Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem Fahrrad ist man in Großstädten, in denen die Straßen morgens und am frühen Abend mit Autos vollgestopft sind, oft sogar schneller an seinem Ziel als wenn man selbst mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren würde.
  • Auf Online-Fahrradbörsen kann man sich einen geeigneten Drahtesel für relativ wenig Geld besorgen.
  • Auf den gängigen Kleinanzeigen-Portalen finden sich verschiedene Angebote an Fahrrädern. Sollte man jedoch etwas Spezielleres suchen, so sollte man sich auf eigens für Fahrräder ausgelegten Portalen umsehen.

Online-Fahrradbörse Test

Früh am Morgen mit dem Bus auf dem Weg zur Arbeit, und nichts bewegt sich? Zur Rush-Hour am Abend steht selbst die Tram im Stau? Dieses Phänomen ist den meisten Menschen nicht unbekannt, gerade wenn sie in einer Großstadt wie Berlin wohnen. Die Lösung, um doch noch pünktlich zur Arbeit zu kommen, ist denkbar einfach: Ein Fahrrad muss her! Aber muss es für einen Pendler gleich ein teures neues direkt aus dem Fahrradladen sein? Oder genügt nicht auch ein gebrauchtes in gutem Zustand? Wer sich für letztere Alternative entscheidet, steht alsbald vor der Frage: Wie finden? Für Autos haben sich Online-Marktplätze für Gebrauchtwagen längst etabliert.

Wir haben uns umgeschaut, was es in Sachen gebrauchte Fahrräder online gibt. In unserem Online-Fahrradbörsen-Vergleich finden Sie verschiedene Portale mit teils sehr unterschiedlichen Ansätzen. Finden Sie jetzt auf einem der vorgestellten Portale Ihr nächstes gebrauchtes Fahrrad.

1. Lassen sich in der Online-Fahrradbörse gute Fahrräder gebraucht kaufen?

Es gibt Online-Fahrradbörsen, auf denen man ausschließlich Fahrräder und Fahrradzubehör erwerben kann. Diese arbeiten grundsätzlich erst einmal nach dem gleichen Prinzip wie Ebay-Kleinanzeigen und Co. Sie bieten Verkäufern und Käufern eine Plattform, um sich zu treffen. Dabei hat der Suchende durch Filter die Möglichkeit, die Ergebnisliste einzuschränken.

Diese Filter sind speziell auf das Produkt „Fahrrad“ abgestimmt. So kann man eben nicht nur nach dem Ort und dem Fahrradtyp filtern, sondern hat häufig die Möglichkeit, weitere Spezifikationen anzugeben. Dazu gehören z.B. die Marke, die Rahmenhöhe, die Radgröße, Anzahl der Gänge, Bremsentyp, usw. Praktisch ist auch die Angabe zum Alter des Rads – schließlich ist es Unterschied, ob ein gebrauchtes Bike nur 2 oder ganze 10 Jahre auf dem Buckel hat.

Ebenso leicht ist es, ein Angebot einzustellen. In den meisten Fällen muss man sich als Verkäufer zunächst kostenlos anmelden. Teilweise ist das auch mit Facebook möglich. Anschließend werden einfach alle notwendigen Daten ausgefüllt, Bilder vom Rad hochgeladen und das Angebot veröffentlicht.

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2. Die Allrounder: Haben viele Online-Marktplätze einen Fahrrad-Kategorie?

Kleinanzeigen-Portale wie ebay-kleinanzeigen.de oder quoka.de sind prinzipiell für fast alle Angebote offen. Sie richten sich also nicht speziell an Fahrradfahrer. Dementsprechend fallen Filter- und Suchoptionen hier deutlich allgemeiner aus als bei den spezialisierten Fahrradbörsen. Das macht es mitunter schwer, genau das zu finden, was man sucht. So erhält man zwar viele Angebote, um aber das passende zu finden, heißt es suchen und lesen. Das ist manchmal mühselig und kostet viel Zeit.

Beide Portale aus unserer Vergleichstabelle sind sehr bekannt und daher beliebt sowohl bei Anbietern als auch bei Suchenden. Ein Angebot aufzugeben funktioniert im Prinzip nicht anders als bei den spezialisierten Seiten. Bei beiden Seiten benötigt man als Verkäufer einen Account, um die Anzeigen freizuschalten. Auch in den Optionen für Premium-Anzeigen unterscheiden Sie sich kaum: So kann man etwa eine Anzeige vom Seitenende immer wieder nach oben rutschen lassen, die Anzeige besonders hervorheben oder in der Galerie auf der Startseite platzieren.

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3. Online-Fahrradbörsen im Test: Wie ist das Vergleichsergebnis?

Wenn man die klassische Kleinanzeigen-Seite und die spezielle Online-Fahrradbörse miteinander vergleicht, stellt man schnell fest, dass beide Vor- aber auch Nachteile haben. Das größte Angebot und die günstigsten Preise findet man zweifelsohne auf den weithin bekannten Kleinanzeigen-Portalen. Dafür werden es echte Fahrradfreunde dort schwer haben. Wer etwas Spezielles sucht, wird länger beschäftigt sein und eine Vielzahl von Anzeigen durchstöbern müssen.

Bildnachweise: Adobe Stock/vitaliy_melnik, Adobe Stock/Jacob Lund, Adobe Stock/Facundo (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)