 Hz umfassen. Auch wenn mit zunehmendem Alter der hörbare Frequenzbereich immer geringer wird: Unterschwellig gehörte Musik kann zum Genuss beisteuern. Die Debatte um die Frequenz- und damit Qualitätsverluste bei der MP3-Kompression Ende der 90er- und Anfang der 00er-Jahre illustriert dies.

  • Empfindlichkeit

    Die Empfindlichkeit wird angegeben, damit die Lautstärke der einzelnen Kopfhörer überprüft werden kann. Die Empfindlichkeit gibt dabei an, welche Lautstärke bei einer Leistung von 1 mW erreicht wird. Nur mit diesem Wert kann die Lautstärke wirklich vergleichbar werden.
  • Impedanz

    Sony Bluetooth Kopfhörer

    Kabelloser Kopfhörer von Sony.

    Die Impedanz beschreibt den Scheinwiderstand des Kopfhörers. In einem Kopfhörer befindet sich eine Spule, die ein magnetisches Feld erzeugt, das die Membran bewegt.

    Einfache Headphones aus gängigen Kopfhörer-Tests haben eine relativ kleine Spule und einen geringen Widerstand von 16 bis 130 Ohm. Profi-Kopfhörer verfügen über bis zu 800 Ohm und haben deutlich längere Spulen. Dadurch wird der Frequenzgang regelmäßiger und die Schwankungen zwischen den Lautstärken der einzelnen Bereiche geringer.

    Für den einfachen Hausgebrauch reicht eine Impedanz von 24 bis 40 Ohm jedoch aus.

  • Anschluss

    Bei der Art des Anschluss gab es im Kopfhörer-Vergleich einige Unterschiede. Sie sollten bei der Wahl des richtigen Anschlusses nach den Anschlussmöglichkeiten Ihres iPhones, iPods, iPads, Notebooks oder auch der Stereoanlage gehen.
    Die meisten Modelle verfügen über einen 3,5 mm-Klinkenstecker. Andere Modelle verfügen über Bluetooth. USB-Kopfhörer gab es in diesem Kopfhörer-Vergleich nicht, dennoch gibt es Gaming-Headsets, die über einen USB-Anschluss verfügen.
  • Zubehör

    Austauschbare Kabel: Das Verschleißteil Nummer 1 ist traditionell die Schwachstelle auch hochwertiger Kopfhörer. Ein sinnvolles Feature sind daher abnehmbare Kabel, realisiert durch eine Klinkenbuchse am Hörer. Als Ersatzteil kann man dann im Schadensfall den passenden Draht als Zubehör günstig separat erwerben.

    Polster für Ohren und Kopf: Vor allem im sportlichen Einsatz oder bei Schweißtreibenden DJ-Sets wird schnell klar, dass die Ohrpolster nur eine endliche Menge Schweiß aufnehmen können, bis sie gesättigt sind. Während das Zubehör von In-Ear-Kopfhörern oft verschieden große Plugs umfasst, sind Ohrpolster bei On-Ear-Hörern seltener im Lieferumfang. Bei Marken mit gutem Service kann man sie aber nachbestellen und auswechseln.

4. Wichtige Hersteller

  • Apple
  • Bose
  • Sony
  • Philips
  • Samsung
  • Teufel
  • Duragadget
  • Beyerdynamic
  • Audio Technica
  • Bowers & Wilkins
  • Cellular Line
  • Coloud
  • Denon
  • Energy Sistem
  • Gembird
  • Harman-Kardon
  • Hi-Fun
  • Koss
  • Kitsound
  • Marshall Headphones
  • Sennheiser
  • SMS-Audio
  • Urbanears
  • Yamaha
  • Logitech
  • HTC
  • Grado
  • Stax
  • Frends
  • Skullcandy
  • AKG
  • Beats by Dre

5. Gibt es einen Kopfhörer-Test bei Stiftung Warentest?

Bose Kopfhörer

Geräuschunterdrückende Kopfhörer von Bose.

Für die Ausgabe 05/2014 hat die Stiftung Warentest Kopfhörer untersucht. Bei diesem Kopfhörer-Test der Stiftung Warentest konnte sich das Produkt von Sennheiser, der HD 229, mit einer Gesamtnote von 2,1 bei den kabelgebundenen Kopfhörern durchsetzen.

