Innenminister wollen Einbruchschutz fördern

Bei der Frühjahrskonferenz der Innenminister sollen heute konkrete Maßnahmen zur Förderung von Einbruchschutz beschlossen werden. Es geht dabei um Fördermittel für bauliche Maßnahmen, um Häuser und Wohnungen gegebn Einbrecher abzusichern. Doch es muss nicht immer aufwändig sein, die eigenen vier Wände sicherer zu machen.

Albtraum-Szenario: Eindringlinge in den eigenen vier Wänden.

Fördermittel über die KfW stehen zur Debatte

Besonders wahrscheinlich ist ein Beschluss über die Bereitstellung von Fördermitteln baulicher Maßnahmen zum Einbruchschutz über die staatliche Bank KfW. Möglicherweise könnten dabei jedoch vor allem Neubauten profitieren. Dabei muss ein wirksamer Schutz gegen Einbrecher gar nicht unbedingt mit aufwändigen Baumaßnahmen verbunden sein.

Vielfältige Möglichkeiten beim Einbruchschutz

Opfer von Einbrüchen leiden großen emotionalen Stress.

Es gibt vielfältige Alternativen, um Fremden den Zugang zur eigenen Wohnung bzw. zum eigenen Haus zu erschweren. Das Verbraucherportal Vergleich.org führt unter der Rubrik Einbruchschutz zum Beispiel knapp 40 verschiedene Testkategorien, die alle nachträglich eingebaut werden können. Die Produkte lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: Sicherung von Türen und Fenstern, Abschreckung durch Beleuchtung und Alarmanlagen & Co.

Den Zugang erschweren: Türen & Fenster sichern

Eine naheliegende und in jedem Fall wirksame Maßnahme ist die Sicherung von Türen und Fenstern. Denn wenn Einbrecher hier keine Schwachstellen erkennen, werden sie in den meisten Fällen ein anderes Ziel wählen. Zur Verfügung stehen dabei nicht nur klassische Sicherheitsschlösser, Türriegel und verschließbare Fenstergriffe, sondern auch elektronische Türsicherungen. Dazu gehören zum Beispiel Fingerabdruck-Scanner und Code-Schlösser für die Haustür.

Abschreckung durch Licht & Ton

Ob Einbrecher gerade hier einsteigen würden?

Sommer ist Urlaubszeit und Urlaubszeit ist Einbruchzeit. Oft spähen Einbrecher aus, wo Häuser und Wohnungen leerstehen, weil die Besitzer verreist sind. Denn dann haben sie leichtes Spiel. Um für Beobachter den Eindruck zu erwecken, dass die Bewohner nicht verreist sind, sind Abschreckungsmaßnahmen durch Licht & Ton besonders empfehlenswert. Hier gibt es nicht nur Beleuchtungen mit Zeitschaltuhren, sondern auch TV-Simulatoren, Hundegebell vom Band oder Beleuchtung mit Bewegungsmelder. Sogar Leuchten mit integrierten Kameras stehen zur Verfügung.

Im Zweifelsfall gewarnt: Alarmanlagen & Co

Die Digitalisierung macht beim Einburchschutz nicht Halt. Stichwort Smart Home: Klassische Alarmanlagen können Sie mit Ihrem Smartphone verknüpfen, um bei Einbrüchen sofort gewarnt zu werden. Aber auch reine Vorsichtsmaßnahmen wie Türsprechanlagen und Überwachungskameras gibt es jetzt günstig wie nie. Ein Komplettpaket sind zum Beispiel die “Dome-Kameras”, die einen Einbruch registrieren, melden, Licht einschalten und den Vorgang gleichzeitig filmen können. Weitere Informationen und Produkttests bietet das Verbraucherportal Vergleich.org.

Quelle: faz

Autor: jl
Veröffentlicht: 14.06.2019, 09:09 Uhr

Zum Autor: Johannes Siegl hat Soziologie studiert und dann im Online Marketing Fuß gefasst. Aktuell ist er als Online Marketing Manager und freier Autor in Hamburg beschäftigt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar
Noch keine Kommentare vorhanden

Helfen Sie anderen Lesern von Vergleich.org und hinterlassen Sie den ersten Kommentar zum Thema Vergleich.org.

Abbrechen