Dahinter reihten sich der Sennheiser Momentum On-Ear und der Monster DNA On-Ear mit ebenfalls guten Ergebnissen ein.

Bei den Bluetooth-Kopfhörern war ein Produkt von Sony, der MDR-10RBT, der beste Kopfhörer. Allerdings bekam er von der Stiftung Warentest nur ein „Ausreichend“ mit der Note 3,6.

In-Ear-Kopfhörer wurden von der Stiftung Warentest in Heft 07/2015 getestet.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Kopfhörer

  • Ab wann braucht man Kopfhörerverstärker?

    Kopfhörerverstärker haben hauptsächlich drei Anwendungs-Situationen:

    • Im Studio sind sie eine kompakte Lösung, um Abhör-Kopfhörer gleich am Mischpult zu betreiben, wenn dieses geringere Pegel ausgibt, als für die Abhöre notwendig.
    • Im Büro können sie den niedrig gepegelten Audio-Ausgängen des Laptops auf die Sprünge helfen. Mit mehrkanaligen Verstärkern kann das Audiosignal auch mit Kollegen geteilt werden.
    • Für audiophile Musikgenießer sind Kopfhörerverstärker das Mittel der Wahl, um Klangqualität beim temporären Ersatz der HiFi-Lautsprecher durch den Kopfhörer beizubehalten. Audiophile Kopfhörerverstärker sind dafür teils auf die Klangquellen, zum Beispiel besonders hochwertige Plattenspieler spezialisiert.
  • Ab wann sind Kopfhörer schädlich?

    Sobald die Lautstärke der Kopfhörer über 85 dB ansteigt und diese Einstellung dauerhaft genutzt wird, kann sich dies negativ auf das Hörvermögen auswirken. In-Ear-Kopfhörer sind noch schädlicher, da sie näher am Trommelfell getragen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Wann wurde der Kopfhörer erfunden?

    Seit der Erfindung des Telefons und des Radios gab es immer wieder Geräte, die den Kopfhörern sehr nahe kommen. Einige Quellen nennen den US-Amerikaner Nathaniel Baldwin als Erfinder.

  • Was kann man beim Wackelkontakt von Kopfhörern tun?

    Egal ob Studio-Kopfhörer oder coole Lifestyle-Kopfhörer: Wenn der Kontakt fehlt, ist der Musikgenuss verloren. Wackelkontakte können bei hochwertigen Kopfhörern genauso vorkommen, wie bei günstigen Modellen von Saturn oder Mediamarkt. Wenn Sie ein solches Problem haben, sollten Sie die Ursache eingrenzen. Mögliche Ursachen:

    • In der Kopfhörerbuchse kann sich Staub angesammelt haben. Sie sollten versuchen, diese mit einem Pinsel oder ähnlichem zu entstauben.
    • Neben Verschmutzungen kann auch ein Sturz des Gerätes oder das Eindringen von Wasser zu einem Wackelkontakt führen. In diesem Fall sollten Sie ihn professionell reparieren lassen, falls es sich lohnt.
    • Kabelbrüche treten meist in der Nähe des Steckers oder am Übergang von Kabel und Kopfhörer auf. Austauschbare Kabel sind daher klar zu bevorzugen. Zum eigenhändigen Reparieren der dünnen Kopfhörerkabel gehört einiges Fingerspitzengefühl und ein bisschen Übung im Umgang mit Saitenschneider, Lötkolben und Schrumpfschlauch. Prinzipiell ist es nicht sonderlich kompliziert, scheitert aber gern z.B. an der nicht fachgerechten Fortführung der Kabel-Schirmung.
  • Seit wann gibt es Beats Kopfhörer?

    Beats Kopfhörer werden seit 2006 entwickelt und seit 2008 auf dem Markt verfügbar. Die von West-Coast Rapper Dr. Dre vermarkteten Ohrhörer wurden durch ein Musikvideo von Eminem („You don’t know„) bekannt. 2014 wurde Beats von Apple übernommen und gehört seitdem zu dem IT-Konzern.